Beitragvon Steffen S. » 9. Mai 2003, 16:06
Hallo Thomas,
ich versuche mich mal in zwei Richtungen:
Kategorie Brettspiele:
1. Löwenherz (NEUE Version, alte auch prima): Sher interaktiv durch das gemeinsame Bauen, eingängige Regeln (neue Version!), flotter Spielverlauf ohne Grübelphasen.
2. Medina: Wie Löwenherz durch das gemeinsame Bauen herrlich konkurrierend: Ich baue für mich und die anderen, wann ist der richtige Moment für Besitznahme...
3. Evo: Verteigerungen, Expansion, Kämpfe, Sonderereignisse - ein Spiel mit vielen kurzweiligen Phasen, in denn jeder stets beteiligt ist. Fiese Sonderkarten zum passenden Zeitpunkt lassen die Pläne der Konkurrenten den Bach jinuntertreiben. Bei uns ein Dauergast auf dem Spieltsich (übrigens sind "meine" Runden Studentenrunden, damit ähnlich geartet mit ein paar "Jährchen" mehr)
4. Vinci - als Risiko-Ersatz. Einfacher, aber geniales Kampfmodus, kein Glücksfaktor.
5. Eiszeit: Das neue alea - ein mehrheitenspiel der einfacheren Art, mit wunderbarem Ärgerfaktor und viel Interaktion durch die beiden unterschiedlichen Kartentypen, die den aktiven Spieler bestimmen lassen, was die anderen tun dürfen.
6. Intrige: EIn Spiel für hartgesottene Runden - Pure Interaktion, und pure Fiesheit. Man betrügt, intrigiert, bricht Wort - und lacht sich dabei schier schlapp, wenn man nicht gar so zart beseitet ist. Wahrscheinlich nur noch über ebay zu beziehen.
7. Wallenstein: EIn Eroberungsspiel der Marke "warum noch Risiko": Mit dynamischem Glücksfaktor (Würfelturm), und zahlreichen Strategien - und herrlichen Fiesheiten ("pass auf, gleich verschaff ich dir einen Bauernaufstand, harhar...").
8. Robo Rally: Das Simultan-Wettrennen immer wieder schön zu sehen, dass ein Spieler sich oder andere flupps in eine Falle schiebt, in einen Laser rumpelt oder unter der Presse zermatscht wird. Schadenfreude ist die schönste Freude, erst recht so originell verpackt.
Kategorie Kartenspiele:
1. Attribut: Eher was schnelles für zwischendurch. EIgenschaften zu Begriffen zuordnen - doch die Auswahl ist gering. Die entsprechenden hirnverzwatzelden Erklärungsversuche sind aber desöfteren eine Wucht ;-)
2.Meuterer / Verräter (wurde erwähn), wobei ich ebenso wie bei Ohne Furch und Adel zugebe, dass die in unserere Runde nicht so gut ankamen - da sind wir aber vielleicht eher eine Aunahme.
3. Delphi: Ein weitgehend unbeachtetes Spiel von Heidelberger. versteigerungen mit extremem "Ich pfusch dior rein"-Faktor. Kurzweilig, aber noch taktisch, und wunderbar interaktiv - fast die Hälfte der Handkarten beeinflussen (wie das Orakel...) nur die Mitspieler - negativ, versteht sich...
Hier böte sich als Alternative noch "Korsar" an, das einen noch etwas höheren Glücksfaktor besitzt, sich aber wunderschön leicht spielen lässt - und es macht einfach Spaß, den Mitspielern das Warenschiff zu kapern...
Zu näheren Infos zu den einzelnen Spielen verweise ich natürlich auf
www.luding.org
Viel Spaß & Erfolg bei der Auswahl!
Gruß,
Steffen