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Neuheiten - Preise

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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David Haupt

Neuheiten - Preise

Beitragvon David Haupt » 29. Januar 2004, 09:10

In der Neuheitenübersicht für Nürnberg sind die Neuheiten von Hans im Glück GOA und Sankt Petersburg mit vorausichtlichen Preisen angegeben die mir sehr hoch erscheinen. Trügt der Eindruck ? O.K., zugegebenermaßne könnte sich dies als "Phantom-Diskussion" entpuppen. Da mich aber beide Spiele grundsätzlich interesseieren und ich mir gerade eine kleine "Einkaufsliste" erstelle spielt natürlich der voraussichtliche Preis der Spiele eine nicht unerhebliche Rolle. Und 39,95 EUR für ein Spiel ist doch ein ziemlich hoher Preis, oder ? Vor allem wenn man bedenkt, daß man für Puerto Rico im Internet ca 25 EUR bezahlt und GOA klingt ähnlich (kann natürlich eine viel opulentere Aussatttung haben)


Gruß
David Haupt

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KMW

RE: Neuheiten - Preise

Beitragvon KMW » 29. Januar 2004, 09:23

Damit keine Misverständnisse entstehen:
Grundsätzlich sind das "empfohlene Verkaufspreise".
Und: alle Preisangaben in unserer Übersicht stammen entweder aus den offiziellen Presseinfos der Verlage oder von deren Websites. Im Fall Hans im Glück von der Schmidt-Website (Schmidt besorgt den Vertrieb). Bei St.Petersburg passen natürlich Preis und Deklaration "Kartenspiel" nicht so recht zusammen. "Kartenspiel" trifft eher die Art des Spiels, denn ein Spielbrett gehört auch noch dazu.
Gruß
KMW

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indigoküper

Re: Neuheiten - Preise

Beitragvon indigoküper » 29. Januar 2004, 11:36

Hallo!

AMUN-RE ist im vergangenen Jahr auch mit dem empfohlenen VK-Preis von 39,95 Euro gestartet ( bei Zwischenetzhändlern war & ist es günstiger zu haben), eine üppige Ausstattung war allerdings Fehlanzeige...
Das Leben wird halt immer teurer...
Es besteht jedoch die Hoffnung, dass auch GOA wieder ein interessantes Spielsystem bieten wird, dann spielt der Preis keine sooo große Rolle.

Gruß indigoküper

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chris

Re: Neuheiten - Preise

Beitragvon chris » 29. Januar 2004, 13:01

Bei Goa find ich die angegebene Spiellänge von 45 Minuten doch ziemlich kurz für so ein teures Spiel. Euphrat und Tigris das auch ziemlich teuer war, ist doch ein Stückcken länger und für anspruchsvolle Spieler ein Leckerbissen.
45 Minuten wären natürlich auch für Gelegenheitsspieler ideal.
Bloß ob die dafür 40€ ausgeben glaub ich eher nicht.
Na ja meist liegt ja der Preis im Internet doch etwas unter dem empfohlenen Verkaufspreis. Und wenn HansimGlück so ein Risiko eingeht müssen sie auch von dem Spiel überzeugt sein. So ist Amun Re zwar kein Hammer aber doch eines der besten des Jahrgangs gewesen.

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Bernd T.

Preis pro Minute bei Spielen

Beitragvon Bernd T. » 29. Januar 2004, 13:17

Hallo,

nach diesem Eintrag stellt sich für mich die Frage: Kann man den Wert eines Spieles anhand der Spiellänge bemessen.

Bedeutet: ist ein Spiel das 30 Minuten dauert weniger wert als ein Spiel mit
90 Minuten.
Darf ein Spiel mit 45 Minuten Spieldauer auch nur 1/4 eines Spieles kosten
das 180 Minuten lang gespielt wird.

Kurze Grüße

Bernd (dessen Eintrag wahrscheinlich nicht ganz so viel Wert ist wie der vorherige, da er etwas kürzer ist).

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Niccolo
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Re: Preis pro Minute bei Spielen

Beitragvon Niccolo » 29. Januar 2004, 13:21

LOL, klingt seltsam, ist aber so ;)

Zumindest für mich stimmt es oft: für einen Kinoabend geb ich so und soviel aus... ein Spiel kostet so viel - ist meist mein Argument, weshalb ein Brettspiel - gemessen am Unterhaltungswert - eine günstige Sache ist.

Hm - also voll im Gegensatz zur immer berühmt werdenderen Pfennigfuchserei unserer Deutschen Nachbarn ;)

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Kathrin Nos
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RE: Preis pro Minute bei Spielen * Anzahl der Partien

Beitragvon Kathrin Nos » 29. Januar 2004, 13:57

Hi Bernd,

"Bernd T." hat am 29.01.2004 geschrieben:
> nach diesem Eintrag stellt sich für mich die Frage: Kann
> man den Wert eines Spieles anhand der Spiellänge bemessen.
>
> Bedeutet: ist ein Spiel das 30 Minuten dauert weniger wert
> als ein Spiel mit
> 90 Minuten.
> Darf ein Spiel mit 45 Minuten Spieldauer auch nur 1/4 eines
> Spieles kosten
> das 180 Minuten lang gespielt wird.

Müsste man dann nicht noch mit der erwarteten Anzahl der Partien multiplizieren? ;-)

Es ist doch so, dass ein kurzes, knackiges Spiel gerne auch mal zwischendurch und damit häufiger auf den Tisch kommt (Beispiel Rumis oder Blokus - keinen Euro dafür haben wir bereut!), während ein Dreistünder eher wochenends und und damit insgesamt seltener (in Hinsicht auf die Anzahl der Partien) gespielt wird :-)

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Roland G. Hülsmann

Re: Preis pro Minute bei Spielen

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 29. Januar 2004, 14:00

Bernd T. schrieb:

> nach diesem Eintrag stellt sich für mich die Frage: Kann man
> den Wert eines Spieles anhand der Spiellänge bemessen.

Wohl kaum!

Ein kürzeres Spiel kann man ja mehrmals spielen, wenn man mehr Zeit hat. Ich denke wichtig für den Wert, den ein Spiel für den Kunden hat, ist der Spaß und das Vergnügen, daß dieses Spiel ihm bereitet.
Und für den Verlag sind bei der Preisgestaltung sicherlich neben den Honoraren für Autoren, Grafiker, Redateure, etc. die Preise für die Spielmaterialien von entscheidener Bedeutung.

Und abgesehen davon, wird man seltenst ein Produkt zum sogenannten "empfohlenen Verkaufspreis" (EVK) erwerben, da die meisten Händler sich nicht vom Verlag/Hersteller das Recht auf eigene Kalkulation nehmen lassen. In der Praxis stellt ein aufgedruckter oder bekannter EVK eher einen Höchstpreis dar, der so hoch (bis zu 100%) über den Einkaufspreis des Händlers liegt, so daß er durchaus noch Kalkulationsspielraum hat.

Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann

Re: Preis pro Minute bei Spielen

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 29. Januar 2004, 14:06

Niccolo schrieb:
>
> LOL, klingt seltsam, ist aber so ;)
>
> Zumindest für mich stimmt es oft: für einen Kinoabend geb ich
> so und soviel aus... ein Spiel kostet so viel

Nur: Ein Spiel kann man öfter spielen und es ist jedes Mal anders. In einen Film kann ich nur einmal gehen (ein zweiter Besuch würde erneut kosten und der Film wäre unverändert der Gleiche, so dass ich mich nur langweile). Die Dauer einer Partie, kann also kein Gradmesser sein. (Eher die Anzahl der Partien, bis mein Spielekreis das Spiel über hat ... ;-) )

(Trotzdem ist ein Spiel im Vergleich zum Kino u.U. günstiger: Für 40 Euro kann ich etwa 5 - 16 Mal alleine ins Kino gehen, ein interessantes Spiel kann ich aber beliebig oft mit bis zu 5 weiteren Personen spielen ...)

Gruß
Roland

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Braz
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Re: Neuheiten - Preise

Beitragvon Braz » 29. Januar 2004, 15:48

chris schrieb:
>
> Bei Goa find ich die angegebene Spiellänge von 45 Minuten
> doch ziemlich kurz für so ein teures Spiel. Euphrat und
> Tigris das auch ziemlich teuer war, ist doch ein Stückcken
> länger und für anspruchsvolle Spieler ein Leckerbissen.

Hallo Chris,

Oh Gott..... wenn`s danach ginge dürfte "Roads and Boats" (welches ich erst vor kurzem geordert habe) nie zu Ende gehen....bei dem Preis...... ;)

Gruß
Braz

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Dirk Piesker
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Re: Neuheiten - Preise

Beitragvon Dirk Piesker » 29. Januar 2004, 17:14

> Oh Gott..... wenn`s danach ginge dürfte "Roads and Boats"
> (welches ich erst vor kurzem geordert habe) nie zu Ende
> gehen....bei dem Preis...... ;)

Tut es ja auch nicht :-)

SCNR,
Dirk

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chris

Re: Preis pro Minute bei Spielen

Beitragvon chris » 29. Januar 2004, 18:06

Für so eine Art Spiel wären sicherlich 45 Minuten etwas kurz.
Denn es klingt irgendwie ein bißchen Puerto Rico mäßig, wegen der Plantagen und auch der restlichen Beschreibung. Für so ein Strategiespiel wären 45 Minuten eher kurz. Allzu komplex sollte es dann auch nicht sein denk ich. Doch wenn es sehr gut ist, öfter auf den Tisch landet und vielleicht auch Gelegnheitsspieler ihre Freude haben, dann sind auch etwas mehr Euro gut investiert.
Obwohl ich natürlich erwarte das dementsprechend viel und gutes Spielmaterial in der Schachtel ist. 40€ wird es aber doch wohl kaum kosten.

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Neuheiten - Preise

Beitragvon Braz » 29. Januar 2004, 18:46

Dirk Piesker schrieb:
> Tut es ja auch nicht :-)


...*hehe :) .... auch wieder wahr ;)

Gruß
Braz

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Rüdiger Dorn

Re: Neuheiten - Preise

Beitragvon Rüdiger Dorn » 29. Januar 2004, 20:24

Hallo Chris,

ich kann dich beruhigen:
GOA ist ein vielschichtiges Spiel für 2-4 "Freaks". Die Spieldauer beträgt zwischen 60 und 120 Minuten (je nach Spieleranzahl und Erfahrung).
Diese Daten wurden übrigens schon von kmw korrigiert.

liebe Grüße
Rüdiger Dorn

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peer

Re: Preis pro Minute bei Spielen

Beitragvon peer » 30. Januar 2004, 02:45

Hi,
in einer Zeitschrift hab ich frueher mal die Faustformel gefunden, dass sich ein Spielekauf gelohnt hat, wenn man
Kaufpreis (in Mark) / 10 in Stunden
Zeit damit verbracht hat. Natuerlich nicht unbedingt am Stueck, aber so grundsaetzlich finde ich die Idee nicht schlecht ;-)

Andererseits ist da natuerlich weder Sammler- noch Materialwert enthalten. Die Spiele von Thomas Fackler kosten nicht deshalb 4000 Euro weil man 800 Stunden damit spielt, sondern eher weil man sie diese Zeit lang m(mindestens) geniesst.

ciao
Peer (der von Fackler nur "kommerzielle" Spiele hat)

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Jost Schwider

RE: Preis pro Minute bei Spielen

Beitragvon Jost Schwider » 30. Januar 2004, 10:04

"Bernd T." hat am 29.01.2004 geschrieben:

> nach diesem Eintrag stellt sich für mich die Frage: Kann
> man den Wert eines Spieles anhand der Spiellänge bemessen.

Wollen wir eine Spielreiz/Kosten-Formel entwickeln? :LOL:

M.E. ist das Preis-/Leistungsverhältnis proportional zu Spielspaß, Spiellänge, Anzahl der gemachten Spiele, ...

> ist ein Spiel das 30 Minuten dauert weniger wert
> als ein Spiel mit 90 Minuten.

Bei gleichem Spielspaß und wenn ich die Spiele gleich häufig spiele: Ja.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Jost Schwider

RE: [OT] Kinofilm mehrmals (was: Preis pro Minute bei Spielen)

Beitragvon Jost Schwider » 30. Januar 2004, 10:04

"Roland G. Hülsmann" hat am 29.01.2004 geschrieben:

> Ein Spiel kann man öfter spielen und es ist jedes Mal
> anders. In einen Film kann ich nur einmal gehen (ein
> zweiter Besuch würde erneut kosten und der Film wäre
> unverändert der Gleiche, so dass ich mich nur langweile).

Na, es kommt aber auf den Film an... HdR3 habe ich bisher viermal im Kino gesehen, und jedesmal war es ein anderes Erlebnis:

Beim ersten Mal folgte man gerade mal der Handlung. Mein erster Eindruck daher: Der dritte Teil ist etwas schwächer als die ersten beiden Teile. :-/

Beim zweiten Mal konnte man dann schon einzelne Szenen besonders würdigen. Die Faszination beginnt...

Beim dritten Mal freute man sich auf die Wiederkehr gewisser Highlights und konnte - wegen eines gewissen inhaltlichen Abstands - gänzlich neue Details entdecken.

Beim vierten Mal war das Gesamtkonzept einfach nur zum Heulen schön! :-))

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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RoGo

Re: Spiel-Film-Vergleich hinkt

Beitragvon RoGo » 30. Januar 2004, 10:19

Hallo Roland,
gerde der viel zitierte Vergleich mit einem filmbesuch ist bezüglich der Preisbildung sehr schlecht.

Bei Spielen haben wir typischerweise ein Aufschlagskalkulation mit einem Faktor 4 bis 6 auf die reinen Pro Stück Produktionskosten für die Preisempfehlung. Sagen wir ein Spiel kostet mich 7 Euro also empfehle ich 35 als Ladenpreis.

Bei einem Kinobesuch hingegen sind die zusätzlich Kosten die sowohl dem Filmproduzenten als auch dem Kinobetreiber durch einen Besucher entstehen praktisch Null also brauch ich eine ganz andere Kalkulation, die typischerweise auf einer Erlösmaximierung beruhen wird.

Und rein praktisch habe ich es selten erlebt, dass eine Kinokarten im Preis schwankt, weil die Produktion unterschiedlich teuer war.

Fröhliche Grüße

Roland

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Thomas O.

Re: Spiel-Film-Vergleich hinkt

Beitragvon Thomas O. » 30. Januar 2004, 10:46

RoGo schrieb:
>
> Hallo Roland,
> gerde der viel zitierte Vergleich mit einem filmbesuch ist
> bezüglich der Preisbildung sehr schlecht.

Hinsichtlich der Preisbildung sicherlich. Aber das ist dem Verbraucher in aller Regel total egal. Mich als Konsument interessiert nicht, wie ein Spieleverlag oder eine Kinogesellschaft seine Preise kalkuliert, sondern ob ich für das Geld einen angemessen Gegenwert empfinde. Besonders hohe Selbstkosten auf Seiten des Anbieters könnten höchstens dazu führen, dass ich Verständnis habe für eine bestimmte Preisfindung, nicht aber dazu, dass ich dieses Angebot dann auch annehmen muss.

Wenn ich nicht ins Kino gehe, sondern mir von dem Geld ein Spiel kaufe, habe ich immer noch keinen Kinofilm gesehen. Jeder Versuch eines Vergleiches muss an dieser Stelle also scheitern...

Allerdings scheint die Verwandschaft von Spielen und Filmen enger als vermutet zu sein, schließlich hat sich ja der Begriff "Spielfilm" geprägt... ;-)

Gruß, Thomas


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