Hallo,
auf der Homepage des Herner Spielezentrums werden die Regeländerungen für Medina bei der Vorrunde zur Deutschen Brettspielmeisterschaft angegeben (siehe URL).
Zu den Turmtafeln werden die Regeln wie folgt geändert (Zitat aus angegebener Quelle):
[i]Erläuterung zu "Turmtafeln":
Für die Übernahme von Turm-Tafeln ist der Neuanschluss (oder die Neuinbesitznahme) eines Palastes an eine Mauer entscheidend. Durch Weiterbau einer Mauer, die schon an den Palast angeschlossen war, kann eine Turmtafel nicht (zurück)erobert werden. Durch Anschluß der anderen Mauer ist ein Turm jedoch zurückzuerobern.
[/i]
Von einem Bekannten wurde ich darauf hingewiesen, dass in der Brettspielwelt die Regeln bereits von den Originalregeln von Hans im Glück abweichen. Hier die entsprechende Regelpassage (aus: http://www.brettspielwelt.de/de/Hilfe/Anleitungen/Medina/ - siehe Abschnitt 4. Wertung):
[i]Dabei zählt jede Kante der Mauer als Neuanschluss (Achtung: anders als in Orginalregel!). Ein Palast wird durch Setzen eines Daches an die Mauer NEU angeschlossen. Auch ein späteres Einsetzen eines Ziegenstalls kann zu einem Neuanschluss führen. [/i]
Vielleicht habe ich es einfach nicht richtig verstanden, aber unterscheiden sich diese beiden Regelungen nicht?
Während ich die Regel der Herner so verstehe, dass ich einen Palast zweimal neu anschliessen kann (einmal an jeder Seite des Turms), finde ich, dass man die Regel der BSW so interpretieren müsste, dass jede Kante der Mauer, die neu an den Palast angrenzt (sei dies durch Bau eines neuen Palastteils oder Ziegenstalls an die entsprechende Mauer, oder durch Verlängerung einer Mauer entlang eines Palastes) zu einem Neuanschluss und damit ggf. zu einem neuen Besitzer der Turmtafel führt.
Welche Interpretation ist nun richtig und wie genau wird Medina bei der DM gespielt?
War nicht Medina bei der DM-Endrunde 2001 schon dabei (ich spiele dieses Jahr das erste Mal DM)? Gab es dort auch Regelabweichungen zur Originalregel und wenn ja, wie sah diese aus?
Alles Gute wünscht
Kathrin.