Beitragvon Gregor Breckle » 1. Juli 2003, 10:54
Hallo Michael,
> Ich möchte etwas zu Rezensionen im Allgemeinen und der
> genannten auf Reich der Spiele schreiben.
Ich wollte auch auf keinen Fall Eure oder irgendeine Rezi damit in Frage stellen. Ich bin auf Eure Rezi gekommen, da es bis dato die einzige deutsche zu GdA war. Dort stand nun im Einklang mit den mir erklärten Regeln und im Gegensatz zu den gedruckten Regeln "darf", was mich eben stutzig machte. Zudem ist es ja so, daß Bruno mitliest und solche Fehler vielleicht für zukünftige Auflagen korrigieren kann.
> Regelfragen sollten meiner Meinung nach grundsätzlich nicht
> über Rezensionen geklärt werden, außer dort stehen explizit
> Hinweise auf Fehler oder Auslegungen. Vielmehr lohnt es sich
> bei den Seiten vorbeizuschauen, die Anleitungen online
> präsentieren oder ein Diskussionsforum vorhalten. Was nicht
> heißen soll, dass ein etwas ungenauer Satz in einer Rezension
> (es gibt vermutlich keine Publikation mit Besprechungen, die
> fehlerfrei ist) nicht zusätzlich verwirren kann. DoW bietet
> übrigens Anleitung als 'pdf-Files.
Ich habe die Anleitungen bei DoW auch angeschaut, leider aber dabei wohl die oberen 3 (englisch, französisch, deutsch) völlig übersehen (deshalb das Zitat aus der holländischen - peinlich, peinlich).
Das hätte mir aber in diesem Fall nicht weitergeholfen, da in der dt. Anleitung ja auch "muß" steht, im Gegensatz zur Kurzanleitung, die wiederum in keiner Sprache online sind.
Zum prinzipiellen Heranziehen von Rezensionen bei Regelfragen:
Natürlich hast du recht, daß Rezensionen keine Regeln ersetzen und vieles nur verkürzt dargestellt werden kann. Oftmals ist es aber trotzdem hilfreich, da ich schon einige Regelunklarheiten in Rezis geklärt bekommen habe. Und weiter stelle ich mir vor, daß viele Rezensenten Spiele auch erklärt bekommen und sich nicht jedes durch intensives Regelstudium aneigenen. Dies kann natürlich ein Quell von Unklarheiten sein (das "Stille-Post"-Phänomen), andererseits aber auch dafür sorgen, daß manch eine unklare Stelle in den Regeln nicht erkannt wird, aber im Sinne des Autors gespielt und damit auch beschrieben wird.
> Zum Spiel selbst: Ich kann mir beim besten Willen nicht
> vorstellen, warum ein Spieler auf seine Fragemöglichkeit
> verzichten möchte. Selbst kurz vor Schluss ist das eigentlich
> nur selten wirklich (!) sinnvoll. Außerdem sind doch gerade
> bei diesem Spiel die Regeln, ja sogar der "Sieg" Nebensache.
> Selbst wenn man es wie beschrieben :-( falsch spielt, senkt
> das nicht den Spielspaß, auch wenn der Fragenzwang durchaus
> einen Sinn für die Mitspieler hat (Gegenfrage).
Auch hier stimme ich vollkommen mit dir überein. Aber nenne mich in manchen Dingen einfach pedantisch ;-) - ich bin dir nicht böse, aber bitte nicht verbissen :cry: .
Viele Grüße
Gregor (geht gleich mal das Gewinnspiel anschauen :-) )