Beitragvon Michael Blumoehr » 19. September 2002, 11:37
Hallo Helmut,
klar kann man sich den 1. Advent besser merken, deshalb gibt es an diesem Tag auch schon jede Menge Konzerte, Advents- und Weihnachtsmärkte, etc. etc. :-|
Natürlich kann man an einem "Tag der Spiele" auch zusammen unter Freunden oder in der Familie spielen. Aber warum sollte man eine solche Aktion, die möglichst von Vielen getragen werden sollte, nicht auch nutzen, um damit auf die bestehenden oder zusätzliche Veranstaltungen hinzuweisen bzw. umgekehrt die Aktion mit Veranstaltungen zu unterstützen. Ich kann mir vorstellen, daß es z.B. mit einer Veranstaltung leichter ist, in die Tagespresse zu kommen, als einfach nur den n-ten "Tag des Irgendwas" zu verkünden. Und selbst wenn, geht das doch ziemlich unter, oder ist Dir der "Tag des Baumes", der "Tag des grüngefleckten Schlammhüpfers" :-) oder was auch immer jeweils bewußt? Selbst wenn man es morgens auf dem Weg zur Arbeit im Radio hört oder in der Zeitung liest, ist so etwas doch meist bis Feierabend leider wieder vergessen. :-(
Mißverstehe mich jetzt nicht, ich finde die Idee gut, trotz der manchmal etwas inflationären Tage des Sonstwas, ich wollte nur darauf hinweisen, daß es mit der Häufung von Spielefesten am 2. Novemberwochenende schon quasi einen Tag des Spiels gibt und man diese Veranstaltungen durchaus als Ausgangsbasis nutzen kann, einen solchen Tag zu etablieren. Für diese Veranstaltungen wird bereits Werbe- und Presseaufwand betrieben, da wäre es gar nicht mehr soviel Aufwand, das noch mit zu propagieren. Im Gegenteil, kleinere Spielefeste wie unseres in Darmstadt, würden davon wahrscheinlich profitieren.
Grüße,
Michael