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Yu-gi-oh und überhaupt....

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Guido

Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Guido » 25. September 2003, 00:56

Hallo ihr am Bildschirm,

Gibt es hier im Forum jemanden, der mit dem neusten Hipe der Sammelkarten vertraut ist? Wie kann es anders sein bin ich durch die schön durchdachte Markteing-Strategie (Bildungsfernseh RTL II) auf das Thema Sammelkartenspiel gestossen. Mich interessieren Erfahrungsberichte. Ich habe zwar schon fleißig im "Archiv" geforscht, konnte aber kein genaues Statement zu dem Sammelkartenspiel yu-gi-oh finden. Ich weiß allerdings schon, worum es grob gehen soll. Ich möchte gerne wissen, wie es sich spielt und ob es einem Sammelkartenneuling, wie ich es bin, der auch der eigentlichen Zielgruppe längst entwachsen ist (lt. Herrn Jäger von Amigo 8-14 Jahren (hier im Forum Beitrag Nr. 69283)
, ansprechen könnte, oder ob ich besser, wenn überhaupt, auf "magic" oder so ("one piece"??) zurückgreifen sollte, da scheinbar komplexer und "strategischer".

Hoffe auf Antworten.
Gruß
Guido

P.S: Ach, apropo wegen dem "Tipp-Abgabe-Einschätzung-Faktor": ich mag sehr gerne taktische Spiele. Der Glücksfaktor sollte so sein, das mittelfristige Planung möglich ist. Sonst bin ich so schnell frustriert...denn das Glück mag mir nicht so oft Gesellschaft leisten... :roll:

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Guido

Zusatz: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Guido » 25. September 2003, 01:23

Oh, ich vergaß zu fragen:
Es gibt scheinbar zwei Decks: das eine heisst yugi und das andere bakura. Sieht so aus, als müsste ich beide haben, damit ich es mit jemanden spielen könnte, es sei den der andere Besitzt eines von beiden, oder?
Weiß jemand, warum die europäische Decks von yu-gi-oh nur 46 Karten aufweist, das amerikanische, kanadische, etc. aber 50 Karten? Weiß jemand, ob die Übersetzung gut ist. Habe zum Beispiel mal gehört, das bei "Magic" die Übersetzung zu wünschen übrig lässt und Fans deshalb lieber auf die englische Variation zurückgreifen.

Nu denn, hoffe es befindet sich ein Wissender unter uns...

Gruß und Dank für evtl. Antworten.
Guido

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Jan Mirko Lüder

Re: Zusatz: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 25. September 2003, 06:34

Hallo Guido,

nein, ich weiß nicht wirklich viel über Yu-Gi-Oh (wie auch immer man es schreibt), aber durch Postings in diesem Forum und durch Ebay weiß ich, dass das Spiel für (Viel-)Spieler ein gewaltiges Handycap hat: Es kann "kollabieren", denn es gibt einen Totschläger, eine Kombination von Karten mit der du immer gewinnst. (Das ist in den Regeln wirklich so vorgesehen!) Mir würde das mit dem Wissen um ein solches Monster (so nennen die diese versch. Kombis) nicht gerade riesigen Spaß bereiten...

Das klingt jetzt irgendwie sehr negativ, so sollte es aber eigentlich gar nicht gemeint sein. Also warte ich jetzt mal erstmal mit dir, ob es Sachkundige gibt, die bereit sind, ein bischen mehr auszuplaudern.

Spielerische Grüße,
Mirko

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Michael Andersch

Re: Zusatz: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Michael Andersch » 25. September 2003, 07:40

Jan Mirko Lüder schrieb:
>
> es
> gibt einen Totschläger, eine Kombination von Karten mit der
> du immer gewinnst. (Das ist in den Regeln wirklich so
> vorgesehen!)

Diese Kombi musst Du aber erst mal zusammen haben - sowohl besitzmäßig als auch innerhalb des Spieles.
Die Einzelteile als solche bringen nämlich nicht viel, außer dass sie Dir Deine Kartenhand zu machen - und Dich somit schwächen.

Das war zumindest der Tenor hier im Forum, als besagte Kombi schon mal erwähnt wurde, und es ist der Tenor in meiner Nachbarschaft, wo einige Jungs recht häufig Yo-Gi-Oh spielen und ich zum Kennenlernen mal zugesehen habe.

Ansonsten kann ich aber aus eigener Erfahrung nicht all zu viel zum Spiel berichten. Außer, dass ich das Thema völlig daneben finde, aber das trifft z.B. auch auf Pokemon zu.

VG,
Micha

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Franz Dornhackl

Re: Zusatz: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Franz Dornhackl » 25. September 2003, 08:32

Hallo!
Ich habe mich erst seit vergangenem Schulschluss mit dieser Art von Kartenspielen auseinandergesetzt, da sich mein Sohn (8 Jahre) dafür interessiert. Es ist ein Sammelkartenspiel, das heißt, erst durch den Erwerb von einem Starterdeck und einigen Boosterpacks für jeden Spieler, kann man ein Spiel beginnen.
Meines Wissens gibt es zur Zeit 2 deutsche Starterdecks (Yugi,Kaiba). Englische Ausgaben gibt es 2 (Pegasus und Joey) weitere mehr. Die wertvolleren, sprich stärkeren Karten sind aber in den Starterdecks nicht enthalten und können erst durch Kauf oder Tausch von Sammlern, die davon schon mehrere Karten haben oder mit viel Glück beim Kauf eines Boosterpacks erworben werden. Ich habe aber auch festgestellt, dass Kinder dieses Alters kein Interesse am Spielen sondern nur am Sammeln dieser "phantasievollen" Karten haben.
Nach dieser ersten Erfahrung mit einem Sammelkartenspiel und positiven Kritiken im Internet, habe ich mir die neueste Ausgabe von Magic the Gathering (Edition 8) gekauft und sofort mit meiner Frau gespielt. Das Spiel konnten wir aufgrund der vorbildlichen und bereits für ein Probespiel zusammengestellten 2 Decks schnell spielen. Unser Eindruck als Spieler von Familien- und Gesellschaftsspielen war jedoch, dass es sich dabei um ein ödes und langweiliges Spiel handelt.
Außerdem kann es sehr teuer werden, wenn einem die Leidenschaft packt stärkere Karten zu besitzen. Ich glaube, dass diese Art von Spielen in erster Linie nur Kinder (Sammeln) und Jugendliche (Spielen) anspricht, uns war es zu langweilig.

Liebe Grüße aus Wien
Franz Dornhackl

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Michael Weber

Magic

Beitragvon Michael Weber » 25. September 2003, 12:58

Franz Dornhackl schrieb:
> [...] habe ich mir die neueste
> Ausgabe von Magic the Gathering (Edition 8) gekauft und
> sofort mit meiner Frau gespielt. Das Spiel konnten wir
> aufgrund der vorbildlichen und bereits für ein Probespiel
> zusammengestellten 2 Decks schnell spielen. Unser Eindruck
> als Spieler von Familien- und Gesellschaftsspielen war
> jedoch, dass es sich dabei um ein ödes und langweiliges Spiel
> handelt.

Moment. Das Spiel ist nicht langweilig, aber die Decks sind auch nicht gut zusammengestellt. Es sind Anfängerdecks, mit denen man das Prinzip verstehen kann. Die spannenden Karten gibt es jedoch nur in Bosster-Packs. Deshalb gibt es auch so geteilkte Meinungen darüber. Ohne Booster kann man kaum Magic gut finden. Mit etwas mehr Einblick werden viele zu dem Schluss kommen, dass es ein wirklich gutes und spannendes Spiel ist. Wenn man gleich starke Decks hat, die gegeneinander antreten.

Michael

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Michael Weber

Re: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Michael Weber » 25. September 2003, 13:02

Wenn du wirklich (!) gute Sammlekartenspiel suchst - und das bedeutet, dafür jede Menge Gerld ausgeben zu wollen - dann kommst du um Magic nicht herum.
One Piece ist eher für noch jüngere Kids als Yu-Gi-Oh.
Interessant ist aber Behind von Fishtank, dass eine Mischung aus Sammelkarten, "Brettspiel" und Tabletop ist.

Die beiden hier genannten sind meiner Meinung nach die zurzeit besten. Bei Magic zum Teil dadurch bewiesen, dass es seit zehn Jahren boomt. Tun Simpsons, Herr der Ringe, Pokemon (na ja, ein bisschen) und andere wie z. B. auch Harry Potter nicht.

Michael

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Frank Jaeger (AMIGO)

Okay, und jetzt mal offiziell ;-)

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 25. September 2003, 13:04

Hallo Spieler,

ich versuche mal einen Ueberblick - ich hoffe, ich verzettele mich nicht. Ich habe drei Postings draus gemacht, weil es zu lang wurde ;-)

Aber zuerst eine kurze Anmerkung bezueglich des Frevels von Franz Dornhackl: EIN OEDES UND LANGWEILIGES SPIEL????? Wir muessen mal spielen.

Magic ist fuer mich persoenlich (ganz private Meinung) das beste Spiel der Welt. (Danach kommt Schach und Doppelkopf, und dann .... hm, Haendler von Genua? Wizard? Junta? Und noch etwa 100 andere...)

Die Starterdecks, mit denen du gespielt hast, sind eine reine Einfuehrung. Sie enthalten nur grundlegende Karten. Guck mal im Regelbuch folgende Dinge nach: Seite 10/11 *Faehigkeiten* (im Starter nicht drin, aber ein essentieller Bestandteil der Strategie) und im Glossar unter *Antworten*, *Stapel* und *Spontanzauber*. Und dann komm nach Essen und ich zeige dir das Spiel mal richtig! Das Spiel ist wie Schach - Die Regeln sind relativ einfach, aber dann wird es ungeheur komplex. Und total spannend!

(weiter naechstes Posting - in wenigen Minuten...)

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Frank Jaeger (AMIGO)

SKS allgemein

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 25. September 2003, 13:20

....

Jetzt aber zum Thema:
Sammelkartenspiele allgemein:

- jeder braucht seine eigenen Karten

- es gibt immer wieder neue Serien – das hat, entgegen der Ansicht einiger antikapitalistischen Verschwoerungstheoretiker, nicht einzig und allein den Sinn, die Portokassen der Verlage zu fuellen, sondern soll dafuer sorgen, das das Spiel immer wieder neuen Reiz erhaelt. Das war die Grundlage der Erfindung des Sammelkartenspiels (1993 mit Magic von Richard Garfield), damals ging man davon aus, dass niemand so viel Geld ausgeben wuerde und mehr als ein Startset und eine handvoll Booster kaufen wuerde. Na ja, da lag man ja nicht so ganz richtig ;-)

- Wenn man sammelt, kann es teuer werden. Das gilt uebrigens auch fuer Spiele allgemein, Briefmarken (entschuldigt, wenn euer Weltbild jetzt zusammenbricht: Die Post benoetigt zur Befoerderung von Briefen gar nicht alle 6 Wochen neue Motive!), suedmalaysische Schrumpfkoepfe oder Comics.

- wenn an nicht eingefleischter Sammler ist, kann man immer wieder neue Karten entdecken, und mit Hilfe einer geringen Investition seine Decks veraendern und das Spiel wieder interessant machen

- viele Sammelkartenspiele eignen sich hervorragend zum Turnierspiel

- viel Strategie muss vor dem Spiel eingesetzt werden, denn guter Deckbau ist mehr als der halbe Sieg. Das ist dahingehend schoen, da man auch allein mit dem Spiel etwas anfangen kann. Andererseits schreckt die auf reiner Mathematik basierende Deckkonstruktion auch Leute ab.

- Sammelkartenspiele haben zwei Zufallsfaktoren: Zum einen den des Kartenspiels, denn die Karten werden gemischt. Damit kommt zwar die Wahrscheinlichkeitsrechnung zum Tragen, aber was soll ich tun? Wenn ich beim Skat nur Murks bekomme, dann verliere ich halt (Skat kann ersetzt werden durch ein beliebiges Kartenspiel). Genauso hier. Ausserdem arbeiten einige Spiele mit Muenzwurfen.

- Entgegen landlaeufiger Meinung sind nicht bei jedem Spiel die seltenen Karten die besten. Beispiel: Magic. Fast alle Rare-cards eignen sich nur dann wirklich fuer Decks, wenn man sie mehrfach hat und die unterstuetzenden Karten, die man benoetigt. Mehr als die Haelfte der meisten Decks bestehen aus haeufigen Karten (das war eine Grundintention 1993 – die Karten, die die fuenf Farben charakterisieren, sind haeufig – und meist recht stark! Uebrigens genauso bei dem Herr der Ringe SKS, wo die Gefolgschaft des Ringes nicht aus Rare-Karten besteht). Allerdings: Es gibt auch Ausnahmen wie zum Beispiel Deciphers Star Trek, wo die gesamte Brueckencrew leider selten war/ist.

(weiter im naechsten Posting...)

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Frank Jaeger (AMIGO)

und Yu-Gi-Oh im Besonderen

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 25. September 2003, 13:37

....

Und noch einmal:

Yu-Gi-Oh

- Zielgruppe jugendliche TV-Serien-Schauer und Manga-Moeger.

- basiert auf der Story der Serie, ist etwas einfacher als Magic.

- nettes Spiel, haengt allerdings vergleichsweise stark vom Zugglueck ab, ausser man kann es wirklich gut (ich war auf der Weltmeisterschaft, da sah man dann, dass es nicht nur Glueck ist).

- hat ebenfalls viel Spieltiefe, da zahlreiche Bluff- und Ueberraschungsmomente.

- ist augenblicklich ein echter Hype, deshalb in aller Munde. In drei Jahren sehen wir, wie gross es dann noch ist. Ich denke, es hat auf jeden Fall Potential.

- wenn man Manga mag, kann ich Yu-Gi-Oh oder One Piece empfehlen, ansonsten wuerde ich Magic vorziehen. Haengt aber auch vom Alter ab, Magic kann recht trocken sein.

- Fuer dich empfehle ich den Gang auf die Spiel 2003 in Essen oder auf die Modell und Hobby und Leipzig, Sueddeutsche Spielemesse in Stuttgart, Wiener Spielefest, Darmstadt Spielt oder Muenchner Spielwies’n. Denn dort werden die Kartenspiele vorgefuehrt. (Allerdings auch nur in einfachen Versionen, aber fuer einen Eimdruck sollte es reichen).

- Du kannst aber auch in einen unserer Expertstores gehen und dich informieren:
http://www.amigo-spiele.de/mtg_start.html
und dann auf Expert Stores, um an die Liste zu kommen.

Okay?

Viele Gruesse
Frank Jaeger
AMIGO Spiel + Freizeit GmbH

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Frank Jaeger (AMIGO)

Danke Michael...

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 25. September 2003, 13:42

aber ich muss dir widersprechen: Magic ist nicht nur gut, wenn man gleich starke Decks hat. Wenn meins staerker ist, ist es auch okay ;-)

Frank.

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Guido

Re: und Yu-Gi-Oh im Besonderen

Beitragvon Guido » 25. September 2003, 15:51

Vielen Dank! Damit lässt sich für's erste etwas anfangen.

Im Moment bin ich "gespalten". Ich spiele sehr gerne Zwei-Personen-Spiele (Kosmos-Reihe z.B....) Und einerseits habe ich einen kleinen Fabel für Mangas; aber ob das reicht? Mich scheuen wirklich die "Folgekosten"! Wenn man erst ein paar Booster braucht, bis es einigermassen spannend wird (auf MAGIC bezogen und wohl sicherlich auf die anderen Spiele übertragbar...)....Ich denke das Sammeln an sich wird nicht so meine Leiderschaft erringen...Mal sehen.

Nun, da hilft wohl wirklich nur mal ausprobieren. Dumm nur, dass der "Hype" unser Dorf wohl nur streift...keine Möglichkeiten zum zuschauen... In Essen werde ich sein. Die anderen Temine muss ich mal sehen.

Thema Homepage: Die Homepage ist o.k., aber warum ist dort (noch) nichts über yugi zulesen? Kommt das noch? Oder habe ich etwas übersehen.

Vielen Dank nochmals.
Gruß
Guido

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Guido

Re: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Guido » 25. September 2003, 15:57

Was ich ebenfalls noch loswerden möchte:


Foldendes ist so oder ähnlich schon mal erwähnt worden (ohne allzugroße Resonanz...): Findet ihr nicht auch, dass die Machart der Serie nicht nur marketingstrategisch ein richtig großer Wurf ist??! Da dreht sich tatsächlich alles nur um dieses eine Spiel; ein Spiel als Serie (!). Gut, ein bissl mystisch aufgepeppt, aber in die Story gut involviert werden so ganz nebenbei die Regeln und sogar kleine strategische Finessen erläutert. Nichts wirkt da aufgesetzt. Die Patien werden spannend in Szene gesetzt.
Was haltet ihr von diesem "didaktischen" Serienaufbau? Immerhin wird hier ein Spiel promotet, bei dem es nicht um Computerzockerei geht und das Kinder/ Jugendliche zum Spielen annimiert. (Oder sammeln die nur???)
Ich habe mich auf einer Hompage http://www.yugioh-card.com/ mal umgeguckt und musste feststellten, das die Höflichkeit zum Partner sogar in den Regeln fast schon als Satzung aufgenommen ist. Einerseits sicherlich typisch japanisch, das Spiel kommt ja da her (...und als Karateka kommen mir diese Dinge sehr vertraut vor...). Aber an sich finde ich das lobenswert.
Was meint ihr?
(Folgendes wurde auch schon mal etwas diskutiert:)
Einige Ideen könnten doch bestimmt übernommen werden, um beispielsweise ein Spiele-Unterhaltungssendung im Fernsehen zu machen. Auf das das Spielen an sich mehr Verbreitung findet und nicht nur auf "Hypes" beschränkt ist. Unrealistisch?

Gruß
Guido

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Jürgen Strobel

Re: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Jürgen Strobel » 26. September 2003, 13:12

Hallo Guido !!!!

Zu erst einmal Spiele ich selber auch Yu-Gi-Oh .Und das ich mit meinen 30 Lenzen auch nicht mehr zur Zielgruppe gehöre,erübrigt sich ja von selbst.Man spricht wahrscheinlich von dem altbekannten Phänomen "Das Kind im Manne"
was auf mich,so darf ich behaupten voll zutrifft.Wofür ich mich aber jetzt nicht
Schäme sondern im Gegenteil es als Vorteil empfinde.Für solche Sachen noch
offen zu sein und mich auch noch in diesem Alter begeistern zu können.Wobei ich sagen muß das ich auch Pokemon Interresant fand und gespielt habe mit meiner Frau.Magic habe ich auch schon gespielt und gesammelt aber das wurde mir dann doch zu kostenintensiv.Ich könnte noch ein paar Sammelkartenspiele
aufzählen aber das sprengt hier wahrscheinlich den Rahmen!(Simpsons,War Cry,Warhammer 40.000 CCG usw.....)
Nun zu Deinen Fragen:
1.Es spielt sich gut.Das heißt nicht zu komplex aber auch nicht so leicht wie das Pokemonsammelkartenspiel.Im Grunde geht es darum dem Gegner seine Lifpoints
auf null zu bringen.Ähnlich wie bei Magic.Nur das es bei Magic 20 und bei Yu-Gi-Oh 8.000 Lifpoints sind !Um das zu erreichen hat man verschiedene möglichkeiten.
Vom spielerischen her ist es schon Glücksbetont,aber welches Kartenspiel ist das nicht.Es hat aber dennoch eine gute Spieltiefe,etwas Bluff,etwas Glück und natürlich auch etwas können!Man hat schon spielerische Mittel das Glück in Grenzen zu halten.Bis auf das Karten-Nachziehen.Hat man da Pech nützt einem das beste Deck nichts.Aber das ist ja auch das Interresante dabei.Auch mal mit einer schlechten Kartenhand das beste daraus zu machen.

2. Ob Du nun mit Magic eher was Anfangen kannst liegt ganz und gar bei Dir.
Pauschal lässt sich sagen,Magic ist eher anspruchsvoller als Yu-Gi-Oh.Aber es
muß Dir nicht unbedingt gefallen.Wie gesagt ich habe auch lange Zeit Magic gespielt aber aus Kostengründen damit aufgehört.Denn wenn man nicht tausende von Euro investiert hat man gegen andere Magic Spieler keine Chance.Denn an die wirklich guten Karten zu kommen,mußt Du schon eine Menge Geld reinstecken.
Um ein einigermaßen gutes Deck zusammen zu bekommen.Das ist wahrscheinlich auch der grosse Kritikpunkt von Magic.Mit seinen X-Erweiterungen
die es ja nun schon gibt,überhaupt mitzuhalten.Bedarf es einer Menge an Geld!
Die nun mal nicht jeder hat.Gerade als Neuling !!
Am besten Informier Dich doch auf einer Messe oder auf der Offiziellen Homepage
von Yu-Gi-Oh .Ich selbst stehe Dir mit Rat und Tat jederzeit zur verfügung falls Du noch weitere fragen hast.:)
Gruss

Jürgen !!

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Guido

Re: Yu-gi-oh und überhaupt....

Beitragvon Guido » 27. September 2003, 02:11

Hallo Jürgen,


Jürgen Strobel schrieb:
>
> Hallo Guido !!!!
>
> Zu erst einmal Spiele ich selber auch Yu-Gi-Oh .Und das ich
> mit meinen 30 Lenzen auch nicht mehr zur Zielgruppe
> gehöre,erübrigt sich ja von selbst.Man spricht wahrscheinlich
> von dem altbekannten Phänomen "Das Kind im Manne"
> was auf mich,so darf ich behaupten voll zutrifft.Wofür ich
> mich aber jetzt nicht
> Schäme sondern im Gegenteil es als Vorteil empfinde.Für
> solche Sachen noch
> offen zu sein und mich auch noch in diesem Alter begeistern
> zu können.


Gott sei Dank, und ich dachte schon, mit mir stimmt irgendwas nicht, wenn ich etwas interessant finde, was für acht bis vierzehnjäfige gedacht ist... zumindest ließ micht meine Umwelt das so verstehen....aber ich sage mir auch immer: "wenn ihr nicht so werdet wie die Kinder.." ...steht schon in der Bibel geschrieben!!!

Wie gesagt ich habe auch
> lange Zeit Magic gespielt aber aus Kostengründen damit
> aufgehört.Denn wenn man nicht tausende von Euro investiert
> hat man gegen andere Magic Spieler keine Chance.Denn an die
> wirklich guten Karten zu kommen,mußt Du schon eine Menge Geld
> reinstecken.
> Um ein einigermaßen gutes Deck zusammen zu bekommen.Das ist
> wahrscheinlich auch der grosse Kritikpunkt von Magic.Mit
> seinen X-Erweiterungen
> die es ja nun schon gibt,überhaupt mitzuhalten.Bedarf es
> einer Menge an Geld!
> Die nun mal nicht jeder hat.Gerade als Neuling !!
> Am besten Informier Dich doch auf einer Messe oder auf der
> Offiziellen Homepage
> von Yu-Gi-Oh .Ich selbst stehe Dir mit Rat und Tat jederzeit
> zur verfügung falls Du noch weitere fragen hast.:)

Der Kostenfaktor ist in der Tat DER große Hinderungsgrund für mich. Ein einzelnes Deck ist schon so teuer angesichts der "paar" Karten. Und dann brauch ich wohl zwei, denn Ich denke, ich werde kaum jemanden finden, der ein eigenes hat... sprich also jemanden, der mein Interesse teilt....(außder Dir.. :-) ) und außerdem brauch` ich ja auch noch ein paar Boosterpacks, bis es scheinbar halbwegs interessant wird. Ich denke, dass es wohl das beste ist, sich erstmal umzuschauen, ob es mir wirklich gefällt. Die Messen werde ich nutzen.... Wenn es mich dann aber packt, komme ich auf das Beistandsangebot gerne zurück!
Bis dahin werde ich meine Neugierde und Spieltrieb mit der Fernsehserie stillen ;-)

Gruß
Guido

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Frank Jaeger (AMIGO)

Magic teuer - Einspruch

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 30. September 2003, 16:05

Magic ist nur teuer, wenn man:

- nicht nur spielt, sondern auch sammelt (eben wegen der alten Karten)
- unbedingt Typ 1 spielen will (da sind Karten aus allen Editionen erlaubt)

Vorschlag, um Magic zu spielen:

- 8. Edition Starterset kaufen (vor allem wegen Regelbuch) und Grundregeln ausprobieren.
- ein paar Booster irgendeiner aktuellen Serie kaufen (8. Edition, ab 6. Oktober auch Mirrodin - oder besser noch zwei Turnierpackungen Mirrodin, da sind naemlich genug Laender drin!) und mit einem Freund, Frau oder so ausprobieren, indem jeder eins der beiden Decks aus dem Starterset bekommt und die Haelfte der gekauften Paeckchen geben. Jetzt baut ihr euch jeder ein 40-Karten Deck und spielt. Danach wisst ihr, wie es geht und ob es euch Spass macht.
- Der Vorteil ist, wenn ich nicht ernsthaft mit den Profis mitspielen will, muss ich nicht alle Karten haben. Und wenn ich ein Turnier mitspielen moechte, dann spiele ich eben ein sogenanntes *Sealed Deck* mit, wo man mit dem Turnierstartgeld eine Turnierpackung und zwei Booster erwirbt und jeder Spieler sich nur daraus ein Deck bauen muss. Das heisst: Gleiche Chancen fuer alle, und obendrein auch ein paar neue Karten fuer zu Hause!
- Wenn man dann mit anderen mithalten moechte, weil man auch andere Turniere spielen will, sollte man ausschliesslich Standard spielen. Da sind dann nur die Karten der letzten Grundserie (8. Edition) und der letzten beiden Bloecke (Aufmarsch-Block und Mirrodin) erlaubt.Ist also ueberschaubar.

Aber genauso, wie ich Schach zu Hause spielen kann und nicht gegen Anatoli Karpow, kann ich Magic auch so geniessen. Und wenn eine neue Edition kommt, kaufe ich zwei Booster und habe wieder lange Zeit viel Spass!

Na ja: Und sollte einen dann das Fieber packen, und man kauft doch noch mehr, so wird man feststellen, dass der Preis verglichen mit der Zeit, die man sich damit beschaeftigt und sein Deck baut, veraendert, ausprobiert und spielt, gar nicht hoch ist.

Interessenten kommen auf den Amigo-Stand in Essen und lassen es sich erklaeren (wir erklaeren aber nur die absoluten Grundregeln, wirklich nur als Einstieg).

Tschuess
Frank.
(Der gerade den Mirrodin-Block ausprobiert und von seiner weitaus besseren Haelfte gestern boese etwa 7 zu 1 verdroschen wurde ;-) )

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Frank Jaeger (AMIGO)

Magic und Yu-Gi-Oh

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 30. September 2003, 16:44

Hi Guido,

sorry, kann erst jetzt antworten.

Gut, sprich mich doch in Essen einfach mal an, dann zeige ich dir das Spiel.

Preis: Ich denke, etwa 60 Euro (fuer zwei Personen, oder 35 Euro pro Person, falls jeder sein eigenes Regelheft braucht) solltest du anlegen. Das waeren dann ein Starterset 8. Edition und vier Turnierpackungen Mirrodin (kommen am 6. Oktober). Das sind dann 360 Karten inklusive ausreichend Laendern. Das reicht zum Spass haben absolut aus. Natuerlich spekulieren wir einerseits auf Nachverkaeufe (Hey, dass ich auch irgendwie mein Geld verdienen muss, hatten wir glaube ich an anderer Stelle bereits mal geklaert ;-) ), andererseits ist das Spiel mit einer kleinen Investition von 8 Euro fuer zwei neue Booster (eventuell einer neuen Serie?) wieder spannend, obwohl man nach 12 Stunden Deckbau und 50 Partien langsam alle Karten auswendig kennt. Hm - 12 Stunden und 50 Partien fuer 60 Euro? Ist doch eigentlich eine lohnende Investition, oder?

Genauso ist es mit anderen SKS.

Yu-Gi-Oh: Die offizielle Seite ist die vom Konami - http://www.yugioh-card.com/. Auf unserer Seite duerfen wir nichts bringen, das hat lizenzrechtliche Gruende. Aber darum haben wir ja auf die Konami-Seite verlinkt.

Tschuess
Frank.

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Marc W.

Naja,...

Beitragvon Marc W. » 30. September 2003, 18:28

Naja, wenn im allgemeinen Spiele als preiswert bezeichnet werden werden sie in de rRegel mit Kinobesuchen oder sowas verrechnet. Wenn man Spielepreise untereinander vergleicht, dann finde ich Magic oder andere SKS schon teuer.

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peer

Re: Naja,...

Beitragvon peer » 1. Oktober 2003, 07:35

Hi,
die Diskussion ob SMK-Spiele teuer sind oder nicht, ist sehr vom Standpunkt abhaengig;
Ich persoehnlich habe bislang noch nix ausgegeben, sondern schmarotze von den Karten, die meine Freunde nicht haben wollen und hab inzwischen genug, um mit jemanden zu spielen.
Aber mal im Ernst: Ein Basisset ist nicht teurer als normales Kartenspiel. Teuer wirds wenn man bestimmte Karten haben will. Die braucht man aber imho nur wenn man sich WIRKLICH intensiv mit dem Spiel beschaeftigt (und dann wird auch Siedler teuer) oder einen Sammlertrieb hat...
Ist also die Frage was man mit "SKS sind teuer" meint - bis sie Spielbar sind ? Nein. Bis man alles hat? Ja, sehr. Alles dazwischen liegt entsprechend eher bei ja oder bei nein.

Uebrigens bin ich kein Fan von Magic, spiele lieber andere Dinge ;-)

ciao
Peer (der in der Hochphase SKS gehasst hat, weil sie die RPG-szene fast gekillt haben)

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Gregor Breckle
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Re: Naja,...

Beitragvon Gregor Breckle » 1. Oktober 2003, 08:49

Hi,

> Aber mal im Ernst: Ein Basisset ist nicht teurer als normales
> Kartenspiel. Teuer wirds wenn man bestimmte Karten haben
> will. Die braucht man aber imho nur wenn man sich WIRKLICH
> intensiv mit dem Spiel beschaeftigt (und dann wird auch
> Siedler teuer) oder einen Sammlertrieb hat...

Der große Reiz (und für mich auch der große Unterschied) eines Sammelkartenspiels und eines "normalen" Kartenspiels besteht im Deckbau. Natürlich ist ein Basisset spielbar (meist eher schlecht als recht) und mit einigen Boostern aufmotzbar, aber so richtig Spaß macht es doch nur, aus einem Kartensatz was eigenes zu basteln und die verschiedenen Möglichkeiten auszuloten (bei Magic als z.B. mal ein schwarzes, nicht immer nur das blaue Starter-Deck zu spielen). Und das geht wohl tatsächlich nur mit einem größeren Kartenfundus, den leider auch nicht jeder geschenkt bekommt.
Ab diesem Zeitpunkt wirds dann auch teuer, oder zumindest teurer als man in Einzelspielen denkt.
Ob man das will, steht auf einem anderen Blatt Papier und zum Ausprobieren, ob einem das Spiel an sich gefällt empfiehlt sich wohl am ehesten der Besuch in Essen oder einem der unzähligen Fantasyläden, wo einem das Spiel sicher gerne erklärt wird.

Man muß es auch mal so sehen. Als ich noch klein war, habe ich mein Geld für Fußballbildchen an Panini verschwendet. Das war völlig nutzlos - mit Sammelkartenspielen läßt sich immerhin noch spielen.


Viele Grüße

Gregor (hat nur sehr selten Magic gespielt, wurde aber unglücklicherweise zu einem anderen TCG "verführt")

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Marc W.

Re: Naja,...

Beitragvon Marc W. » 1. Oktober 2003, 09:09

Sicherlich entscheidet das jeder selbst. Ich hatte ich damals als das losging dagegen entschieden. Denn ich fand heraus, dass ja jeder ein Deck etc. braucht. Andere Brett- und Kartenspiele kommen mit einem Spiel für alle aus, Bei SKS braucht jeder sein eigenes - was natürlich auch noch mal den Umsatz steigert :)

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Gregor Breckle
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Re: Naja,...

Beitragvon Gregor Breckle » 1. Oktober 2003, 10:21

Hi,

in diese Richtung gehen ja auch die Startersets für 2 Personen. 1x kaufen, 10-20x Spaß haben - also ein ganz normales Kartenspiel - und dann gibt´s eben weitere Möglichkeiten, anstatt sich ein neues Spiel zu kaufen.
Leider (bei Magic kann ich das allerdings nicht beurteilen), sind die Starterdecks bei dem mir bekannten Spiel nur suboptimal zusammengesetllt, so daß diese oftmals recht schwer zu spielen sind und vieles offen lassen.

Viele Grüße

Gregor

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Roland G. Hülsmann

Re: Naja,...

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 1. Oktober 2003, 10:55

Gregor Breckle schrieb:

> Leider (bei Magic kann ich das allerdings nicht beurteilen),
> sind die Starterdecks bei dem mir bekannten Spiel nur
> suboptimal zusammengesetllt, so daß diese oftmals recht
> schwer zu spielen sind und vieles offen lassen.

Und welches ist dieser dir bekannte Spiel?

Ich fand die Magic-Starterdecks im Einsteiger-Zweierpaket "Die Zusammenkunft" recht unterhaltsam. Das neue "Herr der Ringe" haben wir mit den zwei Starterdecks und einigen wenigen Boostern sogar zu dritt mit Vergnügen gespielt. Auch bei "Pokemon" funktionierten die Starterdecks (die alten Serien gibt es derzeit in der Regel sehr preiswert) schon sehr gut. Beim "Harry Potter" war das Einstiegspaket eher etwas unausgegoren. (Das Spiel ist auch vom Markt verschwunden und letzte Booster werden für 0,50 € verramscht.) Das Starterpaker für zwei Spieler zum letzten Star-Wars-Film war ziemlich öde ... vermutlich auch der Rest.
Und was "Yu-Gi-Oh" betrifft, so klingt es nicht uninteressant, aber bisher konnte ich der Versuchung widerstehen.

Gruß
Roland

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Gregor Breckle
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Re: Naja,...

Beitragvon Gregor Breckle » 1. Oktober 2003, 11:28

Hallo Roland,

> Und welches ist dieser dir bekannte Spiel?

Vampire - the eternal struggle: sehr bombastischer Titel für ein wie ich finde sehr gutes Spiel, das man im Vergleich zu den meisten anderen TCGs am besten zu viert oder fünft spielt.
>
> Ich fand die Magic-Starterdecks im Einsteiger-Zweierpaket
> "Die Zusammenkunft" recht unterhaltsam. Das neue "Herr der
> Ringe" haben wir mit den zwei Starterdecks und einigen
> wenigen Boostern sogar zu dritt mit Vergnügen gespielt. Auch
> bei "Pokemon" funktionierten die Starterdecks (die alten
> Serien gibt es derzeit in der Regel sehr preiswert) schon
> sehr gut. Beim "Harry Potter" war das Einstiegspaket eher
> etwas unausgegoren. (Das Spiel ist auch vom Markt
> verschwunden und letzte Booster werden für 0,50 €
> verramscht.) Das Starterpaker für zwei Spieler zum letzten
> Star-Wars-Film war ziemlich öde ... vermutlich auch der Rest.
> Und was "Yu-Gi-Oh" betrifft, so klingt es nicht
> uninteressant, aber bisher konnte ich der Versuchung
> widerstehen.

Ich galube, wir gehören zur selben Sorte - auch ich kaufe mir sehr gerne solche Startersets. Von Magic habe die 5.Edition (Das Portal oder so) - die Tauglichkeit als Starterset kann ich nur schwer beurteilen, als wir es mal probiert hatten, fanden wir es recht langweilig. Wer zu spät seine Länder zog, hat verloren. Beim neuen Herr der Ringe-Spiel gefiel mir das Spiel an sich schon nicht so sehr. Bei Pokemon stimme ich dir zu (mußte ich mir mal dringend für ein Schullandheim aneignen). Harry Potter hat mir schon beim Probespiel überhaupt nicht gefallen. Yu-Gi-Oh reizt mich nicht so. Behind hat mich beim ersten Versuch auch nicht recht überzeugen können, bekommt aber noch mal eine Chance, falls ich gewillte Mitspieler finde.
Bei dem von mir genannten Vtes sind die Starterdecks auch ein wenig durchwachsen, da alle strategischen Möglichkeiten eingebaut sind und nur Schwerpunkte für einzelne Strategien gesetzt werden, was zwar den Vorteil hat, daß alle Aspekte des Spiels beleuchtet werden können, was wiederum allerdings keinen Sinn macht, da z.B. politische Karten in einem Deck, das hauptsächlich kämpft, nicht richtig viel bringen. Insgesamt sind also ein paar Karten schlicht und einfach größtenteils nutzlos ist. Allerdings sind die eingebauten Karten sehr sehr gut. Ich habe z.B. schon mal erlebt, daß ein Spieler mit einem aus 2 gleichen Starterdecks gebauten Deck ein Turnierfinale erreicht hat

Viele Grüße

Gregor

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Frank Jaeger (AMIGO)

V:teS und mehr

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 1. Oktober 2003, 16:57

Hey, ein Vampire-Spieler! Hooray! ;-)

Fuer alle, die ein tolles Spiel moegen aber nicht so viel Geld ausgeben wollen: Checkt in Essen mal, ob ihr noch Netrunner bekommt. Das ist absolut klasse (aber nur auf Englisch), ist ein reines 2er Spiel, aber beide Seiten haben komplett andere Regeln. Schraeg, aber ein Meisterwerk. Es gibt nur die Grundserie sowie eine Ergaenzung namens Proteus und eine gaaaanz kleine namens Classic (letztere muss man nicht haben).

Ausserdem gut: Guardians (schwer erhaeltlich, da schon lange tot...)

Und: Rage (nee, das SKS! Aber wie bei V:teS sind 5 oder mehr Spieler angebracht)

Frank.


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