Beitragvon Guenter Cornett » 22. April 2004, 16:49
Michael Weber schrieb:
>
> Jürgen Karla schrieb:
> > 30,- Euro monatlich für Domains, Webspace, Datenbanken, Mail
> > (das Übliche halt)
> > Nicht berechnet werden kann die Zeit, die für die Pflege der
> > Webseite anfällt.
>
> Ich ergänze:
>
> Porto für ... Rezensionsexemplare ...
> Pflichtbesuch auf Veranstaltungen wie Spiele-Messen ...
> Digitalkamera ...
> Telefonkosten ...
Was die Spielbox angeht, so fallen die meisten der von Michael zusätzlich genannten Kosten vor allem für die Printausgabe an. Da spielbox.de wohl das bestbesuchte Spiele-Portal ist, dürften die Werbekosten die rein durch die Technik entstehenden Kosten wieder einspielen. Da ist Trändrüsendrückerei fehl am Platz.
Unbezahlt ist die Arbeitszeit der Macher aber auch vieler Nutzer. Was die spielbox angeht, so hat das aber noch einen Werbeffekt für das Printmagazin.
Dass Online-Präsenzen von Firmen Geld kosten, dürfte bekannt sein. Sofern nichts verkauft wird, sind es quasi ins Netz geschaltete Werbeanzeigen. Einen vier- bis fünstelligen Betrag dafür auszugeben oder aber entsprechend viel Arbeitszeit hineinzustecken, ist völlig gängig. Webseiten, die sich selbst unmittelbar finanzieren sind generell selten.
Was Reich der Spiele u.a. gute Seiten angeht, so werden sie tatsächlich oftmals als Hobby betrieben. Und auch Hobbies kosten Geld. Wenn sie darüberhinaus noch einem guten Zweck dienen, ist das unterstützenswert, aber kaufmännisch gesehen kann sich das nur in Ausnahmefällen so rechnen, dass man mit der Webseite selbst Geld verdient. Wenn ein Hobby einem keinen Spass mehr macht, sollte man sich anderen Dingen zuwenden.
Das Problem ist doch, dass die Luft insgesamt dünner wird (bzw. sich im Portmanee ausdehnt) und man dann schaut: von wem könnte ich Geld nehmen, ohne daran zu denken, wen man alles bezahlen müsste.
Sich gegenseitig das Geld aus der Tasche zu ziehen, bringt unterm Strich nicht mehr ein, erhöht aber den Bearbeitungsaufwand.
Gruß, Günter