Anzeige

TONGIAKI - schon gespielt?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Klemens

TONGIAKI - schon gespielt?

Beitragvon Klemens » 15. Januar 2004, 09:07

Bei Adam-Spielt ist es bereits zu ordern. Sieht recht nett aus, nur ist leider lediglich der Pressetext online.

Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?

MfG,
Klemens

Benutzeravatar
Carsten Wesel

Re: TONGIAKI - schon gespielt?

Beitragvon Carsten Wesel » 15. Januar 2004, 09:18

Klemens schrieb:
>
> Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?

Ja, gestern.

Gruß Carsten (der gestern ein Tongiaki vom Autor geschenkt bekommen hat)

Benutzeravatar
DiSta

Re: TONGIAKI - schon gespielt?

Beitragvon DiSta » 15. Januar 2004, 10:45

Carsten Wesel schrieb:
>
> Klemens schrieb:
> >
> > Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?
>
> Ja, gestern.


und....?


nice dice
Dietmar
(...der zwar kurze knappe Antworten mag, aber dem diese doch etwas zu dürftig erscheint...)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

[PEEP] TONGIAKI - schon gespielt!

Beitragvon Carsten Wesel » 15. Januar 2004, 14:27

DiSta schrieb:
>
> > > Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?
> > Ja, gestern.
> und....?
>
> Dietmar
> (...der zwar kurze knappe Antworten mag, aber dem diese doch
> etwas zu dürftig erscheint...)

Sorry, aber die Frage war zu verlockend ;-)

[b]PEEP[/b]en wir jetzt also doch noch...

Die 2-6 Spieler starten mit ihren 2 Tongiaki auf Tonga. (Tongiaki ist ein Wassergefährt.)

Runde um Runde hat jeder Spieler die Möglichkeit, seine Präsenz auf einer der Inseln zu vergrößern. Dazu stellt er genau so viele Tongiaki, wie von ihm bereits auf der Insel stehen, auf diese Insel. Die Tongiaki werden hierbei auf die zur Verfügung stehenden Strände (relativ gleichmäßig) verteilt. Ist nach dieser Verteilung 1 Strand 'voll', so stechen die dort versammelten Tongiaki in See und hoffen neue Inseln zu finden. Gibt es nach dem Verdoppeln keine vollen Strände, so ist der nächste Spieler am Zug.

Bei vollen Stränden hat der aktive Spieler zunächst alle diese Reisewilligen auf Entdeckungsfahrt zu schicken. Dazu zieht er eine neue Karte, die Wasser oder eine Insel zeigt. Bei Wasser befahren alle Tongiaki des Strandes gemeinsam den neuen Wasserweg (wenn sie dürfen, wenn nicht *platsch*). So lange, bis sie auf ihrem Weg entweder *platsch* machen oder eine Insel finden, wird weiter gezogen und angelegt. *Platsch* machen die Tongiaki übrigens, wenn sie sich mit ihrer Gruppe auf einem Seeweg bewegen wollen, für den eine größere Vielfalt (an Mitspielerfarben) benötigt wird. Sprich: Einige Seewege kann man problemlos alleine befahren, andere nicht.

Kommt eine Reisegruppe aus Tongiaki auf einer Insel an, so verteilt der aktive Spieler alle Tongiaki beliebig auf die Strände der Insel, wobei an jedem Strand mindestens ein Tongiaki platziert werden muß. Hierbei können wieder volle Strände entstehen, die auch wieder auf die Reise geschickt werden müssen. Der Zug eines Spielers ist erst beendet, wenn an allen Stränden mindestens 1 Liegeplatz frei ist.

Warum mache ich das alles? Ganz einfach: Jede Insel hat einen Punktwert und am Ende des Spieles bekomme ich für jede Insel, auf der ich vertreten bin, die Inselpunkte (Mehrheiten sind bei Tongiaki völlig uninteressant, allein die Präsenz auf der Insel ist wichtig).

Dann waren da noch die Königsinseln, auf die ich jetzt nicht näher eingehe, aber das Spiel sollte durch die obigen Zeilen klar werden. Das Spiel endet im Verlauf des Stapels.

Graphisch hat Tongiaki auf jeden Fall noch mal einen großen Schritt gemacht, wenn ich bedenke, wie es als Prototyp ausgesehen hat.

Viel Spaß beim Spielen!

Gruß Carsten (der sich gestern riesig gefreut hat, als Thomas ihm ein [b]Tongiaki[/b] geschenkt hat - möge diese Freude meine Kurzwertung für das Spiel sein)

Benutzeravatar
Christian Scherff

RE: TONGIAKI - lange ist es her

Beitragvon Christian Scherff » 15. Januar 2004, 14:39

>> Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?

Wenn ich mich nicht irre, habe ich den Prototyp schonmal gespielt. Da das schon lange her ist...

Ganz kurz: mir hat es gut gefallen, besonders das "Überschwemmen" der jeweiligen Inseln. Der Glücksanteil beim Kartenaufdecken ist mir etwas zu hoch gewesen.

Jedenfalls: Ich würde es gerne nochmal spielen!

Liebe Grüße,

Christian

Benutzeravatar
Nicole

Re: [PEEP] TONGIAKI - schon gespielt!

Beitragvon Nicole » 16. Januar 2004, 11:07

> > *Platsch* machen die Tongiaki übrigens, wenn sie sich mit
> ihrer Gruppe auf einem Seeweg bewegen wollen, für den eine
> größere Vielfalt (an Mitspielerfarben) benötigt wird. Sprich:
> Einige Seewege kann man problemlos alleine befahren, andere
> nicht.
>
Hallo!
Hätte zu diesem Absatz mal eine Frage: wenn man Tongiaki zu zweit spielen möchte, hat ja jeder Spieler nur eine Farbe. Dann können doch sehr viele Seewege nicht benutzt werden, da ja nur 2 Farben vorhanden sind?! Funktioniert das Spiel trotzdem gut zu zweit wenn ja - wie?

Grüßle aus dem Schwarzwald
Nicole

Benutzeravatar
Carsten Wesel

Re: [PEEP] TONGIAKI - schon gespielt!

Beitragvon Carsten Wesel » 16. Januar 2004, 11:42

Nicole schrieb:
>
> Hätte zu diesem Absatz mal eine Frage: wenn man Tongiaki zu
> zweit spielen möchte, hat ja jeder Spieler nur eine Farbe.
> Dann können doch sehr viele Seewege nicht benutzt werden, da
> ja nur 2 Farben vorhanden sind?! Funktioniert das Spiel
> trotzdem gut zu zweit wenn ja - wie?

Zu zweit habe ich es noch nicht gespielt - aber ich kann es meiner Frau heute Abend ja mal vorlegen. Zu zweit wird es ein wenig taktischer, da die Strände wichtiger werden, auf denen man steht. Stimmt schon, die Hälfte aller Seewege ist unbenutzbar, aber auf der anderen Hälfte kann man reisen. Ob es da andere oder erweiterte Regeln gibt, müsste ich nachschauen.

Gruß Carsten (der heute wieder einen Spieleabend hat)

Benutzeravatar
Jürgen Valentiner-Br. /Schmidt

Re: [PEEP] TONGIAKI - schon gespielt!

Beitragvon Jürgen Valentiner-Br. /Schmidt » 16. Januar 2004, 12:05

Hallo Nicole,

man braucht bei "Tongiaki" auch zu zweit keine Sonderregeln.

Es sind zwar mehr Seewege unpassierbar, das ist aber auch gut so, denn so steigt die Motivation, zusammen mit dem Mitspieler in See zu stechen.

Gelängen deutlich mehr Seereisen, würde sich ein Spieler tendenziell auf die eine Seite des Spielplans entwickeln und der andere auf die andere - mit zu wenig Spannung. Dadurch, dass die Auswanderung riskanter ist (= öfter scheitert), steigt der Reiz, zusammen neue Inseln zu entdecken.

Zu zweit ergibt sich außerdem - wie Carsten schon andeutete - ein direkteres und taktischeres Spiel, zumal die Möglichkeit des Umsetzens der Schiffe (wenn alle eigenen Schiffe auf dem Plan stehen, darf man ein Schiff von irgendeinem Strand nehmen und zur Vermehrung einsetzen) viel aktiver nutzen kann als bei mehr Spielern.

Spiele Grüße, Jürgen

Benutzeravatar
Marten Holst

RE: [PEEP] TONGIAKI - schon gespielt!

Beitragvon Marten Holst » 16. Januar 2004, 18:23

Moin Nicole,

Jürgens Antwort ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ich tue es dennoch ;-) Ich finde Tongiaki zu zweit gar "knackiger", weil man meist "überall dabei" ist. Bei einer Mehr-Spieler-Partie gibt es oft (kleinere) Bereiche, in denen man gar nicht vertreten ist, und zu denen man nachträglich nur aufwändig in mehreren Zügen gelangen kann - bei einer Zwei-Spieler-Partie ist dieses meiner schwammigen (oder schwimmigen) Erfahrung nach weniger der Fall. Man versucht es trotzdem hinzubekommen, und den Gegner von Inseln herunter zu bekommen oder gar abzuschneiden. Meist ergibt sich daraus im "Mittelspiel" ein massives Geplänkel auf den schon besetzten Inseln mit Haufenweise Kettenzügen, um die eigenen Tongiaki geschickter zu platzieren, die gegnerischen an 4er-Seeweg-Strände zu platzieren. Dieses "Hin und Her" mit teilweise überraschenden Zügen ist für mich einer der "Hauptspaßeffekte" des Spiels.

Also: uneingeschränkte Empfehlung zu zweit, aber auch zu dritt, viert und fünft (zu sechst habe ich es noch nicht gespielt ;-) )

Tschüß
Marten

Benutzeravatar
Ina-spielbox

Re: [PEEP] TONGIAKI - schon gespielt!

Beitragvon Ina-spielbox » 24. Januar 2004, 18:25

Hallo Nicole,

ist ja schon eine Weile her - wir haben es zu zweit ausprobiert. Ich finde, daß es mit je einer Farbe schon sehr eingeschränkt ist: Viele Reisen funktionieren nicht, die Tongiakis gehen einem irgendwann aus und man muß pro Runde je einen vom Plan nehmen, dadurch geht es auch nicht richtig voran. Ich glaube, daß es ein tolles Spiel ist, aber zu zweit gibt es bessere Spiele.

Gruß Ina (die gespannt ist, was Carsten zu seiner Zweier-Partie sagt)

Benutzeravatar
Christian Hildenbrand

RE: [PEEP] TONGIAKI - schon gespielt - auch zu zweit !

Beitragvon Christian Hildenbrand » 24. Januar 2004, 19:53

So, inzwischen habe ich ein paar Partien (wenn auch online) hinter mir, und ich muß folgendes dazu sagen:

Es ist ja angegeben für 2-6 Spieler, was eine sehr breite Streuung darstellt. In jeder Spielerzahl ist es gewissermaßen ein klein wenig ein anderes Spiel, weil man in jeder Spielerzahl andere Schwerpunkte in der Taktik angehen und einhalten sollte.

Während es [b]zu 6t[/b] recht schnell in die Ferne geht, sollte man sich da vor allem zentral auf der Hauptinsel nicht zu rar machen, um notfalls "nachreisen" zu können. Schafft man es dann noch, sich nicht in allen Ecken des entstehenden Insel-Wasser-Gebildes zu rar zu machen, liegt man gut im Rennen.
Dahingegen ist es u.U. wenig steuerbar, da doch viele Spieler zwischen zwei eigenen Zügen an selbigen kommen.

[b]Zu 4t[/b] ist vielleicht die familienfreundlichste Version. Es ist leichter, sich hier und da auf den Inseln zu behaupten, die ein oder andere Königsinsel zu gründen, und auch mal einen 3er- oder 4er-Seeweg zu bestreiten.

Im Spiel [b]zu 2t[/b] kommen ganz andere Aspekte zum Tragen. Hier geht es gezielt darum, daß man den Gegner von der ein oder anderen Inselgruppe runterspült, und sich selbst mit möglichst wenig eigenen Schiffen auf diesen Inseln zu verteilen. Auf der anderen Seite muß man sich natürlich dagegen wehren, daß der Gegner mit einem selbst eben das nicht veranstaltet. Königsinseln werden Nebensache, denn dafür fehlt u.U. schlichtweg die Zeit, weil eben ein Zug dafür verloren geht.
Klar, das Reisen funktioniert nicht so einfach, aber das läßt sich durchaus mit in die eigenen taktischen Überlegungen mit einbeziehen. Viel Reisen mit wenig Schiffen in der Hoffnung, daß direkt nebenan die nächste Insel liegt. Gelegentlich auch mal mit dem Gegner zusammen. Letzteres am besten so, daß man auf der Insel, von der aus man aufbricht, noch alleine mit 1-2 Schiffen zurückbleibt, so daß es entweder mit dem Gegner ins Nirvana geht, oder aber zusammen auf die nächste Insel, auf der man von neuem versuchen kann, ihn loszuwerden.

Das Spiel zu zweit ist ein knallhartes Taktikspiel mit ganz eigenem Reiz. Hingegen mag ich das Spiel zu 6t etwas weniger gerne, da ich doch gerne steuere, was mit mir auf dem Plan passiert. ;-)

Soviel in Kürze.

Grüße, Christian


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 33 Gäste