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HdR - das Kinderspiel

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Peter Alledan

HdR - das Kinderspiel

Beitragvon Peter Alledan » 20. Oktober 2003, 20:03

Habe bei einem Spieleversender das o.g. Spiel gesehen. Kennt es jemand, bzw. hat es schon jemand gespielt?

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RedPiranha
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Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon RedPiranha » 20. Oktober 2003, 20:42

Es ist nett zu spielen - auch für Erwachsene. Man muß als Hobbit auf dem Weg nach Mordor Freunde finden und Feinde besiegen indem man Steine aus dem Weg räumt, wobei man dabei jeweils eine 3/4-Chance hat eine entsprechende Menge Steine zu entfernen und man darf solange versuchen weitere Steine zu entfernen wie man Erfolg hat. Je näher man dem Ziel kommt desto stärker werden die Feinde allerdings (höhere Anzahl Steine pro Feind). Je mehr Freunde man bis dahin aber gewonnen hat, desto größer werden die Chancen.

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Peter Alledan

Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon Peter Alledan » 20. Oktober 2003, 20:56

Danke für die schnelle Antwort, klappt das auch schon mit 7-Jährigen?

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Harald Schrapers

Fairplay Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon Harald Schrapers » 20. Oktober 2003, 22:38

Vielleicht hilft dir meine Besprechung aus der soeben erschienenen Fairplay weiter, die ich ausnahmsweise mal komplett zitiere:

Es gibt zwar auch Eltern, die es ihren sechsjährigen Kindern zumuten, einen HERR DER RINGE-Film zu gucken. Die sind aber wiederum nicht die Eltern-Zielgruppe, die sich anschließend mit ihren Kindern in ein Reiner Knizia-Brettspiel vertieft. Somit bleibt es reichlich rätselhaft, was dieses Spiel soll. Ein Kinderspiel mit einer Thematik zu verbinden, die für Kinder ausdrücklich ungeeignet ist, ist ein erheblicher Fehlgriff.
Das ganze wäre mir dann aber auch schon wieder egal, wenn sich in der Spielschachtel irgendein Merchandising-Ramsch befinden würde. Aber das Gegenteil ist der Fall: Das Spiel ist ein äußerst unterhaltsamer und abwechslungsreicher Wettlauf zum „Schicksalsberg“.
Dabei haben sich den Spielern einige Hindernisse in den Weg gestellt, die man entweder aufwendig umgehen kann, oder denen man sich stellt. Schön ist es, wenn man auf ein helles „Freund-Plättchen“ stößt. Dann dreht man einmal an der Drehscheibe. Wenn der Zeiger auf einem der drei hellen Felder stehen bleibt, hat man den „Freund“ gewonnen, und kann dieses Plättchen später als eine Art „Joker“ einsetzen.
Schwieriger ist die Situation bei den „Feind-Plättchen“, die Richtung Ziel immer stärker werden. Am Spielende muss dann das „Sauron“-Plättchen erobert werden.
Auf den „Feind-Plättchen“ liegen immer einige rote „Stärkewürfel“, die mittels Drehscheibe erst mal abgeräumt werden müssen. Die Drehscheibe darf ich mehrmals hintereinander drehen, wobei jedes der drei hellen Felder ein bis drei „Stärkewürfel“ entfernt. Nur wenn der Zeiger auf dem einen dunklen Feld landet, ist Schluss, und ich muss bis zur nächsten Runde warten. Wobei ich es meinen nachfolgenden Mitspielern leichter mache, wenn ich schon einige „Stärkewürfel“ weggeräumt habe.
Wer in der Nähe von einem der dreidimensionalen Türme stoppen muss, hat eine zusätzliche Probe zu bestehen. Ein Mitspieler nimmt die sogenannte „Palantír“-Murmel in eine Hand, und man muss tippen, in welcher Faust sich keine Murmel befindet. Wenn einen der „Palantír“ erwischt, wird man zurück zum Turm gesaugt und muss von dort aus weiter machen.
In den relativ komplexen Ablauf dieses Spiels können sich die Kinder – mittels des Umweges über die Einsteigervariante – nach zwei, drei Spielen problemlos reindenken. Dann erleben sie ein überdurchschnittlich abwechslungsreichen und spannendes Spiel. Die teilweise etwas schwierigeren taktischen Entscheidungen, die dabei zu treffen sind, werden durch den sehr hohen Glückfaktor gut ausbalanciert. So hat jeder der eingeschlagenen Wege eine gute Gewinnchance. Wenn man das Thema dieses Spiels schlicht ignoriert, entpuppt es sich als ein nahezu brillantes Kinderspiel. (hs) Note: 2-

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Peter Alledan

Re: Fairplay Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon Peter Alledan » 21. Oktober 2003, 00:06

Danke für die Mühe, denke werde es mal versuchen.

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RedPiranha
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Beiträge: 357

Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon RedPiranha » 21. Oktober 2003, 08:46

Ich habe es schon mit 5- und 6-jährigen gespielt, wobei schon etwas Geduld erforderlich ist.

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toasti

Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon toasti » 21. Oktober 2003, 12:00

Ich habe aufgrund der überwiegend schlechten Rezensionen bei www.luding.org von einem Kauf abgesehen.

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Roland G. Hülsmann

Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 21. Oktober 2003, 14:10

"Übrerwiegend schlecht"?

Bei Luding gibt es 4 Rezensionen:
DA "4 von 6 Punkten" (also noch positiv)
DGK: "Sehr gelungenes Kinderspiel" (sehr positiv)
DHALL: "3 von 6 Punkten" (durchschnittlich)
DRS: negativ, wobei der Rezensent weniger das Spiel bewertet, als mehr die Tatsache, daß es ihm ungeeignet scheint HdR zum Thema eines Kinderspieles zu machen.

BTW: Uns (mir und meiner Familie) hat es als auch für Kinder (ab etwa 7) geeignetes Familienspiel so gut gefallen, daß wir es uns vermutlich zulegen werden.

Gruß
Roland

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toasti

Re: HdR - das Kinderspiel

Beitragvon toasti » 21. Oktober 2003, 15:57

DA: 4 von 6 Punkten ist für mich nicht positiv, da es genügend Kinderspiele mit 5 Punkten gibt, und ich will möglichst wenig Spiele, dafür aber die besten kaufen

DHALL: Da der Durchschnitt bei einer Notenskala von 1-6 bei 3,5 liegt, sind 3 Punkte unterdurchschnittlich, also schlecht, außerdem hast du vergessen zu schreiben, daß 2 der 5 Notengeber sogar nur 2 Punkte vergeben haben. Es ist bei DHALL also nicht mal ein umstrittenes Spiel, sondern alle fanden es schlecht.

DRS: das stimmt nicht! Der Rezensent schreibt ausdrücklich: "...das weder spielerisch überzeugen kann... " Es geht also in der negativen Kritik nicht nur ums Thema.

DGK: posivitive Kritik, aber habe ich jemals etwas negatives auf dieser Seite gelesen? auf jeden Fall keine sehr kritische Seite

Sehr gern würde ich das Spiel selbst ausprobieren, denn letztendlich ist man nur mit einem Testspiel auf der sicheren Seite, unser Spieleverein hat das Spiel aber leider nicht und einen Blindkauf zu machen, traue ich mich aufgrund der überwiegend schlechten Kritiken nicht.


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