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Attika - Subjektiv

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Philipp Klarmann

Attika - Subjektiv

Beitragvon Philipp Klarmann » 13. April 2004, 21:03

Am Wochenende kam Attika auf unseren Spieletisch. Nachdem wir etwas abstinent waren und Kaufzurückhaltung übten (der Keller übervoll, die Taschen leer), haben wir uns auf den Rat der freundlichen Verkäuferin im Vedes Maintaunuszentrum verlassen und Attika erworben.
In aller Kürze soviel: das Spiel war für einen Niespieler, eine Wenigspielerin und einen Spielverrückten sehr schnell begriffen und nach wenigen Runden waren erste Taktiken möglich. Das Spiel endete nicht durch das Verbinden von Heiligtümern, sondern durch den Bau der 30 Gebäude. Als wir auf die Uhr blickten, hatten wir die optimistischen 60 Minuten der Packung zwar verdoppelt, waren aber begeistert, da die Zeit wie im Fluge vergangen war. Noch eine ganze Weile lang sprachen wir über die Siegstrategien und kamen auf keine einheitliche...

Fazit: Ein echtes Highlight, kommt sicher wieder auf den Tisch.

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Suko

Re: Attika - Subjektiv

Beitragvon Suko » 13. April 2004, 22:40

Zumal es bei uns auch erst nach ca. der dritten Partie richtig gut wurde. Auch meiner Meinung nach eines der besten Spiele der Spiel 03 ...

Gruß

Suko

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Friedrich Boldt

Re: Attika - Subjektiv

Beitragvon Friedrich Boldt » 14. April 2004, 00:22

Philipp Klarmann schrieb:
>
> Als wir > auf die Uhr blickten, hatten wir die optimistischen 60
> Minuten der Packung zwar verdoppelt, waren aber begeistert,
> da die Zeit wie im Fluge vergangen war. Noch eine ganze Weile
> lang sprachen wir über die Siegstrategien und kamen auf keine
> einheitliche...
>
> Fazit: Ein echtes Highlight, kommt sicher wieder auf den Tisch.


Uns ging es genauso beim ersten Spiel und aus diesem wurden jetzt schon viele und weitere werden folgen. Jedesmal anders und spannend bis zum Schluss.

Gruß Fritz

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Matthias Prinz

Re: Attika - Subjektiv

Beitragvon Matthias Prinz » 14. April 2004, 10:57

Kann mich deiner Meinung nur anschliessen. Habe es auch mit 2 Niespielern gespielt und die waren direkt gefesselt.

Ebenfalls eines meiner 03er Highlights

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Tanja Sepke

Re: Attika - Subjektiv

Beitragvon Tanja Sepke » 14. April 2004, 14:05

Suko schrieb:
>
> Zumal es bei uns auch erst nach ca. der dritten Partie
> richtig gut wurde. Auch meiner Meinung nach eines der besten
> Spiele der Spiel 03 ...
>
> Gruß
>
> Suko


stimmt ;-).....


Für mich ist es [b] das [/b] beste Spiel. Zu einer Runde Attika habe ich eigentlich immer Lust....

Grüße aus Soest
Tanja

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Robert Vötter

Was ist so besonderes an dem Spiel ?

Beitragvon Robert Vötter » 14. April 2004, 14:59

Was ist so besonderes an Attika ?

Ich und meine Frau haben das Spiel auf der Münchner Spielwiesn gespielt (+eine Erklärerin).

Die Partie war sehr schnell vorüber,da die Erklärerin sehr schnell 2 Tempel miteinander verbunden hatte.
Ich und meine Frau blieben irgendwie ratlos zurück.
Ich habe das Spiel soweit kapiert,aber irgendwie hat mir wohl die erste Partie alles versaut.

Deshalb verstehe ich vielleicht den ganzen Hype um das Spiel nicht. Erklärt mir mal,wo der besondere Reiz ist.

Herzlichen Dank
Robert (Würde dem Spiel sicher eine zweite Chance geben,nur müßte ich es mir dazu kaufen und das würde ich mit meiner negativen Meinung zurzeit aber nicht)

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Steffen S.

Re: Was ist so besonderes an dem Spiel ?

Beitragvon Steffen S. » 14. April 2004, 15:09

Hallo Robert,

Attika ist ganz klar eines dieser Spiele, die man tunlichst NICHT nach der ersten Partie bewerten sollte. Die Kunst des Spiels, dessen voller Spielspaß sich m.E. vor allem mit 4 Spielern entfaltet, ist, den Gegnern durch ständiges Drohen von Verbindungen zu kosten- und zeitintensiven Gegenmanßnahen zu zwingen. Auf diese Weise entzieht man ihnen Karten, zerstört Baureihenfolgen, während man sich selbst fein weiterentwickelt - bevor es einem die Gegenspieler mit barer Münze zurückzahlen ;)
In den ersten Spielen ist es meistens tatsächlich so, dass man einfach ablegt, den echten Sinn von nicht sofortigem Verbauen nur mit Einschränkungen nutzt, und denkt: viel Glück im Spiel. Eine Täuschung! Es ist wirklich eher eine subtile Art von Druckausübung, die das Spiel so spannend macht. Immer wieder tun sich gefährliche Verbindungsmöglichkeiten auf, die dann durch Bauaktionen, oder durch verqueres Anlegen neuer Planplättchen unterbunden werden müssen. Wer sein Drohszenario am effektivsten aufrecht erhält, wird mit einem Bauvorteil beste Siegchancen haben. Oder es passiert sogar, dass die durch Gegenmaßnahmen ausgemergelten Gegenspieler irgenwann eine angedrohte Verbindung tatsächlich nicht mehr unterbinden können - dann geht´s auch mal schneller vorbei. Je erfahrener die Spielrunde, desto öfter wird das Verbauen der 30 Gebäude entscheiden. Doch wie oben gesagt: Um dort einen Vorteil zu erhaschen, ist das Androhen der anderen Siegbedingung immanentes Mittel.

Gib Attika noch einmal eine (oder besser mehrere) Chancen. Das Spiel ist wirklich eines der gang, ganz wenigen, bei denen ich darauf pochen würde, dass ein Ersturteil nach 1 (auch noch kurzen) Partie niemals treffend sein kann.

Gruß,
Steffen

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Kathrin Nos
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RE: Was ist so besonderes an dem Spiel ?

Beitragvon Kathrin Nos » 14. April 2004, 15:33

Hallo Robert,

"Robert Vötter" hat am 14.04.2004 geschrieben:
> Die Partie war sehr schnell vorüber,da die Erklärerin sehr
> schnell 2 Tempel miteinander verbunden hatte.

Das erscheint mir nicht die ideale Situation zu sein. Anscheinend kannte sie das Spiel ja schon und hatte damit m.E. einen Vorteil.

Ich kenne allerdings die Umstände nicht : Ist es auf der Spielwies'n eher wie auf einer Messe? Ist es nach Verlagen aufgeteilt? Oder gibt es verlagsübergreifende Ausleihen? Falls es ähnlich wie auf der Essener Messe ist (spiele-ausprobiertechnisch, meine ich jetzt), würde ich eher eine Art Moderation durch den/die Erklärer/in erwarten, also eine Anleitung, die einem einen leichten Einstieg ins Spiel bietet (da habe ich schon exzellente erlebt, aber leider auch schon sehr schlechte), aber je nach Spiel und Spielerfahrung (vor allem mit dem erklärten Spiel) sollte diese Person nicht unbedingt mitspielen.

> Deshalb verstehe ich vielleicht den ganzen Hype um das
> Spiel nicht. Erklärt mir mal,wo der besondere Reiz ist.

Steffens Posting fand ich schon sehr treffend. Meine Rezi nach einer deutlich zweistelligen Anzahl von Partien kannst Du hier nachlesen: http://www.hall9000.de/php/rezi.php?rezi=239

Bei http://www.boardgamegeek.com ist eine sehr ausführliche, englischsprachige Analyse über das Bauen aufgeführt, hier der Direktlink: http://tarotgames.netfirms.com/Attika_bil.txt

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Martin Ebel

Lieber: Durch die Wüste od. SvC

Beitragvon Martin Ebel » 14. April 2004, 16:02

Ich gehöre auch zu denen, die Attika werst einmal gespielt haben. Es ist für mich eine Mischung aus "Durch die Wüste" von R. Knizia und "SvC ", was die Rohstoffe angehet. alles recht gut zusammengemengt, aber ich spiele die genannten Spiele wegen der Klarheit der Spielidee lieber. naja, vielleicht kommt es ja noch nach dem 3. Spiel

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Heinrich Tegethoff

RE: Münchner Spielwies'n

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 14. April 2004, 16:07

Kathrin Nos schrieb:
> Ich kenne allerdings die Umstände nicht : Ist es auf der
> Spielwies'n eher wie auf einer Messe? Ist es nach Verlagen
> aufgeteilt? Oder gibt es verlagsübergreifende Ausleihen?
> Falls es ähnlich wie auf der Essener Messe ist
> (spiele-ausprobiertechnisch, meine ich jetzt), würde ich eher
> eine Art Moderation durch den/die Erklärer/in erwarten, also
> eine Anleitung, die einem einen leichten Einstieg ins Spiel
> bietet (da habe ich schon exzellente erlebt, aber leider auch
> schon sehr schlechte), aber je nach Spiel und Spielerfahrung
> (vor allem mit dem erklärten Spiel) sollte diese Person nicht
> unbedingt mitspielen.

Hallo Kathrin,

es gibt beides: Die Verlage stellen aus und haben z.T. Spieltische. Aber die
Spielwies'n zeichnet sich durch Platz für über 1000 Spieler aus, die aus über 2500
Spielen quasi ausleihen können, darunter auch Neuheiten, wenn dies die Verlage
unterstützen. Attika wurde sicher nicht am HiG-Stand gespielt, ergo von einem der
gut 60 ehrenamtlichen Erklärer "rübergebracht". Gelegentlich wird als Einstieg
auch mitgespielt, ist aber nicht die Regel, bei einem neuen Spiel aber gut denkbar.

Servus,
Heinz (war auf der letzten Spielwies'n erstmals als Helfer im Einsatz)

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Robert Vötter

[OT] Münchner Spielwies'n

Beitragvon Robert Vötter » 14. April 2004, 16:16

Das ist oft die Problematik,bei den Erklärern:

Entweder man erwischt einen,der das Spiel saugut kann und wird von verschiedenen Strategievorschlägen überworfen
oder man erwischt einen,der das Spiel eigentlich selbst selten gespielt hat,aber trotzdem versucht,so gut wie möglich zu erklären (Weil er aber zu selten gespielt hat,ist die Erklärung totales Chaos)

Soll hier keine Kritik sein und oft finde ich die Erklärer super. Persönlich spiele ich aber oft mit anderen Spielern oder werde selbst ein Erklärer.

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Steffen S.

Re: Lieber: Durch die Wüste od. SvC

Beitragvon Steffen S. » 14. April 2004, 16:18

Hallo Martin,

an dieser Stelle muss ich mal einen persönlichen Kommentar der Verwunderung loswerden, der sich (ich betone!) NICHT gegen irgend welche Einzelpersonen richtet, sondern genereller Natur ist.

Ich bin in der Diskussion über einige Spiele in letzter Zeit verblüfft, wie oft, und in wie z.T. enggültigem Charakter, ein Spiel von Leuten nach bereits EINER Partie beurteilt/gelobt/abgeurteilt wird. Ich beziehe mich nicht auf Spiele vom "Umfang" eines "Schnapp Land Fluss", wo ich mir da sauch zutrauen würde.

Ist es denn nicht wahrscheinlich, dass eine Erstpartie unmöglich die Qualitäten eines Spieles, gerade eines vielschichtigen, offenbaren kann?

Erneut: Versteht mich nicht falsch, Meinungen, PEEPs usw. sind richtig und wichtig, und gerne gesehen. Aber, ohne mich jetzt bitte zu steinigen, es dünkt mich ab und zu, dass mancher sein Urteilsvermögen da ein bisschen überschätzt. Ich selber würde mir eine Einschätzung von Spielen wie Attika o.v.a. nie und nimmer nach einer Partie zutrauen wollen.

Nachdenkliche Grüße,
Steffen

P.S.: In den Kommentaren von Boardgamegeek sind zu Zug um Zug fast alle mäßigen Bewertungen mit einem (oder beiden) der folgenden Sätze versehen: "Just played 1 game", "played 1 game with 2 players". Oft wird dem Sopiel bei 2 Spielern dann "wenig Interaktion" beschieden. Da frage ich mich schon: Ist das bei einem Spektrum von 2-5 Spielern nicht zu erwarten? Welchen Anspruch habe ich an die Differenziertheit meiner eigenen Urteilsbildung?

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Christoph Heinzl

Re: Was ist so besonderes an dem Spiel ?

Beitragvon Christoph Heinzl » 14. April 2004, 16:23

Steffen S. schrieb:
>

> Gib Attika noch einmal eine (oder besser mehrere) Chancen.
> Das Spiel ist wirklich eines der gang, ganz wenigen, bei
> denen ich darauf pochen würde, dass ein Ersturteil nach 1
> (auch noch kurzen) Partie niemals treffend sein kann.
>
> Gruß,
> Steffen

Hallo Steffen,

den "Hype" kann auch ich nicht nachvollziehen: das Spiel fand ich auch nach mehreren Partien immer noch langweilig (ich habs zwischenzeitlich auch verkauft).

Der Spielablauf ist banal; außerdem finde ich das Spiel sehr unübersichtlich. Der Aufwand, den man betreiben muss, um die Optionen der Mitspieler im Auge zu behalten, steht in keinem Verhältnis zum Spielwitz.

mfg

Christoph

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Steffen S.

Re: Was ist so besonderes an dem Spiel ?

Beitragvon Steffen S. » 14. April 2004, 16:31

Hallo Christoph,

ich stimme dir im Punkt "unübersichtlich" zu. Ich habe mir aus einem Bastelladen eine Tüte Holzwürfelchen (solche wie in El Grande) besorgt, die Platzhalter für die bereits verbauten Gebäude spielen. So geht´s etwas besser.

Banal finde ich das Spiel überhaupt nicht (an dieser Stelle mal wieder ein kritisches Augenzwinkern zu Formulierungen wie "es IST"). Im Gegenteil: Die Raffinesse des Spiels steckt im Detail. Wer nur ziehen-gucken-ablegen spielt, sollte sich mal eine Partie (Brettspielwelt?) gegen einige Freaks gönnen, um dem Ergebnis zu entnehmen, ob man nicht vielleicht DOCH noch mehr beachten kann ;)

Aber sicher: Dilbert´s "Master of the Obvious" folgend darf jeder seinen eigenen Geschmack haben. Spiele obliegen im Urteil der Subjektivität, einzig (wie unten angesprochen) ein angemessens Maß an Partien sollte man einem Spiel zugestehen. Du magst Attika nicht, das ist vollkommen ok. Dem Grande der Brettspieler scheint es anders zu gehen, das ist genauso ok, und mindert in keinster Weise deine (und andere) abweichende Meinungen!

Gruß,
Steffen

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Robert Vötter

Re: Lieber: Durch die Wüste od. SvC

Beitragvon Robert Vötter » 14. April 2004, 16:46

@Steffen

Zum Teil kann man nie ein Spiel überhaupt bewerten bzw. sagen,ob es gut oder schlecht ist.
Es kommt oft auf viele Faktoren darauf an:
z.b. Welche Mitspieler man hat
Ob man die Art des Spieles überhaupt mag
Ob man das Spiel überhaupt kapiert hat
(Bei Carcassonne ist mir erst bei der 4.Partie der Knopf aufgegangen).


Durch manche Computerspiele ist man selbst vielleicht ein bischen verwöhnt. Das Spiel soll gleich am Anfang Spaß machen und nicht erst nach z.b 6 Partien.
Ist zum Teil wie ein Autokauf: Du willst einsteigen und losfahren und nicht erst nach 6 Versuchen die Möglichkeit bekommen,erst zu fahren

Zum Thema zurück:
Wie gesagt,wir hatten eine Erklärerin,die begeistert von dem Spiel war und einer Mitspielerin (Meiner Tochter um genau zu sein) geholfen hat. Natürlich hat sie sehr schnell gewonnen.
Warum haben wir dann keine 2.Partie gespielt ?:
Meiner Frau war einfach zu sehr überfordert
Ich selbst hatte deshalb keine Lust mehr,weil ich gefunden habe,das der Glücksfaktor bei diesem Spiel sehr hoch ist( Wenn z.b. alle benötigten Gebäude immer ganz unten im Stabel sind,während ein anderer Spieler sie ganz oben hat)
[Natürlich sehr schwer zu berurteilen nach einer Partie]

Im großen und ganzen glaube ich,das das Spiel recht nett ist,aber zum Teil finde ich den Hype um das Spiel zu hoch.

Ich bedanke mich aber mal an alle,die mir das Spiel jetzt näher gebracht haben und ich verstehe zum Teil die Begeisterung.

Zum Thema nocheinmal wegen des ersten Eindruckes:
Ich selbst bekomme selbst hin und wieder Besuch und das Spiel sollte soweit funtkionieren,das jeder gleich mitkommt (Ohne erst das er 4 Partien dazu braucht)

Gruß
Robert
(Sorry für diese Unordnung beim Schreiben,aber ich mußte paar mal weg)

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Fritz Boldt

Re: Lieber: Durch die Wüste od. SvC

Beitragvon Fritz Boldt » 14. April 2004, 16:59

Steffen S. schrieb:
>
> Ich bin in der Diskussion über einige Spiele in letzter Zeit
> verblüfft, wie oft, und in wie z.T. enggültigem Charakter,
> ein Spiel von Leuten nach bereits EINER Partie
> beurteilt/gelobt/abgeurteilt wird. >
> Ist es denn nicht wahrscheinlich, dass eine Erstpartie
> unmöglich die Qualitäten eines Spieles, gerade eines
> vielschichtigen, offenbaren kann?
>

ich glaube das Problem liegt woanders. Da die Möglichkeit zum Spielen ja doch durch Beruf, Familie, Studium etc.nicht täglich vorhanden ist und die Menge an Spielneuheiten (ältere Gute will man ja auch noch spielen!) nicht gerade gering ist, ist es vielleicht aus diesem Grund verständlich, dass man nach 2 etwas unbefriedigenden Partien das Spiel abhakt und sich dem nächsten zuwendet. So geschehen bei mir mit "Amulett", das ich bereits nach dem ersten Spiel grumelnd ins Regal direkt neben "Wongar" gelegt habe. Bei "Attika" wars eben nicht so. Das erste Spiel lief hervorragend, das zweite ebenso und jetzt bin ich absoluter "Attika-Fan" und könnte es momentan (neben "Zug um Zug") immer und immer wieder spielen.
Wie ich jetzt lese ist es bei anderen nicht so gelaufen und aus meiner aktuellen Erfahrung mit Attika werde ich jetzt bestimmt einige meiner "abgelegten" Spiele, die in der großen Mehrheit (mir bisher unverständlich) gut angekommen sind (z.B.Amulett) ein weiteres Mal ausprobieren, vielleicht ist mir wirklich unter dem o.g. Zeitdruck ein Highlight unerkannt geblieben.

Viele Grüße
Fritz

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Philipp Klarmann

Re: Lieber: Durch die Wüste od. SvC

Beitragvon Philipp Klarmann » 14. April 2004, 16:59

>Durch manche Computerspiele ist man selbst vielleicht ein bischen verwöhnt. Das Spiel soll gleich am Anfang Spaß machen und nicht erst nach z.b 6 Partien.
Ist zum Teil wie ein Autokauf: Du willst einsteigen und losfahren und nicht erst nach 6 Versuchen die Möglichkeit bekommen,erst zu fahren.

Das nennt man "Instant Gratification". Leider eine ungute Entwicklung unserer Zeit.

Attika ist in der Tat äußerst tiefgängig und selbst mit dem Glücksfaktor spielbar. Wer nicht soviel Glück mag, kann ja offen spielen (d.h. die Plättchen einfach umdrehen).

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Steffen S.

Re: Lieber: Durch die Wüste od. SvC

Beitragvon Steffen S. » 14. April 2004, 17:13

Hallo Philipp,

ich denke offen spielen wird das Spiel eher zerstören. Attika hat einen Glücksfaktor, sicherlich - glücksBETONT ist es m.E. aber nicht. Es ist eine von mehreren Künsten in Attike, ein gutes Risikomanagement zu entwickeln, oder anders ausgedrückt: Eine Spielweise zu etablieren, die dem Nachzieh"glück" nicht so ausgeliefert ist. Das ist durchaus möglich!

Gruß,
Steffen

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Christian Hildenbrand

RE: Münchner Spielwies'n

Beitragvon Christian Hildenbrand » 14. April 2004, 17:48

"Heinrich Tegethoff" hat am 14.04.2004 geschrieben:

> Attika wurde sicher nicht am HiG-Stand
> gespielt, ergo von einem der
> gut 60 ehrenamtlichen Erklärer "rübergebracht".

Hihi ... sogar hundertprozentig nicht ! Denn am HiG-Stand gab es keinerlei weibliche Erklärer. ;-)

Ciao, Christian (... war der einzige mit längeren Haaren am HiG-Stand ... :-) )

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Philipp Klarmann

Re: Lieber: Durch die Wüste od. SvC

Beitragvon Philipp Klarmann » 14. April 2004, 18:25

Ich meinte auch nur das oberste Plättchen offen legen. Ist aber auch m.E. unnötig und zerstört den Risikomanagementteil des Spiels.


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