Beitragvon cristinus » 9. September 2002, 12:09
Hi,
es ist ja so, daß der aufmerksame, Messen durch Besuche oder Berichten folgende Spieler regelmäßig von Spieleneuheiten erschlagen wird. Es gibt da so Stoßzeiten, da würde man am liebsten kaufen, kaufen und nochmal kaufen.
Was ja dann auch passiert. :-)
Nun ist es aber doch so, daß vorher auch schon sehr viele Spiele da sind, die ihr spielt, wie "taktet" ihr die ständig kommenden neuen Spiele in euren Bestand ein, der ja, so er gut gepflegt und gehegt, schon fast nur Lieblingsspiele beinhaltet, die ja auch gerne noch weiter gespielt werden wollen.
Geht das mehr in die Richtung "Weg mit allem anderen, wir spielen jetzt mal ne Weile Soundso!" oder werden die neuen Spiele vorsichtig in den normalen "Spielestundenplan" eingeschleift, also mal angetestet zwischen alten Favoriten, dann mal wieder, etc.
Und wie funktioniert das insgesamt, da doch sicher mehr gute neue Spiele vom Himmel fallen, als alte vom Beliebtheitstisch hinten runter?!
Ich habe nun (noch) nicht soo viele Spiele (<100) und hoffe ehrlich gesagt auch, daß das in der Dimension bleibt, und komme schon kaum dazu, alles, was ich spielen will, auch wirklich zu spielen, und so manches Spiel liegt, obwohl gut und beim ersten Spiel begeistert aufgenommen, seither unberührt da und schaut mich mahnend an, wann ich mal wieder den Deckel hebe.
Passend dazu auch die Frage:
Kann man süchtig werden nach dem Gefühl, wenn man ein neues Spiel öffnet??
Manchmal empfinde ich das so, dazu gehört:
-Das Erlebnis des Kaufs, sei es live oder eine Bestellung
-Das Abfitzeln der immer hartnäckiger werdenden Umfolie
-Das erste Hochheben des Deckels, begleitet von Klängen, die einem Darmfunktionsgeräusch ähneln
-Der Geruch all des neuen Zeugs
-Das erste Öffnen und Lesen der noch jungfräulichen Anleitung
-Das Öffnen der Kartenstapelfolien
-Das Raustrennen gestanzten Spielmaterials
Damit endet der Rausch dann meistens. Teilt jemand diese Erfahrung??
Salut
Christian