Beitragvon Gregor Breckle » 23. März 2004, 09:13
Hallo Markus,
> Aber ich sehe es doch wohl richtig, dass wenn ich Charaktere
> der einen mit bestimmten Karten der anderen gut bekämpfen
> kann, diese dafür auch auf der Hand haben muss - und das eben
> das sehr glücksabhängig ist, oder?
Das ist doch aber ein eher generelles Problem bei Kartenspielen.
Ich vermute mal ("Dr. Livingston, I presume"), dass du noch keine Sammelkartenerfahrung hast. Dort ist es in der Regel so, dass du mit Kartenstapeln zwischen 50 und 90 Karten spielst, und es oft Situationen gibt, in denen du genau weißt, dass du die passende Karte irgendwo in deinem Deck stecken hast, aber nicht auf deiner Hand. In dem Fall gilt es eben, Schadensbegrenzung zu betreiben, mit der aktuellen Hand das beste zu machen und auf bessere Karten zu hoffen. Das ist ein typisches Spielelement - und meines Erachtens auch ein sehr spannendes.
Und es ist ja auch ein Element, dass bei anderen "normalen" Kartenspielen zum Tragen kommt. Wenn ich bei San Juan unbedingt noch ein Rathaus brauche um zu gewinnen, ich es aber nicht ziehe, habe ich Möglichkeiten, selbst die Suche in die Hand zu nehmen, was mir aber keine Garantie darauf gibt, es zu finden. Wenn ich bei Schotten-Totten unbedingt die Grüne 5 brauche, um den entschiedenden geordneten Clan zu bilden, die grüne 5 aber beim Gegner ist, Pech gehabt.
Und hierbei finde ich die Einflußmöglichkeiten bei Blue Moon schon als ausreichend genug, um nicht mehr von sehr glücksbetont zu sprechen, sondern von einem normalen Glückselement, das es bei nahezu allen Spielen gibt.
Und der Rest ist, was du draus machst. Entdecke die Möglichkeiten
Viele Grüße
Gregor (arbeitet nicht bei dem schwedischen Heimausstatter)