Beitragvon Thomas O. » 30. April 2003, 13:17
Stephan Zimmermann schrieb:
>
> Was bitte ist denn genau "familientauglich"?
> Jeder wirft's in die Runde - aber wahrscheinlich meint auch
> jeder was
> anderes damit... :-)
In den Feinheiten sicherlich, aber im Groben stellen sich die meisten bestimmt etwas ähnliches darunter vor. ich würde folgende Kriterien für "familientauglich" vorschlagen:
- schönes Thema, das einen Nicht-Spieleprofi schon durch das Schachtelcover anspricht
- eingängige und in sich schlüssige Regel, gut erklärbar
- kein allzu verkomplizierter Wertungsmechanismus
- keine allzu lange Spieldauer (dahin scheint die Tendenz zu gehen)
- ein gewisser Glücksfaktor, damit es für alle einen Wiederspielreiz besitzt
- spielbar für Kinder ab 10 und gleichzeitig wiederspielreizend für Erwachsene
- Interaktion (Familien wollen häufig nicht ausschließlich vor sich hingrübeln)
- leichter Ärgerfaktor
- immer wieder neue Spielsituationen hervorbringend (Familien haben häufig nicht
so viele Spiele und wollen möglichst oft Spaß mit demselben Spiel haben)
Bestimmt habe ich Einiges vergessen, aber im Großen und Ganzen dürften diese Kriterien auf die meisten "Familienspiele" (bis auf wenige Ausnahmen) heutzutage zutreffen.
Gruß, Thomas (der gerne, meist 1x im Monat, mit der Familie spielt)