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Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Dimi

Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Dimi » 14. August 2002, 14:40

Hallo zusammen!

Welche Spielemagazine (außer Spielbox natürlich) sollte man als Abo haben?

Danke im Voraus!

Viele Grüße aus dem Bergischen Land!

-Dimi-

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Michael Weber

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Michael Weber » 14. August 2002, 16:59

S. Link oben. Dazu noch die Spielwiese und im großen und ganzen war es das auch...
Die haben alle ihren Reiz.

Michael
(bietet einen Newsletter im Abo an, keine Print-Ausgabe)

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Dieter Niehoff

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Dieter Niehoff » 14. August 2002, 18:45

Eigentlich eine seltsame Frage, denn so viele Printerzeugnissse zum Thema gibt es ja nicht (mehr).

Na gut, seit "Hardel & Co" die Redaktion in Händen halten, kann man bei der "spielbox" vielleicht von einem "MUSS" sprechen (zumindest sind die Ausgaben seitdem spürbar interessanter geworden).

Ein echts MUSS ist seit Jahr und Tag die FAIRPLAY.( Dort sind vor allem die Verrisse so nett zu lesen :-D )

Und dann klafft m. E. eine große Qualitätslücke im Printbereich zu anderen Erzeugnissen.

Meint
Dieter Niehoff

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Ferdinand Köther
Kennerspieler
Beiträge: 1147

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Ferdinand Köther » 14. August 2002, 21:26

Um gleich Klarheit zu schaffen - als Redakteur der SPIELEREI finde ich natürlich, daß man auch diese Zeitschrift haben muß! Achtung, Reklame ;-)
Aber auch mal "ehrlich" - News und Tratsch gibt's im web genug, also Rezensionen, Rezensionen, Rezensionen, so viele wie in keiner der beiden anderen noch "lebenden" Zeitschriften.

Viel Spaß beim Lesen!
Ferdi

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Maxi Heininger

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Maxi Heininger » 14. August 2002, 23:14

Wo gibt´s diese Zeitschriften eigentlich? Nur als Abo? Möcht ich eigentlich nicht, aber in München hab ich die nirgends gefunden (meine jetzt Fairplay und Spielbox).
Auf baldige Antwort hoffend Maxi

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Michael Weber

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Michael Weber » 15. August 2002, 07:27

Spielbox gibt es in Bahnhofsbuchhandlungen (jedenfalls in Hannover) und in Spielefachgeschäften.
Fairplay und Spielere in Spielefachgeschäften, Spielwiese ist aus Österreich, deshalb wie alle anderen auch (hierbei eher nur) im Abo.
Kartefakt müsste es ebenfalls in Spielefachgeschäften oder Läden mit Rollenspiel- und Sammelkartenkrams geben.

Alle anderen gibt es nur im Internet ;-)

Michael
(hat viele Abos)

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Henrik Schrader

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Henrik Schrader » 15. August 2002, 11:43

Hi Maxi !

Die Spielbox kannst du im Hauptbahnhof und im Ostbahnhof im Zeitschriftenladen
bekommen. Zumindest blätter ich sie dort hin und wieder mal durch, um zu sehen was so drinnen steht.

Gruß Henrik

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Maxi Heininger

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Maxi Heininger » 15. August 2002, 12:06

Danke, werde bei meinem nächsten Münchenaufenthalt nochmal an besagten Orten schauen.
Maxi

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Hannes Markwart

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Hannes Markwart » 15. August 2002, 16:47

Dimi schrieb:
> Welche Spielemagazine (außer Spielbox natürlich) sollte man
> als Abo haben?
>

Das kommt natürlich ein wenig auf die genauen Interessen an:

Spielbox: Kennst Du ja.

Fairplay: Rezensionen und Messeberichte (lang!), dazu auch mal unbekanntere Sachen und eine flotte Schreibe (meistens jedenfalls)
Themengebiet hauptsächlich Brett- (und Karten) Spiele. Zeichnet sich durch meist geringe Toleranz gegenüber mittelmässigen Spielen aus.

Mephisto: Themengebiet: Horror/SF/Fantasy; Hauptsächlich für Rollenspieler interessant, aber auch nette Buch- und Filmkritiken. Lese ich immer wieder gerne. Auch hier wird gerne verrissen.

Nautilus (und Kartefakt). hat auch Brettspiel-Inhalte, ist mir im allgemeinen aber zu unkritisch. Daher hab ichs nicht im Abo, schau aber ab und an im Spieleladen rein.

White Dwarf: Games Workshop Hausmagazin. Nur interessant, wenn Du dich für die Warhammer-Sachen interessierst, dann aber praktisch unverzichtbar.

Um den internationalen Markt nicht aus den Augen zu verlieren lese ich nach dem Tod der PöppelRevue wieder verstärkt den (amerikanischen) "InquestGamer" (Viel Sammelkarten, Computer und Rollenspielzeug, aber auch mal ein klassisches Brettspiel, gute News Sektion)

In einem gutsortierten Spieleladen solltest Du die eigentlich alle mal anschauen können.

soweit also mein Senf dazu...

Grüsse
Hannes Markwart

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Harald Schrapers

Fairplay: Toleranz gegenüber Spielen?

Beitragvon Harald Schrapers » 15. August 2002, 21:23

Hannes Markwart schrieb:

> Fairplay: Rezensionen und Messeberichte (lang!), dazu auch
> mal unbekanntere Sachen und eine flotte Schreibe (meistens
> jedenfalls)

> Zeichnet sich durch meist geringe Toleranz gegenüber
> mittelmässigen Spielen aus.

Als Fairplay-Autor finde ich dieses Statement naturgemäß interessant. Ist der Satz ein Lob oder ein Vorwurf?

Sollte ein Rezensent gegenüber einem mittelmäßigen Spiel "tolerant" sein? Ich bin auf diese Idee bislang noch nicht gekommen. Ich fühle mich nämlich eigentlich den LeserInnen verpflichtet und nicht dem Spiel (bzw. dem Autor/Verlag). Wenn also ein Spiel mittelmäßig ist, sage ich das auch. Und versuche mich dabei in die LeserIn hineinzuversetzen, die für das Spiel Geld bezahlen müsste (während mir das Rezensionsexemplar zumeist kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde).

Ich finde, man kann von mir Toleranz gegenüber den Lesern erwarten. Ich würde deswegen nie schreiben, dass Villa Paletti doof sei, weil es von kleinkindlichen Bauklotzliebhabern gespielt würde. Oder Dvonn sei doof, weil es nur von kommunikationssgestörten Schachfetischisten verstanden würde. ;-)

Deswegen möchte ich gegenüber außergewöhnlichen Spielideen tolerant sein, weil ich damit auch die Vorlieben meiner LeserInnen treffe. Ein mittelmäßiges Spiel wird von mir jedoch weiterhin so bezeichnet und bekommt auch die entsprechende Note - da gehe ich keine Notenschritt höher, selbst wenn die Versetzung gefährdet sei.

Gruß
Harald

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Hannes Markwart

Re: Fairplay: Toleranz gegenüber Spielen?

Beitragvon Hannes Markwart » 16. August 2002, 00:04

> > Ich schrieb:
> > Zeichnet sich durch meist geringe Toleranz gegenüber
> > mittelmässigen Spielen aus.

Harald Schrapers schrieb:
> Als Fairplay-Autor finde ich dieses Statement naturgemäß
> interessant. Ist der Satz ein Lob oder ein Vorwurf?

Das war schon als Lob gemeint!

> Sollte ein Rezensent gegenüber einem
> mittelmäßigen Spiel "tolerant" sein?

Nein, nein und nochmal nein.

Als Vielspieler finde ich nun einmal diese Spiele überflüssig, und ich lese halt gerne, wenn das auch jemand schreibt. (Das diese Spiele Verlagsprogramme "abrunden" und deswegen für den _Verlag_ durchaus Sinn machen können steht auf einem anderen Blatt).

Vermutlich hab ich es ungeschickt ausgedrückt. Formulier ich also nochmal anders: "Mittelmässige Spiele werden nicht "schöngeschrieben" sondern als die Zeit- und Geldverschwendung angeprangert, die sie (für mich als Vielspieler) darstellen."

Natürlich erwarte ich von einer Spielezeitschrift, dass sie auf Seiten der Leser/Spieler steht. Und das ist bei Fairplay ja nun wirklich gegeben :-)

Gruss
Hannes Markwart

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Fairplay: Toleranz gegenüber Spielen?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 16. August 2002, 07:39

... hm ...

... aber ob ein Spiel mittelmäßig ist oder nicht, ist doch auch nur eine subjektive Bewertung! Es gibt nun mal keine objektiven Maßsstäbe für Spiele. (Aber es gibt einige Rezensenten, die glauben, sie wären der Maßstab und ihre Rezensionen seien so etwas wie Dogmen, .... aber das ist ein anderes Thema! ;-) )

Ein Spiel, daß für den einen nur mittelmäßig, und daher zurecht nicht kaufenswert, ist, mag für einen anderen ein absolutes Highlight sein und somit ein "Must have"!
Und auch sogenannte "Vielspieler" sind nicht alle einer Meinung und haben alle den gleichen Geschmack! In mir wehrt sich jedesmal etwas, wenn mich da jemand mit "wir Vielspieler" vereinnahmen möchte. Ich spiele gern und - wenn es meine Zeit zuläßt - auch viel ... und trotzdem habe ich einen eigenen Geschmack, der möglicherweise auch hin und wieder den von manchen vermuteten "Vielspieler-Mainstream" verläßt.

Zum Thema "Toleranz gegenüber Spielen": Ja ich bin tolerant, wenn es darum geht neues an mich heranzulassen und auszuprobieren. Ich bin auch tolerant, wenn ich sehe, daß andere Menschen andere spielerische Vorlieben haben als ich. [b]Aber[/b] in einer Rezension erwarte ich, daß der Schreiber seine Meinung über das Spiel klar und deutlich wieder gibt (nicht ohne es vorher so beschrieben zu haben, daß einer, der das Spiel nicht kennt, sich eine Vorstellung von Thema und Spielmechanismus machen kann - nur so kann ich die Rezension für mich be- und auswerten). Er sollte seine Meinung aber nicht als allein seeligmachende Wahrheit darstellen, sondern als das, was sie ist: seine persönliche subjektive Meinung. Die will ich lesen! Im Journalismus sollten - auch bei Spielemagazinen - Fakten einerseits und Kommentare andererseits deutlich als solche erkennbar sein!

Gruß
Roland

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Barbara Nostheide

Re: Welche Spielemagazine MUSS man haben?

Beitragvon Barbara Nostheide » 21. August 2002, 18:09

Hallo Maxi,

die spielbox gibt es in München im Bahnhofsbuchhandel: Sussmanns Presse und Buch, Arnulfstr. 1/II, 80336 München. Ich nehme an, das ist der Hbh. Dort müssen immer welche zu bekommen sein, denn es werden (laut Remissionen) nie alle verkauft.

Ich hoffe, Sie werden in Zukunft fündig - viel Spaß beim Lesen.


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