Beitragvon Andrea Harbke » 30. Juli 2002, 09:41
Hallo,
öffentliche Spieletreffs setzten immer voraus, dass ein passender Raum vorhanden sein muß. Der kostet in der Regel Geld. Es sei denn eine Einrichtung wie Haus der Jugend oder Bücherhalle o.ä. rufen einen Spieletreff ins Leben. Da müssen dann auch Leute dahinterstehen, die sowas am Leben erhalten, so richtige leidenschaftliche Spieler eben. Hier in Hamburg habe ich aber auch gehört, dass sowas nur sehr zäh läuft; ich selbst war allerdings noch nicht in solchen Örtlichkeiten. Viele Spieler finden es zuhause oft gemütlicher, es ist dann auch etwas "schwieriger" zu sagen "nö, ich komm' heute doch nicht"....
Wir spielen bei uns zuhause, bis zu 16 Personen können wir problemlos unterbringen, da drüber wird's dann schwierig, aber mehr waren wir auch noch nicht. Das Regal steht voller Spiele, Neuheiten werden auch mal mitgebracht.
So müssen wir nicht Spiele durch die Gegend schleppen. Was will man mehr :-D
Es gab auch Zeiten, da waren wir mit Glück zu viert oder fünft. Aber inzwischen sind immer mindestens 8 Leute zum Spielen da. Neue Leute sind auf die unterschiedlichsten Weisen zu uns gekommen, entweder eine Anzeige im örtlichen Käseblatt, Fest der Spiele, Spieler+Clubs-Seiten, Artikel über den Spieleclub im Hamburger Abendblatt usw. Es bleibt immer mal wieder einen/eine hängen.
Rausschmeißen mußten wir zum Glück noch niemanden - einmal hätten wir es als nächstes getan, aber vorher sind die beiden umgezogen :-D
Außer der lästigen Kleinigkeit, dass man jedes Mal aufräumen muß, wenn Spieleabend ansteht (bei drei Kinder leider immer notwendig), ist es in Privaträumen stets gemütlicher.
So, Frühstück ist fertig, ich werde gerufen :-)
Grüße
Andrea