Beitragvon Roland G. Hülsmann » 29. Januar 2004, 14:00
Bernd T. schrieb:
> nach diesem Eintrag stellt sich für mich die Frage: Kann man
> den Wert eines Spieles anhand der Spiellänge bemessen.
Wohl kaum!
Ein kürzeres Spiel kann man ja mehrmals spielen, wenn man mehr Zeit hat. Ich denke wichtig für den Wert, den ein Spiel für den Kunden hat, ist der Spaß und das Vergnügen, daß dieses Spiel ihm bereitet.
Und für den Verlag sind bei der Preisgestaltung sicherlich neben den Honoraren für Autoren, Grafiker, Redateure, etc. die Preise für die Spielmaterialien von entscheidener Bedeutung.
Und abgesehen davon, wird man seltenst ein Produkt zum sogenannten "empfohlenen Verkaufspreis" (EVK) erwerben, da die meisten Händler sich nicht vom Verlag/Hersteller das Recht auf eigene Kalkulation nehmen lassen. In der Praxis stellt ein aufgedruckter oder bekannter EVK eher einen Höchstpreis dar, der so hoch (bis zu 100%) über den Einkaufspreis des Händlers liegt, so daß er durchaus noch Kalkulationsspielraum hat.
Gruß
Roland