Beitragvon hannes » 13. März 2003, 00:59
Hi
> Das typische Bohnanza-Element nämlich das Handeln mit Bohnen
> geht eigentlich verloren.
Man sollte dazu bemerken, dass Bohnhansa gar keine Bohnanza-Fortsetzung ist, siehe :
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=61410&t=61399 und
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=61492&t=61399
Das Handeln mit Bohnen gibts (eingeschränkt) immer noch, bloss ist es nicht mehr das spielbestimmende Element wie bei Bohnanza.
Ich finde es übrigens schlecht, dass Bohnhansa diesen Namen erhielt. Das weckt bloss falsche Erwartungen.
Dass beim Handeln zwischen Hansastädten mit Brech-, Soja- und blauen Bohnen gehandelt wird, finde ich ziemlich doof. Die Bohnen als Handelsware wirken sehr unglaubwürdig. Bohnhansa hätte mit anderen Handelsgütern (meinetwegen Silber, Tuch, Schwerter, etc) viel schöner designt werden können.
Für Bohnanza-Kenner kommt noch erschwerend hinzu, dass die Bohnhansa-Bohnen-Zahlenwerte ganz andere sind und eine andere Funktion haben.
Trotzdem gefällt mir Bohnhansa.
Leider hatte ich noch nie Gelegenheit, Wallenstein zu spielen. Bohnhansa habe ich schon dreimal gespielt.
Ich finde Bohnhansa als Familienspiel ziemlich gut. Bohnhansa spricht auch Wenigspieler recht gut an. Ich denke, Wallenstein dürfte aufwändiger sein und es dürfte einiges länger dauern, bis man es durchschaut und es gut spielen kann.
Übrigens spiele ich Transamerica, Emerald, Carcassonne und Vinci auch sehr gerne, La Citta hingegen weniger.
Aber vielleicht lässt sich Rüdiger einfach das (in Euro) wertvollere Spiel schenken und kauft sich das andere später mal als ;-)
Ciao
hannes