Beitragvon Marten Holst » 19. Dezember 2002, 19:24
Moinle Gabriel,
>> R & B
>> ist dagegen sehr ruhig und hervorragend als Solitairspiel.
>
> mh. warum sollte man überhaupt R&B spielen, wenns doch am
> pc zu diesem thema zig z.T. sehr gute spiele gibt und da
> einem der pc wenigstens den ganzen verwaltungskram abnimmt
> und man auf wunsch auch zu mehreren spielen kann?
Hmmm, zum einen kann man auch R&B wunderbar zu mehreren spielen, zum anderen ist es halt wie so oft bei Brett- gegen PC-Spiel das Erlebnis des zusammen Spielens ist ein anderes am Tisch als vor dem Computer, die Mechanismen sind meist am Brett weniger komplex, dafür wesentlich transparenter als am Computer (welcher Spieler eines Fußballmanagers kennt nicht das gnadenlose 1:3 im entscheidenden Spiel, in dem man in jedem Aspekt massiv überlegen war, und nun nicht weiß, wie überhaupt der Bewertungsmechanismus funktioniert). Sicherlich hat R&B einiges an Ähnlichkeit mit Computeraufbauspielen, aber es ist eben anders. Wer's mag, mag's mögen, wer nicht, der nicht, Geschmackssache halt (ich mag's).
> ich hab
> r&b zwar noch nie gespielt. aber aus den postings der
> letzten monate, hab ich einfach mal geschlossen, daß es
> sich um eine verkrampfte industriegigant-umsetzung als
> brettspiel handelt...
Nun, Ähnlichkeiten zwischen Spielen beider Genres gibt es immer wieder, was nun verkrampft ist, das hängt immer wieder davon ab. Entscheidend ist aber, ob einem ein Spiel neues und spaßiges bietet, das man (in dieser Kombination) eben noch nicht hatte. Industriegigant kenne ich nun nicht, aber ich denke, dass man für R&B schon ein wenig eine Buchhalter- und Logistikerseele braucht, aber dann mag man es sicher auch, dass eben nichts ausgewürfelt wird (gut, außer ein wenig minimal Minenproduktion) und alles transparent in seinen Mechanismen ist - letzteres ist m.E. kein Nur-Computerspiel
Vorweihnachtliche Grüße
Marten (freut sich schon auf die Splottermeldung bezüglich Vorbestellung einer Zweitauflage)