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welches ist das beste civilization spiel?

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bernd

welches ist das beste civilization spiel?

Beitragvon bernd » 23. Oktober 2003, 18:51

hallo,

brauche eure hilfe, wollte mir jetzt das spiel civilization kaufen bzw. ersteigern musste aber feststellen das dieses spiel von mehreren verlagen herausgebracht wurde, welcher verlag hat die beste version herausgebracht?

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Chregi

[RF] Civilization

Beitragvon Chregi » 23. Oktober 2003, 21:38

Ich häng mich schnell hier rein, obwohl es keine Antwort ist. Aber es gehört wenigstens zum Thema.
Werde wohl bald mein erstes Civilization spielen (dasjenige von Tresham in der Version von Piatnik). Eigentlich scheinen mir die Regeln logisch. Eine Frage blieb aber offen. Wenn ich mit weniger Spielern spiele, bleiben ja gewisse Regionen weg. Darf ich dann mit einem Schiff die Küsten dieser Region entlangfahren, um eine Region zu erreichen, die wieder dazugehört? Also im Spiel zu fünft von Syrakus nach Korkyra übersetzen (entlang der italienischen Küsten). Oder muss ich warten, bis ich Astronomie habe?

Und wenn ich schon dabei bin. Worauf muss ich zu Beginn besonders auchten (bekannte Anfängerfehler und so)? Schliesslich dauert das Spiel doch ein ein Weilchen, und da möchte ich nicht nach drei Stunden feststellen, dass wir was falsch gemacht haben ;-)

Besten Dank im Voraus
Chregi

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Marc W.

Re: [RF] Civilization

Beitragvon Marc W. » 24. Oktober 2003, 19:51

Hi,
Ich meine mich zu erinnern, dass auch die Wasserfelder nicht mitspielen.

Was kann man falsch machen? Leider jede Menge. Du musst aufpassen auf keinen Fall an den Schwellen auf der Fortschrittstabelle hängenzubleiben, da man das NIE wieder aufholen kann. Du kannst dann nur hoffen, dass die anderen auch mal hängen bleiben.
Ägypter und Babylonier müssen recht früh zwei Städte haben. Daher müssen die sich optimal vermehren, wenn Dir da ein Pöppel fehlt klappt das mit den zwei Städten nicht und Dein Volk bleibt auf der Fortschrittstabelle hängen. Das Gute, Du weisst schon nach 30 Minuten (und nicht drei Stunden ;-) dass es vorbei ist.
Baue die zwei Städte für die erste Schwelle erst wenn es nötig ist. Denn dadurch bekommt man recht viel Volk, was beim Ausbreiten hilft.

Versuche beim Erwerb von Zivilisationseigenschaften die Wertvollen zu kaufen, denn es gibt ein Kartenlimit. Denn um zu gewinnen braucht man am Ende eine bestimmte (volkabhängige) Punktzahl. Und wenn Du das Limit erreicht hast, aber die Karten die Punkte nicht zusammenbringen war es das auch (allerdings erst nach 9 Stunden). Daher ist der preiswerte "Mystizismus" nicht unbedingt die erste Karte der Wahl. Es sei denn Du bist Ägypter oder Babylonier.

Krieg lohnt sich nur bedingt (prinzipiell nicht, da zu blutig). Wir háben mal versucht den Führenden runterzuprügeln. Das ist kaum möglich, da er am Ende die wenigsten Armeen hatte und dadurch als letzter zog. Das ermöglichte ihm aber immer wieder seine zwei Städte zu bauen, die er brauchte, damit er nicht auf der Fortschrittstabelle hängenblieb.
Was funktioniert ist ein Handelboykott, wenn alle Spieler einen vom Tauschen ausschließen, bekommt der die Güter nicht zusammen, die er braucht. Aber leider bekommt man dann auch vom Boykottierten keine Karten. Aber es klappt - auch wenn es einer gewissen Agitation bedarf.

Marc, der hofft, dass die Piatnik-Version die gleiche wie die Welt der Spiele-Version ist und es nicht Advanced Civi :-)

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Sven Gienke

Re: [RF] Civilization

Beitragvon Sven Gienke » 25. Oktober 2003, 12:30

Ein Fehler hatte sich bei uns eingeschlichen, den wir erst spät entdeckten:

Ein Volk kann nur 11 (oder waren es 13?) Entwicklungen kaufen, so dass einige Nationen, die auf der Entwicklungstabelle eine höhere Punktzahl zum Sieg benötigen, nicht jede günstige Entwicklung (wie zB. Mystizismus) kaufen können, da sie sonst nicht mehr die geforderte Siegpuntzahl mit nur 11 Entwicklungskarten erreichen werden.

Begeht man diesen Fehler, hat man praktisch im ersten Drittel des Spieles schon verloren ! Man sollte also unbedingt ständig mitrechnen, welche preiswerten Entwicklungen man kauft und ob man so die Siegpunktzahl noch erreichen kann !
Hierfür finden sich auf englischen bzw. amerikanischen Seiten oft auch hilfestellenden Tabellen, sind aber nicht zwingend erforderlich !

Gruss
Sven

PS: Civi von Franci T. (Avalon Hill, Piatnik, WDS) ist in meinen Augen das bisher best entwickelste Brettspiel - es krank nur an seiner langen Spieldauer und an der Tatsache, dass es erst ab 4 Spielern beginnt, richtig Freude zu machen !

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Thorsten-spielbox

Civilization - Spielende

Beitragvon Thorsten-spielbox » 25. Oktober 2003, 16:15

> PS: Civi von Franci T. (Avalon Hill, Piatnik, WDS) ist in meinen Augen das
> bisher best entwickelste Brettspiel - es krank nur an seiner langen Spieldauer
> und an der Tatsache, dass es erst ab 4 Spielern beginnt, richtig Freude zu
> machen !

Wir spielen Civ schon seit Jahren mit der Westeuropa-Erweiterung. Mit der dort enthaltenen Entwicklungsleiste und den zusätzlichen Handelskarten wird das Spiel doch etwas schneller spielbar (ok, ich meine 8 statt 12 Stunden ...). Vor allem durch das Handelsgut Wein wird das Handeln wesentlich interessanter, da es hiervon unterschiedliche Qualitäten gibt (Wertigkeit 3 bis 5). Die Erweiterung kann ich daher nur empfehlen, ich weiß aber gar nicht, ob es die überhaupt noch zu kaufen gibt.

Ich meine, dass Civ ein sehr ausgewogenes Spiel ist, bei dem nach 30 Minuten noch nicht absehbar ist, wer gewinnt. Gneial ist auch das geradezu spartanische Spielmaterial: ein runder Spielstein kann Geld oder Bevölkerung sein - wo gibts das sonst noch.

Nicht ganz zufrieden bin ich allerdings mit dem Spielende. Am Schluss muss man mit spitzem Bleistift (oder Taschenrechner) nachrechnen, ob es für 1400 Punkte reicht oder nicht. Hat jemand mal eine alternative Regel entwickelt, die dieses Erbsenzählen vermeidet?

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Marc W.

Re: Civilization - Spielende

Beitragvon Marc W. » 25. Oktober 2003, 17:51

Thorsten schrieb:
> Genial ist auch das geradezu spartanische Spielmaterial: ein runder
> Spielstein kann Geld oder Bevölkerung sein - wo gibts das
> sonst noch.

Stimmt, solche Doppelnutzungen gefallen mir auch sehr gut.

> Nicht ganz zufrieden bin ich allerdings mit dem Spielende. Am
> Schluss muss man mit spitzem Bleistift (oder Taschenrechner)
> nachrechnen, ob es für 1400 Punkte reicht oder nicht. Hat
> jemand mal eine alternative Regel entwickelt, die dieses
> Erbsenzählen vermeidet?

Das muss man doch schon vorher nachrechnen, wegen dem Kartenlimit. Oder gibt es das bei dieser Erweiterung dann nicht mehr?

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Thorsten-spielbox

Re: Civilization - Spielende

Beitragvon Thorsten-spielbox » 26. Oktober 2003, 22:50

> Das muss man doch schon vorher nachrechnen, wegen dem Kartenlimit. Oder
> gibt es das bei dieser Erweiterung dann nicht mehr?

Am Limit von 11 Karten ändert sich nichts, außer dass es mit Erweiterung alle Karten jeweils 1x mehr gibt (wegen max. 8 Spielern). Genialer wäre es aber trotzdem irgendwie, wenn z. B. Philosophie drei dicke Punkte auf der Karte hätte und man müßte nur diese Punkte zusammenzählen und wüßte wer gewonnen hat.

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torben

Spielende

Beitragvon torben » 27. Oktober 2003, 11:55

Also, ich muß auch sagen, daß Civ + Erweiterung eines der besten Spiele ist, die es gibt.
Allerdings hatte meine Spielrunde immer das Problem, daß es zum Ende des Spiels furchtbar krampfig wurde. Andauerndes Rechnen für den Kauf von Errungenschaften, inflationäres Eintauschen von Ressourcen etc. Alles in allem hat niemand mehr verfolgt, was der andere da so getrieben hat. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht Abhilfe schaffen können?
Beste Grüße
Torben


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