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Goa-kein SdJ!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Thomas O.

Re: Zug um Zug - Minuspunkte

Beitragvon Thomas O. » 22. April 2004, 20:03

Hans schrieb:
>
> > P.S.: Das Argument: "Spiel halt mal häufiger" ist m.E. ohne
> > eine Angabe des anderen
>
> Es ist dem posting zu entnehmen, dass seine Angaben aufgrund
> _eines_ Spiels mit 5 Spieler gemacht wurden, also was willst
> du??

Lieber Hans,

ich kann nur wiederholen, dass meine geschilderte Erfahrung keineswegs die Bedeutung einer repräsentativen Aussage haben sollte - und deshalb stand´s ja auch nur im P.S. Meine Angaben beruhen auf meinen Überlegungen zum Spiel - dass mein Erlebnis diese Gedanken stützt, ist nett aber nebensächlich ;-)

Thomas (der Wort-im-Mund-Verdreherei auch nicht sehr schätzt)

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Erhard Portner
Kennerspieler
Beiträge: 504

RE: Zug um Zug - Minuspunkte

Beitragvon Erhard Portner » 22. April 2004, 20:38

Steffen S. schrieb:
>
> Bei mir: Einmal in 40 Partien.... sagt das was aus?
>


Hallo Steffen,

Deine Begeisterung für "Zug um Zug" finde ich toll - und kann ich auch sehr gut nachvollziehen! Finde das Spiel ja bekanntermaßen ebenfalls super :-) .

Aber, was ich gerne von Dir wissen möchte: Ich habe bislang 8 Partien gespielt, verfüge also noch nicht über Deinen Erfahrungsschatz aus 40 Partien. Mich würde interessieren, ob der Spielreiz anhält; denn bei vielen anderen Spielen, die zunächst auch einen großen Spielreiz haben, lässt dieser im Laufe der Zeit - je öfter man das Spiel spielt - dann doch nach (dies erging mir übrigens bei "Attika" so).

Mit eisenbahnerischen Grüßen
Erhard

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Udo Möller

Pfiffig & Einfach

Beitragvon Udo Möller » 22. April 2004, 23:52

Na, da fallen mir auch zwei ein, die in meinen Augen (und denen unserer Spielerunden) gute Chancen haben:
Maka Bana und Iglu Pop.
Die sind einfach und pfiffig, wobei Iglu Pop mehr etwas für Kinder, Maka Bana für die etwas älteren ist. Maka Bana war bei uns in allen Runden der Hit, so fern nicht die Enderegelung (alle Bauplätze eines Strandes müssen belegt sein, wobei auch Tikis mitzählen!) missachtet wurde, weil sich das Spiel ansonsten in die Länge zieht (ist zu Anfang passiert!).

Also: Maka Bana

LUdo ergo sum [Bei Maka Bana in über 20 Partien erst zweimal gewonnen :-)]

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Jost Schwider

RE: Goa-kein SdJ!

Beitragvon Jost Schwider » 23. April 2004, 07:35

"Helmut Lehr" hat am 21.04.2004 geschrieben:

> Nachdem ich mir jetzt die Spielregel durchgeschaut habe,
> ist mir klar, dass GOA schon mal kein Spiel desm Jahres
> werden kann.

100% ACK!

Aber - nebenbei bemerkt - es ist auch kein Puerto Rico-Nachfolger, wie es hier schon mal angedeutet wurde.

> Zum Publikumspreis für den Wenigspielekäufer
> zu Weihnachten nicht geeignet.

OK, das waren Tikal und co. aber auch nicht! ;-)

> Und wenn ich mir manche Top10 und Top 5 anschaue, sind es
> lauter Freakspiele!

Wo fangen "Freakspiele" bei dir an? Gehören z.B. San Juan, Attika oder Anno 1503 auch schon zu dieser Kategorie?

> Etwas pfiffiges Einfaches ist dabei gefragt. Im Moment
> fällt mir da nur "Zug um Zug" ein.

Was ist mit den o.g. Spielen und weiteren Geheimtipps wie z.B. Feurio?

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Helmut Lehr

RE: Goa-kein SdJ!

Beitragvon Helmut Lehr » 23. April 2004, 14:12

Jost Schwider schrieb:
>

> OK, das waren Tikal und co. aber auch nicht! ;-)


Richtig!
> Wo fangen "Freakspiele" bei dir an? Gehören z.B. San Juan,
> Attika oder Anno 1503 auch schon zu dieser Kategorie?

SJ und Anno ja, Attika mit Abstrichen.

Helmut

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Volker L.

RE: Goa-kein SdJ!

Beitragvon Volker L. » 23. April 2004, 14:27

Helmut Lehr schrieb:
>
> Jost Schwider schrieb:
> >
>
> > OK, das waren Tikal und co. aber auch nicht! ;-)
>
>
> Richtig!

Tikal akzeptiert, aber wer ist "und co." ?
Allenfalls El Grande fällt mir da ein.

> > Wo fangen "Freakspiele" bei dir an? Gehören z.B. San Juan,
> > Attika oder Anno 1503 auch schon zu dieser Kategorie?
>
> SJ und Anno ja, Attika mit Abstrichen.

:-? :-? :-? Anno 1503 ist für Dich eher ein Freakspiel als Attika :-? :-? :-?

Gruß, Volker (würde SJ und Anno nicht, Attika näherungsweise als Freakspiel ansehen)

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Markus N.

Goa-kein SdJ! Aber San Juan!

Beitragvon Markus N. » 23. April 2004, 16:39

Hey,

San Juan hat durchaus Chancen!
Wir haben es jetzt schon des öfteren mit Wenig-Spielern gespielt!
Es war immer ein einfacher Einstieg,
kurze Regelerklärung (perfekt die Zusammenfassung am Rand, wie immer bei Alea!) und dann fluppte es!
Dass es gewisse Kartenkonstellationen gibt, die deutlich stärker sind als andere, merken nach einer Runde auch die Wenigspieler!
Dann wollen sie nochmal (Wiederspielreiz sehr hoch!) und schon haben sie eine deutlich bessere Auslage!
ein wirklich rund um gelungenes Spiel (kein Freak-Spiel) mit meiner Meinung nach realistischen Chancen!
Es ist ein Spiel für jeden (Wenig- und Vielspieler!). Und das schöne ist: Die Wenigspieler haben nach einer Partie San Juan Lust auf mehr, zum Beispiel mehr Anspruch.... und dann kannst du ihnen auch GOA hinlegen!
Gruß
Markus

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Steffen S.

RE: Zug um Zug - Minuspunkte

Beitragvon Steffen S. » 24. April 2004, 13:19

Hallo Erhard,

zuerst einmal: Bei Attika ging es mir nicht so, da stieg der Spielreiz sogar noch an. Aber du hast sicher Recht: Er hält nirgendwo ewig, ich muss sogar zugeben: Manchmal weiß ich gar nicht, warum mir ein Spiel auf einmal keine Motivation mehr bereitet. Beispiele persönlicher Art: Medina - mochte ich supergerne, aber irgendwann machte es *plopp* und ich mochte es nicht mehr spielen. Nächstes Beispiel: Carcassonne, dasselbe (trotz Erweiterungen). Manchmal schlicht nicht zu erklären.

Bei Zug um Zug ist die Situation aus meihreren Gründen ein klein wenig anders: Das Spiel geht unglaublich flott, wenn man "routiniert" spielt (selsbt wenn man unroutiniert spielt ist das schon so). Wir sind mittlerweile meist mit 30-45 Minuten (3-4 Personen) durch. Einen "Absacker" braucht jede Runde, und da meine Gruppen selbst bei einem Absacker das Hirn nicht ganz auschalten wollen, ist ZuZ da wie geschaffen. Ein anderer Grund ist der Spannungsbogen: ZuZ entscheidet sich eben erst ganz am Ende, wenn die Zielkarten offengelegt werden. Niemand hat das Gefühl, vorher abzufallen, es zeichnet sich bestenfalls schemenhaft ab, wer bessere Chancen hat. Und je nach Laune des Abends kann ich aggressiv, defensiv, kooperativ oder rein auf mich fixiert spielen. Vielleicht spiel das alles eine Rolle.

Irgendwann wird ein anderes kurzweiliges, und dabei gleichzeitig taktisches und spannungserhaltendes Spiel kommen, und die "gehobene Absackerrolle" einnehmen. Momentan ist es eben noch ZuZ, und das gleich in allen meinen 3 Spielegruppen gleichzeitig.

Ich weiß nicht, ob die diese Erklärung weiter hilft. Aber es ist die beste, die mir so einfällt.

Grüße,
Steffen

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Steffen S.

Re: Zug um Zug - Minuspunkte

Beitragvon Steffen S. » 24. April 2004, 13:31

Hallo Thomas,

ich wollte niemandem die Worte im Mund verdrehen, wenn ich eine Angabe übersehen haben sollte (oder falsch gefolgert habe), sorry 4 that,

An Hans: Um nicht mehr Uneinigkeit erscheinen zu lassen, als da ist, zitiere ich ausnahmsweise mal aus meiner hall9000-Rezi, die so schon vor gut 2 Wochen in der Datenbank eingespeist wurde (wird irgendwann im Ermessen von Frank freigeschaltet):

"[...] An dieser Stelle offenbaren sich die einzigen diskussionswürdigen Punkte dieses hervorragenden Spiels: Die Zielkarten sind ein „hit or miss“. Entweder, ich bekomme die Punkte komplett gutgeschrieben, oder komplett abgezogen. Bei der 22-Punkte-Karte macht das eine erhebliche Differenz von 44 Punkten – oft spielentscheidend. Der krasse Unterschied zwischen Erreichen und Nichterreichen der Verbindungen führt daher v.a. in der ersten Hälfte des Spiels dazu, dass die Mitspieler fast blind ihre eigenen Ziele verfolgen. Es lohnt schlicht nicht, Gegner zu behindern, es sei denn, dies ergibt sich aus der Ähnlichkeit zweier Zielkarten automatisch. Der eigene Zeit- und Kartenverlust ist meist höher, als der Aufwand für den Umweg, den ich meinem Gegenspieler dadurch aufbürde. Erst gegen Spielende, wenn der Plan bereits reich besetzt und Ausweichstrecken rar sind, lohnt es sich, gezielt Nadelöhre auf dem Spielplan zu blockieren. Verschärft wird dieser Umstand noch dadurch, dass jede Behinderung eine spekulative ist – denn es ist nie gesagt, dass mein Gegenspieler dort überhaupt hin wollte.
Auch die Spielerzahl beeinflusst die Dramatik des Spielgeschehens nicht unerheblich: Während bei 4-5 Spielern das Gedrängel auf dem Spielplan bereits nach kurzer Zeit einsetzte, fällt bei nur 2 Spielern die recht solitäre Anfangsphase vergleichsweise lang aus.[...]"

Wie du siehst: Ohne diese Diskussion vorher geführt zu haben, habe ich selbst im WORTLAUT (!) einen ganz ähnlichen Diskussionspunkt ausgedrückt. Ich bin ganz eins mit dem Eindruck, dass diese Wertungsdifferenz SPIELERZAHLABHÄNGIG (!) ein Problem darstellen KANN. Ich verweigere mich jedoch dem Ansatz, dieses "Problem" mit einer Minuspunktzahldrittelung lösen zu können. Hierauf, und nicht auf den Ansatzpunkt, bezieht sich meine (dann allerdings durchaus kategorische) Ablehnung.

Ich bin übrigens gerne bereit dazu und sehr interessiert, ggf. über email einen Gedankenaustausch zu möglichen Varianten zu führen. Wir haben bereits 3 verschiedene ausprobiert (u.a. die Minuspunkthalbierung, die das Spiel aber im geschilderten Rahmen ad absurdum führte), momentan stricke ich an einer Art "Streckennutzungsvariante", die Minuspunkte im Rahmen fehlender Streckenteile abwirft. Will heißen: Kürzeste noch unbesetzte, mögliche Verbindung zum Zielort gibt Minuspunkte, und zwar 3 pro fehlendem Waggon. Problem: Das kann absolut ausufern, wenn die unbesetzte Strecke um 5 Ecken rumgeht. Besser also: Kürzeste Wegverbindung zum Zielort, je 2 Minuspunkte pro besetztem Feld, 3 Minuspunkte pro unbesetztem. Der Besitzer der besetzten Felder bekommt im Gegenzug 2 Pluspunkte für jeden "mitbenutzten" Waggon. Muss aber alles noch ausgefeilt werden. Problem: Das nimmt dem Spiel durch die Rechnerei u.U. genau die Leichtigkeit, die es auszeichnet. Es fördert allerdings die Konkurrenz.

Für Vorschläge: Mail an Steffen.Stroh@gmx.de

Danke!

Gruß,
Steffen

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Thomas O.

Re: Zug um Zug - Minuspunkte

Beitragvon Thomas O. » 26. April 2004, 11:31

Steffen S. schrieb:
>
> Hallo Thomas,
>
> ich wollte niemandem die Worte im Mund verdrehen, wenn ich
> eine Angabe übersehen haben sollte (oder falsch gefolgert
> habe), sorry 4 that,

Hallo Steffen,

nein, nein, dich meinte ich doch gar nicht damit... ;-)

Thomas


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