Beitragvon Gabi Goldschmidt » 10. Februar 2003, 13:03
Hallo Bernd,
ich kann mir das ganz schwer vorstellen, dass alle Mitspieler von Beginn an ihren speziellen Helden nutzen können.
Gestern abend habe ich eine Probepartie gegen "mich selbst" mit 3 Mitspielern gespielt. Laut dt. Regel soll dabei auf Rom/gelb und Ägypten/blau verzichtet werden.
So startet Babylon mit seinem Helden Hammurabi, der kostenlos pro Runde einen Einflussmarker legen darf, was bedeutet, dass der "violette" Mitspieler jede Runde
seine Einkünfte für Karawanen, Städte und später Tempel und Märkte einsetzen kann. Die beiden anderen Mitspieler rot und grün sind schon in der 2. Runde gezwungen, ihr Einkommen für Einflussmarker auszugeben und der Kauf von Karawanen und Städte wird verzögert.
So hat es der Spieler violett innerhalb von 8 Runden geschafft auf 8 Provinzen und ein Einkommen von 17 Karten (8 Karawanen, 3 Städte, 2 Tempel, 2 Märkte) zu kommen, rot hatte 6 Provinzen mit einem Einkommen von 8 Karten (5 Karawanen, 1 Stadt, 1 Markt) und grün stand mit 6 Provinzen (4 Städte, 2 Tempel, 5 Karawanen) und 11 Karten Einkommen auch nicht so gut da.
Die Vorteile der speziellen Helden von Griechenland und Karthago beziehen sich mehr auf die Kampfkraft und sind somit zu Beginn des Spiels noch nicht so wichtig.
Zumindest im Spiel zu dritt dauert es ja einige Zeit, bis man gemeinsame Grenzen hat.
Bevor die anderen Spieler richtig ins Spiel kamen, hatte Spieler violett den Großteil
an Karawanen bereits aufgekauft, so daß die anderen 2 Spieler auch nicht nachziehen konnten.
Meiner Einschätzung nach wird bei Einsatz der speziellen Helden von Beginn an das Spiel zu dritt recht unausgewogen.
(Vielleicht habe ich aber auch nur etwas falsch gespielt...)
Hat schon jemand Erfahrungen zu dritt gemacht?
Noch eine Frage: kannst Du mir bitte eine Adresse geben, wo ich die englischen Regeln finde - die FAQs auf Deutsch habe ich gefunden...
Ciao Gabi