Beitragvon Marten Holst » 16. Dezember 2002, 11:54
Moinle Peer,
> wirklich mal eine gute Idee. Zumal der Osten ausser Kreml
> bislang wohl nur als Kriegshintergrund gebraucht wurde(bei
> solchen "Krachern" wie Blitzkrieg über Polen und so).
> Übrigens gabs mal ein Spiel zur EU-Osterweiterung, wenn ich
> mich nicht irre. Da ging es darum, die alten WP-Staaten
> einzugliedern. ar s ein Eurogames-spiel (ach, mein
> Gedächnis...)
Du meinst "Europa 1945 bis 2030", bei dem man Land für Land überzeugen muss, in die EU aufgenommen zu werden, wobei in späteren Spielphasen der zunächst unerreichbare Ostblock "freigegeben" wird. Kooperative Elemente (Gesampunktzahl), Gegeneinander (Wer tut am meisten für Europa) und ein paar interessante Zufallselemente durchs "Krisenauswürfeln" sorgen für ein "nettes, ausgewogenes Spiel, das aber aufgrund besserer Alternativen nicht all zu oft auf dem Tisch landen wird". (Vielleicht sollte ich das mal für fairspielt rezensieren, bin ja schon fast fertig... ;-) )
Zur ursprünglichen Frage: ein entscheidender Vorsprung diverser westeuropäischer Regionen (Italien, Frankreich, GB, Amsterdam) ist schlicht und ergreifend die Historie als Kolionalmächte, Weltmächte, Handelsmächte, förderer der Künste und Heimatort bedeutender kultureller Entwicklungen des hiesigen westlichen Kulturkanons. Osteuropa ist zum einen eher fremd, zum anderen aber einfach nicht exotisch genug. Aber Urlaub am schwarzen Meer könnte Rumänien und Bulgarien schon helfen, ihre Spiele zu bekommen.
Auch Skandinavien (außer ggf. den Wikingern) spielt ja keine große Rolle im Spielesektor, oder? Griechenland nur bei thematisch alten Spielen (Hellas, ...) und so weiter.
Weltweite Grüße
Marten (hat beim Computerspiel "Civilisation II" 30-40 neue Völker "geschaffen", um auch mal mit den Basken gegen Finnen und Inuit spielen zu können und die ewigen Großländer zu vermeiden)