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Eketorp - Schon gespielt ?

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David Haupt

Eketorp - Schon gespielt ?

Beitragvon David Haupt » 3. Juni 2003, 20:41

Wer hat Eketorp schon gespielt und kann mir seine Eindrücke und Erlebnisse schildern ?

Gruß
Dave

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Rolf Mihm

Re: Eketorp - Schon gespielt ?

Beitragvon Rolf Mihm » 3. Juni 2003, 20:59

David Haupt schrieb:

> Wer hat Eketorp schon gespielt und kann mir seine Eindrücke
> und Erlebnisse schildern ?

Schau doch mal hier vorbei, da gab es schon einen Peep zu dem Spiel, für den Anfang sicherlich erst mal sehr hilfreich:

http://www.spielbox-online.de/phorum4/read.php4?f=1&i=60691&t=60691

Wie dem auch sei -
Schönen Gruß und viel Spaß mit dem Spiel...

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Michael Andersch

Re: Eketorp - Schon gespielt ?

Beitragvon Michael Andersch » 4. Juni 2003, 08:45

Hallo David,

ich habe es einmal gespielt.

Fazit: Witzige Grundidee, die aber den Spannungsbogen über die Spieldauer (ca. 60 Minuten) nicht aufrecht erhalten kann.
Wäre es nach 20-30Min. vorbei gewesen hätte ich gesagt: Klasse Spiel, muss ich kaufen!
So aber ist es viel zu repetitiv.

VG,
Micha

PS: Eine Kritik findest Du auch bei www.hall9000.de

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Kathrin Nos
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Spieldauer bei Eketorp

Beitragvon Kathrin Nos » 4. Juni 2003, 09:41

Hallo Micha,

"Michael Andersch" hat am 04.06.2003 geschrieben:
> Fazit: Witzige Grundidee, die aber den Spannungsbogen über
> die Spieldauer (ca. 60 Minuten) nicht aufrecht erhalten
> kann.

Wir haben es bisher drei- oder viermal gespielt, und zwar in den Besetzungen drei, vier und fünf Mitspieler.

Dabei war gerade unsere erste Runde zu viert ziemlich grübelintensiv, so dass es ziemlich lange (>60 MIn.!) gedauert hat. Bei der Partie würde ich Deine Aussage unterstreichen.

> Wäre es nach 20-30Min. vorbei gewesen hätte ich gesagt:
> Klasse Spiel, muss ich kaufen!
> So aber ist es viel zu repetitiv.

In den anderen Partien haben aber alle flott gespielt, so dass wir - auch bei fünf Personen - deutlich unter einer Stunde geblieben sind. Ergebnis: Erheblich mehr Spass und Spannung!

Der Glücksfaktor ist eben relativ hoch (beileibe nicht zu hoch!), so dass meiner Meinung nach kein Grund zu intensivem Grübeln da ist.

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Michael Andersch

Re: Spieldauer bei Eketorp

Beitragvon Michael Andersch » 4. Juni 2003, 10:10

Hallo Kathrin,

wir haben's zu fünft gespielt, und gegrübelt wurde eigentlich nicht so furchtbar viel.

Auch der Glücksfaktor hat mich eigentlich nicht gestört.

Was ich mit repetitiv meinte ist, dass es relativ lang dauert bis einer die 6x3 Mauern gebaut hat (ok, es gab noch ein anderes Endekriterium afaik, aber das war bei uns nicht relevant).
Kam mir nach etwa der Hälfte der Spielzeit in etwa so vor, als würde man z.B. El Grande nicht 9 Runden spielen, sondern 18 Runden - das Spiel wird dadurch absolut gesehen nicht schlechter, aber es kommt einfach irgendwie nichts neues mehr...
So aus dem Bauch raus war ich der Meinung es hätte Eketorp besser getan bereits nach 4x3 Mauern beendet zu sein.
Das sollte eigentlich nur die Spieldauer reduzieren, aber trotzdem noch genügend Zeit für Raubzüge etc. lassen.

VG,
Micha

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Kathrin Nos
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Spielende bei Eketorp

Beitragvon Kathrin Nos » 4. Juni 2003, 10:25

Hallo Micha,

"Michael Andersch" hat am 04.06.2003 geschrieben:
> Was ich mit repetitiv meinte ist, dass es relativ lang
> dauert bis einer die 6x3 Mauern gebaut hat (ok, es gab noch
> ein anderes Endekriterium afaik, aber das war bei uns nicht
> relevant).

Nur der Vollständigkeit halber: Das zweite Endekriterium ist das Durchspielen aller Nachschubkarten (12 sind es, glaube ich), also der Karten, mit denen Bausteinen auf den allgemeinen Bauplatz gelegt werden. Ist bei uns aber nie so weit gekommen, es war immer jemand mit seiner Burg fertig.

> So aus dem Bauch raus war ich der Meinung es hätte Eketorp
> besser getan bereits nach 4x3 Mauern beendet zu sein.
> Das sollte eigentlich nur die Spieldauer reduzieren, aber
> trotzdem noch genügend Zeit für Raubzüge etc. lassen.

Das könnte man natürlich einfach mal ausprobieren.

Meiner Meinung nach könnte das aber auch problematisch sein. Wenn zum Beispiel ein Spieler Glück hatte und am Anfang ein-, zweimal viele Bausteine nach Hause tragen konnte, ist es viel schwieriger, ihn zu bremsen, wenn das Spiel schneller vorbei ist.

Auch könnte es mit den Lazarett-Zyklen Probleme geben: Das Spiel könnte nach drei oder vier Runden vorbei sein - dann kommt es bei üblen Verlusten evt. dazu, dass ich schwer verletzte Wikinger gar nicht oder nur für eine Runde wieder aus dem Lazarett zurückerhalte.

Ich glaube daher schon, dass die Spieldauer (= Anzahl der Nachschubkarten bzw. Anzahl Bausteine für die Burg) ganz gut austariert ist.

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Roman Pelek

Re: Spieldauer bei Eketorp

Beitragvon Roman Pelek » 5. Juni 2003, 02:14

Moin Micha,

Michael Andersch schrieb:

> wir haben's zu fünft gespielt, und gegrübelt wurde eigentlich
> nicht so furchtbar viel.

Man kann bei Eketorp grübeln? Meine Runden haben das zum Glück nie getan ;-) Es ist für auch für mich eher ein Aus-dem-Bauch-raus-und-schauen-was-passiert-Ärger-Spielchen.

> Was ich mit repetitiv meinte ist, dass es relativ lang dauert
> bis einer die 6x3 Mauern gebaut hat (ok, es gab noch ein
> anderes Endekriterium afaik, aber das war bei uns nicht
> relevant).

Hm, dabei reichen doch wirklich 1, 2 lukrative Runden, damit einer ordentlich vorprescht. Bei uns war das Spiel dadurch eher ab und an mal relativ kurz (gut 30 Minuten...).

> Kam mir nach etwa der Hälfte der Spielzeit in etwa so vor,
> als würde man z.B. El Grande nicht 9 Runden spielen, sondern
> 18 Runden - das Spiel wird dadurch absolut gesehen nicht
> schlechter, aber es kommt einfach irgendwie nichts neues
> mehr...

Eketorp war bei uns immer in <=60Min. erledigt, bei El Grande erinnere ich mich auch an Partien, die >=120 ausfielen...

> So aus dem Bauch raus war ich der Meinung es hätte Eketorp
> besser getan bereits nach 4x3 Mauern beendet zu sein.

Dann wäre das Spiel bei uns ab und an nach der 3. Runde vorbei gewesen, mit entsprechenden Nachteilen für diejenigen, die zu Beginn ins Lazarett mussten... Dann müsste man den Nachschub verknappen, wobei dann der Glücksanteil der Kampfkarten noch stärker durchschlägt - ich glaube, das ist auch nicht so dolle.

Ciao,
Roman

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Michael Andersch

Re: Spieldauer bei Eketorp

Beitragvon Michael Andersch » 5. Juni 2003, 12:27

Hi Roman,

Roman Pelek schrieb:
>
> > wir haben's zu fünft gespielt, und gegrübelt wurde eigentlich
> > nicht so furchtbar viel.
>
> Man kann bei Eketorp grübeln?

Nein, eben nicht - sagte ich doch.
Der "Vorschlag" mit dem Grübeln kam von Kathrin.

> Hm, dabei reichen doch wirklich 1, 2 lukrative Runden, damit
> einer ordentlich vorprescht...

Der danach alle "Freunde" bei sich im Garten findet die ihm die Steine wieder abnehmen...
Vielleicht haben wir das zu oft gemacht und es hat sich dadurch so gezogen...


> Eketorp war bei uns immer in <=60Min. erledigt, bei El Grande
> erinnere ich mich auch an Partien, die >=120 ausfielen...

Ich hab's ja erst einmal gespielt, und da hat's halt ca. 60 Minuten gedauert - die mir aber leider deutlich länger vorgekommen sind.
El Grande habe ich noch nie > 90 Minuten gespielt, und auch das nur bei den ersten Partien.


> > So aus dem Bauch raus war ich der Meinung es hätte Eketorp
> > besser getan bereits nach 4x3 Mauern beendet zu sein.
>
> Dann wäre das Spiel bei uns ab und an nach der 3. Runde
> vorbei gewesen, mit entsprechenden Nachteilen für diejenigen,
> die zu Beginn ins Lazarett mussten... Dann müsste man den
> Nachschub verknappen, wobei dann der Glücksanteil der
> Kampfkarten noch stärker durchschlägt - ich glaube, das ist
> auch nicht so dolle.

Mag sein. War auch nur ein unausgegorener Vorschlag auf die Schnelle.

Viele Grüße,
Micha

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Kathrin Nos
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Grübeln bei Eketorp

Beitragvon Kathrin Nos » 5. Juni 2003, 12:41

Hi Micha und Roman,

"Michael Andersch" hat am 05.06.2003 geschrieben:
>> > wir haben's zu fünft gespielt, und gegrübelt wurde eigentlich
>> > nicht so furchtbar viel.
>>
>> Man kann bei Eketorp grübeln?
>
> Nein, eben nicht - sagte ich doch.
> Der "Vorschlag" mit dem Grübeln kam von Kathrin.

Halt, nein!! Man darf bei Eketorp nicht grübeln - bloss waren nicht alle Mitspieler meiner Meinung (und in diesem Fall verstehe ich "Mitspieler" terminologisch korrekt...).

>> Hm, dabei reichen doch wirklich 1, 2 lukrative Runden, damit
>> einer ordentlich vorprescht...
>
> Der danach alle "Freunde" bei sich im Garten findet die ihm
> die Steine wieder abnehmen...
> Vielleicht haben wir das zu oft gemacht und es hat sich
> dadurch so gezogen...

Wobei das natürlich lustig in die Hose gehen kann, wenn sich alle auf der gleichen Seite dieses Gartens wiederfinden... ;-)

Es kann natürlich allgemein ziehen, wenn sich zufällig alle auf dieselben Materialien oder Burgen stürzen -> Viele Kämpfe, wenig nach Hause Getragenes, volles Lazarett.

Habt Ihr mit dem Verrotten gespielt? Weil, wenn sich viele Wikinger gegenseitig ins Lazarett befördern, bleiben ja viele Baumaterialien liegen, so dass es hier zu einfach werden kann.

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Michael Andersch

Re: Grübeln bei Eketorp

Beitragvon Michael Andersch » 6. Juni 2003, 07:06

Kathrin Nos schrieb:
>
> > Nein, eben nicht - sagte ich doch.
> > Der "Vorschlag" mit dem Grübeln kam von Kathrin.
>
> Halt, nein!! Man darf bei Eketorp nicht grübeln - bloss waren
> nicht alle Mitspieler meiner Meinung (und in diesem Fall
> verstehe ich "Mitspieler" terminologisch korrekt...).

Hab ich schon so verstanden - wollte nur ausdrücken, dass nicht bei uns, sondern bei Dir gegrübelt wurde ;-) !

> Wobei das natürlich lustig in die Hose gehen kann, wenn sich
> alle auf der gleichen Seite dieses Gartens wiederfinden... ;-)

Daher: wenn ich einen Spieler angreife, dann von allen (bzw. mindestens von 2)Seiten!

> Habt Ihr mit dem Verrotten gespielt? Weil, wenn sich viele
> Wikinger gegenseitig ins Lazarett befördern, bleiben ja viele
> Baumaterialien liegen, so dass es hier zu einfach werden kann.

Nö, wir haben ohne Verrotten gespielt. Ist das eine Kann- oder eine Muss-Regel?

Obwohl: Mit Verrotten ginge es ja noch langsamer. Gut, dass wir's weggelassen haben...

Unverwüstliche Grüße,
Micha

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Kathrin Nos
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Verrotten bei Eketorp: Optional

Beitragvon Kathrin Nos » 6. Juni 2003, 11:09

Hallo Micha,

"Michael Andersch" hat am 06.06.2003 geschrieben:
>> Habt Ihr mit dem Verrotten gespielt? Weil, wenn sich viele
>> Wikinger gegenseitig ins Lazarett befördern, bleiben ja viele
>> Baumaterialien liegen, so dass es hier zu einfach werden kann.
>
> Nö, wir haben ohne Verrotten gespielt. Ist das eine Kann-
> oder eine Muss-Regel?

Es ist eine Kann-Regel. Ebenso kann man die Regel einführen, dass jemand, der angegriffen wird, einen Ausfall machen darf. Das bedeutet: Wenn ein Spieler an der Reihe ist, einen seiner Kämpfe durchzuführen, darf er sich auch entscheiden, einen Kampf als Verteidiger gegen einen Angreifer auszuführen (in der Standard-Regel wartet der Verteidiger so lange, bis der Angriff durch den Angreifer durchgeführt wird).

Der Verteidiger-Bonus (= eine Stufe weniger stark verletzt zu werden im Falle der Niederlage) gilt dann aber nicht. Diese Regel haben wir aber noch nicht gespielt, das Verrotten hingegen schon.

Euch allen wünsche ich ein schönes Pfingst-Wochenende! Wir machen uns heute nacht auf den Weg nach Italien *freu* (sind zu einer italienischen Hochzeit eingeladen :-) ).

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin


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