Beitragvon Günter Cornett » 3. Juli 2003, 03:54
Marten Holst schrieb:
>
> Moin Indigoküper,
Moin Marten,
> bitte nicht als Anmache verstehen, das ist eine ernste Frage:
Ich versuch mal, sie zu beantworten.
> warum haben so wenige Leute Probleme damit, in Guillotine
Guillotine ist Satire - es wird nicht das Köpfeabschlagen propagiert.
> Leute zu Köpfen, sich in Spielen mit Attila oder in
Attila ist Geschichte und ziemlich lange her.
> WK-II-CoSims mit dem 3.Reich genug zu identifizieren, aber
da sag ich jetz mal nix zu ;-)
> wenn die christliche Religion ins Spiel kommt, wird
> zurückgeschreckt (im Gegensatz zu "primitiven religiösen
> Kulturen", wo das m.E. nicht der Fall ist)? Ist das zu
"primitive religiöse Kulturen" werden als Spielthema funktionalisiert; es wird nicht für deren Inhalte geworben [fast eine Art Spielekolonialismus - naja, manche Spiele dienen auch dem Verständnis anderer Kulturen].
Bei christlich geprägten Spielen ist es eher so, dass sie als Mittel gebraucht werden, um religiöse Inhalte zu propagieren. Das Thema ist dann eben nicht nur Illustration.
Aber: warum sollte ein Religionslehrer wie Klaus-Jürgen nicht ein Spiel mit religiösem Bezug machen ? Und wenn ein Verlag eine zahlungskräftige Zielgruppe entdeckt, ist das auch nicht verwerflich [solange die Autoren ein angemessenes Honorar erhalten ;-)]. Alles eher eine Frage der konkreten Inhalte.
> "konkret", während der Rest abstrakt ist? Irgendwie kommt mir
> das merkwürdig vor...
Es gibt auch Spiele, die propagieren Umweltschutz - ist auch nicht weiter merkwürdig.
> Grüße
> Marten (kein Problem mit dem Christentum, aber bei gewissen
> Ausprägungen auch eher, hmmm, skeptisch)
Jo, sehe ich auch so.
Gruß, Günter