Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 18. April 2004, 08:41
heinrich glumpler schrieb:
> Ich melde mich nur, um zu erwähnen, dass sich die Geister an
> diesem Spiel scheiden - es wird von Rollenspielern geschätzt
> und taktischen Spielern nicht geschätzt [...]
Effendi,
ich melde mich auch gleich mal, um zu erwähnen, dass mir die "Geschichten aus 1001 Nacht" recht gut gefallen, obwohl ich kein Rollenspieler bin.
Ich kann schon nachempfinden, wenn Taktik/Strategiespieler der Spielmechanik etwas distanziert gegenüber stehen: Sie gehen ja davon aus, dass man sich bei einem Spiel nur so lange mit schriftlichem Material beschäftigen muss, bis man die Regeln einmal verstanden hat, und dann einfach nur noch spielt.
Bei den "Geschichten" ist das fortwährende Nachschlagen in Tabellen und das Heraussuchen von Konseqenzen eigener Entscheidungen aus einem umfangreichen Buch aber eins der Haupt-Spielemente. Daran sind Rollenspieler eher gewöhnt und "fremdeln" daher gegenüber dieser Spielmechanik nicht.
Mir persönlich macht das nichts aus (ich hab´ schon mal ein Buch gelesen) und ich schätze die "Geschichten" auch wegen ihrer Option, ein unterhaltsames Solo-Spiel zu ermöglichen.
Erwähnen muss man allerdings, dass es sich Gruppen ab vier Spielern doch manchmal etwas in die Länge zieht, aber zu zweit und zu dritt macht es sich nach meiner Erfahrung gut, weil man da fortwährend etwas zu tun hat.
Mit einem lieben Gruß
Gustav