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Einzigartige Spielmechanismen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Erhard Portner
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Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Erhard Portner » 11. Februar 2003, 21:21

Arne Hoffmann schrieb:
>
> Moin moin!
>
> Ich muß zwar nicht wie Erhard meine Sammlung abschreiten :-P
> aber auf dem Sofa liegend fiel mein Blick auf TAMSK, das mit
> den Sanduhren als Spielfiguren und dem daraus resultierenden
> Spielmechanismus auch recht einzigartig ist.


Nein, Arne, da muss ich widersprechen. TAMSK ist da nicht einzigartig. Es hat Anfang der 80er Jahre bei ASS ein Spiel mit dem Titel "Heißer Sand" gegeben, das genau mit diesem Mechanismus gearbeitet hat.

Mit verspielten Grüßen
Erhard

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Arne Hoffmann
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Beiträge: 497

Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Arne Hoffmann » 11. Februar 2003, 21:35

Moin moin!

Erhard Portner schrieb:
>
> Nein, Arne, da muss ich widersprechen. TAMSK ist da nicht
> einzigartig. Es hat Anfang der 80er Jahre bei ASS ein Spiel
> mit dem Titel "Heißer Sand" gegeben, das genau mit diesem
> Mechanismus gearbeitet hat.

Ok, das war vor meiner [i]heißen[/i] Phase. :-) Widerspruch angenommen. ;-)

Tschö,

- Arne -

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Roman Pelek

Eye / Warum bleiben manche Mechanismen einzigartig?

Beitragvon Roman Pelek » 11. Februar 2003, 23:47

Hi Erhard,

Erhard Portner schrieb:

> Dann wären noch die Strategiespiele "Axiom", "Eye" und
> "Gygés" zu nennen, bei denen allerdings das Besondere der
> Spielmechanik in wenigen Worten etwas schwierig zu
> beschreiben ist.

Interessant, dass Du "Eye" erwähnst, dass ich vor etlichen Jahren mal besessen und wieder verkauft habe und mir erst kürzlich aus Neugier preiswert ersteigert habe, um mich zu vergewissern, ob mein damaliger Eindruck richtig war :-D Hm, nuja, bei "Eye" liegt das Einzigartige ja darin, dass im Prinzip eine Scheibe mit diversen Farbsegmenten durch zwei bewegliche, spiralenförmige Lamellenscheiben abgedeckt wird, so dass immer nur gewisse Felder zu sehen sind, die man mit seinen Steinen in Besitz nehmen kann. Wer zuerst 4 Felder gleicher Farbe in bestimmter Anordnung sein eigen nennt, gewinnt. Soweit recht schnell erklärt - in diesem Fall bliebe aber natürlich die Frage, warum das Spielprinzip einzigartig ist bzw. einzigartig geblieben ist.

Bei "Eye" würde ich darauf tippen, dass sich niemand recht dafür erwärmen konnte. Denn für ein Strategiespiel ist es m. E. einfach zu unberechenbar, was passiert, wenn man die Lamellen dreht, außer man lernt alle Farbfelder vorher auswendig. Zudem sind die Siegbedingungen respektive -muster nicht gerade intuitiv bzw. leicht zu erkennen. In meinen Augen ein origineller Mechanismus, der aber in dieser Form eigentlich nicht zu gebrauchen ist, da er selbst Memory-gestählte Geister überfordern dürfte. Man dreht mal hier, mal da, und irgendwann hat einer gewonnen, sofern er's merkt - das ist nicht das, was ich unter einem Strategiespiel verstehe, zumindest wenn man die praxisrelevante Komponente "Mensch" bedenkt und nicht Computer drauf loslässt ;-)

Aber generell finde ich das eine interessante Frage: warum bleiben gewisse Mechanismen einzigartig? Liegt es daran, dass sie ziemlich unbrauchbar waren, daran, dass sie in nur sehr engen Grenzen in einem bestimmten Umfeld von anderen Mechanismen funktionieren und sich somit schlecht adaptieren lassen oder dass sie schlichtweg übersehen/unterschätzt werden? Was denkt Ihr?

Ciao,
Roman

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Udo Bartsch
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Beiträge: 115

Was mit Wasser

Beitragvon Udo Bartsch » 12. Februar 2003, 00:43

1991 / 1992 war bei Ravensburger ganz kurz ein Spiel namens SOS im Programm. Mit Wassermechanismus! War aber wohl so schlecht, dass sie es sofort wieder vom Markt genommen haben.

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Marten Holst

RE: Eye / Warum bleiben manche Mechanismen einzigartig?

Beitragvon Marten Holst » 12. Februar 2003, 00:50

Moinle Roman,

> Aber generell finde ich das eine interessante Frage: warum
> bleiben gewisse Mechanismen einzigartig? Liegt es daran,
> dass sie ziemlich unbrauchbar waren, daran, dass sie in nur
> sehr engen Grenzen in einem bestimmten Umfeld von anderen
> Mechanismen funktionieren und sich somit schlecht
> adaptieren lassen oder dass sie schlichtweg
> übersehen/unterschätzt werden? Was denkt Ihr?

Eventuell ist es auch so, dass gewisse Mechanismen erstmalig in einem Spiel auftauchten, das vielleicht "gut", aber nicht der Killer war. Dann kennen den Mechanismus erst einmal wenige - und nicht jeder erfindet täglich das Rad neu. Obendrein mag es dann eine gewisse Skepsis geben, und auch eine gewisse Produktionsschwierigkeit (zumindest bei bastelaufwändigen Varianten). Schlussendlich mag ein wenig bekannter Mechanismus auch verkaufsfördernd sein - neues schreckt eben manchmal einfach ab.

Abgeschreckte Grüße
Marten (kein guter Koch)

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Marten Holst

RE: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Marten Holst » 12. Februar 2003, 00:50

Moinle Ralf,

> Das fast völlig freie Handeln bei "Händler von Genua" halte
> ich für einzigartig.

ich nicht - denn nur, weil man mehr handeln darf, als in vielen anderen Spielen, ist "freies Handeln" doch so selten nicht - schon SvC und Bohnanza haben das intus.

Zweizigartige Grüße
Marten (will ja nicht immer widersprechen)

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Marten Holst

RE: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Marten Holst » 12. Februar 2003, 00:50

Moinle,

was ist mit "Kreml"? Freie Vergabe von Einflusspunkten, die Möglichkeit, zwei Stunden aus dem Raum zu gehen und am Ende gewonnen zu haben?

Genossenschaftliche Grüße
Marten (dem allerdings bewusst ist, dass die Reduzierung obigen Mechanismus' auf "Figuren werden von allen gespielt und keiner weiß, wer wer ist" die Einzigartigkeit beendete)

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Erhard Portner
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Beiträge: 504

RE: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Erhard Portner » 12. Februar 2003, 05:09

Guten Morgen Marten,

an "Kreml" habe ich in der Tat auch gedacht. Irgendwie finde ich "Kreml" auch einzigartig. Aber weniger mit Blick auf die in dem Spiel enthaltenen einzelnen Spielmechanismen. Ich denke dabei mehr in Richtung der in dem Spiel enthaltenen einzigartig gelungenen Satire.

Mit verspielten Grüßen
Erhard

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Heinrich Glumpler

Re: Eye / Warum bleiben manche Mechanismen einzigartig?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 12. Februar 2003, 07:25

Hi,

"Einzigartigkeit" ist tatsächlich ein höchst zweischneidiges Qualitätsmerkmal. Wenn der Mechanismus nichts taugt wird er nie kopiert. Im besten Fall ist der Mechanismus eventuell so originell, dass er sich produktionstechnisch nur aufwendig gestalten lässt oder jede Kopie wie ein offensichtliches Plagiat aussieht.

Gruesze
Heinrich

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Michael Andersch

RE: Klondike/Höchst verdächtig

Beitragvon Michael Andersch » 12. Februar 2003, 07:37

Kathrin Nos schrieb:
>
> Der Kipp-Mechanismus, wenn man ihn nun so nennen mag, ist
> aber auch bei Klondike verarbeitet, zumindest versucht man
> den Teller so zu bewegen, dass man die Goldklumpen erhält.

Wobei ich bei Klondike eher von einem "Rotations-Hula-Hoop-Mechanismus" sprechen würde, der abweichend genug von "Höchst Verdächtig" ist, um beide als einzigartig zu beschreiben.

Einzigartige Grüße,
Micha

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Michael Andersch

Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Michael Andersch » 12. Februar 2003, 07:41

Erhard Portner schrieb:
>
> Da fällt mir auch noch "Supergang" von Ludoliere ein. In dem
> Spiel werden Pappfiguren mit einer Pfeilwurfpistole
> abgeknallt. Ih, wie brutal!

Da muss ich - seit neuestem - widersprechen. "Squad 7" von Jumbo (in Essen vorgestellt) bietet das auch...

Gut gezielte Grüße,
Micha

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Michael Andersch

Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Michael Andersch » 12. Februar 2003, 07:50

Kayanak von Haba hätte ich noch (Aufhacken von Eisschollen aus Papier, um an darunterliegende "Fische" zu gelangen).

Außerdem gab's (gibt's?) noch ein Spiel von Reinhold Wittig (?), dessen Spielsteine eingebaute Spiegel haben. Sie sind so zu platzieren, dass von einem bestimmten Punkt aus durch die Spielsteine hindurch ein anderer Punkt zu sehen ist (oder so ähnlich)...

Könnte man auch "Barbarossa" als einzigartig gelten lassen (Knete)?

Tennis- und Golf-Masters würde ich ebenso als einzigartig bezeichnen.

Einzigartige Grüße,
Micha

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peer

Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon peer » 12. Februar 2003, 08:25

Hi,
Michael Andersch schrieb:
> Außerdem gab's (gibt's?) noch ein Spiel von Reinhold Wittig
> (?), dessen Spielsteine eingebaute Spiegel haben. Sie sind so
> zu platzieren, dass von einem bestimmten Punkt aus durch die
> Spielsteine hindurch ein anderer Punkt zu sehen ist (oder so
> ähnlich)...
>
Richtig "Look In" - Peinlich , peinlich - es steht neben meinem Schreibtisch...
Überhaupt Perlhuhn: "Hui Spinne" mit dem Radio und "Mary Downser" mit der Wünschlerute, sollten auch einzigartig sein (Obwohl die Wünschelrutze auch ein bischen an Uri Gellers Strike erinnern könnte)
ciao,
Peer

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Immanuel
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Beiträge: 86

Filthy Rich?

Beitragvon Immanuel » 12. Februar 2003, 09:28

Nur, weil wir uns gestern abend/nacht nach einer viereinhalb stündigen Partie Sternenfahrer drüber unterhalten haben:
Kann man den "Filthy Rich"-Mechanismus, dass Geschäfte - in verschiedenen Klarsichthüllen - übereinander gebaut werden und nur dann Ertrag bringen, wenn sie auch sichtbar sind, als "einzigartig" bezeichnen?
Meine Sammlung und Erfahrung reicht nicht aus, um zu wissen, ob es diesen Mechanismus in anderen Spielen gibt.

Mit übermüdeten Grüßen,

Immanuel

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Wolfgang Ditt

Einzigartige Spielmechanismen - eine These

Beitragvon Wolfgang Ditt » 12. Februar 2003, 09:44

Hallo,

wenn es gute neue Spielmechanismen gibt, so werden sie in abgewandelter Form erneut verwendet werden. In den letzten Jahren gibt es ein ganz offensichtliches, auch klar kommuniziertes Beispiel: Verräter zu Ohne Furcht und Adel. irgendwann war jeder Mechanismus mal neu und bei manchen merken wir es gar nicht mehr, wie genial die Idee ist, weil wir zu vertraut mit ihr sind w. z. B. die Kramerleiste.

Nun zur meiner These:
ein Mechanismus ist einzigartig, wenn er entweder schlecht oder ganz neu ist, ansonsten wurde er wiederverwendet und verliert die Einzigartigkeit.

Das beste Beispiel für einen einzigartigen Mechanismus ist derzeit das Tischwechselsystem aus FFF, und eben noch ganz neu.

Über schlechte Mechanismen schweigt man am besten, aber ein sehr enttäuschendes Beispiel wird mir immer in Erinnerung bleiben: die White Lady. Sehr originell, einzigartig, aber leider auch genauso langweilig.

Wolfgang

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RoGo

Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon RoGo » 12. Februar 2003, 09:53

Hallo Heinrich,
Schütteln und Horchen gab es schon knapp 10 Jahre vorher in einem Haba-Spiel, ob Zoch es kannte, weiß ich natürlich nicht.
Gruß
Roland

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Heinrich Glumpler

Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Heinrich Glumpler » 12. Februar 2003, 10:20

Hi,

wie Wolfgang weiter unten schon sagte:
Entweder schlecht oder neu ... ich würde noch hinzufügen: oder unbekannt ;-)

Gruesze
Heinrich

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Bettina

Re: Was mit Wasser

Beitragvon Bettina » 12. Februar 2003, 11:37

Udo Bartsch schrieb:
>
> 1991 / 1992 war bei Ravensburger ganz kurz ein Spiel namens
> SOS im Programm. Mit Wassermechanismus! War aber wohl so
> schlecht, dass sie es sofort wieder vom Markt genommen haben.

Naja - soooo schlecht fand ich es nicht.
Es gab eine Wanne, in der ein Schiff lag und die es mit Wasser aufzufüllen galt, ohne daß das Boot kentert.
Den genauen Spielablauf weiß ich zwar nicht mehr, aber ich fand es damals orginell und recht witzig. Allerdings das übliche Problem: Zum Anschaffen für einige wenige Spielrunden - vornehmlich mit Kindern - hatte ich kein Geld bzw. andere Prioritäten ;-)

Gruß
Bettina

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Carsten Wesel

Re: zu take it easy ... und so

Beitragvon Carsten Wesel » 12. Februar 2003, 11:40

Frank Schaubrenner schrieb:

> was fällt mir noch ein,.. hmm bin mir nicht sicher ob beide
> Kartenseiten öfter genutzt werden .. *grübel* --> wucherer

Oder http://www.fairspielt.de/Spiele/titus.php von Adlung?

Gruß Carsten (hat mehr als 2 Seiten)

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Carsten Wesel

Re: zu take it easy ... und so

Beitragvon Carsten Wesel » 12. Februar 2003, 11:41

PS:
Michael Andersch
24.Jul 02: Interessantes Spiel, das meine Merkfähigkeit leider bei weitem übersteigt.

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Immanuel
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Beiträge: 86

Anmerkung zur These

Beitragvon Immanuel » 12. Februar 2003, 13:32

Hallo Wolfgang,

ich überlege gerade, ob es zu Deiner These:

> ein Mechanismus ist einzigartig, wenn er entweder schlecht
> oder ganz neu ist, ansonsten wurde er wiederverwendet und
> verliert die Einzigartigkeit.

nicht auch noch die Variante gibt, dass ein Mechanismus zwar gut sein kann, aber trotzdem nicht kopiert wird - z.B., weil er im Spiel zu aufwendig ist oder weil er, wie der Tischewechsel bei FFF, für jede Partie ausreichend Leute voraussetzt, die mitspielen. Damit wäre ein solcher Mechanismus vielleicht eine Marktlücke für kleinere Verlage, aber wieviele gibt es davon schon?

> ein
> sehr enttäuschendes Beispiel wird mir immer in Erinnerung
> bleiben: die White Lady. Sehr originell, einzigartig, aber
> leider auch genauso langweilig.

Es ist bei mir leider schon ein Weilchen her, dass ich White Lady das letzte Mal gespielt habe, aber wäre es nicht auch denkbar, den dort verwendeten Mechanismus in Verbindung mit anderen in ein neues Spiel einzubauen, wo er dann besser funktionieren würde? Okay, das würde in Deine These passen, denn dann wäre der Mechanismus ja nicht als solcher schlecht, aber eben auch nicht mehr einzigartig. :))

Und noch eine mehr technische Frage: Läßt sich eigentlich der Begriff "Spielmechanismus" exakt definieren, also was ist die kleinste Einheit, die sich als eigenständiger "Mechanismus" darstellt, und sind Mechanismen, die in sich schon verschiedene Elemente enthalten, noch ein Spielemechanismus für sich? :???: :-P

Fragende Grüße,

Immanuel

(grade auf einem beginnenden Philosophie-Trip)

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Volker L.

Re: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Volker L. » 12. Februar 2003, 13:44

Also, nach Lesen des ganzen Threads ist mir auch noch etwas
eingefallen: Inkognito.
Nein, nicht die Wuerfelfigur, die ist ja inzwischen bei den
Sternfahreren in Form der Mutterschiffe recycelt worden.
Aber die Sache mit den 4 Figuren (gross, klein, dick, duenn),
die jeder Spieler hat, wovon eine ihn repraesentiert und die
anderen 3 Dummys sind, ist zumindest in keinem anderen mir
bekannten Spiel wiederverwendet worden.

Gruss, Volker

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Volker L.

Re: Einzigartige Spielmechanismen - eine These

Beitragvon Volker L. » 12. Februar 2003, 13:52

Wolfgang Ditt schrieb:
>
> Nun zur meiner These:
> ein Mechanismus ist einzigartig, wenn er entweder schlecht
> oder ganz neu ist, ansonsten wurde er wiederverwendet und
> verliert die Einzigartigkeit.

Nunja, im Grossen und Ganzen hast Du Recht (Jost wuerde
vermutlich 80% ACK schreiben)

Aber beachte Heinrichs Einwand weiter oben
(http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=60973&t=60894 ):

Heinrich Glumpler schrieb:
>
> Im besten Fall ist der Mechanismus eventuell so
> originell, dass er sich produktionstechnisch nur aufwendig
> gestalten lässt oder jede Kopie wie ein offensichtliches
> Plagiat aussieht.

Als dritte Moeglichkeit (hat das auch schon jemand erwaehnt -
in diesem laaaangen Thread finde ich das nicht mehr?) koennte
man noch die Moeglichkeit hinzufuegen, dass ein Mechanismus bei
einem vom Thema her aufgebauten Spiel so sehr auf genau dieses
Thema zugeschnitten ist, dass er nur schlecht auf ein anderes
Spiel uebertragbar ist.

Gruss, Volker

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

RE: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Ralf Arnemann » 12. Februar 2003, 14:38

Nun ja, das Verhandeln von Waren ist nichts Besonderes.
Aber das Verhandeln auch von Spielaktionen ist eine neue Qualität - und da kann ich mich an kein anderes Beispiel erinnern.

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Ralf Arnemann
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RE: Einzigartige Spielmechanismen

Beitragvon Ralf Arnemann » 12. Februar 2003, 14:40

> Aber das Verhandeln auch von Spielaktionen ...
Das ist vielleicht mißverständlich formuliert.
Zur Präzisierung: Verhandlungen über Spielaktionen gibt es natürlich oft.
Aber ein echtes Verkaufen wie bei "Händler von Genua" nicht.


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