Beitragvon Ernst Knauth » 14. November 2003, 11:43
Hallo Daniela,
ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor vielen Jahren begonnen hatte, auch mit meiner Frau das Cosim-Spielen anzufangen. Sie hatte anfangs jede Menge Vorbehalte. Ihre Hemmschwelle lag damals hauptsächlich in der Epoche, d.h. mit eliminierten Römern hatte sie nicht so das Problem, wohl aber mit Verlusten im 1. oder 2. Weltkrieg. All das hat inzwischen für uns aber keine unterschiedliche Bedeutung mehr, und wir spielen schon seit langem auch komplexe Cosims unabhängig vom Thema.
Der grösste Anreiz bei einem Cosim (conflict simulation) liegt m.E. in der Möglichkeit, Geschichte historisch und/oder alternativ nachzuspielen. Das bedeutet aber, dass man den größtmöglichen Spielspaß eigentlich nur dann erreichen kann, wenn man sich schon vorher mit der zugrunde liegenden Historie beschäftigt hat.
Die Auswahl eines geeigneten Cosims hängt also hauptsächlich davon ab, für welchen Teil der Historie (Römisches Reich, Kreuzzüge, Mittelalter, Napoleon, Amerikanischer Bürgerkrieg, WWI, WWII etc) man sich am ehesten interessiert.
Wichtig ist auch, ob beide Spieler der englischen Sprache einigermassen mächtig sind, denn die allermeisten Cosims sind nicht in deutsch erschienen, und Übersetzungen sind oftmals fehlerhaft.
Sind diese Fragen geklärt, dann ist die Auswahl/Empfehlung von geeigneten Spielen kein größeres Problem mehr, denn zu nahezu jedem Thema gibt es mehrere Cosims von unterschiedlicher Komplexität. Die meisten können relativ einfach bei deutschen Versendern bestellt werden.
Ich hoffe, Ich konnte Deine Skepsis etwas reduzieren ... :-)
Gruss
Ernst