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Lob an Leo Colovini und Kosmos für "Shangrila"

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marc Figel MF

Wie lange habt ihr am Thema gefeilt?

Beitragvon Marc Figel MF » 20. November 2003, 14:12

Oder kam Leo Colovini schon mit der wilden Story mit den Yeti-Flüsterern und dem unsichtbaren Brückensprenger?

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indigoküper

Re: mir gefällt die Ausstattung

Beitragvon indigoküper » 20. November 2003, 15:05

Hallo!

Auf der Messe hatten wir als Information über "Shangri-La" nur den PEEP von KMW hier auf dieser Seite.

Da uns keine Zeit für ein Testspiel blieb, haben wir dann blind zugeschlagen. Den Ausschlag dazu gab die UNS ÜBERZEUGENDE GESTALTUNG.

Das Spiel funktioniert auch ordentlich, egal ob zu dritt oder viert.

Witzig finde ich allein den glückseligen Hintergrund, handelt es sich doch im Grunde genommen um ein Eroberungsspiel.

Grúß indigoküper

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon Braz » 20. November 2003, 16:09

fritz gruber / kosmos schrieb:
> Ich wollte, dieses Beispiel - Händlern, die echtes Engagement
> und echte Beratung bieten, die Treue zu halten - würde etwas
> mehr Schule machen.

Hallo fritz gruber ,

na ja ...alles ist relativ: Wenn ich z.B. in Würzburg zum "kleinen Spielehändler" um die Ecke gehe gibt es da Läden, welche z.B. King Arthur für 59,95 € anbieten - anstelle der z.Zt. üblichen 39,90€ bei größeren Kaufhäusern......
-> Immerhin 20 € Differenz, die ich schon wieder in ein anderes Spiel (z.B. Shangrila) investieren könnte ;)

also: Alles ist relativ - trotz des Services !


Gruß
Braz

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erik

Re: Das ist - mit Verlaub - eine Einzelbeobachtung...

Beitragvon erik » 20. November 2003, 23:07

(ich hatte zunächst das Wort "Tatsache" an Stelle von "Einzelbeobachtung"
gewählt, es dann aber ersetzt, da Tatsache wieder zu stark absolut
erscheinen mag. Wer wissen will, was ich meine, mag weiterlesen, sei
aber gewarnt: es wird lang)

Hallo Frank,

ich weiss zwar nicht, warum Du meine Tatsachenbeobachtung mit der
recht derben, wenn auch verlaubten, Bezeichnung "Quatsch" abqualifizierst,
aber seis drum, der Rest war ja sachlich :-)

Nun, zunächst einmal habe ich nicht behauptet, wie Du nahelegst, dass
es in den "USA normalerweise billiger" sei. Der erste Absatz meines
Eintrags (von Dir nicht zitiert) zielt ganz klar auf ein Beispiel ab. In dem
Fall scheint es auch tatsächlich preiswerter zu gehen, und zwar um
beispielsweise 25 % unter dem mir bekannten Preis meines
Lieblingsversenders-und noch mehr Prozente als bei meinem
Lieblings-Vor-Ort-Händler. Das ist eben ganz einfach Tatsache, eine
Schuldzuweisung kann ich darin nicht erkennen.

Warum ich dieses überhaupt erwähnte, lag sozusagen an meiner
persönlichen Lebensgeschichte (ok, das ist jetzt natürlich völlig
übertrieben, in Wirklichkeit beruht es auf einer Begebenheit
aus dieser), die ich zunächst für nicht notwendig erachtete zu
zitieren. Nun aber doch: da komme ich also in meinen schon
erwähnten Lieblingsspieleladen, nach etwas längerer Zeit mal
wieder, und besichtige so, was denn an Neuheiten aufgeschlagen
ist. Unter anderem eben Shangri La. Betrachte dieses, und sehe
unter anderem auch ein Preisschild. Dieses hielt mich in weiterer
Unkenntnis des Spiels zunächst auch erst einmal vom Kauf ab,
auch wenn es Pluspunkte gibt: Schönes Aussehen, der Autor,
und nicht zuletzt auch der Verlag (der uns in den letzten Jahren
mit einer Reihe schöner Spiele erfreut hat und das auch hoffentlich
noch lange tun wird). Eine Kaufentscheidung ist immer multidimensional.
Der Preis ist eines, aber nicht das alleinige Kriterium. Es wäre jetzt
müssig, meine Kriterien aufzuzählen, es wäre mir unmöglich, die
einzelnen Abhängigkeiten allein für meine Entscheidung in einem
formalen Modell darzulegen (was zu so obskuren Konstrukten
führen würde, ich kaufs, wenns 1 Euro weniger kostet und die
Schachtel blau ist wenn der Strategiefaktor mit 7 angegeben ist).
Meine Bewertung war: beobachten, sprich (bei nächster Gelegenheit)
probespielen und dann wahrscheinlich sowieso kaufen.
Soweit war ich also gekommen. Dann komme ich nach Hause,
und surfe so ein wenig durch die Weiten des Online-Dschungels.
Und was finde ich da *zufällig*? Einen Flyer eines amerikanischen
Versenders, der das Spiel deutlich günstiger anbot. Und war darob
ein wenig irritiert, dass das *in der Deutlichkeit* möglich ist.
Und dann sehe ich in das Forum: aha, wird genau um dieses Spiel
und dessen Preiswürdigkeit diskutiert. Nanu, denke ich mir, zu
dem Thema weisst du einen Aspekt, der noch nicht genannt wurde.
Uiuiui, Absicherung, schauen also, ob das systematisch ist. Den
zweiten US-online-Versender angesurft, und siehe: wiederum günstiger
(wenn nicht ganz so extrem). Nanu, wie kann das gehen? Vielleicht
nur voneinander abgeschrieben. Surfen wir doch mal weiter zu
Überplay. Siehe da, Listenpreis wie in Deutschland. Konsternation.
Als Endkunde sind mir die betrieblichen Abläufe des Spieleverkaufs
zunächst einmal herzlich egal. Ich beobachte das Endresultat, und
poste dann diese Feststellung. Schlussfolgerungen ziehe ich erst
mal nicht, Implikationen kann man da en masse reinbringen. Fritz
war so freundlich, das Zustandekommen aus Sicht des Verlags zu
erläutern, und das war gut so.
Ausserdem fand ich die Aufhängung in diesem Diskussionsfaden
sehr treffend. Mit Grausen stelle ich mir die Reaktionen vor,
die aufgekommen wären, hätte ich einen neuen aufgemacht
unter der Überschrift (Achtung, Satire): "Wahnsinn: Shangri La in
den USA billiger als in Deutschland" (Untertitel: geldgieriger
Grossverlag schröpft unmündige deutsche Kunden-Fritz,
bitte nicht schlagen :-)

> das ist als Schlussfolgerung so leider voellig falsch. Ein
> Verlag, und der ist ja hier das Ziel der Kritik, hat einen
> Einkaufspreis und bestimmt einen Abgabepreis an den Haendler.

Sorry, jetzt hast Du mich abgehängt: Ich kritisierte, dass der Verlag
einen Einkaufspreis hat und den Abgabepreis an die Händler bestimmt?
Ich dachte, dass wäre so üblich!? (Und noch einmal welche Kritik, ich
bleibe immer noch dabei, dass ich eine Tatsache beobachtet habe, aber
da das mit Dir schon beim zweiten falsch angekommen ist, muss ich
mich schon mal wieder missverständlich formuliert haben.)

> Da es in Deutschland keine
> Preisbindung auf Spiele gibt (der Schutz des Kulturgutes
> bezieht sich nur auf Buecher, Spiele sind kein Kulturgut,
> wohl aber Dungeons And Dragons Regelbücher ;-) ), macht sich
> also der Markt seinen Preis selbst.

Preisbindung wäre vielleicht eine Lösung, zumindestens für ein Jahr
oder so, gerade auch zum Schutz der kleinen Händler. Das ist aber
ein ganz anderes Theme, ich fänds beachtenswert.

> [Preissenkung zu Spiel des Jahresende durch Händler getragen]

war mir klar. Worauf ich eigentlich hinaus wollte, und das an einem
Beispiel zitierte, ohne bis ins letzte Detail klitzeklein zu formulieren,
hat sich auf die (eindimensionale) Kategorie Endkundenpreis reduziert.
Da ich eh gerade den langen Riemen aufgelegt habe, und mein
Kurzbeitrag von gestern zu Fehlinterpretationen führte:

> Und in den USA ist es mitnichten normalerweise billiger:
> Munchkin hat einen empfohlenen VK von 24,95 USD (vom Inhalt
> her bei Amigo so wie Sieben Siegel)
> Lunch Money von 18,95 USD (das waere unsere kleine 6 Euro
> Verkaufs-Schachtel)
> Union Pacific war 39,95 USD. (das war bei uns der Preis in DM)
> Once Upon a Time ist 24,95 (bei uns als Es War Einmal etwa 9
> Euro).

Bestreite ich ja gar nicht. Würde ich jetzt in die selbe Logikfalle
tappen wie Du, würde ich behaupten, Du hättest behauptet,
Spiele in den USA sind grundsätzlich teurer. Hast Du nicht.
Du hast dargelegt, es gibt Spiele, die sind in den USA teurer.
Ich habe dargelegt, es gibt mindestens ein Spiel in den USA,
dass, obwohl in Deutschland produziert, nach USA verschickt
und in den USA vom Verlag mit dem selben Endkundenpreis
angegeben, als Strassenpreis an mindestens zwei Stellen
preiswerter zu haben ist als an jeder mir bekannten
Strassenabgabestelle. So, dass war jetzt ziemlich lang. Und
da die deutsche Sprache nicht per se widerspruchsfrei ist,
würde eine logische Analyse wahrscheinlich darin auch noch
Lücken entdecken, wodurch sich wiederum jemand auf den
Schlips getreten fühlt. Will ich immer so kompliziert und umständlich
schreiben? Sicherlich nicht, da ich hier keine wissenschaftlich
fundierte Analyse betreibe. Will ich immer dazu sagen müssen,
dass das meine subjektive Einzelmeinung ist? Nö, geht ja aus
dem Namen des Forums hervor. Will ich jetzt eine allgemeine
Marktforschung betreiben, um festzustellen, ob es das von
mir als Beispiel herangezogene Spiel in Deutschland in irgend
eine Laden in Hinterposemuckel noch billiger gibt? Habe ich
nicht die Zeit zu. Im übrigen ist bis jetzt auch noch kein
anderer in die Bresche gesprungen, so dass die Tatsache,
dass das Spiel auf (allgemein zugänglichen) Wegen in den
USA als Abgabepreis vor Endkunden (vor eventuellen
Versandkosten) preiswerter zu haben ist als in DLand, immer
noch Bestand hat. Und das völlig wertungsfrei. (Ich habe in
meiner Bewertung von preiswerter auch darauf verzichtet,
die Einkommenssituation einzubeziehen, die dieses Spiel
auch in den USA wiederum für Otto-Normaleinkommer in
Prozent seines verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens
tatsächlich teurer werden lassen mag als in DLand)

Aber zurück zum Thema: noch vor ein paar Jahren hätte ich der
These: deutsche Importspiele sind in den USA grundsätzlich
teurer als das entsprechende Spiel in DLand zugestimmt. Das
wäre aus meiner damaligen Perspektive auf Grund der von mir
betätigten Beobachtungen richtig. Vielleicht war diese These
damals schon falsch, meine Beobachtung beruht auf Erinnerungen,
vielleicht hat ja jemand die (alle) Preislisten sämtlicher möglicher
Einkaufsquellen, sowohl in den USA als auch in DLand aus einem
beliebig lang zurückreichenden Zeitraum, um diese These zu
verifizieren oder zu falsifizieren. Ich habs nicht und kanns
daher nicht, muss also mit meiner vagen Erinnerung leben.

Nun zeigt aber ein Blick in aktuell zugängliches (und da wir
nicht in einer idealen Marktwitschaft leben wohl wahrscheinlich
immer unvollständiges Material), dass diese These jetzt nicht
mehr gilt. Ist mir in letzter Zeit schon ab und an mal aufgefallen.
Ein Blick auf die Funagain-Essen-Liste zeigt mindestens
ein weiteres Beispiel. Und bleiben wir nich abstrakt, werden wir
konkret. Global Powers. $45, ca. 37,80 Euro. Der einzige mir
bekannte Preis in DLand ist der von mir in Essen bezahlte von
44 Euro. Bin ich sauer, dass ich den Preis bezahlt habe? Nö,
würde ich ja sonst nicht gemacht haben. Hier kommen viele
Faktoren des oben angesprochenen subjektiven Wertungsmodells
zum Tragen: der (Co-?)Autor und Verleger hat mir das Spiel
selbst erklärt, es wird mir hoffentlich noch viel Freude bereiten
und eggertspiele wird mit dem Geld hoffentlich in die Lage
versetzt, neue schöne Spiele zu machen (oder auch alte wieder
aufzulegen, nachdem mir durch letztjährige Essenabstinenz
die Flößerei entschlüpft ist und so vielleicht noch mal wiederkommen
kann). Bin ich sauer, dass er es funagain offensichtlich billiger
verkauft hat als mir (da die ja kein Wohltätigkeitsunternehmen sind,
werden sie wohl an dem Preis auch noch verdienen): nö, da mir
einsichtig ist, dass funagain als Kunde ökonomisch betrachtet
interessanter ist als ich (gemessen an Umsatz pro Verkaufsvorgang).
Bin ich sauer, weil es jemand anders anderso billiger zur Verfügung
steht als mir? Herrje, nein: würde ich das sein, müsste ich ja mich
nur vor Gram zerfetzen: ich bin mir *absolut* sicher (bleibe aber
den Beweis daran mal schuldig), dass für jedes Spiel meiner
Sammlung (das ich selbst gekauft habe) gilt: es gibt jemanden,
der für das selbe Spiel weniger Geld ausgegeben hat als ich.

Und wiederum, sehr viele Worte sind notwendig, um einen an
sich klitzekleinen Tatsachenbestand (es gibt Spiele, die man
dort preiswerter kriegt als da [Achtung, noch mal Satire: ich
empfehle, nicht ins Schäppchenforum zu schauen, das ist
voll von solchen Feststellungen]) so verbal abzusichern, dass
man vermuten kann, dass sich keiner davon betroffen fühlt.
Ich bin herzlich davon überzeugt, es kann wieder fehlschlagen.

Aber so ist halt das Leben, man kann eben etwas plakativ
darstellen (im Extremfall schimpft sich das "Bild dir Deine
Meinung") oder bis zum Exzess ausformulieren (das nennt
man dann wohl "Dissertation"). Irgendwo dazwischen bewegt
sich die Diskussion hier in dem Forum wohl.
War mein erster Beitrag eher am "Bild"-Ende (ohne, wie ich
meine, da zu landen), geht dieser hier eher in Richtung des
anderen Endes (und versagt dabei sicher auf einem Bruchteil
der Strecke. Das sage ich, um von vorneherein zu vermeiden,
dass promovierte Mitleser ihre wissenschaftliche Leistung
mit dem Anspruch dieses Beitrags gleichgesetzt und damit
gegebenenfalls herabqualifiziert sehen).

Nach all dem langen Erguss, den ich hier nun wirklich beenden
möchte, danke ich Dir nochmals, Frank, explizit und
uneingeschränkt für Deinen Diskussionsbeitrag. Das einzige,
was mich zu dieser langen Reaktion verleitet hat, war die
Tatsache, dass ich heute viel mehr Zeit als sonst dazu
habe (nicht Langeweile, ich finde das Thema schon spannend.
Die Zeitverfügbarkeit heute ist nur ein anderer Teil meiner
Lebensgeschichte, mit dem ich jetzt wirklich aber nicht mehr
langweilen will) und mir die Bezeichnung "Quatsch" als absolut
erscheinende Feststellung doch ein wenig unpassend schien.
Ich bin völlig überzeugt, dass letzteres auf einem Missverständnis
meinerseits beruht.

Viele Grüsse,

Erik

PS: liebe Forumssoftware, kannst Du dafür sorgen, dass dieser
doch recht lang geratene Eintrag für die Top-Autoren-Statistik
als mindestens 2 Einträge gewertet wird? Danke!

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peer

Re: Das ist - mit Verlaub - eine Einzelbeobachtung...

Beitragvon peer » 21. November 2003, 03:03

Hi,

2 Keine Anmerkungen

1.) Einen Haendler mit einem Versand zu vergleichen geht meistens zu lasten des Haendlers. Denn der Versand hat einfach eine guenstigere Stuktur und kann daher auch guenstiger abgeben. Die guensigen Spielelaeden haben meines Wissens alle auch einen fluktuierenden Versandhandel

2.) Teurer sind in den USA fast grundsaetlcih Kartenspiele (vielleicht ausser Magic). Wie formulierte es Claus Voigt: "Die Amis wissen nicht, wie man guenstig Kartenspiele produziert"

Und keine Angst, ich habe deinen Beitrag gelesen und nicht nur auf diese Anmerkungen reduziert ;-)
ciao
peer

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Axel

Ihr seid im falschen Forum!!

Beitragvon Axel » 21. November 2003, 09:24

Hallo zusammen,

lieber Erik, liebe Forumenten, bei allem Respekt vor sachlich vorgetragenen und vielleicht auch fundierten Vorträgen: Ihr vergeßt, daß dies hier das SPIELERforum ist, in dem es um Regelfragen, Erfahrungsaustausch in Sachen Spiele und dergleichen geht.

Es ist an dieser Stelle (!!) eher unangebracht und unerwünscht seitenlange Ergüsse über Marketing, Preisbildung, multidimensionale Kaufentscheidungen und schon gar nicht über Lebensgeschichten zu lesen. Erst vor kurzem gab es dazu im FORUMforum eine lebhafte und überwiegend sachliche Diskussion, deren Inhalt Ihr scheinbar völlig ignoriert.

Bitte (wörtlich gemeint) sucht Euch doch ein Forum, in dem Ihr Euch über die o.g. Themen austauschen könnt, ohne meterweise das SPIELERforum vollzustopfen.

Gruß
Axel

PS:Hat nicht noch jemand ne RF?

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Axel

noch was:

Beitragvon Axel » 21. November 2003, 09:26

Habt Ihr mal geguckt, unter welchem Thema dieser Thread eröffnet wurde?

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Marc Figel MF

Quark! Paßt schon!

Beitragvon Marc Figel MF » 21. November 2003, 09:32

Brauchst doch nur das lesen was dich interessiert!
Es ist doch spannend, was aus einem Beitrag entstehen kann.

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Michael Andersch

RE: Ihr seid im falschen Forum!!

Beitragvon Michael Andersch » 21. November 2003, 09:44

Hallo Axel,

> lieber Erik, liebe Forumenten, bei allem Respekt vor
> sachlich vorgetragenen und vielleicht auch fundierten
> Vorträgen: Ihr vergeßt, daß dies hier das SPIELERforum ist,
> in dem es um Regelfragen, Erfahrungsaustausch in Sachen
> Spiele und dergleichen geht.

Ja, das wird ja auch gemacht. Die Ausstattung und Preisbildung einzelner Spiele / Verlage und Faktoren der Kaufentscheidung würde ich ohne weiteres unter "dergleichen" einordnen.

> Es ist an dieser Stelle (!!) eher unangebracht und
> unerwünscht seitenlange Ergüsse über Marketing,
> Preisbildung, multidimensionale Kaufentscheidungen und

Finde ich überhaupt nicht!

> schon gar nicht über Lebensgeschichten zu lesen.

OK. Da stimme ich Dir im Prinzip zu, im vorliegenden Fall kann ich aber nichts verwerfliches finden.

Also: locker bleiben ;-) !
Micha

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Axel

RE: Ihr seid im falschen Forum!!

Beitragvon Axel » 21. November 2003, 10:40


lieber Micha, habe einen Thread für Dich im Forum "off Topics" eröffnet. Wenn Du also gerne noch ein paar Meinungen austauschen möchtest....

Gruß
Axel

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Gibt kein besseres Forum

Beitragvon Ralf Arnemann » 21. November 2003, 10:58

Es entspricht der gelebten Praxis dieses Forums, daß ab und zu auch einmal das Preis-Leistungs-Verhältnis von Spielen diskutiert wird, oder auch die Strukturen des deutschen Spielemarkts.
Beides finde ich nicht nur interessant, sondern auch notwendig, um immer wieder kursierende Mythen zu widerlegen.

Ein spezielles Forum dazu gibt es ja nicht (würde ich persönlich zwar begrüßen, wäre aber wohl nicht oft genug angesprochen), "Schnäppchenforum" wäre deutlich falsch und daher sollten wir solche (nicht sooo häufig vorkommenden) Diskussionen auch hier lassen.

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Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

she ich auch so: s`bast scho` hier...

Beitragvon Braz » 21. November 2003, 12:07

Hallo Axel,

also IMHO sehe ich das wie andere, welche auf deinen Beitrag geantwortet haben:
Ich denke, daß es eben keinen passenderen Forumsbereich diesbezüglich gibt, denn letzten Endes geht es doch um Spiele, deren Preisgestaltung etc....
Im Off-Topic-Bereich würden eher so Sachen reinfallen wie: Wetter, Filme, Kino, Geburtstage, etc.. also alles außer Spielbezogenes.

Also mich persönlich stört die Diskussion hier nicht und ich finde, daß sie auch im "richtigen Forum" stattfindet (-> ich bin selbst immer jnd, welcher die Leute anhält in richtige Foren zu posten.....aber diesbezüglich sehe ich hier keine Unstimmigkeiten...)

Gruß
Braz

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Axel

Re: she ich auch so: s`bast scho` hier...

Beitragvon Axel » 21. November 2003, 12:50

Huäähhh...... stimmt mir denn heute keiner zu??
Na gut..... ziehe den Einspruch vorläufig zurück und behaupte das Gegenteil.
:...-((

Axel

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Martin Ebel

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon Martin Ebel » 21. November 2003, 13:39

Jetzt ist zu diesem Spiel soviel gesprochen worden, daß ich jetzt auch ein Haar in der Spielesuppe gefunden habe. Für mich ist es der wettstreit verschiedener Aschrams (buddistisch od. hinduistisch), die auf einer geistigen ebene ihren Kultus verbreiten wollen. Da hat das mittelmeeerische Symbol der Äskulap Schlange nichts zu suchen. auch der Yeti scheint mir kein Symbol hoher Weisheit zu sein. Passender wären verschiedenartige Mandalas gewesen oder andere Symbole (Ying und Yang) aus diesem Kulturkreis. Die vorhandenen Symbole wirken kindlich.

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Harry Schmid

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon Harry Schmid » 21. November 2003, 19:58

Du vergisst, dass in USA Preisangaben grundsätzlich netto sind, dazu kommt immer die sales-tax, i.d.R. zwischen 6-10%.
Dann sieht der Vergleich mit Deutschland schon etwas anders aus, hier ist der Preis incl. Mehrwertsteuer.

Grüße
Harry

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Helmut Lehr

Achtung vor der Forumspolizei!

Beitragvon Helmut Lehr » 21. November 2003, 22:13

Das hatten wir doch alles schon mal vor 2-3 Jahren. Nun ist schon wieder ein neuer Forumspolizist dabei, andere zu gängeln, die sich mal eben etwas vom Ausgangsthema entfernt haben.
WIE SCHLIMM!
Mann, hast du Probleme, Axel!
VG
Helmut (der nach wie vor keine selbsternannten Forumsaposteln mag)

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Sarah Kestering

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon Sarah Kestering » 21. November 2003, 22:36

Hallo Harry!
Wenn Du aber bei einem U.S. Versender bestellst bspw. Sitz in Colorado und du bestellst aus bspw. New Mexico fallen diese 6, 5 % ( New Mexico) bis 14% Californien weg.

Viele Gruesse Sarah

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Oli-spielbox

Preisunterschiede D-USA

Beitragvon Oli-spielbox » 22. November 2003, 00:49

erik schrieb:
>
> Interessant in dem Zusammenhang: in Amerika wird Shangri La
> von Überplay herausgegeben. Boxgrafik identisch mit der von
> Kosmos. Material scheint auch identisch zu sein (Glassteine,
> Holzbrücken, Pappcounter). Keine Ahnung, ob die selber
> produzieren,
> oder die sprachspezifisch Version fertig importieren.
> Interessant ist
> der Strassenpreis von $21 bei Funagain (ca. 17,6 Euro) oder von
> $19,80 bei boulder (ca. Euro 16,6); der empfohlene VK der
> Firma
> selber ist 30 $ (ca. 25 Euro).
>
> Scheint also doch ein wenig preiswerter zu gehen-oder dem
> amerikanischen Spielemarkt erfordert noch härtere Konkurrenz
> und geringere Margen als der deutsche.

Nachdem ich mich fast schon ein Jahr in den USA aufhalte, kann ich wohl guten Gewissens behaupten, dass "German-style" Spiele (ob importiert oder hier aufgelegt) meist etwas teurer sind als in Deutschland. Der Unterschied ist aber kaum noch wahrnehmbar, wenn man den aktuellen Wechselkurs zugrundelegt. Anfang des Jahres war ein EURO gerade mal 0.90$ wert inzwischen sind es fast 1.20$. Damit waere ein 30$ teures Spiel von umgerechnet 33 EURO im Februar auf jetzt 25 EURO abgerutscht. Dabei ist es auch noch moeglich, dass ein groesserer amerikanischer Versand Anfang des Jahres einen Vertrag mit einer Pauschalzahlung zum guenstigen Dollarkurs abgeschlossen hat, die Spiele aber erst jetzt geliefert werden, d. h. mit dem guenstigeren Dollarpreis in den Handel kommen. Kommt in anderen Sparten durchaus vor, ich weiss aber nicht, wie das in der Spielebranche mit ihren relativ kleinen Margen ist.

Dann sollte man auch nicht vergessen, dass in Deutschland 15% Mehrwertsteuer anfallen, wohingegen die amerikanische 'sales tax' erst an der Kasse aufgeschlagen wird. (Wenn man nicht im entsprechenden Staat wohnt, muss man diese bei Versendern ueberhaupt nicht bezahlen.)

Ich persoenlich halte den unguenstigen Dollar-EURO Kurs fuer ein zunehmendes Problem, da die "deutschen" Spiele hier wohl bald erheblich teurer werden. Das wird dem hier immer groesser werdenden Interesse an anspruchsvolleren Brettspielen nicht gerade foerderlich sein. :( Ich werde mich trotzdem weiter bemuehen, fleissig Werbung fuer unser Hobby zu machen.

Oli
(Dessen Spielegruppe schon 12 Mitglieder umfasst, von denen gerade mal 2 vorher Kontakt zu 'German-style' Spielen hatten.)

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Harry Schmid

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon Harry Schmid » 22. November 2003, 09:20

Hallo Sarah,
das ist mir durchaus klar.
Es geht hier aber um einen Vergleich von Preisniveuas in zwei Ländern und
dazu kann ich nicht einen deutschen Bruttopreis einem amerikanischen Nettopreis gegenüberstellen.
Aussagekräftig ist nur ein Vergleich auf gleicher Basis. Schließlich spart ein Ami der in Deutschland bestellt auch 16% MWST.

Gruß
Harry

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Markus Barnick

Re: billige Ausstattung bei den Siedlern

Beitragvon Markus Barnick » 22. November 2003, 13:37

da stimm ich zu.
Siehe z.B was die aus den Siedlern gemacht haben: furchtbares Plastikzeug. Wie schön waren da doch die Holzsteine. Auch viel funktioneller und harmonischer. Ich hab gestern mit jemanden gesprochen, der einige Läden abgeklappert hat, um noch die gesamte Ausrüstung auf Holzbasis zu kriegen und es tatsächlich geschafft hat.

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Markus Barnick

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon Markus Barnick » 22. November 2003, 13:46

das trifft mich tief. Ich habe eigentlich dieselbe Ansicht, aber aus Kostengründen... Ich hab mir schon oft gedacht: wenn ich mehr verdiene, kauf ich auch mehr bei dem Händler "um die Ecke", weil der sich sehr für die Spieler hier einsetzt. So mach ichs halt bisher so: kleine Spiele so bis DM 20 / E 10 kauf ich bei ihm, meine Geburtstagsgutscheine lass ich auch dort kaufen und bei Großbestellungen kauf ich halt bei meinem Stammlieferanten in Friedberg oder wo anders.

Übrigens: ich mach immer Preisvergleiche: ich hab in meiner Tabellenkalkulation eine Liste mit den Spielen, die ich beabsichtige, mir irgendwann zu kaufen. Dabei stehen die Preise pro Händler. Dadurch seh ich automatisch, wer bei der gewünschten Lieferung am billigsten ist. UND: Merkwürdigerweise liegt die Entscheidung oft am Porto. Obwohl Händelr M die deutlich günstigeren Preise hatte, habe ich bei Händler A bestellt, weil der Gesamtwert durch das niedrigere Porto einfach geringer war.
Hätte ich zuerst nicht gedacht. Daduch kommt natürlich auch der Händler am Ort wieder in besseres Licht, weil man da überhaupt kein Porto zahlen muss.

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Markus Barnick

Re: Das ist - mit Verlaub - Quatsch...

Beitragvon Markus Barnick » 22. November 2003, 13:52

> durch Zweitfreundin) ueberlassen. Da es in Deutschland keine
> Preisbindung auf Spiele gibt (der Schutz des Kulturgutes
> bezieht sich nur auf Buecher, Spiele sind kein Kulturgut,
> wohl aber Dungeons And Dragons Regelbücher ;-) ), macht sich
> also der Markt seinen Preis selbst.

aber sie waren mal preisgebunden. Damals gab es in fast jedem Laden ein MÄDN oder ein Monopoly. Wenn Spiele kein Kulturgut mehr sind, was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann, heißt das dann, das Spiele jetzt "minderwertiger" sind?

Markus
ehem. Buchhändler

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Markus Barnick

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon Markus Barnick » 22. November 2003, 13:57

Dieses Problem hat denk ich jeder Verlag. Man sieht es ja oft bei Spielen, dass man denkt: also hier haben die ja überhaupt nix gedacht bei den Farben, wenn z.B. die Pöppel kaum unterscheidbar sind wie zb. im neusten Fall bei Santiago. Aber irgendwie soll das Material ja auch zum Spiel passen, sich trotzdem vom Plan abheben, etwas darstellen und trotzdem harmonisieren. Und in grau will man den Spielplan ja auch nicht halten. Gut gelöst fand ichs z.B. bei El Grande, Siedler, Tikal, Vinci

Schwierig.

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Roland G. Hülsmann

Spiele als Kulturgut?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 22. November 2003, 14:09

Markus Barnick schrieb:

> heißt das dann, das Spiele jetzt "minderwertiger" sind?

Nein, sondern nur, daß sie wie fast alle Waren in unserer kapitalistischen Gesellschaft dem Spiel des freien Marktes unterliegen, sich der Preis also durch Angebot und Nachfrage selbst regelt.
Im Zuge der "Harmonisierung" innerhalb der EU wird das auch früher oder später für Bücher auch so werden. Genauso wie die staatliche Subvention der Bücher (durch die halbe Mehrwertsteuer) früher oder später wegfallen wird.

Trotz alledem sind Spiele weiterhin Kulturgut, ebenso wie Musik-CDs, DVDs, Konzerte, Theatervorstellungen, etc.

Gruß
Roland

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fritz gruber / kosmos

Re: billige Ausstattung.

Beitragvon fritz gruber / kosmos » 24. November 2003, 13:40

Lieber Martin Ebel,

wir wollten EBEN GERADE NICHT diesen heiligen Ernst in das Spiel reinbringen; und dazu gehört, daß die Professionen der verschie-
denen Meister zum Teil etwas abstrus (wie beim Gebetsmüller oder beim Yeti-Flüsterer, der manchen an den Pferdeflüsterer erinnern wird) oder allen möglichen Kulturen entlehnt sind (beim Regenmacher z.B. dachten wir an indianische Kulturen, beim Äskulapstab an griechische).

Spiele Grüße

Fritz Gruber


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