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Fische Fluppe Frikadellen - je mehr Mitspieler desto besser ?

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ralf rechmann

Fische Fluppe Frikadellen - je mehr Mitspieler desto besser ?

Beitragvon ralf rechmann » 10. Dezember 2002, 00:40

Hallo!

Fische Fluppe Frikadellen kann man laut Regeln ja auch schon in Zweierbesetzung spielen. Also flux ausprobiert und etwas enttäuscht vom Spielbrett zurückgekehrt: Das Spiel ist mit nur einem weiteren Mitspieler einfach zu kurz und damit viel zu schnell zu Ende. Nach gut 20 Minuten war alles vorbei und mein Mitspieler hatte ganz knapp gewonnen. Im Prinzip ist es ein knallhartes Wirtschaftsspiel in locker-flockiger Verpackung. Wer am besten seine Spielzüge vorausplant und optimiert hat die besten Chancen zu gewinnen.

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass FFF mit mehr Mitspielern immer besser funktioniert, weil die dann vermehr auftretenden Zusatzaktionen der Händler das Spielgeschehen auf dem Brett dynamischer machen - dort steigt der Preis, dort gibt es Fluppen in Überfluss, dort ist ein Floss blockiert, ... Zu Zweit bleibt das alles viel zu statisch bis man wieder an der Reihe ist.

Fazit: Ein gutes Spiel, aber für zwei Spieler gibt es besseres. Ist nicht unbedingt ein Mangel des Spiels, weil in grosser Runde werd ich es sicherlich nochmal auf den Spieltisch bringen.

Oder gibt es spezielle 2-Personen-Regeln inzwischen?

Thx/Bye
Ralf R

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hannes

Re: Fische Fluppe Frikadellen - je mehr Mitspieler desto besser ?

Beitragvon hannes » 10. Dezember 2002, 09:21

ralf rechmann schrieb:
>
> Fische Fluppe Frikadellen kann man laut Regeln ja auch schon
> in Zweierbesetzung spielen. Also flux ausprobiert und etwas
> enttäuscht vom Spielbrett zurückgekehrt: Das Spiel ist mit
> nur einem weiteren Mitspieler einfach zu kurz und damit viel
> zu schnell zu Ende. Nach gut 20 Minuten war alles vorbei und
> mein Mitspieler hatte ganz knapp gewonnen. Im Prinzip ist es
> ein knallhartes Wirtschaftsspiel in locker-flockiger
> Verpackung. Wer am besten seine Spielzüge vorausplant und
> optimiert hat die besten Chancen zu gewinnen.
>
> Ich kann mir aber gut vorstellen, dass FFF mit mehr
> Mitspielern immer besser funktioniert, weil die dann vermehr
> auftretenden Zusatzaktionen der Händler das Spielgeschehen
> auf dem Brett dynamischer machen - dort steigt der Preis,
> dort gibt es Fluppen in Überfluss, dort ist ein Floss
> blockiert, ... Zu Zweit bleibt das alles viel zu statisch bis
> man wieder an der Reihe ist.
>
> Fazit: Ein gutes Spiel, aber für zwei Spieler gibt es
> besseres. Ist nicht unbedingt ein Mangel des Spiels, weil in
> grosser Runde werd ich es sicherlich nochmal auf den
> Spieltisch bringen.

Ganz meine Rede : http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=56798&t=54072

Auch mit 3 Spielern hat mich FFF nicht überzeugt. Erst zu viert wirds imho genügend dynamisch. Dann ist der Spielspass gegeben. Leider konnte ich bis jetzt noch kein 2oder3-Tisch-FFF spielen.

Allerdings kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass das Spiel nach 20 Minuten schon beendet ist. Weil zu zweit relativ wenig neue Güter produziert werden.

Ciao
hannes

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ralf rechmann

Re: Fische Fluppe Frikadellen - je mehr Mitspieler desto besser ?

Beitragvon ralf rechmann » 10. Dezember 2002, 16:04

> Allerdings kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass das
> Spiel nach 20 Minuten schon beendet ist. Weil zu zweit
> relativ wenig neue Güter produziert werden.

Wenn du die Tauschhändler so oft wie möglich benutzt, die deine Güter effektiv verdoppeln (aus 2 mach 4) dann geht das ganz schnell. Besonders dauert der eigene Zug ja auch nicht lange und man ist eigentlich sofort wieder dran. Wir sind eigentlich nur zwischen Wareneinkauf und Tauschhändler und Fetischhändler gependelt. Zwischendurch mal auch Waren verkauft, um Geld zu bekommen.

Werd es unbedingt nochmal zu viert oder fuenft anspielen ... aber in Zweierbesetzung hat es seine Chance gehabt!

Bye
Ralf R

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Markus Barnick

Re: Fische Fluppe Frikadellen - je mehr Mitspieler desto besser ?

Beitragvon Markus Barnick » 11. Dezember 2002, 09:15

wir haben die Erfahrung gemacht, dass es zu 5. besser war als mit 4 Spielern. Auch sorgten die Startaufstellung (die ersten 12 Plättchen) dafür, dass das Spiel beim ersten Mal relativ schnell zu Ende war, während wir beim 2. Mal fast 2 Stunden drüber waren. Sie sind anscheinend einfacher gestrickt. Auch war es beim 2. Spiel so, dass das Hauptgeschehen sich nur an bestimmten Plätzen abspielte, während verschiedene Händler am Rand überhaupt nicht besucht wurden.
Eine Kleinigkeit ist bei uns auch schiefgegangen: Ein Spieler hat, als die Fische auf Kurs 150 waren, seine 7 Stück verkauft und dadurch derart viel Geld gehabt, dass kaum noch Geld da war. Spielmaterialmangel. Er hat das dann aber eingesehen, dass es nicht darum geht, am meisten Geld zu haben, aber er war das ganze Spiel über dann im Vorteil und konnte kaufen wie er wollte.
Zuletzt hat noch der Händler, mit dem man Waren austauschen kann, mir noch manchen Strich durch die Rechnung gemacht...
Und nochwas: Man darf sich grad in der Schlussphase keinen noch so kleinen Fehler erlauben: Obiger Mitspieler hat verloren, weil er versäumt hat, seinen brennenden Schuh einzusetzen und dadurch ein anderer Spieler halt eher zu seinen 3 Fetischen kam. Ein führender Spieler ist kaum noch einzuholen.

--
Markus
(möchte FFF auch mal mit 6-15 Personen spielen)

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Michael Andersch

Re: Fische Fluppe Frikadellen - je mehr Mitspieler desto besser ?

Beitragvon Michael Andersch » 11. Dezember 2002, 09:40

Markus Barnick schrieb:
>
> Eine Kleinigkeit ist bei uns auch schiefgegangen: Ein Spieler
> hat, als die Fische auf Kurs 150 waren, seine 7 Stück
> verkauft und dadurch derart viel Geld gehabt, dass kaum noch
> Geld da war. Spielmaterialmangel.

Deshalb ist doch nichts "schiefgegangen". Würde ich an seiner Stelle genau so machen, wenn ich die Fische nicht für was anderes dringender bräuchte.
Aber die Sache mit dem Geldmangel stimmt. Das wurde bei uns auch schon gelegentlich knapp.

> Er hat das dann aber
> eingesehen, dass es nicht darum geht, am meisten Geld zu
> haben, aber er war das ganze Spiel über dann im Vorteil und
> konnte kaufen wie er wollte.

Kalr, es geht nicht drum am meisten Geld zu haben. Es schadet aber auch nicht, bzw. schafft eine gewisse "Flexibilität".

> Ein führender Spieler ist kaum noch einzuholen.

Kann ich nicht bestätigen. In unserer letzten Partie ist ein Mitspieler mit 1. Fetisch, jeder Menge Kohle und Waren an den anderen Tisch gewechselt, während ich bis dahin kein Land gesehen hatte, da ich irgendwie so blöd positioniert war, dass er mir immer alles vor der Nase wegschnappte: Wenig Geld, wenig Waren, kein Fetisch...
Leider wurde er am anderen Tisch seinerseits ziemlich ausgebremst, weswegen ich es geschafft habe den dritten Fetisch einzuheimsen, nachdem er gerade mal den zweiten ertauscht hat.

VG,
Micha


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