Beitragvon Marten Holst » 28. April 2003, 21:56
Moin,
>> > 1) Sieger am Horizont
>> Das klingt nett.
>> Wobei aber die Strafe für das Übersehen eines
>> Stadtanschlusses ziemlich hart sind. Wenn man das wörtlich
>> nimmt, reicht selbst ein kurzzeitiges Übersehen, damit der
>> Spieler den Durchgang überhaupt nicht mehr gewinnen kann.
>
> ich habe die Strafe absichtlich so hoch gewählt, damit das
> "Vergessen" prinzipiell nicht vorkommt. ... Hoppla, ich hab
> ja doch schon alle ;-)
Kann aber vorkommen. Und 4 ist viel, sehr viel. Wie wäre es mit 2. Oder Zusatzidee: das Aufdecken einer Stadt kostet (außer im Moment des Anschlusses) einen ganzen Zug. Das entspricht zwei Strafpunkten, aber man kann noch gewinnen (relevant für das Spielende, wenn einer nur einen oder zwei Punkte über hat), und ganz eventuell führt es auch zur Möglichkeit des "taktischen Vergessens": ich habe als einziger noch keine grüne aufgedeckt, aber eine Schiene gen Portland gelegt, also wittert niemand, dass ich ganz kurz davor bin.
>> > 2) Stilllegungen
>> Das ist zu destruktiv, weil zu billig und nicht mehr zu
>> reparieren.
>> Normalerweise braucht ja der geschädigte Spieler deutlich
>> mehr Aktionen, um die stillgelegte Stelle zu umrunden, als
>> der Schädiger braucht, um gleich die nächste Baustelle
>> aufzureißen.
>> Das wird in der Endphase dazu führen, daß letztlich gar
>> nichts mehr geht.
>
> Das mag sein, allerdings muß ein Spieler dafür auch die
> Hälfte seines eigenen Zuges für verbrauchen, um dem/den
> anderen schaden zu können.
> Ich probier's sicherlich nochmal aus und werde dann
> berichten.
Meistens kostet es den Gegenspieler wohl einen Zug (zwei Schienen schließen das Dreieck), wenn man dann allerdings auch den Streckenteil noch stillegt, wird es langsam eng. Klingt nett, aber man bräuchte eventuell Einschränkungen, wie jeder hat drei Stillegungen oder so.
>> 3) Lokale ArbeiterAuf den ersten Blick nett, weil man mit
>> solchen Doppelzügen Tempo gewinnen kann. ABER: Wenn alle
>> nicht verwendeten Städtekarten offen liegen, sind ja indirekt
>> alle in Spielerbesitz befindlichen Karten bekannt.
>> Damit hat man fast dieselben Nachteile wie beim Spiel mit
>> komplett offenen Karten im Eingangsbeispiel - die Verteilung,
>> wer genau welche fremde Stadt hat, ist für die
>> Routenoptimierung ja nicht unbedingt nötig.
>
> Möglicherweise kann man sich dann auf eine bestimmte Zahl
> an offenen Karten jeder Farbe beschränken statt alle
> aufzudecken, sodaß man bestenfalls einerseits den Effekt
> der besseren Berechenbarkeit hat, den das offene Spiel mit
> sich bringt und andererseits die lokalen Arbeiter für
> Doppelzüge einführen kann. (Klar will ich eigene Ideen
> nicht so leicht aufgeben, also stoppt mich, wenn ich mich
> verrenne ;-) )
Klang gut, aber die Gegenargumentation ist sehr stark.
Wobei ich mich schon bei den ersten Varianten frage, ob sie nicht zu sehr entbierundbrezeln, aber danke für die Varianten und viel Spaß bei den "Reparaturen".
Grüße
Marten