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nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Barbara Nostheide

nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Barbara Nostheide » 22. April 2004, 11:42

Um der Diskussion über die bezahlten Einträge bei den Einkaufsquellen und Spieleanbietern- und versendern ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen: 25,- Euro im Jahr kann man wohl nicht als "bezahlte Werbung" bezeichnen. Dies ist lediglich eine Bearbeitungsgebühr - mehr nicht! :wink:

Barbara Nostheide

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Fritz Meinhard

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Fritz Meinhard » 22. April 2004, 12:14

Barbara Nostheide schrieb:
> 25,- Euro im Jahr kann
> man wohl nicht als "bezahlte Werbung" bezeichnen. Dies ist
> lediglich eine Bearbeitungsgebühr - mehr nicht! :wink:

Wenn man dieser Logik folgen will, müssten logischerweise auch für viele andere Seiten der spielbox.de für den jeweils angefallenen Arbeitsaufwand Bearbeitungsgebühren erhoben werden? Ob da Ravensburger und andere Verlage etc. mitmachen?

In der Regel finanzieren sich, wenn überhaupt, Seiten wie die Spielbox.de über Werbung, die dann auch als solche zu erkennen ist. Hier wird aber jetzt der Hebel am vermeintlich schwachen Glied so angesetzt, dass man die Händler und Anbieter praktisch zwingt Kosten zu übernehmen, um auf der Link-Seite, die eigentlich freie Informationen vermuten läßt, zu bleiben. Hundert Links sind dann schon 2500,- EUR im Jahr und das sind doch keine Peanuts?

Und es stellt sich zwangsweise die Frage, warum sind all die anderen Links kostenlos, erfordert deren Einstellung und Pflege keinen Aufwand, sind dort nur Pages betroffen, die keinen finanziellen Vorteil durch diese Verlinkung haben etc?

Aber wir wollen hier keine Haare spalten, Fakt ist, dass man im allgemeinen unter Link-Hinweisen keine, durch irgendwelche Vorleistungen der Verlinkten, selektierte Angaben vermutet.!

Fritz

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Manfred

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Manfred » 22. April 2004, 12:21

Immerhin scheint es den meisten Versendern und Geschäften eine zu hohe Gebühr zu sein. Ansonsten würde es wohl wesentlich mehr Einträge geben.

Wenn es sich nur um eine Bearbeitungsgebühr handeln soll, würde ich allerdings eine jährliche Gebühr von 25 Euro auch als sehr hoch empfinden.

Eine Linkliste, die nicht möglichst komplett ist, hat für mich keinen Nutzen. Wahrscheinlich findet sich jemand, der auf seiner Website einen kompletten Einkaufsführer anbieten kann. Schade nur, dass der Einkaufsführer auf dieser Seite nicht mehr zu benutzen ist.

Ich hoffe, dass sich dieser Trend nicht weiter fortsetzt. Ich dachte zumindest immer, dass diese Seite relativ unabhängig wäre.

Manfred

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Jan Ostmann

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Jan Ostmann » 22. April 2004, 12:55

Hallo,

bei aller Aufregung will ich hier doch mal eine Lanze für die Spielbox brechen:

1. Sicher: der Begriff Bearbeitungsgebühr ist komisch - soll wohl aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Preises (25 € im Jahr) für die "Anzeige" zum Ausdruck bingen. Bedenkt man, wie viele kaufwillige Vielspieler sich hier tummeln, ist dieser Betrag nicht gerade hoch.

2. Link-Seiten lassen immer eine selektierte Auswahl vermuten: Zum einen gibt es keine Vollständigkeit im Internet - die ist bei der Schnellebigkeit gar nicht zu bewerkstelligen. Zum anderen stellt jede Linkliste eine Auswahl der persönlich für empfehlenswert gehaltenen Internetseiten dar. Auch hier bei der Spielbox.

4. Selbst wenn die Linkliste komplett ist hat sie nicht mehr Nutzen für mich. Für mich als Käufer von Spielen ist es wichtig, die günstigen Anbieter in der Liste zu haben. All die Versender, die im Vergleich wesetnlich teurer sind - scheiden für mich persönlich sowieso aus. Hinzu kommt, dass ich nicht die Zeit habe, für jedes Spiel etwa 100 Internetanbieter miteinander zu vergleichen. (Da sollte dann jemand mal lieber eine Brettspiele-Preisvergleichs-Seite entwickeln. [Wetten, dass derjenige dann - früher oder später - auch Geld nimmt von den Anbeitern?!])

5. Versender, denen die 25 € zu teuer sind, meinen wohl, dass sich das nicht rechnet. Dementsprechend werden das die eher hochpreisigen Anbieter sein, bei denen nicht so viele Bestellungen eingehen. Diese scheiden für mich - siehe 4 - eh aus.

6. Hundert Links = 2500 €. Das klingt viel - ist aber unrealistisch. Denn momentan sind es ja gerade mal ca. 15 - und hundert waren und werden es wohl auch kaum werden.

7. Für Spieleversender ist die Verlinkung bares Geld (siehe oben Punkt 1). Die Spielbox ist ein kommerzielles Blatt. Ergo will sie Gewinn oder zumindest keinen Verlust machen. Daher ist es ihr gutes Recht in der Marktwirtschaft für Werbung Geld zu verlangen.

8. Mir als Abonnent der Zeitschrift ist es immer noch lieber, dass diejenigen ihren (finanziellen) Beitrag zum Erhalt der Zeitschrift und ihrer Qualität, welche einen direkten finanziellen Nutzen davon haben, bevor der Preis der Zeitschrift erhöht wird und die Kosten auf das wirklich schwächste Glied - den Enabnehmer - aufgedrückt werden.

NiceDice, JanMS

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Michael Weber

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Michael Weber » 22. April 2004, 13:12

> Wenn man dieser Logik folgen will, müssten logischerweise
> auch für viele andere Seiten der spielbox.de für den jeweils
> angefallenen Arbeitsaufwand Bearbeitungsgebühren erhoben
> werden? Ob da Ravensburger und andere Verlage etc. mitmachen?

Achtung Smilie ...


> In der Regel finanzieren sich, wenn überhaupt, Seiten wie die
> Spielbox.de über Werbung, die dann auch als solche zu
> erkennen ist.
??? Es steht doch alles daneben.

> schwachen Glied so angesetzt, dass man die Händler und
> Anbieter praktisch zwingt Kosten zu übernehmen, um auf der
> Link-Seite, die eigentlich freie Informationen vermuten läßt,
> zu bleiben. Hundert Links sind dann schon 2500,- EUR im Jahr
> und das sind doch keine Peanuts?

Für eine Zeitschrift mit Online-Auftritt und voller Redaktion ist das sicherlich ein Witz.

> Und es stellt sich zwangsweise die Frage, warum sind all die
> anderen Links kostenlos, erfordert deren Einstellung und
> Pflege keinen Aufwand, sind dort nur Pages betroffen, die
> keinen finanziellen Vorteil durch diese Verlinkung haben etc?

ne, anders herum: Bei den Anbietern sind nur Seiten betroffen, die einen finanziellen Vorteil haben.

Michael
(versteht die Aufregung nicht wirklich)

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Michael Weber

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Michael Weber » 22. April 2004, 13:14

Manfred schrieb:
> Ich hoffe, dass sich dieser Trend nicht weiter fortsetzt. Ich
> dachte zumindest immer, dass diese Seite relativ unabhängig
> wäre.

Bitte? Was haben bezahlte EInträge mit unabhängig zu tun? Dann müsste jedes Printmedium - weil abhängig von Werbung - gemieden werden.

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Guenter Cornett

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Guenter Cornett » 22. April 2004, 13:15

Jan Ostmann schrieb:
>
> Hallo,
>
> bei aller Aufregung will ich hier doch mal eine Lanze für die
> Spielbox brechen:
>
> 1. Sicher: der Begriff Bearbeitungsgebühr ist komisch - soll
> wohl aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Preises (25 € im
> Jahr) für die "Anzeige" zum Ausdruck bingen. Bedenkt man, wie
> viele kaufwillige Vielspieler sich hier tummeln, ist dieser
> Betrag nicht gerade hoch.

Nun, wenn man für jeden Link 25,- Euro bezahlen müsste, wäre es teurer.
Die Gründe dafür, dass ein spielbox-Link gegenwärtig einen höheren Marktwert hat als andere, liegt aber u.a. auch an der unentgeltlichen Leistung vieler Spieler.
Siehe mein Rechenbeispiel:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=88134&t=88004

>
> 2. Link-Seiten lassen immer eine selektierte Auswahl
> vermuten: Zum einen gibt es keine Vollständigkeit im Internet
> - die ist bei der Schnellebigkeit gar nicht zu
> bewerkstelligen. Zum anderen stellt jede Linkliste eine
> Auswahl der persönlich für empfehlenswert gehaltenen
> Internetseiten dar. Auch hier bei der Spielbox.

Empfehlenswert aufgrund des Inhalts oder weil für den Link bezahlt wurde...

> 4. Selbst wenn die Linkliste komplett ist hat sie nicht mehr
> Nutzen für mich. Für mich als Käufer von Spielen ist es
> wichtig, die günstigen Anbieter in der Liste zu haben. All

Was die Einkaufsquellen angeht, so ist es wichtig, einen Spieleladen in der Nähe zu finden. Und da ist die Auswahl auf der Spielbox-Seite inzwischen sehr gering.


> die Versender, die im Vergleich wesetnlich teurer sind -
> scheiden für mich persönlich sowieso aus. Hinzu kommt, dass
> ich nicht die Zeit habe, für jedes Spiel etwa 100
> Internetanbieter miteinander zu vergleichen. (Da sollte dann

Nein, nicht für jedes Spiel, aber man schaut sich sicherlich mehrere Anbieter an und sucht sich davon ein paar aus, deren Seiten einem besonders gefallen. Und es gibt auch Sparten-Anbieter wie Spinxh-Spiele, die nicht ganze Palette haben, sondern nur eine kleine Zielgruppe bedienen. Die findet man dann nicht mehr, wenn sich das für diese Anbieter nicht mehr rechnet.

> jemand mal lieber eine Brettspiele-Preisvergleichs-Seite
> entwickeln. [Wetten, dass derjenige dann - früher oder später
> - auch Geld nimmt von den Anbeitern?!])

Und damit wäre es dann auch keine neutrale Preis-Vergleichsseite mehr. Die Seite wäre tot.
>
> 5. Versender, denen die 25 € zu teuer sind, meinen wohl, dass
> sich das nicht rechnet. Dementsprechend werden das die eher
> hochpreisigen Anbieter sein, bei denen nicht so viele
> Bestellungen eingehen. Diese scheiden für mich - siehe 4 - eh
> aus.

Vielleicht leisten sich gerade die hochpreisigen Anbieter, die Anzeige, weil sie das geld von den Spielern wieder reinkriegen ;-)
Das ist Kaffeesatzleserei.

Sache ist, dass es einfacher ist, Preise hochzuhalten, wenn weniger Konkurrenz sichtbar ist.


> 6. Hundert Links = 2500 €. Das klingt viel - ist aber
> unrealistisch. Denn momentan sind es ja gerade mal ca. 15 -
> und hundert waren und werden es wohl auch kaum werden.

2x 15: Einkaufsquellen und Links. Wer auf beiden vertreten ist zahlt 50 Euro/Jahr.

30,-x25,-=750,- Euro: lohnt sich das wirklich für eine Verschlechterung des Angebots ? Oder wäre es nicht sinnvoller gewesen, die betroffenen Anbieter mal zu einer Abo-Aktion zu bewegen?

> 7. Für Spieleversender ist die Verlinkung bares Geld (siehe
> oben Punkt 1). Die Spielbox ist ein kommerzielles Blatt. Ergo
> will sie Gewinn oder zumindest keinen Verlust machen. Daher
> ist es ihr gutes Recht in der Marktwirtschaft für Werbung
> Geld zu verlangen.

Ja, das ist ihr gutes Recht. Es ist auch ihr gutes Recht, kostenlose Leistungen in Anspruch zu nehmen (machen wir als Kleinverlag auch). Aber ich halte das in diesem Fall für kleinkariert und denke, dass sich Peep-Schreiber vielleicht doch etwas verarscht vorkommen.

> 8. Mir als Abonnent der Zeitschrift ist es immer noch lieber,
> dass diejenigen ihren (finanziellen) Beitrag zum Erhalt der
> Zeitschrift und ihrer Qualität, welche einen direkten
> finanziellen Nutzen davon haben, bevor der Preis der
> Zeitschrift erhöht wird und die Kosten auf das wirklich
> schwächste Glied - den Enabnehmer - aufgedrückt werden.

Der zahlt das sowieso - ob über das Abo oder über den Laden.

Daher sollten Massnahmen IMHO eher in Richtung auf Ausbreitung des Angebots gehen (z.B. Abo-Aktion oder Werbeplakat in Spieleläden), nicht auf Einschränkung (kein umfassendes Verzeichnis mehr).

Gruß, Günter

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B.Reimann

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon B.Reimann » 22. April 2004, 13:46

Bei aller Milchmädchenrechnerei, die hier angestellt wird:
Hat schon jemand in Erwägung gezogen, dass der Verlag nicht nur ehrenamtliche Mitarbeiter beschäftigt? Mich wundert, dass das nicht mal ein Spieleverleger (Cornett) weiß. Wenn ich die Stunden überschlage, die für spielbox-online wohl gearbeitet wird, dann wird da einiges zusammenkommen. Ich tippe auf eine vier- oder fünfstellige Zahl im Jahr.
Bernd

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Guenter Cornett

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Guenter Cornett » 22. April 2004, 13:50

Michael Weber schrieb:
>
> Manfred schrieb:
> > Ich hoffe, dass sich dieser Trend nicht weiter fortsetzt. Ich
> > dachte zumindest immer, dass diese Seite relativ unabhängig
> > wäre.
>
> Bitte? Was haben bezahlte EInträge mit unabhängig zu tun?
> Dann müsste jedes Printmedium - weil abhängig von Werbung -
> gemieden werden.

Manfred schrieb ja auch nicht unabhängig sondern [i]relativ[/i] unabhängig. Ich denke, man kann zum Beispiel nicht erwarten, dass ein Verlag, der eine ganzseitige Anzeige bucht, bei den Rezensionen völlig unberücksichtigt bleibt, selbst wenn dessen Spiele nicht unbedingt rezensierenswert sind. Die relative Unabhängigkeit endet IMHO dort, wo der Spieleverlag Einfluß auf den Inhalt der Rezensionen nehmen bzw. eine negative Auswahl von Konkurrenten vornehmen kann. Soetwas ist bei der Spielbox aber nicht im Ansatz erkennbar.

Eine Spielezeitung wäre für mich z.B. dann nicht mehr [i]relativ[/i] unabhängig, wenn sie sich auf Rezensionen von Anzeigenkunden beschränkte. Dass ist bei dieser Linkempfehlung so.

Zur Kennzeichnung:
Zwar steht drüber, dass es sich um bezahlte Eiträge handelt, aber die Einbindung unter Linkseiten lässt schon anderes vermuten. Als Internetnutzer liest man sich so etwas nicht immer durch, weil man schnell auf das klickt, was einen interessiert und andere Infos ausblendet. Statt des kleinen (+) wäre IMHO eine Geldscheingrafik angemessener. Ist aber nicht Hauptkritikpunkt meinerseits.

Gruß, Günter

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Guenter Cornett

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Guenter Cornett » 22. April 2004, 13:59

B.Reimann schrieb:
>
> Bei aller Milchmädchenrechnerei, die hier angestellt wird:
> Hat schon jemand in Erwägung gezogen, dass der Verlag nicht
> nur ehrenamtliche Mitarbeiter beschäftigt? Mich wundert, dass

Das wird als bekannt vorausgesetzt.

> das nicht mal ein Spieleverleger (Cornett) weiß. Wenn ich die

Ist dir denn bekannt, dass die Zeitung selbst und die Anzeigen darin ebenfalls nicht kostenlos sind? Vermutlich nicht.

> Stunden überschlage, die für spielbox-online wohl gearbeitet
> wird, dann wird da einiges zusammenkommen. Ich tippe auf eine
> vier- oder fünfstellige Zahl im Jahr.

Genau. Und wieviel davon sind unentgeltliche Leistungen von Spielern?

Niemand hier spricht der Spielbox ab Geld für Leistungen zu nehmen. Die Kritik besteht darin dass die Leistung eingeschränkt wird, um etwas mehr Geld zu einzunehmen.

Mein - momentan noch kostenloser - Tipp an dich:
Lerne lesen!

Gruß, Günter

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Ralf Arnemann » 22. April 2004, 16:24

> 5. Versender, denen die 25 € zu teuer sind, meinen wohl, dass sich das nicht
> rechnet. Dementsprechend werden das die eher hochpreisigen Anbieter sein,
> bei denen nicht so viele Bestellungen eingehen.
Die Logik ist völlig verkehrt!

Gerade die eher hochpreisigen Anbieter investieren in der Regel mehr in die Werbung. Die preiswerten sind da zurückhaltend, weil sie es sich bei ihren niedrigen Margen weniger leisten können und sie eben wegen der attraktiven Preise auch nicht so nötig haben.

Ansonsten schließe ich mich Guenter Cornett an.

Ich habe wirklich keine Probleme damit, daß Leute für ihre Arbeit Geld haben wollen.
Aber wenn sich das wie hier so stark mit viel ehrenamtlichen Engagement mischt, dann wird es schwierig.
Und die gewählte Form ist schon etwas quarkig, bezahlte Werbung sollte klar erkennbar sein und nicht auf Kosten der Information gehen.

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Streit um Kaisers Bart?

Beitragvon Ralf Arnemann » 22. April 2004, 16:41

Vielleicht geht es ja noch mehr Teilnehmern hier so: Ich hatte diese Seite bisher noch nie angeschaut (man kennt halt genug Bezugsquellen).

Das habe ich jetzt mal nachgeholt und habe das Gefühl, die Diskussion steht in keinem Verhältnis zur Ursache.
Da finden sich im ganzen Verzeichnis gerade mal 23 Adressen für ganz Deutschland (oder ganz Europa ...).
Fast möchte ich behaupten, da habe ich alleine ja schon in mehr Läden eingekauft.

Wenn ich mich an der Liste orientieren würde, müßte ich locker 50 km fahren, obwohl ich alleine vor Ort einige ausgezeichnete Bezugsquellen habe.
Von den Versendern ganz zu schweigen - wenn da Autoritäten wie "Adam spielt" fehlen, ist so eine Liste doch schlicht unbrauchbar.

Fazit: Diese Seite gehört zu den schwächeren Stellen im ansonsten sehr guten Online-Angebot der Spielbox, da lohnt der Streit nicht.

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Guenter Cornett

ca 80% wurden wegrasiert

Beitragvon Guenter Cornett » 22. April 2004, 16:59

Ralf Arnemann schrieb:
>
> Da finden sich im ganzen Verzeichnis gerade mal 23 Adressen
> für ganz Deutschland (oder ganz Europa ...).
> Fast möchte ich behaupten, da habe ich alleine ja schon in
> mehr Läden eingekauft.

Naja, das sind jeweils etwa 80 Adressen weniger als im letzten Jahr (webarchive.org)

> Wenn ich mich an der Liste orientieren würde, müßte ich
> locker 50 km fahren, obwohl ich alleine vor Ort einige
> ausgezeichnete Bezugsquellen habe.
> Von den Versendern ganz zu schweigen - wenn da Autoritäten
> wie "Adam spielt" fehlen, ist so eine Liste doch schlicht
> unbrauchbar.

Ja, bis vor kurzem war sie noch eine Empfehlung wert.

> Fazit: Diese Seite gehört zu den schwächeren Stellen im
> ansonsten sehr guten Online-Angebot der Spielbox, da lohnt
> der Streit nicht.

Glaubst du es bleibt bei der Streichung des einen Angebots?

Gruß, Günter

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Steffen S.

Re: Streit um Kaisers Bart?

Beitragvon Steffen S. » 22. April 2004, 16:59

Ähm,

Ralf, du weißt dass die Seite bereits abgändert wurde, und GERADE DESHALB jetzt eben nur noch so wenige Anbieter gelistet sind, und du eGERADE DESHALB ANSCHEINEND 50km fahren musst, weil der kleine Spieleladen um die Ecke keine 25 EUR investiert hat...? Oder reden wir jetzt aneinander vorbei?

Gruß,
Steffen

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Steffen S.

Re: ca 80% wurden wegrasiert

Beitragvon Steffen S. » 22. April 2004, 17:00

Oh, hallo Guenter ;)

16:59 ist doch einfach die schönste Zeit zu posten, nicht wahr :))

Zeitige Grüße,
Steffen

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Guenter Cornett

[OT] Re: ca 80% wurden wegrasiert

Beitragvon Guenter Cornett » 22. April 2004, 17:16

Steffen S. schrieb:
>
> Oh, hallo Guenter ;)
>
> 16:59 ist doch einfach die schönste Zeit zu posten, nicht
> wahr :))

Ja, gleich nach dem Frühstück ...

Gruß,
Günter, der Schnellere

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Udo Möller

Re: nur noch bezahlte Einträge auf den Linkseiten

Beitragvon Udo Möller » 22. April 2004, 23:17

In vielen anderen Bereichen ist es so, dass man für Beiträge bezahlen muss, wenn die eigenen Produkte genannt werden sollen (z.B. medizinprodukte) oder stattdessen eine Anzeige schalten muss, damit die Presseveröffentlichung überhaupt aufegnommen wird.
Hier geht es in eine ähnliche Richtung.
Oder man wird umgekehrt explizit angesprochen, wenn über das eigene Produkt gesprochen wird, doch eine begleitende Anzeige zu schalten.

Auch wenn ich nicht dafür bin, dass man hier für den Link zu einem Spielwarenladen eine (jährliche) Bearbeitungsgebühr bezahlen muss, so ist diese doch vergleichsweise niedrig. Z.b. bezahlt man für Firmeneinträge auf kommerziellen Suchseiten oder Taxi-Adresseiten leicht das mehrfache des hier genommenen Betrages.
Ein Problem sehe ich darin, dass viele Läden gar nicht wissen, dass sie bsiher in der Liste aufgeführt waren, da sie möglicherweise von einem Spieler genannt wurden. Ich hatte beispielsweise einen Laden eingetragen, der nicht günstig, aber ausgesprochen kompetent ist und ein riesiges Angebot hat - der ist jetzt verschwunden und mit ihm die Möglichkeit der Beratung für den Kunden. Stattdessen werden mehr udn mehr die Online-Anbieter gewinnen.

LUdo ergo sum

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Krasse Änderung

Beitragvon Ralf Arnemann » 23. April 2004, 10:33

> Naja, das sind jeweils etwa 80 Adressen weniger als im letzten Jahr
> (webarchive.org)
Das ändert in der Tat die Bewertung!
(Und damit auch Zustimmung zum Beitrag von Steffen S.).

Die Diskussion hatte bisher sehr stark den Tenor "ab jetzt muß bezahlt werden" und eben nicht "es sind 80% gelöscht worden".
Das hatte mich in die Irre geführt.

Insgesamt über 100 Adressen sind zwar auch noch ein Stück entfernt von einer vernünftigen Abdeckung (die dürfte wohl um einen Faktor 2 bis 4 höher liegen), aber doch eine gute Arbeitsbasis.

Die jetzige Minisammlung ist dagegen lächerlich.
Man könnte jetzt auch fragen: "Wieso sollte man 25 Euro zahlen, um in so einer sinnlosen Liste zu erscheinen".

Insgesamt also wirklich eine blöde Aktion.


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