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Stephensons Rocket

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Joerg

Stephensons Rocket

Beitragvon Joerg » 18. August 2003, 11:49

Hallo Brettspiel-Freunde,

am Samstag habe ich auf einem Flohmarkt das Eisenbahn-Spiel "Stephensons Rocket" von Reiner Knizia gesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt kannt ich dieses Spiel überhaupt nicht. Da das Spiel nicht komplett war und der Verkäufer relativ viel Geld dafür haben wollte, habe ich es dann doch nicht gekauft (was mir im Nachhinein doch irgendwie leid tut).
Hat jemand dieses Spiel bzw. ist es so gut wie "Dampfross" und "Union Pacific"? Eigentlich spiele ich diese "Eisenbahn"-Spiele recht gerne, "Stephensons Rocket" schien mir aber irgendwie komplizierter zu sein als die beiden anderen (was eigentlich schon der Name des Autors sagt).

Viele Grüße
Jörg

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toasti

Re: Stephensons Rocket

Beitragvon toasti » 18. August 2003, 12:07

Ich habe es auch noch nicht gespielt, aber kürzlich bei Adam spielt gekauft, weil es so günstig war. Dort ist es inzwischen ausverkauft.
Aber du kann es noch bei milan-spiele.de kaufen, da kostet es auch nur 11,40 Euro.

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Marcel Sagel
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Re: Stephensons Rocket

Beitragvon Marcel Sagel » 18. August 2003, 12:42

Hallo Jörg,

Stephensons Rocket ist zwar etwas komplizierter als Union Pacific (Dampfross kenne ich leider nicht) aber es ist ein sehr gutes Strategiespiel. Das Eisenbahn-Thema ist auch stärker als bei UP.
Also für Liebhaber von Eisenbahn-Spiele: Kaufempfehlung! Laut Nachricht von toasti kann man's noch (neu und recht günstig) online kaufen.

Marcel

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Michael Andersch

Re: Stephensons Rocket

Beitragvon Michael Andersch » 18. August 2003, 12:53

Hallo Jörg,

> Hat jemand dieses Spiel bzw. ist es so gut wie "Dampfross"
> und "Union Pacific"?

M.E. ist es in etwa auf einer Stufe mit Dampfross (dessen Bauphase mir sehr gefällt, die Fahrphase finde ich aber zumindest nach den Grundregeln viel zu glücksabhängig, weswegen ich Dampfross insgesamt sehr ungern spiele).

Mit UP kann es sich dagegen keinesfalls messen, UP finde ich um Klassen besser!

Soviel zum Thema "gut", wobei dies natürlich seeeeehr subjektiv ist!

> "Stephensons Rocket" schien
> mir aber irgendwie komplizierter zu sein als die beiden
> anderen (was eigentlich schon der Name des Autors sagt).

Es ist eigentlich nicht sooo furchtbar kompliziert, es ist allerdings so, dass man ständig überall Punkte machen kann und das Spiel nicht nur dadurch m.E. etwas unübersichtlich und auch unplanbar ist.
Also: Man kann es kaufen (und spielen), aber es ist kein Muss es zu besitzen.

VG,
Micha

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Kathrin Nos
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RE: Stephensons Rocket - Link zur FAQ

Beitragvon Kathrin Nos » 18. August 2003, 13:10

Hi,

"Michael Andersch" hat am 18.08.2003 geschrieben:
>> "Stephensons Rocket" schien
>> mir aber irgendwie komplizierter zu sein als die beiden
>> anderen (was eigentlich schon der Name des Autors sagt).
>
> Es ist eigentlich nicht sooo furchtbar kompliziert, es ist
> allerdings so, dass man ständig überall Punkte machen kann
> und das Spiel nicht nur dadurch m.E. etwas unübersichtlich
> und auch unplanbar ist.
> Also: Man kann es kaufen (und spielen), aber es ist kein
> Muss es zu besitzen.

Das trifft den Punkt meiner Meinung nach recht gut :-)

Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass es in der Pöppelkiste eine FAQ zu diesem Spiel gibt. Ich empfehle, im Falle einer Anschaffung diese FAQ auszudrucken und mit ins Spiel zu legen.

Hier der Link: http://www.poeppelkiste.de/faq/rocket/rocket.htm

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Jan Mirko Lüder

Re: Stephensons Rocket

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 18. August 2003, 16:08

Hallo und Sawubona,
(was in Zulu soviel wie "sei gegrüßt" meint, eigentlich aber "ich sehe dich" heißt)

Zu deiner Frage:
SR ist ein prima Spiel und bei dem Bombenpreis von Milan-Spiele spreche ich dir meine absolute Kaufempfehlung aus!

Marcel Sagel schrieb:
>
> Stephensons Rocket ist zwar etwas komplizierter als Union
> Pacific...

Also besonders komplex, finde ich, ist es eigentlich nicht, zumindest, wenn man Spiele ähnlicher Thematik oder ähnlichen Spielwerts vergleicht (18xx usw.). M.E. schweben beide Spiele (SR u. UP) auf der gleichen Wolke im Spielehimmel. Zumindest könnte ich nicht sagen, welches wir lieber oder häufiger spielen.

> ...(Dampfross kenne ich leider nicht)...

Ich schon, und ich finde es weitaus schlechter als die obigen beiden. Das v.a. wegen der lästigen Würfelei, die zum Schluss selbst den besten Schienenbauer zum bummligen Lokführer machen kann (schon 2x ist mir das passiert! :evil: )

> ...aber es ist ein sehr gutes Strategiespiel.

Ich würde es wegen der vielen parallel abzuwägenden Möglichkeiten zwar eher bei taktischen Wirtschaftsspielen eintüten, aber ein bissschen Strategie ist natürlich auch nötig. :))

> Das Eisenbahn-Thema ist auch stärker als bei UP.

Meine volle Zustimmung! Schließlich war UP ja auch ursprünglich ein Flugzeugspiel.

> Also für Liebhaber von Eisenbahn-Spiele: Kaufempfehlung! Laut
> Nachricht von toasti kann man's noch (neu und recht günstig)
> online kaufen.

Wie schon oben erwähnt, auch hier voll und ganz Zustimmung!

Spielerische Grüße,
Mirko (der jetzt auch geistig wieder aus Südafrika zurück gekommen ist) :-)

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Rainer Fieseler

Re: Stephensons Rocket

Beitragvon Rainer Fieseler » 19. August 2003, 12:22

Jan Mirko Lüder schrieb:

> > Das Eisenbahn-Thema ist auch stärker als bei UP.
>
> Meine volle Zustimmung! Schließlich war UP ja auch
> ursprünglich ein Flugzeugspiel.

Das ist so nicht ganz richtig. Es stimmt zwar schon, dass AIRLINES als Vorläufer (wie der Name sagt) ein Fluglinienthema hatte. Die erste Idee von Alan Moon war jedoch auch ein Esenbahnspiel, was wohl von der Abacus-Redaktion modifiziert wurde.

gruß rainer

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Rainer Fieseler

Re: Stephensons Rocket

Beitragvon Rainer Fieseler » 19. August 2003, 12:38

Michael Andersch schrieb:

> ... Dampfross (dessen
> Bauphase mir sehr gefällt, die Fahrphase finde ich aber
> zumindest nach den Grundregeln viel zu glücksabhängig,
> weswegen ich Dampfross insgesamt sehr ungern spiele).
> > anderen (was eigentlich schon der Name des Autors sagt).

Natürlich spielt der Zufall bei DAMPFROSS ein Rolle; es wird aber soviel gewürfelt dass es schon fast wieder gut ist (sogar für mich als notorischem Schlecht-Würfler), denn meist mittelt es sich letztlich wieder raus. Wer mag, kann ja auch einen Durchschnittswürfel zur Vörwärtsbewegung benutzen.
Und wer ein schlechtes Streckennetz aufgebaut hat und sich bei den Verhandlungen wer denn mit wem fährt, oder doch alleine, oder überhaupt usw. (ein Grund übrigens, warum man DAMPROSS am besten mit fünf oder sechs Spielern angeht, der Indien-Plan ist sogar für sieben Spieler geeignet) wird selten ein Bein auf die Erde bekommen und wenn er noch so gut würfelt.
Wir spielen DAMPFROSS übrigens immer nach den Regeln der deutschen DAMPFROSS-Meisterschaften (ja, die gab's mal; 1985 in Essen, wenn ich mich richtig erinnere). Ich habe sie auf www.reich-der-spiele.de unter "Varianten" mal zusammen gefasst.
Auch Sachen wie die "Laubfrosch-" oder "Expresslinien -Variante", sind sicher eine interessante Alternative
Insbesondere Weniger-Spieler finden an DAMPFROSS eigentlich immer Gefallen. Wer alledings den Zufall weitgehend ausschließen will, für den gibt es sicher geeignetere Spiele.
Das nur mal so als Beitrag, dass DAMPFROSS nicht bei allen so schlechz ankommt, wie es bei den Postings in diesem Thread den Anschein bekommen konnte.

gruß rainer


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