Das verrückte Labyrinth Kinofilm

Das verrückte Labyrinth: Brettspielklassiker wird zum Kinofilm

Bildquelle: © Constantin Film

Ein Brettspiel, das plötzlich lebendig wird? Was nach einem verrückten Abenteuer klingt, wird bald Wirklichkeit! Der beliebte Ravensburger-Klassiker „Das verrückte Labyrinth“ kommt auf die große Leinwand. Mit bekannten Schauspielern, jeder Menge Action und einer ordentlichen Portion Humor soll aus dem Familienspiel ein echtes Kinoabenteuer werden.

 

Wer kennt es nicht? Gerade hat man sich einen perfekten Weg durch das Labyrinth zurechtgelegt, da verschiebt der nächste Spieler eine Reihe und schon ist die ganze Planung dahin. Seit 40 Jahren begeistert „Das verrückte Labyrinth“ mit genau diesem Spielprinzip Generationen von Brettspielfans. Jetzt werden die beweglichen Gänge, geheimnisvollen Schätze und unerwarteten Wendungen zur Grundlage eines Kinofilms.

Worum geht es im Film?

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lou (Maja Enger), die kurz davorsteht, ihr Studium in Cambridge zu beginnen. Doch bevor sie sich in ihren neuen Lebensabschnitt verabschieden kann, wartet eine ziemlich unangenehme Aufgabe auf sie: Sie muss ausgerechnet mit Adam (Fahri Yardim), dem neuen Freund ihrer Mutter, Zeit verbringen. Und den kann sie überhaupt nicht leiden.

Eigentlich möchte Lou ihrem kleinen Bruder Timo nur eine Freude zum Geburtstag machen. Auf einem Flohmarkt entdeckt sie eine alte Ausgabe seines Lieblingsspiels „Das verrückte Labyrinth“. Ein harmloser Kauf, sollte man meinen.

Doch das Brettspiel hat ein Geheimnis: Es öffnet den Zugang zu einem echten, magischen Labyrinth!

Plötzlich finden sich Lou und Adam in einer Welt wieder, in der sich Gänge verschieben, Wege verschwinden und hinter jeder Ecke eine neue Überraschung lauern kann. Was auf dem Spielbrett noch für Gelächter oder einen kleinen Wutanfall sorgt, wird hier zur echten Gefahr.

Als schließlich auch noch ein geliebter Mensch in Gefahr gerät, müssen die beiden zusammenarbeiten. Keine leichte Aufgabe, wenn man sich eigentlich überhaupt nicht ausstehen kann.

Bekannte Gesichter im verrückten Labyrinth

Für die Verfilmung hat sich Constantin Film prominente Unterstützung geholt. Regie führt Peter Thorwarth, der unter anderem durch den Kultfilm „Bang Boom Bang“ bekannt wurde.

Neben Fahri Yardim und Maja Enger sind auch Jessica Schwarz, Axel Stein und Uwe Ochsenknecht mit dabei. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Rúrik Gíslason, Peter Brownbill, Salimou Thiam und Joone Dankou.

Die Dreharbeiten in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern sind bereits abgeschlossen.

Kinostart von „Das verrückte Labyrinth“ ist der 20. Januar 2028. Bis wir das magische Labyrinth auf der Kinoleinwand erleben können, müssen wir uns also noch etwas gedulden.

Lou (Maja Enger) und Adam (Fahri Yardim) in ihrem Abenteuer im verrückten Labyrinth.

40 Jahre Das verrückte Labyrinth

Dass ausgerechnet „Das verrückte Labyrinth“ verfilmt wird, ist kein Zufall. Das Spiel gehört zu den bekanntesten Familienspielen überhaupt.

1986 erschien das von Max J. Kobbert entwickelte Brettspiel erstmals bei Ravensburger. Seitdem wurden weltweit mehr als 30 Millionen Exemplare verkauft. 2026 feiert der Klassiker seinen 40. Geburtstag.

Das Besondere am Spiel ist seine ebenso einfache wie geniale Idee: Auf dem Spielbrett entsteht ein Labyrinth aus beweglichen Gängen. Die Spieler versuchen, bestimmte Schätze und Gegenstände zu erreichen. Doch bevor eine Spielfigur bewegt wird, darf ein Teil des Labyrinths verschoben werden.

Dadurch entstehen ständig neue Wege, während andere plötzlich verschwinden. Wer eben noch kurz vor seinem Ziel stand, muss möglicherweise komplett umplanen.

Genau das macht den Reiz aus. Man braucht ein wenig Strategie, einen guten Überblick und manchmal auch etwas Glück. Und selbst wenn man gerade nicht am Zug ist, bleibt es spannend. Schließlich kann der nächste Spielzug alles verändern.

In 40 Jahren hat sich viel getan. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Versionen des Spiels. Das Grundspielprinzip bleibt immer gleich, doch das Setting variiert. Einige Spezialausgaben überzeugen die Fans auch mit Sonderregeln:

Das verrückte Labyrinth – Glow in the Dark

Das verrückte Labyrinth Disney 100

Carcassonne Labyrinth

Vom Spielbrett auf die Kinoleinwand. Kann das funktionieren?

Brettspiele zu verfilmen, ist gar nicht so einfach. Schließlich erzählen viele Spiele keine feste Geschichte, sondern leben davon, dass die Spieler selbst Entscheidungen treffen.

Bei „Das verrückte Labyrinth“ bietet das Spielprinzip allerdings eine spannende Grundlage für einen Abenteuerfilm. Ein Labyrinth, das sich ständig verändert, geheimnisvolle Wege und die Suche nach dem richtigen Ausgang – daraus lässt sich einiges machen.

Besonders interessant finden wir, dass Lou und Adam im Film ihre Differenzen überwinden und gemeinsam einen Ausweg finden. Anders wäre ec im echten Leben beim Brettspiel. Hier kämpft jeder für sich und Kooperationen finden i.d.R. nicht statt.

Ob es dem Film gelingt, den besonderen Charme des Brettspielklassikers einzufangen, wird sich zeigen.

Unser Fazit: Ein Brettspiel wird lebendig

Wir finden die Idee, „Das verrückte Labyrinth“ auf die Kinoleinwand zu bringen, ziemlich spannend. Schließlich haben viele von uns schon unzählige Male versucht, sich durch die verschlungenen Gänge des Ravensburger-Klassikers zu kämpfen.

Jetzt können wir erleben, wie es wäre, selbst mitten in diesem verrückten Labyrinth zu stehen.

Bis zum Kinostart 2028 bleibt noch genügend Zeit, den Brettspielklassiker wieder aus dem Regal zu holen. Vielleicht ist das ja auch die perfekte Gelegenheit für einen gemeinsamen Spieleabend mit der Familie.

Denn eines ist sicher: Im verrückten Labyrinth läuft selten alles nach Plan!