Beitragvon Rainer Fieseler » 19. August 2003, 12:38
Michael Andersch schrieb:
> ... Dampfross (dessen
> Bauphase mir sehr gefällt, die Fahrphase finde ich aber
> zumindest nach den Grundregeln viel zu glücksabhängig,
> weswegen ich Dampfross insgesamt sehr ungern spiele).
> > anderen (was eigentlich schon der Name des Autors sagt).
Natürlich spielt der Zufall bei DAMPFROSS ein Rolle; es wird aber soviel gewürfelt dass es schon fast wieder gut ist (sogar für mich als notorischem Schlecht-Würfler), denn meist mittelt es sich letztlich wieder raus. Wer mag, kann ja auch einen Durchschnittswürfel zur Vörwärtsbewegung benutzen.
Und wer ein schlechtes Streckennetz aufgebaut hat und sich bei den Verhandlungen wer denn mit wem fährt, oder doch alleine, oder überhaupt usw. (ein Grund übrigens, warum man DAMPROSS am besten mit fünf oder sechs Spielern angeht, der Indien-Plan ist sogar für sieben Spieler geeignet) wird selten ein Bein auf die Erde bekommen und wenn er noch so gut würfelt.
Wir spielen DAMPFROSS übrigens immer nach den Regeln der deutschen DAMPFROSS-Meisterschaften (ja, die gab's mal; 1985 in Essen, wenn ich mich richtig erinnere). Ich habe sie auf www.reich-der-spiele.de unter "Varianten" mal zusammen gefasst.
Auch Sachen wie die "Laubfrosch-" oder "Expresslinien -Variante", sind sicher eine interessante Alternative
Insbesondere Weniger-Spieler finden an DAMPFROSS eigentlich immer Gefallen. Wer alledings den Zufall weitgehend ausschließen will, für den gibt es sicher geeignetere Spiele.
Das nur mal so als Beitrag, dass DAMPFROSS nicht bei allen so schlechz ankommt, wie es bei den Postings in diesem Thread den Anschein bekommen konnte.
gruß rainer