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TransAmerica mit offenen Karten

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Andersch

TransAmerica mit offenen Karten

Beitragvon Michael Andersch » 27. April 2003, 18:15

Obwohl ich von TA nicht so sehr begeistert bin habe ich mich mal wieder zu einer Partie breit schlagen lassen - geht ja schnell.
Außerdem wurde ich mit der Variante mit offenen Karten gelockt (alle Ziele aller Spieler liegen offen, es werden soviele Runden gespielt wie Spieler mitmachen, jeder bekommt reihum jeden Kartensatz), die zumindest so klingt, als hätte man mehr Einfluss als im Grundspiel.

Den hat man auch - trotzdem leidet m.E. das Spiel:
- Alle sind ständig am kucken, welche Ziele die anderen den anfahren müssen -> fast doppelte Spieldauer!!!
- Dadurch, dass immer die gleichen Orte im Spiel sind verlaufen auch die einzelnen Partien recht ähnlich.

Habt Ihr diese Erfahrung auch gemacht?
Und hat schon mal jemand die Variante mit dem Umsetzen des Startsteines ausprobiert (beide Varianten gibt’s auf der Homepage von Winnig Moves)? Auch sie klingt ja zumindest mal interessant...

Ausgebaute Grüße,
Micha

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Thomas Hittmeyer

Re: TransAmerica mit offenen Karten

Beitragvon Thomas Hittmeyer » 27. April 2003, 23:08

Hallo Micha,

du meinst wahrscheinlich die Lok-Blockade. Wenn ich ehrlich bin ist mir der zweite Absatz dieser Variante nicht ganz klar. Wie werden denn nun Schienen nach dem Umsetzen des Startsteines angelegt.

Vielleicht kannst Du hier einmal für Klärung sorgen.

Angrenzende Grüße
Thomas

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Steffen S.

Re: TransAmerica mit offenen Karten

Beitragvon Steffen S. » 27. April 2003, 23:48

Hallo,

das meint, dass man Schienen anbauen darf, wenn sich auf der Wegverbindung zum eigenen Startstein kein andersfarbiger mehr befindet. Also einfach von der Stelle, an der man anbauen will, die bereits vorhandenen Schienen bis zum eigenen Startstein zurückverfolgen - wenn man dabei "durch" keinen anderen Startstein muss, darf man anlegen.

Gruß,
Steffen (der die Lok-Blockade-Variante interessant findet, die offenen Karten dagegen - dickes Sorry dem Erfinder - ziemlich bescheuert...)

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Marten Holst

RE: TransAmerica mit offenen Karten

Beitragvon Marten Holst » 28. April 2003, 11:24

Moin Michael,

ich habe (widerwillig) ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht. TA ist meines Erachtens ein reines Bier- und Bretzel-Spiel, und als schnell hingelegtes macht es auch viel Spaß. Da es aber komplett durchrechenbar ist, wenn man die Karten offen hat, versuchen einige auch, das zu tun. Gelingt es ihnen nicht, war es vergebliche Liebesmüh, gelingt es ihnen, könnte man auch nach der Kartenverteilung den Sieger küren...

Fazit: die Variante ist eine glatte 6... ;-)

So kritisiert der Marten

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: TransAmerica mit offenen Karten

Beitragvon Ralf Arnemann » 28. April 2003, 12:34

Wenn man mit offenen Karten spielt, ist das Spiel in der Theorie tot: Mit genügendem Zeitaufwand kann man dann ja die optimalen Routen berechnen und auch die besten Reaktionen auf die Spielzüge der anderen.

In der Praxis hat man nicht die Zeit, diese Berechnungen komplett (und fehlerfrei) durchzuführen.
Die Tendenz wird dann aber sein, die Praxis der Theorie bestmöglich anzugleichen, d.h. es wird lange überlegt (und damit langweilig), und das Spiel wird mit der Länge des Überlegens schlechter.

Eine bemerkenswert schlechte Variante.
Die Idee mit dem "jeder spielt mal jede Position einer Kartenverteilung" könnte gut sein - wenn garantiert würde, daß die Leute die Kartenverteilung nach einer Runde vergessen.
Da das nicht geht, ist man wieder beim Eingangsproblem.

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Stephan Zimmermann

Re: TransAmerica mit offenen Karten

Beitragvon Stephan Zimmermann » 28. April 2003, 12:45

Ralf Arnemann schrieb:

> Wenn man mit offenen Karten spielt, ist das Spiel in der
> Theorie tot: Mit genügendem Zeitaufwand kann man dann ja die
> optimalen Routen berechnen und auch die besten Reaktionen auf
> die Spielzüge der anderen.
>
> In der Praxis hat man nicht die Zeit, diese Berechnungen
> komplett (und fehlerfrei) durchzuführen.
> Die Tendenz wird dann aber sein, die Praxis der Theorie
> bestmöglich anzugleichen, d.h. es wird lange überlegt (und
> damit langweilig), und das Spiel wird mit der Länge des
> Überlegens schlechter.

1. Ist das nicht bei schach genauso?
2. Erinnert mich an (das verhasste) Tikal

Grüße, Stephan (hat Tikal nur mit Grüblern und Auszählern gespielt)

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: TransAmerica mit offenen Karten

Beitragvon Ralf Arnemann » 28. April 2003, 14:10

> 1. Ist das nicht bei schach genauso?
Ja.
Deswegen wird es ja profimäßig nur mit Zeitbeschränkung gespielt.

> 2. Erinnert mich an (das verhasste) Tikal
Hmm, habe ich selten, aber gerne gespielt.

Grundsätzlich haben natürlich alle Spiele ohne Geheim-Element irgendeiner Art die Gefahr, daß die Grübler ideale Züge konstruieren wollen.
Wers dabei übertreibt, wird halt von der Liste meiner potentiellen Spielpartner gestrichen.

Da aber bei Tikal wegen des Glückelements ohnehin nur ein Zug im Voraus geplant werden soll, geht es beim Nachdenken im wesentlichen ja nur um das Optimieren eines Zuges - das sollte doch vernünftig machbar sein.

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Stephan Zimmermann

Re: Warten bei Tikal

Beitragvon Stephan Zimmermann » 28. April 2003, 16:41

Ralf Arnemann schrieb:

> Da aber bei Tikal wegen des Glückelements ohnehin nur ein Zug
> im Voraus geplant werden soll, geht es beim Nachdenken im
> wesentlichen ja nur um das Optimieren eines Zuges - das
> sollte doch vernünftig machbar sein.

Jain.
Nur mit Leuten die das halt aus dem Bauch raus spielen.

Tikal hat leider die Eigenschaft, dass es sich recht leicht auszählen
läßt, was am bsten ist - es dauert nur lange (aufwendig, aber nicht schwierig).

Zusammen mit der Tatsache, dass man z.B. in einer 4er-Runde
im Extremfall 6 Spieler lang nix zu tun hat (alle anderen kommen 2 mal dran
bevor man selber wieder am Zug ist) weil 1. jeder für sich spielt (keine
Interaktion) und 2. mitdenken nix bringt,
führt das dazu, dass man schon mal 6 * 2-3min = 12-18 min einfach aus dem
Spiel ist.

Grüße, Stephan

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Tobias / Glomeor

TransAmerica - Varianten

Beitragvon Tobias / Glomeor » 28. April 2003, 16:46

Hi Transamerikaner,

ich habe Anfang des Jahres 3 Varianten an Startspieler.de verschickt. Was daraus geworden ist, weiß ich nicht genau. Jetzt, da ich mich daran erinnere, poste ich sie einfach mal.
Die erste Variante ist dafür gedacht, zumindest etwas den momentanen Spielstand einschätzen zu können; soll heißen: Wenn einem Spieler nur noch die grüne Stadt fehlt, dann soll er die gefälligst allein anbauen.
Die zweite Variante soll zusätzlichen Entscheidungsspielraum geben, ist aber etwas destruktiv. Die dritte Variante ist dafür etwas konstruktiver. Alle Varianten sind beliebig kombinierbar. Ausreichend getestet ist wahrscheinlich noch keine der drei, aber vielleicht ja jetzt bald. ;-)

1) Sieger am Horizont
Jedes Mal, wenn eine Stadtkarte eines Spielers erfüllt wird,
d.h. es eine Verbindung zu seinem Startstein gibt, muß der Spieler
die Karte offen vor sich ablegen. Wird dies übersehen, kann
die Karte später nicht mehr aufgedeckt werden.
Ein Durchgang ist beendet, sobald ein Spieler alle seine Karten
offen vor sich liegen hat. Für Karten, die vergessen wurden
aufzudecken, gibt es 4 (zusätzliche) Minuspunkte bei
der Wertung.
Haben alle Spieler mindestens eine Karte vergessen
aufzudecken, wird der Durchgang nicht gewertet.

2) Stilllegungen
Die Spieler haben eine zusätzliche Bauoption, die alternativ
zum normalen Legen von Schienen möglich ist.
Dabei gilt das Legen einer Schiene auf ebenes
Gelände als eine Aktion und auf Bergen oder über
Flüsse als zwei Aktionen, sodaß jedem Spieler insgesamt
maximal zwei Aktionen pro Zug zur Verfügung stehen.
Eine Stilllegung kostet eine Aktion. Dazu wird eine
bereits gelegte Schiene, die in Verbindung mit dem
Startstein des Spielers steht, quer zur Linie gedreht
und gilt damit als stillgelegt. Stillgelegte Schienen gelten nicht als
Verbindung und können nicht entfernt oder überbaut werden.
(Es werden auch Berg- und Flußpassagen mit einer Aktion stillgelegt.)

3) Lokale Arbeiter
Alle nicht verwendeten Städtekarten werden offen neben dem
Spielplan ausgebreitet. Sobald ein Spieler eine offenliegende
Stadt in sein Schienennetz einbindet, dreht er die Karte um und
ist am Ende seines Zuges erneut an der Reihe.

Viel Spaß
Tobias (spielt jetzt wieder mit seiner Examensarbeit)

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: TransAmerica - Varianten

Beitragvon Ralf Arnemann » 28. April 2003, 17:41

> 1) Sieger am Horizont
Das klingt nett.
Wobei aber die Strafe für das Übersehen eines Stadtanschlusses ziemlich hart sind. Wenn man das wörtlich nimmt, reicht selbst ein kurzzeitiges Übersehen, damit der Spieler den Durchgang überhaupt nicht mehr gewinnen kann.

> 2) Stilllegungen
Das ist zu destruktiv, weil zu billig und nicht mehr zu reparieren.
Normalerweise braucht ja der geschädigte Spieler deutlich mehr Aktionen, um die stillgelegte Stelle zu umrunden, als der Schädiger braucht, um gleich die nächste Baustelle aufzureißen.
Das wird in der Endphase dazu führen, daß letztlich gar nichts mehr geht.

3) Lokale ArbeiterAuf den ersten Blick nett, weil man mit solchen Doppelzügen Tempo gewinnen kann. ABER: Wenn alle nicht verwendeten Städtekarten offen liegen, sind ja indirekt alle in Spielerbesitz befindlichen Karten bekannt.
Damit hat man fast dieselben Nachteile wie beim Spiel mit komplett offenen Karten im Eingangsbeispiel - die Verteilung, wer genau welche fremde Stadt hat, ist für die Routenoptimierung ja nicht unbedingt nötig.

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Werner Bär
Kennerspieler
Beiträge: 450

Re: TransAmerica - Varianten

Beitragvon Werner Bär » 28. April 2003, 18:19

> Und hat schon mal jemand die Variante mit dem Umsetzen des
> Startsteines ausprobiert (beide Varianten gibt’s auf der
> Homepage von Winnig Moves)? Auch sie klingt ja zumindest mal
> interessant...

Wir spielen nur noch mit dieser Regel.
Sie verdoppelt die Spieldauer, aber verdoppelt (mindestens) auch den Spielspass.

Werner.

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Franz-Benno Delonge

Re: TransAmerica-Varianten

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 28. April 2003, 19:39

Lieber Steffen,
das hast du nett gesagt! Weil nämlich die Blockade-Variante hab ich mir tatsächlich selber ausgedacht, die mit den offenen Karten hingegen nicht...
Schönen Gruß
Benno

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Franz-Benno Delonge

Re: TransAmerica - Varianten

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 28. April 2003, 19:45

Hallo Tobias, hallo Ralf,
möchte mich aus der Hüfte und ohne Ausprobieren der Einschätzung von Ralf in allen Punkten anschließen. Also, die erste dieser Varianten werde ich demnächst testen.
Schönen Gruß
Benno

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Tobias / Glomeor

Re: TransAmerica - Varianten

Beitragvon Tobias / Glomeor » 28. April 2003, 20:24

Hi Ralf, hi Franz-Benno,

> > 1) Sieger am Horizont
> Das klingt nett.
> Wobei aber die Strafe für das Übersehen eines
> Stadtanschlusses ziemlich hart sind. Wenn man das wörtlich
> nimmt, reicht selbst ein kurzzeitiges Übersehen, damit der
> Spieler den Durchgang überhaupt nicht mehr gewinnen kann.

ich habe die Strafe absichtlich so hoch gewählt, damit das "Vergessen" prinzipiell nicht vorkommt. ... Hoppla, ich hab ja doch schon alle ;-)


> > 2) Stilllegungen
> Das ist zu destruktiv, weil zu billig und nicht mehr zu
> reparieren.
> Normalerweise braucht ja der geschädigte Spieler deutlich
> mehr Aktionen, um die stillgelegte Stelle zu umrunden, als
> der Schädiger braucht, um gleich die nächste Baustelle
> aufzureißen.
> Das wird in der Endphase dazu führen, daß letztlich gar
> nichts mehr geht.

Das mag sein, allerdings muß ein Spieler dafür auch die Hälfte seines eigenen Zuges für verbrauchen, um dem/den anderen schaden zu können.
Ich probier's sicherlich nochmal aus und werde dann berichten.


> 3) Lokale ArbeiterAuf den ersten Blick nett, weil man mit
> solchen Doppelzügen Tempo gewinnen kann. ABER: Wenn alle
> nicht verwendeten Städtekarten offen liegen, sind ja indirekt
> alle in Spielerbesitz befindlichen Karten bekannt.
> Damit hat man fast dieselben Nachteile wie beim Spiel mit
> komplett offenen Karten im Eingangsbeispiel - die Verteilung,
> wer genau welche fremde Stadt hat, ist für die
> Routenoptimierung ja nicht unbedingt nötig.

Möglicherweise kann man sich dann auf eine bestimmte Zahl an offenen Karten jeder Farbe beschränken statt alle aufzudecken, sodaß man bestenfalls einerseits den Effekt der besseren Berechenbarkeit hat, den das offene Spiel mit sich bringt und andererseits die lokalen Arbeiter für Doppelzüge einführen kann. (Klar will ich eigene Ideen nicht so leicht aufgeben, also stoppt mich, wenn ich mich verrenne ;-) )

Tobias (hat wieder einen Grund gefunden sich einige Stunden vor seiner Arbeit zu drücken)

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Marten Holst

RE: TransAmerica - Varianten

Beitragvon Marten Holst » 28. April 2003, 21:56

Moin,

>> > 1) Sieger am Horizont
>> Das klingt nett.
>> Wobei aber die Strafe für das Übersehen eines
>> Stadtanschlusses ziemlich hart sind. Wenn man das wörtlich
>> nimmt, reicht selbst ein kurzzeitiges Übersehen, damit der
>> Spieler den Durchgang überhaupt nicht mehr gewinnen kann.
>
> ich habe die Strafe absichtlich so hoch gewählt, damit das
> "Vergessen" prinzipiell nicht vorkommt. ... Hoppla, ich hab
> ja doch schon alle ;-)

Kann aber vorkommen. Und 4 ist viel, sehr viel. Wie wäre es mit 2. Oder Zusatzidee: das Aufdecken einer Stadt kostet (außer im Moment des Anschlusses) einen ganzen Zug. Das entspricht zwei Strafpunkten, aber man kann noch gewinnen (relevant für das Spielende, wenn einer nur einen oder zwei Punkte über hat), und ganz eventuell führt es auch zur Möglichkeit des "taktischen Vergessens": ich habe als einziger noch keine grüne aufgedeckt, aber eine Schiene gen Portland gelegt, also wittert niemand, dass ich ganz kurz davor bin.

>> > 2) Stilllegungen
>> Das ist zu destruktiv, weil zu billig und nicht mehr zu
>> reparieren.
>> Normalerweise braucht ja der geschädigte Spieler deutlich
>> mehr Aktionen, um die stillgelegte Stelle zu umrunden, als
>> der Schädiger braucht, um gleich die nächste Baustelle
>> aufzureißen.
>> Das wird in der Endphase dazu führen, daß letztlich gar
>> nichts mehr geht.
>
> Das mag sein, allerdings muß ein Spieler dafür auch die
> Hälfte seines eigenen Zuges für verbrauchen, um dem/den
> anderen schaden zu können.
> Ich probier's sicherlich nochmal aus und werde dann
> berichten.

Meistens kostet es den Gegenspieler wohl einen Zug (zwei Schienen schließen das Dreieck), wenn man dann allerdings auch den Streckenteil noch stillegt, wird es langsam eng. Klingt nett, aber man bräuchte eventuell Einschränkungen, wie jeder hat drei Stillegungen oder so.

>> 3) Lokale ArbeiterAuf den ersten Blick nett, weil man mit
>> solchen Doppelzügen Tempo gewinnen kann. ABER: Wenn alle
>> nicht verwendeten Städtekarten offen liegen, sind ja indirekt
>> alle in Spielerbesitz befindlichen Karten bekannt.
>> Damit hat man fast dieselben Nachteile wie beim Spiel mit
>> komplett offenen Karten im Eingangsbeispiel - die Verteilung,
>> wer genau welche fremde Stadt hat, ist für die
>> Routenoptimierung ja nicht unbedingt nötig.
>
> Möglicherweise kann man sich dann auf eine bestimmte Zahl
> an offenen Karten jeder Farbe beschränken statt alle
> aufzudecken, sodaß man bestenfalls einerseits den Effekt
> der besseren Berechenbarkeit hat, den das offene Spiel mit
> sich bringt und andererseits die lokalen Arbeiter für
> Doppelzüge einführen kann. (Klar will ich eigene Ideen
> nicht so leicht aufgeben, also stoppt mich, wenn ich mich
> verrenne ;-) )

Klang gut, aber die Gegenargumentation ist sehr stark.

Wobei ich mich schon bei den ersten Varianten frage, ob sie nicht zu sehr entbierundbrezeln, aber danke für die Varianten und viel Spaß bei den "Reparaturen".

Grüße
Marten

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Franz-Benno Delonge

RE: TransAmerica - Varianten

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 29. April 2003, 22:00

Hallo Marten,
deine Ergänzung zur ersten Variante leuchtet mir voll und ganz ein.
Genau so werde ich das jetzt mal testen.
Schönen Gruß
Benno

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Carsten Wesel

[OT] Arbeit

Beitragvon Carsten Wesel » 30. April 2003, 11:24

Tobias / Glomeor schrieb:
>
> Tobias (hat wieder einen Grund gefunden sich einige Stunden
> vor seiner Arbeit zu drücken)

Soso... Brauchst du weitere?

Gruß Carsten (der sich auch viel zu oft vor seiner Arbeit drückt)

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Rolf Braun

Variation zur Variante Sieger am Horizont

Beitragvon Rolf Braun » 30. April 2003, 12:28

Hallo Marten,

Marten Holst schrieb:
> das Aufdecken einer Stadt kostet (außer im Moment des Anschlusses) einen
> ganzen Zug.

Klingt sehr gut!

Was hältst du von dieser Variation der Variante:
Karte darf nur kostenlos aufgedeckt werden, wenn man sie selbst anschließt. Hat jemand anders sie angeschlossen, muß man einen ganzen Zug investieren um sie aufdecken zu dürfen.

Das gibt neue taktische Möglichkeiten und löst das Problem 'du sollst nicht durch fremde Städte fahren'. Auch wenn man noch eine Schiene übrig hat kann man noch jemand ärgern, der abwartend/blockierend vor seiner Stadt steht.

Gruß
Rolf, der Transamerica immernoch lieb und es taktischer findet als die meisten zuminderst zu dritt oder viert.

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Marten Holst

RE: Variation zur Variante Sieger am Horizont

Beitragvon Marten Holst » 30. April 2003, 14:07

Moin Rolf,

> Was hältst du von dieser Variation der Variante:
> Karte darf nur kostenlos aufgedeckt werden, wenn man sie
> selbst anschließt. Hat jemand anders sie angeschlossen, muß
> man einen ganzen Zug investieren um sie aufdecken zu dürfen.

Klingt interessant, aber das müsste wirklich intensiv ausgetestet werden, ob es nicht zu einem "Wettaufdecken" am Ende führt - gerade die Westküstenstädte werden ja gerne mal durchfahren. Und ob das dann noch funktioniert, weiß ich nicht. Kann sein. Hmmmm, ich muss mal eine Runde TA zusammenstellen...

Schaffner Glückauf, Marten

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Variation zur Variante Sieger am Horizont

Beitragvon Ralf Arnemann » 30. April 2003, 15:48

> Karte darf nur kostenlos aufgedeckt werden, wenn man sie selbst anschließt.
> Hat jemand anders sie angeschlossen, muß man einen ganzen Zug investieren um
> sie aufdecken zu dürfen.
Hey, das klingt gut!
Damit wird den durch Kartenglück Begünstigten das "Windschattenfahren" etwas erschwert.

Man könnte noch fragen, ob jemand eine schon angeschlossene Stadt noch einmal anschließen darf (was oft mit einem halben Zug möglich ist), um die kostenlose Aufdeckung zuzulassen.

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Marten Holst

RE: Variation zur Variante Sieger am Horizont

Beitragvon Marten Holst » 30. April 2003, 19:55

Moin Ralf,

> Man könnte noch fragen, ob jemand eine schon angeschlossene
> Stadt noch einmal anschließen darf (was oft mit einem
> halben Zug möglich ist), um die kostenlose Aufdeckung
> zuzulassen.

Klingt zwar blöd, aber das sollte erlaubt sein.

Meint der Marten

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Tobias / Glomeor

Re: [OT] Arbeit

Beitragvon Tobias / Glomeor » 30. April 2003, 20:07

Carsten Wesel schrieb:
>
> Tobias / Glomeor schrieb:
> >
> > Tobias (hat wieder einen Grund gefunden sich einige Stunden
> > vor seiner Arbeit zu drücken)
>
> Soso... Brauchst du weitere?

Bedarf an zusätzlicher Ablenkung vom Examen habe ich eigentlich nicht, denn gerade wenn ich unter Druck bin, könnte ich eigentlich tausend andere Sachen machen. Neben RoboRally-PbeM habe ich Ideen für ein neues Spiel und keine Zeit einen vernünftigen Prototyp zu bauen.

Tobias (in Erwartung des 07.07.03, um seine Examensarbeit abzugeben)


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