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Feurio - Eine Unverschämtheit

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Rüdiger Langtim

Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Rüdiger Langtim » 22. November 2003, 01:03

Hallo liebe Leidgeprüfte,

ich habe heute oder sollte ich jetzt besser sagen gestern eine Partie Feurio gespielt.

Noch nie in meinem Leben habe ich mich dermaßen über einen knappen Sieg geärgert wie in diesem Fall. Dabei sind doch gerade die knappen Siege die leckersten.

Das Spiel Feurio ist schlichtweg eine Unverschämtheit.

Selbst mit der Zusatzregel Feuerschneise konnte sich in der gesamten Runde unisono nicht der allergeringste Spielspass entwickeln. Ja, Heinrich Glumpler, Du wirst jetzt natürlich wieder in die Bresche springen und Dein Spiel mit Zähnen und Klauen verteidigen und Deine Freunde und Bekannten mögen Dir auch dabei helfen.

Aber warum kann man denn hier nicht auch mal zugeben, dass eine eigene Arbeit misslungen ist ? Warum nicht zu den eigenen Fehlern stehen ?

Allen, die es noch nicht besitzen, kann ich nur den guten Rat geben: Kauft es Euch nicht !

Mein Exemplar habe ich vor ein paar Stunden - wie sinnig - verbrannt.

Das brachte mich auf die Idee, solche Spiele künftig nach ihrem Brennwert zu benoten.

Auf die guten Spiele

Rüdiger Langtim

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Peter Gustav Bartschat

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 22. November 2003, 01:12

Rüdiger Langtim schrieb:
> Mein Exemplar habe ich vor ein paar Stunden - wie sinnig -
> verbrannt.

Bei diesem Ausmaß an emotionaler Desorientierung ist beim nächsten Spiel wohl gar eine spontane Selbstentzündung zu befürchten.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

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Roland G. Hülsmann

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 22. November 2003, 01:34

Hallo!

da sieht man mal wieder, wie unterschuedlich die Geschmäcker sind!
Wir hingegen waren von einer Partie Feurio so angetan, daß wir es uns inzwischen gekauft haben.

Ich halte das Spiel keineswegs für mißlungen. Also kein Grund für Heinrich Glumpler sich nun ein Büßergewand überzuwerfen und sich unter "mea culpa"-Rufen Asche aufs Haupt zu streuen.

Gruß
Roland

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Carsten Wesel

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Carsten Wesel » 22. November 2003, 01:36

...etwas Ähnliches brannte mir auch auf der Zunge.

Gruß Carsten (der auch Feuer & Flamme für seine Spiele ist)

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chris

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon chris » 22. November 2003, 01:40

dann werd ich von diesem spiel eher Abstand nehmen.
Verbrennen ist doch etwas heftig hättest es doch an deinen größten feind verschenken können :D

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Carsten Wesel

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Carsten Wesel » 22. November 2003, 01:42

Rüdiger Langtim schrieb:

> ich habe heute oder sollte ich jetzt besser sagen gestern
> eine Partie Feurio gespielt.

Glückwunsch!


> Selbst mit der Zusatzregel Feuerschneise konnte sich in der
> gesamten Runde unisono nicht der allergeringste Spielspass
> entwickeln.

Schön, daß die Geschmäcker verschieden sind.


> Aber warum kann man denn hier nicht auch mal zugeben, dass
> eine eigene Arbeit misslungen ist? Warum nicht zu den
> eigenen Fehlern stehen?

Wäre sie es, hätte er sie wohl kaum verlegt. Oder welcher Verlag kann sich leisten, ein Spiel auf den Markt zu bringen, mit der Absicht 10.ooo bis 20.ooo Euro Verlust zu machen - blos keinen Gewinn!


> Allen, die es noch nicht besitzen, kann ich nur den guten Rat
> geben: Kauft es Euch nicht!

Sondern spielt es vorher - wie alle anderen Spiele auch - und entscheidet dann selbständig.


> Mein Exemplar habe ich vor ein paar Stunden - wie sinnig -
> verbrannt.

Zum Glück muß ich das nicht machen - wir haben Zentralheizung.


> Das brachte mich auf die Idee, solche Spiele künftig nach
> ihrem Brennwert zu benoten.

Medina: Note 1
Bausack: Note 1
Bausack Noir: Note 1+

Gruß Carsten (der viele Spiele mit hohem Brennwert, aber noch mehr mit hohem Spielwert hat)

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christiane f.

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon christiane f. » 22. November 2003, 01:54

hi ruediger, hi carsten, hi alle,

hm, geschmaecker scheinen doch sehr unterschiedlich zu sein.

wenn ich mich an unsere partie feurio beim spielen in muehlheim erinnere, so hatten wir doch durchaus viel spass dabei.

also von daher kann ich so einige heftige reaktion nicht verstehn (insbesondere wuerde ich, wenn ich mich schon so geaergert habe, lieber versuchen, noch ein bisschen von dem verschwendeten geld wieder rauszuholen und das spiel weiterverkaufen).

abgesehn davon gilt auch hier der gute rat:

du hast dich geaergert und willst deinen aerger in einem oeffentlichen forum loswerden? erstmal ne nacht drueber schlafen!

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Braz
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Beiträge: 6431

[OT] Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Braz » 22. November 2003, 03:14

Rüdiger Langtim schrieb:
> Das brachte mich auf die Idee, solche Spiele künftig nach
> ihrem Brennwert zu benoten.


*hihi an sich keine schlechte Idee :))

aber das nächste Mal könntest du bei deinen Spielen anstelle des Brennwertes auch deren Beschleunigungswert testen, indem du sie bei "nichtgefallen" einfach an mich sendest ;) für das Porto würde ich sogar auskommen........und CO2 (sofern der Transport per Bahn geht) würde dadurch auch nicht in die Umwelt geblasen werden, um somit den Treibhauseffekt zu erhöhen........
also das nächste Mal für die Umwelt: Mach bitte den Beschleunigungstest ;)


Gruß
Braz

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Erhard Portner
Kennerspieler
Beiträge: 504

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Erhard Portner » 22. November 2003, 06:16

Hallo Rüdiger,

also, ich bekenne, ich finde "Feurio" auch gut und spiele es ganz gerne. Vielleicht kann man aber auch die Feinheiten des Spiels nicht auf Anhieb erkennen und hält es deshalb zunächst für ein "belangloses" Glücksspiel, was es m.E. aber keineswegs ist. Und dann kommt natürlich noch hinzu, dass Spiele - wie immer - Geschmacksache sind.

Mit feurigen Grüßen
Erhard

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Attila » 22. November 2003, 09:22

Carsten Wesel schrieb:

> Wäre sie es, hätte er sie wohl kaum verlegt. Oder welcher
> Verlag kann sich leisten, ein Spiel auf den Markt zu bringen,
> mit der Absicht 10.ooo bis 20.ooo Euro Verlust zu machen -
> blos keinen Gewinn!

Das ist ein ganz blödes argument. Man muss sich nur mal umsehen, was so alles als "Spiel" aufgelegt wird und versucht wird zu verkaufen. Manche sachen sind *richtig* peinlich.

Atti

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Marcus Segler
Kennerspieler
Beiträge: 209

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Marcus Segler » 22. November 2003, 10:22

Carsten Wesel schrieb:

> > Das brachte mich auf die Idee, solche Spiele künftig nach
> > ihrem Brennwert zu benoten.
>
> Medina: Note 1
> Bausack: Note 1
> Bausack Noir: Note 1+

hinzugefügt sei Carabande - für einen muckeligen Abend vor dem Kamin :-)

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Zoe

Bitte konkrete Beispiele für die "Feinheiten"

Beitragvon Zoe » 22. November 2003, 10:33

Ich habe es auch noch einmal gespielt und konnte noch immer keine Feinheiten oder subtile Taktik erkennen. Man deckt ein Plättchen auf, legt es da an, wo man muß und anschließend setzt man ein Männchen möglichst auf ein Plättchen mit hohem Wert, daß an ein schon (mit eigenem Männchen) besetztes angrenzt. Irgendwann, wenn man Glück hat relativ früh besetzt man auch noch ein 1er-Plättchen, daß zu der Kette benachbart ist. Daß dieses 1er-Plättchen jemals eingeschlossen wird ist sehr unwahrscheinlich, da durch den niedrigen Wert (1) die Summe kaum jemals die höchste ist, geschweige denn mehrmals, was nötig wäre, um das Plättchen einzuschließen. Somit verliert derjenige, der das Pech hat niemals ein 1er-Plättchen aufzudecken, da die anderen natürlich ganz subtil taktisch selbst aufgedeckte 1er-Plättchen sofort besetzen. Es gewinnt derjenige, der die höchsten Plättchen besetzt hat. Wenn man meist nur 3er aufdeckt, sind die Siegchancen dann eher schlecht.
Ich habe auch versucht mit Feuerschneise zu spielen, konnte aber keine erheblichen Vorteile feststellen oder daß ich irgend jemandem damit extrem geschadet hätte. Ich sehe auch nicht, wie ich durch destruktives Setzen Mitspielern hätte schaden können, außer durch das erwähnte 1er-Plättchen. Da alle Spieler versuchen Ketten zu bilden und diese in viele Richtungen fortgeführt werden können ist ein Abschneiden nur schwer möglich. Außerdem schade ich mir selbst, wenn ich versuche einem Mitspieler ein paar Punkte wegzunehmen (während die anderen weiter Punkte scheffeln), anstatt mir selbst viele Punkte zukommen zu lassen.
Also ich hätte gern mal ein paar konkrete Beispiele für diese subtile Taktik bzw. Feinheiten, die das Spiel bieten soll.
In unserem Spiel machte es auch wenig Sinn mehr als eine Figur zu sezten, drei schon gleich gar nicht, da man mit einzelnen Figuren viel mehr Punkte herausholen kann.
Durch die für uns nicht erkennbaren taktischen Möglichkeiten war das Spiel wieder sehr trocken und extrem langweilig. Wenn ich allein diese Meinung hätte, würde ich den Fehler bei mir suchen, aber da ich persönlich nur Leute kenne, die das Spiel schlecht finden, muß es doch am Spiel liegen!

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Marc W.

Eine Unverschämtheit...

Beitragvon Marc W. » 22. November 2003, 11:19

Hallo Rüdiger Langtim

> Ja, Heinrich Glumpler, Du wirst jetzt natürlich
> wieder in die Bresche springen und Dein Spiel mit Zähnen und
> Klauen verteidigen und Deine Freunde und Bekannten mögen Dir
> auch dabei helfen.

Was soll denn [i]diese[/i] Formulierung? Da wird (in meinen Augen) unterstellt, dass Deine Meinung die einzig richtige ist und dass Heinrich und Menschen die Feurio gut finden sich gegen Dich verschworen haben. Diesen Diskussionstil halt ich hier für nicht angebracht.

Komm' mal wieder runter.

Marc

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Helmut Lehr

Re: Eine Unverschämtheit...

Beitragvon Helmut Lehr » 22. November 2003, 11:40

Ich hab's noch nicht gespielt, aber es gibt halt verschiedene Geschmäcker, und die Rüdiger'sche Formulierung ist wirklich nicht korrekt!
VG
Helmut (der heute abend verschiedene Spiele zum ersten Mal ausprobiert und danach seine Meinung kundtun kann)

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Carsten Wesel

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Carsten Wesel » 22. November 2003, 14:39

Erhard Portner schrieb:
>
> Vielleicht kann man aber auch die Feinheiten des
> Spiels nicht auf Anhieb erkennen

...aber ob er jetzt noch mit der Asche spielen mag?

SCNR, Carsten (Nichtraucher ohne Asche)

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Erhard Portner
Kennerspieler
Beiträge: 504

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Erhard Portner » 22. November 2003, 15:55

Carsten Wesel schrieb:
>
> Erhard Portner schrieb:
> >
> > Vielleicht kann man aber auch die Feinheiten des
> > Spiels nicht auf Anhieb erkennen
>
> ...aber ob er jetzt noch mit der Asche spielen mag?
>
> SCNR, Carsten (Nichtraucher ohne Asche)


.... aber er kann sich doch auch ein neues "Feurio" als Ersatz für bas verbrannte Spiel kaufen, gelle ;-)

Erhard (immer gut für einen Ratschlag in verbrannten Situationen :-) )

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Rüdiger Dorn

Schade!

Beitragvon Rüdiger Dorn » 22. November 2003, 17:14

Hallo Forumsmitglieder,

was mir an dieser Diskussion ein bißchen fehlt ist die Substanz!
Auf der einen Seite haben wir die sehr emotionale Kritik eines Spielers, die von mehreren Forumsmitglieder ins Lächerliche gezogen wird (zu recht oder unrecht sei mal dahingestellt!), auf der anderen Seite habe ich in der Vergangenheit schon mehrmals lesen dürfen, dass Feurio subtile, feinsinnige taktik von Spielern verlange, konkret ist aber niemand(!) geworden.
Auf die ausführliche Kritik von Zoe, die die Schwächen des Spiels aufzeigt, wird aber nicht Stellung genommen. Also, Herr Portner weihen sie uns in die Geheimnisse des Spiels ein!

Beste Grüße
Rüdiger Dorn

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Volker L.

Re: Bitte konkrete Beispiele für die "Feinheiten"

Beitragvon Volker L. » 22. November 2003, 18:19

Also, ich habe Feurio nur einmal auf der Messe gespielt, und es hat mir ganz
gut gefallen. Dass ich es nicht gekauft habe, lag eher an dem Preis, 15 Euro
waren mir dann doch ein wenig zuviel - für 8 bis 10 hätte ich es bestimmt
genommen.

Zoe schrieb:
>
> Ich habe es auch noch einmal gespielt und konnte noch immer
> keine Feinheiten oder subtile Taktik erkennen. (...)
> In unserem Spiel machte es auch wenig Sinn mehr als eine
> Figur zu sezten, drei schon gleich gar nicht, da man mit
> einzelnen Figuren viel mehr Punkte herausholen kann.

Genau da hast Du schonmal eine der Feinheiten, nach denen Du gefragt
hattest: Es kann durchaus sinnvoll sein, 3 Figuren zu setzen um das
Feld für fremde Ketten zu sperren.

> Man deckt ein
> Plättchen auf, legt es da an, wo man muß und anschließend
> setzt man ein Männchen möglichst auf ein Plättchen mit hohem
> Wert, [b]das an ein schon (mit eigenem Männchen) besetztes
> angrenzt.[/b] (...) da die anderen natürlich ganz
> subtil taktisch selbst aufgedeckte 1er-Plättchen sofort
> besetzen.

Aber wenn das 1er da angelegt werden muss, wo Du weit und breit keine eigenen
Männer hast, musst Du überlegen, ob Du da einen isolierten Einzelkämpfer
absetzt, der später kaum Punkte bringt, ob Du versuchst, eine Verbindung zu
Rest Deines Teams herzustellen (wen Ihr oft nur einen Mann absetzt, müssten
dafür doch gebnug freie Plätze auf den dazwischenliegenden Plättchen liegen),
oder ob Du den 1er frei lässt und lieber Deine schon existierende Gruppe
vergrößerst.

> Es gewinnt derjenige, der die höchsten Plättchen
> besetzt hat. Wenn man meist nur 3er aufdeckt, sind die
> Siegchancen dann eher schlecht.

s.o.: Wenn Ihr auf 5er und 6er immer nur einen Mann absetzt, kannst Du Dich
doch auf den von anderen gelegten teuren Plättchen einklinken.

> Ich habe auch versucht mit Feuerschneise zu spielen, konnte
> aber keine erheblichen Vorteile feststellen oder daß ich
> irgend jemandem damit extrem geschadet hätte.

Je nachdem ob Du das Plättchen mit der Vorderseite oder als Feuerschneise
setzt, nimmst Du deutlichen Einfluss darauf, wo das nächste Plättchen
gelegt werden muss - auf diese Weise kannst Du u.U. verhindern, dass
Dein Randfeld eingebaut wird bzw. das Einbauen eines fremden Randplättchens
erzwingen.

> Also ich hätte gern mal ein paar konkrete Beispiele für diese
> subtile Taktik bzw. Feinheiten, die das Spiel bieten soll.

Bitte schön :-)

> Durch die für uns nicht erkennbaren taktischen Möglichkeiten
> war das Spiel wieder sehr trocken und extrem langweilig. Wenn
> ich allein diese Meinung hätte, würde ich den Fehler bei mir
> suchen, aber da ich persönlich nur Leute kenne, die das Spiel
> schlecht finden, muß es doch am Spiel liegen!

Wenn Ihr das alle gemeinsam gespielt habt, kann es durchaus passieren,
dass eine Gruppe das Spiel "falsch" spielt, d.h., die Spieler beeinflussen
sich gegenseitig und keiner erkennt den Clou. Ich denke da beispielsweise
an Puerto Rico, wo hier im Forum verschiedene Gruppen ganz
unterschiedliche Erfahrungen gemacht hatten, bei der einen wurde das
Spiel immer durch Kolonistenmangel beendet, bei der anderen nie, so dass
sich alle gewundert haben, wozu diese oder jene Endbedingung überhaupt
in den Regeln drin ist.

Gruß, Volker

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Erhard Portner
Kennerspieler
Beiträge: 504

Re: Schade!

Beitragvon Erhard Portner » 22. November 2003, 18:20

Rüdiger Dorn schrieb:
>
> Hallo Forumsmitglieder,
>
> was mir an dieser Diskussion ein bißchen fehlt ist die
> Substanz!


Vielleicht liegt das auch daran, dass die Diskussion über die vorhandene oder auch nicht vorhandene Substanz von "Feurio" hier in diesem Forum bereits vor rund einer Woche geführt wurde ;-) . Siehe den Beitrag von Zoe vom 15.11. unter "Feurio-Hype - Wo ist der Spielspaß" und die darauf ergangenen Antworten.

Sicherlich ist "Feurio" nicht der spielerische Überflieger schlechthin. (Aber -Entschuldigung - , das wollen doch sicherlich auch die Spiele von Rüdiger Dorn nicht sein, oder?) "Feurio" ist ein Spiel, das Glück und - in einem gewissen Umfang - Taktikelemente in wie ich meine spielerisch angenehmer Weise kombiniert. Wer Spiele dieser Art nicht mag, muss sie nicht spielen.

Ich denke, die "Geheimnisse" des Spiels sind in den im Netz bereits vorhandenen Rezensionen bereits sehr gut und hinreichend herausgearbeitet worden. Siehe z.B. die nachfolgende Rezension auf der "Pöppelkiste":

http://www.poeppelkiste.de/frame/frame.htm?/gutespiele/2003/feurio/feurio.htm

Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

Mit verspielten Grüßen
Erhard

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Rolf Mihm

Re: Bitte konkrete Beispiele für die "Feinheiten"

Beitragvon Rolf Mihm » 22. November 2003, 18:26

Zoe schrieb:

> Man deckt ein
> Plättchen auf, legt es da an, wo man muß und anschließend
> setzt man ein Männchen möglichst auf ein Plättchen mit hohem
> Wert, daß an ein schon (mit eigenem Männchen) besetztes
> angrenzt.

Naja, eine taktische Möglichkeit ist ja immerhing, sich hin und wieder auch mal aussuchen zu können, wo man ein neues Plättchen anlegt - dann nämlich, wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, dieses zu tun. Je nachdem, welche Zahl auf dem neuen Plättchen zu sehen ist, kann man das Spiel in eine andere Richtung drängen. Das läßt zwar anscheinend nicht zu viele Möglichkeiten zu, aber doch immerhin einige.

Allerdings muß ich zugegeben, das Spiel bisher nur in der Online-Version gespielt zu haben - und das nicht besonders gut.

Wie dem auch sei -
Schöne grüße noch...

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Rolf Mihm

Re: Schade!

Beitragvon Rolf Mihm » 22. November 2003, 18:51

Rüdiger Dorn schrieb:

> Auf der einen Seite haben wir die sehr emotionale Kritik
> eines Spielers, die von mehreren Forumsmitglieder ins
> Lächerliche gezogen wird (zu recht oder unrecht sei mal
> dahingestellt!), auf der anderen Seite...

Die Antworten auf Rüdigers Beitrag, die diesen ins Lächerliche ziehen, entstammen in erster Linie der Meinung Rüdigers, die du emotional nennst. Aber er spart auch nicht mit harten Worten an Autor und Verlag, die man meiner Meinung nach nicht anders interpretieren kann als - "Wie können die es denn überhaupt wagen, mir so einen Scheiß vorzusetzen". Schon die Überschrift ist als Provokation angelegt - und, ehrlich gesagt, so etwas kann ich wirklich nicht ganz ernst nehmen. Dementsprechend fallen meiner Meinung nach die ersten Antworten auch aus.

Und dann kommt auch noch die groteske Situation hinzu, sich vorzustellen zu müssen, wie Rüdiger sein Exemplar tatsächlich verbrennt :lol: und sein anschließender Hinweis, Spiele zukünftig nach deren Brennwert zu beurteilen - Entschuldige, aber das ist lächerlich.

Nichtsdestotrotz wäre es jetzt aber tatsächlich an der Zeit, deine Forderung nach substanzieller Kritik (siehe z.B. Poting von Volker) zu erfüllen.

Wie dem auch sei -
Schöne Grüße noch...

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Rüdiger Dorn

Re: Schade!

Beitragvon Rüdiger Dorn » 22. November 2003, 20:01




>>Sicherlich ist "Feurio" nicht der spielerische Überflieger schlechthin. (Aber -Entschuldigung - , das wollen doch sicherlich auch die Spiele von Rüdiger Dorn nicht sein, oder?) <<

Nach meiner Erfahrung funktioniert das Spiel einwandfrei, der Spielreiz bleibt doch auf der Strecke, da der Entscheidungsspielraum doch recht begrenzt ist.
Schade, dass Sie in diesem Zusammenhang statt Argumente zu bringen, die mich überzeugen könnten, eine gewisse Polemik an den Tag legen, die ich doch bedenklich finde.

Grüße
Rüdiger Dorn
p.s. Die von Ihnen angegebene Rezension von Wolfgang Ditt hilft mir in Bezug auf subtilen Taktiken auch nicht besonders weiter!








".

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Sven Gienke

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Sven Gienke » 22. November 2003, 20:17

Die einzige Unverschämtheit ist Dein Kommentar !
Das Spiel ist hervorragend !

Sven

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Zoe

Re: Bitte konkrete Beispiele für die "Feinheiten"

Beitragvon Zoe » 22. November 2003, 22:42

>s.o.: Wenn Ihr auf 5er und 6er immer nur einen Mann absetzt, kannst Du Dich
>doch auf den von anderen gelegten teuren Plättchen einklinken.

Das ist fast nie möglich, da die 5er und 6er meist ganz schnell von Feuer umschlossen sind. Bei nur einer Anlegefläche ist dann ja nur insgesamt eine Figur erlaubt.
Außerdem ist es eher selten, daß die 5er und 6er die von Mitspielern besetzt sind, auch benachbart zu meinen bereits besetzten Feldern sind.

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Hans- Jürgen N.

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Hans- Jürgen N. » 23. November 2003, 00:50

Sven dann argumentiere bitte, warum du das spiel super findest.


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