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5th Avenue - wirklich so schlecht ?

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Frank

5th Avenue - wirklich so schlecht ?

Beitragvon Frank » 10. Mai 2004, 00:59

ein freund von mir hatte gestern die gelegenheit, erstmalig 5th avenue zu spielen und meinte heute am telefon zu mir, daß er bisher in keinster weise davon begeistert wäre bzw. es für ihn, nach augenblicklichem stand der dinge, die größte enttäuschung des 2004er jahrgangs sei. immerhin, er will es aber in der nächsten woche trotzdem nochmal probieren.

ich wollte es ja kaum glauben und guckte mich ein wenig um und stieß bei boardgamegeek auf folgendes :
http://www.boardgamegeek.com/viewcollections.php3?gameid=9342&quickrating=1&orderby=rating&dir=-1&totalnum=9

gute güte ! hat alea das ding wirklich derart gegen die wand gefahren oder könnte das eine freundlcihe seele dementieren bzw. relativieren ?

frank (der alea-spiele bisher fast immer blind kaufte und eigentlich nie enttäuscht wurde, der den fall jetzt aber doch noch ein wenig beobachten wird...)

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Jan Ostmann

Re: 5th Avenue - wirklich so schlecht ?

Beitragvon Jan Ostmann » 10. Mai 2004, 03:20

Hallo Frank,

"Fifth Avenue ist ein ungewöhnliches Spiel. Es bietet einige Spielelemente, die es in dieser Form und Kombination noch nicht oft gegeben hat. Aufgrund dessen ist es in den ersten Spielpartien recht schwierig zu durchschauen und zu verstehen, wie man es am besten spielt (und gewinnt). "

Das sind die ersten Sätze der Spielhilfe zum Einstige, die Alea auf seiner Website veröffentlicht hat: http://www.aleaspiele.de/Pages/A9/

Und ich denke, dass daran der Grund der für die negativen Eindrücke nach einem ersten Spiel liegen können. Die Mechanismen des Spieles scheinen mir so gut miteinander verzahnt zu sein, dass man sie erst einmal durchschauen muss. Die Regeln an sich sind nicht schwer, aber eine Siegstrategie zu finden schon eher.

Ich hatte das Glück, meine erste Partie in Rosenheim mit dem Redaktuer von alea, Stefan Brück, spielen zu können. Das war sehr hilfreich, weil er uns Mitspieler taktische und spieltechnische Unterstützung gegeben hat. (Nochmals ein herzliches Dankeschön dafür!) Ohne diese Hinweise wäre ich sicher wesentlich mehr ins Grübeln gekommen, was ich denn zu tun habe.

Mein Eindruck von diesem Spiel ist eher sehr positiv und ich finde es auch gut, wenn man ein Spiel erst einmal "entdecken" muss, bevor man die siegbringende Strategie einsetzen kann.

Und noch eines: So genial "Puerto Rico" auch war und ist, so bringt diese Genialität für alea wohl auch einen gewissen Fluch mit sich: Jedes neue Spiel wird mit einer derartig hohen Erwartungshaltung von Seiten der Spieler angegangen, dass eine Enttäuschung meist schon vorprogrammiert ist. Wie oft war ich schon von Kinofilmen enttäuscht, von denen ich zu vor ach so viel gutes gehört hatte.

Ich denke das neue alea-Spiel ist unkonventionell und bedarf Entdeckergeist, der sich meiner Ansicht nach auszahlen wird.

- Ende der Predigt ;-) -

NiceDice, Jan

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peer

Erwartungshaltung

Beitragvon peer » 10. Mai 2004, 04:00

Hi,
Jan Ostmann schrieb:
>> http://www.aleaspiele.de/Pages/A9/
>
> Und ich denke, dass daran der Grund der für die negativen
> Eindrücke nach einem ersten Spiel liegen können. Die
> Mechanismen des Spieles scheinen mir so gut miteinander
> verzahnt zu sein, dass man sie erst einmal durchschauen muss.
> Die Regeln an sich sind nicht schwer, aber eine Siegstrategie
> zu finden schon eher.

Nach allem was ich von dem Spiel gehoehrt habe (ich verweise auch gerne auf den Gathering of friends artikel bei www.gamefst.com), ist das Spiel sehr, sehr ungewoehnlich. Unter diesem Blickwinkel finde ich Kommentare wie "unibnventive" und "(...) after one Game" etwas merkwuerdig. Siehe herzu auch den Sub-Thread "Propagangda an sich"

ciao
peer

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Heinrich Glumpler

OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Heinrich Glumpler » 10. Mai 2004, 07:59

Hi,

da kann ich nur sagen ...

Zufriedenheit ist gleich Leistung minus Erwartung

Trotzdem...
Ich hoffe, dass es noch immer genug Spieler gibt, die sich die Mühe machen, ein Spiel kennen zu lernen, bevor sie es kritisieren.

Ein vorschnelles Urteil kann sich - gerade im Internet - schnell in ein Vorurteil verwandeln.

Und dann haben es innovative Spielentwickler schwer.

Grüße
Heinrich

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Andreas

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Andreas » 10. Mai 2004, 08:32

Hi,

ich denke, dass Alea mit dem Spiel Eiszeit bereits seinen Tiefpunkt hintersich hat und bin schon sehr gespannt auf Fith Avenue...

Andreas

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Carsten Wesel

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Carsten Wesel » 10. Mai 2004, 08:50

Heinrich Glumpler schrieb:
>
> Ich hoffe, dass es noch immer genug Spieler gibt, die sich
> die Mühe machen, ein Spiel kennen zu lernen, bevor sie es
> kritisieren.

1x gespielt, 1x mit Abstand verloren.

Das ist bisher meine Ausbeute. Viel dazu sagen, kann ich somit noch nicht.

Gruß Carsten (der fast alle großen aleas im Schrank hat...)

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Michael Weber

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Michael Weber » 10. Mai 2004, 08:53

Andreas schrieb:
> ich denke, dass Alea mit dem Spiel Eiszeit bereits seinen
> Tiefpunkt hintersich hat und bin schon sehr gespannt auf Fith
> Avenue...

Hm, das ist ja genau das, worum es hier geht, nicht wahr ;-)

Auch mir gefällt Eiszeit nicht, es ist aber nun wirklich kein schlechtes Spiel. Ich zitiere Heinrich: Leistung minus Erwartung. Bei dem Spiel war die Erwartung vieler Spieler eindeutig höher ...

Und 5th Avenue hast du (offenbar) noch nicht gespielt, von daher ist das wiederum Internet-Propaganda im positiven Sinn. Du erwartets ein besseres Spiel als Eiszeit.

Vielleicht sollten wir uns Qualität einfach mehr erspielen, als sie zu erwarten (im Sinne von darauf warten, nciht im Sinne von das muss so sein).

Michael

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RoGo

Re: 5th Avenue - wirklich so schlecht ?

Beitragvon RoGo » 10. Mai 2004, 09:13

Hallo,
ich dachte eigentlich die 5 auf der Alea-Skala steht für fünf Spiele, die man hinter sich haben muss, bevor man den Notenstift zücken darf.
Und da haben ich und die schnellen Jungs von BGG wohl noch ein paar vor sich.
Langsame Grüße
Roland

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Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Braz » 10. Mai 2004, 09:23

Andreas schrieb:
> ich denke, dass Alea mit dem Spiel Eiszeit bereits seinen
> Tiefpunkt hintersich hat ......

..also ich fand und finde "Eiszeit" sehr schön und auch wirklich gut !
Es bietet -im Gegensatz zu anderen Spielen der Reiehe- einen sehr leichten Einstieg und ist gerade deshalb für Gelegenheitsspieler mE besser als andere Vertreter der Reihe für diese Spieler geeignet.

...aber da siehst du mal wieder wie die Geschmäcker auseinander liegen, denn mir gefallen andere Spiele der Reihe weitaus schlechter, so z.B. ist der Spielspaß bei Händler von Genua weitaus mehr getrübt, wenn man dieses Spiel mit Grüblern in der Runde spielt und daher für eine Partie ca. 5-6 Stunden braucht......., obwohl das Spiel ja an sich nicht schlecht ist.....
...oder spiele einmal "Chinatown" mit ebenfalls Grüblern und eher ruhigen Gesellen...das macht kein Spaß -> da ist dann schon eher "Eiszeit" dafür geeignet !


Gruß
Braz

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Armin

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Armin » 10. Mai 2004, 09:25

Hallo Carsten

wie Heinrich finde auch ich vernichtende oder absolut euphorische Bewertungen nach einem Spiel reichlich verfrüht. (... und die Weiteverbreitung von Beurteilungen von Leuten, die jemand kennen, der das Spiel schon mal gespielt hat ...)

Ein kurzes Statement aber, mit etwa folgendem Inhalt:
- wie gelang der Einstieg ins Spiel,
- mit welchem Spiel kann man es vergleichen
- wie war die Stimmung am Spieltisch
- Kommentare (keine Bewertungen) der Mitspieler
lese ich auch gern von Leuten, die das Spiel nur einmal gespielt haben, vor allem wenn das Spiel ganz frisch ausgeliefert wurde.

Ob Du allerdings gewonnen oder verloren hast, stößt bei mir nun wieder auf wenig Interesse.

Gruß Armin

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Michael Heissing

Re: 5th Avenue - wirklich so schlecht ?

Beitragvon Michael Heissing » 10. Mai 2004, 11:21

Eindrücke aus einer ersten Partie (4 Spieler):

- der Run auf die Geschäfte prägte das Spiel von Anfang an
- wer an die Reihe kam, nahm sich ein Geschäft und machte ein eigenes Hochhaus wertvoller
- das Ganze lief in einer Art Kettenreaktion ab; keiner wollte bei der Vergabe zu kurz kommen, jeder spekulierte darauf, in den Versteigerungsrunden noch eigene Hochhäuser in die wertvollen Gebiete nachzukaufen
- bei den Versteigerungen kamen dadurch recht hohe Preise zustande, es wurden nur wenige Hochhäuser eingesetzt
- der 4. Spieler hatte in beiden Versteigerungen 2 farbige Karten weniger als alle anderen, was als ein erheblicher Nachteil empfunden wurde
- Wertungen (bis auf die Schlusswertung) fanden nicht statt, da die Kommissionen für den ziehenden Spieler jeweils ungünstig standen (mangelnde Erfahrung/Planung); Geschäfte plazieren erschien daher jeweils attraktiver. (selbst der Erwerb von 3 schwarzen Karten bei Wertung konnte nicht locken)
- aufgrund des hohen Tempos fanden nur 2 Versteigerungsrunden statt
- die Sonderwertungen blieben jeweils ohne Punkte (viel zu früh)
- da wegen der hohen Preise wurden nur wenige Hochhäuser plaziert wurden, hatte keiner Interesse, seinen Vorrat aufzufüllen
- gewonnen hat am Ende (trotz des Nachteils der 2 Karten) Spieler 4, da es ihm in einem Viertel gelang, vier Geschäfte neben 3 seiner Hochhäuser zu plazieren = 24 Punkte (das war schon mehr als der zweite insgesamt hatte).

Am Ende dachten alle "Huch? Das wars schon? Was haben wir falsch gemacht?"
Nein - keine Regelfehler, Strategiefehler. Doch leider hatte keiner meiner drei Mitspieler Lust auf eine weitere Runde. Ganz im Gegenteil zu SanJuan. Da geht es genau umgekehrt - nach der ersten Partie wollen die meisten sofort eine zweite. Jeder hat eine Vorstellung davon, was er alles unbedingt noch ausprobieren möchte.

Ich sollte Fifth Avenue in einer anderen Runde unbedingt noch einmal auf den Tisch bekomme. Denn irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der wahre Spielreiz an uns vorbei gegangen ist. Viele nette Ideen und Mechanismen, aber eine vielleicht zu wenig phantasievolle Spielrunde.

Danke für die Spieltipps, Stefan - aber so richtig lösen die den Knoten bei mir noch nicht. Vielleicht, weil wir in unserer Runde zu sehr einer falschen Gruppendynamik gefolgt sind. Und es jedem so vorkam, als wäre es von Nachteil, den einmal eingeschlagenen Weg/Trampelpfad zu verlassen.

In ungebrochener Erwartung eines überzeugenden "Aha"-Erlebnisses ;)

miXa

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Stefan Brück

Re: 5th Avenue - gar nicht schlecht!

Beitragvon Stefan Brück » 10. Mai 2004, 11:58

Michael Heissing schrieb:
>
> Eindrücke aus einer ersten Partie (4 Spieler):
>
> - der Run auf die Geschäfte prägte das Spiel von Anfang an
> - wer an die Reihe kam, nahm sich ein Geschäft und machte ein
> eigenes Hochhaus wertvoller

Das ist [i]der[/i] typische Anfänger-Fehler - und damit hakt es dann anschließend an allem Weiteren, was man ja auch an deinen weiteren Anmerkungen sieht.

> - das Ganze lief in einer Art Kettenreaktion ab; keiner
> wollte bei der Vergabe zu kurz kommen, jeder spekulierte
> darauf, in den Versteigerungsrunden noch eigene Hochhäuser in
> die wertvollen Gebiete nachzukaufen
> - bei den Versteigerungen kamen dadurch recht hohe Preise
> zustande, es wurden nur wenige Hochhäuser eingesetzt
> - der 4. Spieler hatte in beiden Versteigerungen 2 farbige
> Karten weniger als alle anderen, was als ein erheblicher
> Nachteil empfunden wurde

Das ist [i]nicht[/i] immanent! Schon das einmalige Bewegen des 2. Kommissionssteins bringt diese "Reihenfolge" durcheinander...

> - Wertungen (bis auf die Schlusswertung) fanden nicht statt,
> da die Kommissionen für den ziehenden Spieler jeweils
> ungünstig standen (mangelnde Erfahrung/Planung); Geschäfte
> plazieren erschien daher jeweils attraktiver. (selbst der
> Erwerb von 3 schwarzen Karten bei Wertung konnte nicht locken)
> - aufgrund des hohen Tempos fanden nur 2 Versteigerungsrunden
> statt
> - die Sonderwertungen blieben jeweils ohne Punkte (viel zu
> früh)
> - da wegen der hohen Preise wurden nur wenige Hochhäuser
> plaziert wurden, hatte keiner Interesse, seinen Vorrat
> aufzufüllen
> - gewonnen hat am Ende (trotz des Nachteils der 2 Karten)
> Spieler 4, da es ihm in einem Viertel gelang, vier Geschäfte
> neben 3 seiner Hochhäuser zu plazieren = 24 Punkte (das war
> schon mehr als der zweite insgesamt hatte).

Tja, was soll ich sagen... ihr habt so ca. 25% des Spiels gespielt, allerhöchstens ;o)

> Am Ende dachten alle "Huch? Das wars schon? Was haben wir
> falsch gemacht?"
> Nein - keine Regelfehler, Strategiefehler. Doch leider hatte
> keiner meiner drei Mitspieler Lust auf eine weitere Runde.
> Ganz im Gegenteil zu SanJuan. Da geht es genau umgekehrt -
> nach der ersten Partie wollen die meisten sofort eine zweite.
> Jeder hat eine Vorstellung davon, was er alles unbedingt noch
> ausprobieren möchte.
>
> Ich sollte Fifth Avenue in einer anderen Runde unbedingt noch
> einmal auf den Tisch bekomme. Denn irgendwie hatte ich das
> Gefühl, dass der wahre Spielreiz an uns vorbei gegangen ist.

Zweifelsohne!

> Viele nette Ideen und Mechanismen, aber eine vielleicht zu
> wenig phantasievolle Spielrunde.
>
> Danke für die Spieltipps, Stefan - aber so richtig lösen die
> den Knoten bei mir noch nicht.

Inwiefern nicht? Hier wird doch u.a. deutlich auf das "Problem" der frühen Geschäfte hingewiesen!?
Kannst du mir konkretere Hinweise geben.

> Vielleicht, weil wir in unserer Runde zu sehr einer falschen Gruppendynamik gefolgt sind. Und es jedem so vorkam, als wäre es von Nachteil, den
> einmal eingeschlagenen Weg/Trampelpfad zu verlassen.

Ein Spieler, der in der Situation auf "Baustopp" gespielt hätte, hätte das Spiel gewonnen. (Stimmt´s , Jan ;o)

Noch ein Wort zu den (zu hohen?) Erwartungen:
FA ist definitiv [i]kein[/i] zweites PR oder FvF. Wollte und sollte es auch nie sein.
Wenn ihr es vergleichen wollt, vergleicht es mit Tadsch Mahal, New England, San Marco, Goldland und dutzenden anderen solcher Spiele dieses Levels ...

Wir haben FA aufgelegt, weil es ausgesprochen originell ist (etwas, was heutzutage immer schwerer zu finden ist!), weil man es [i]nicht[/i] nach der ersten Partie durchschaut hat, weil man immer wieder neue Tricks und Kniffe entdeckt und weil man sich hier sehr stark mit dem "flow" auseinandersetzen muss, dem das Spiel unterliegt, also die Frage, wie sind die Mitspieler drauf und wohin bewegt sich das Spiel ...

Ach ja: Und wer das Spiel etwas besser kennt, wird einen enormen Spaß an der 2-Personen-Version finden!

vG
Stefan

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Michael Heissing

Re: 5th Avenue - gar nicht schlecht!

Beitragvon Michael Heissing » 10. Mai 2004, 12:26

Danke Stefan,

ungefähr so etwas wollte ich hören ;)
Wir sind also wohl tatsächlich in eine berüchtigte Anfängerfalle getappt!

Zu dem "Problem der frühen Geschäfte" -
das erschien uns einfach nicht als Problem sondern als ein sehr erfolgversprechender Weg. Mal sehen, ob ich in einer weiteren Partie als nicht mehr ganz so blutiger Anfänger in der Lage sein werde, das Problem wenigstens zu erkennen. Auf deinen Tip hätte in unserer Runde niemand hören wollen!

Baustop? Da hatte aber in unserer Anfängerrunde jeder noch besseres mit seinem Geld vor (eigene Hochhäuser plazieren) - vor allem, da die Gebote wirklich recht hoch krabbelten. Ein Baustop hätte ja gerade mal ein oder zwei Siegpunkte gebracht - und der/die ein oder zwei Konkurrenten hätten ungefähr das gleiche bekommen. Der, der sich nicht für den Baustop "geopfert" hätte, hätte bei den anderen Versteigerungen nichts mehr für die eigene Entwicklung leisten können. Im Gegensatz zu denen, die ihr Geld gespart hatten.

Ich werde also versuchen, die restlichen 75% auch noch zu finden.....;)
Schliesslich habe ich das ganze Spiel gekauft, nicht nur ein Viertel......

Gruss

miXa

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Stefan Brück

Re: 5th Avenue - gar nicht schlecht!

Beitragvon Stefan Brück » 10. Mai 2004, 12:50

Michael Heissing schrieb:
.
.
.
> ungefähr so etwas wollte ich hören ;)
> Wir sind also wohl tatsächlich in eine berüchtigte
> Anfängerfalle getappt!

Indeed, das seid ihr.

> Baustop? Da hatte aber in unserer Anfängerrunde jeder noch
> besseres mit seinem Geld vor (eigene Hochhäuser plazieren) -
> vor allem, da die Gebote wirklich recht hoch krabbelten.

Nun, ich kann "aus der Entfernung" nicht beurteilen, wie es konkret ausgesehen hätte, aber der Baustopp in dem 24-SP-Viertel hätte sich sicher gelohnt, denn es hätte dem "Baustoppler", zumind. auf den mit den 3 Hochhäusern, mind. 15 (!) Siegpunkte eingebracht ... Aber da war das Spiel vermutlich schon zu Ende!?

> Ich werde also versuchen, die restlichen 75% auch noch zu
> finden.....;)

Löblicher Ansatz!! ;o)

vG
Stefan

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Carsten Wesel

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Carsten Wesel » 10. Mai 2004, 13:25

Armin schrieb:
>
> - wie gelang der Einstieg ins Spiel,

gut. 4 Zugmöglichkeiten, die auf einer persönlichen Übersicht stehen und somit immer präsent sind.

> - mit welchem Spiel kann man es vergleichen

Es ist nicht: Mehrheiten in Gebieten, aber: "dabei sein ist gut."

> - wie war die Stimmung am Spieltisch

ruhig. Jeder schaute immer, daß er dem Hintermann keine Wertung überlässt, außer, es war mal nicht zu vermeiden.

> - Kommentare (keine Bewertungen) der Mitspieler

zu spät jetzt - zu viele neue Eindrücke seit dem letzten Spiel.

> Ob Du allerdings gewonnen oder verloren hast, stößt bei mir
> nun wieder auf wenig Interesse.

Außer ich erwähne dazu, daß ich [b]im[/b] Spiele keine Möglichkeit zu einer Wertung hatte, die mir mehr Punkte als meinen Mitspielern bringt. So habe ich nur 1x am Spielende Punkte machen können. Oder interessiert dich das auch nicht? *g*

Gruß Carsten (der noch nie in der Fifth Avenue war)

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Carsten Wesel

Re: 5th Avenue - wirklich so schlecht ?

Beitragvon Carsten Wesel » 10. Mai 2004, 13:30

Michael Heissing schrieb:

> - der Run auf die Geschäfte prägte das Spiel von Anfang an
> - wer an die Reihe kam, nahm sich ein Geschäft und machte ein
> eigenes Hochhaus wertvoller

Hey - genau so war's!

> - die Sonderwertungen blieben jeweils ohne Punkte (viel zu
> früh)

Stimmt fast. Einer hatte plötzlich nur noch allein Häuser und das ausgenutzt. Da haben wir anderen wohl wieder mal was falsch gemacht.

> Am Ende dachten alle "Huch? Das wars schon? Was haben wir
> falsch gemacht?"

Kommt mir bekannt vor.

> Ich sollte Fifth Avenue in einer anderen Runde unbedingt noch
> einmal auf den Tisch bekomme. Denn irgendwie hatte ich das
> Gefühl, dass der wahre Spielreiz an uns vorbei gegangen ist.

*g*

Gruß Carsten (der Fifth Avenue auf jeden Fall noch mal spielen wird)

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Carsten Wesel

Re: 5th Avenue - gar nicht schlecht!

Beitragvon Carsten Wesel » 10. Mai 2004, 13:34

Stefan Brück schrieb:
> Michael Heissing schrieb:
> >
> > - der Run auf die Geschäfte prägte das Spiel von Anfang an
> > - wer an die Reihe kam, nahm sich ein Geschäft und machte ein
> > eigenes Hochhaus wertvoller
>
> Das ist [i]der[/i] typische Anfänger-Fehler

Warum ist das ein Anfänger-Fehler? Das sind sichere und offensichtliche Punkte.

Gruß Carsten (der Anfänger-Fähler macht)

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Michael Heissing

Re: 5th Avenue - gar nicht schlecht!

Beitragvon Michael Heissing » 10. Mai 2004, 13:37

hm....

eventuell habe ich da dann doch eine Regel bezüglich des Baustopps falsch mitbekommen.

Zunächst zu der konkreten Versteigerungssituation - hier stand zu dem Zeitpunkt ein einzelnes Hochhaus mit 2 benachbarten Geschäften. Es wurden vom gleichen Spieler zwei weitere für 26$ dazu ersteigert.
Ich denke, bei Baustopp hätte es für den Stopper für seine 27$ lediglich einen Siegpunkt und für den anderen ebenfalls 1 SP (1x3/1=1,5) gegeben.

Wieso hätte ein Baustopp bei 3 Gebäuden nun aber 15 SP eingebracht (hab die Regeln aktuell nicht da - ich dachte es gibt einen SP für jedes abgeräumte Gebäude, nicht 5)?
Klar - in einer 2er-Partie wären die Siegpunkte relativ durch den Verlust des anderen reingekommen. Aber so kann man bei einem 4er ja nicht rechnen.

Asche über mein Haupt, sollte ich die Regel so schludrig gelesen haben.

miXa

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Stefan Brück

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Stefan Brück » 10. Mai 2004, 13:46

Carsten Wesel schrieb:
.
.
.
> ruhig. Jeder schaute immer, daß er dem Hintermann keine
> Wertung überlässt, außer, es war mal nicht zu vermeiden.

Hmmm... Ihr solltet eher so spielen, dass euer Hintermann [i]gerade[/i] werten kann, natürl. so, dass ihr selbst auch mitpunktet! So erhöht ihr den Abstand zu den anderen Spieler ständig. (siehe dazu auch die Tipps # 1 + 3 auf der alea-website).


> Außer ich erwähne dazu, daß ich [b]im[/b] Spiele keine
> Möglichkeit zu einer Wertung hatte, die mir mehr Punkte als
> meinen Mitspielern bringt.

Aber auf jeden Fall mehr schwarze Karten! Und mit genau denen gewinnst du in der anschließenden Versteigerung möglicherweise viele neue Hochhäuser oder einen Baustopp - und deswegen kann sich selbst ein solcher Zug mal lohnen ...

[i] Ein Beispiel: Ein volles Viertel; jeder deiner Mitspieler hat dort 1 Hochhaus stehen; es liegen auch schon 2 x 1 Geschäft aus. Du wertest dort, die anderen erhalten 1 bzw. 2 SP, aber du erhältst als einziger schwarze Karten (und zwar gleich 3!) - und bei der nächsten Versteigerung machst du (dank der 3 zusätzl. Joker) genau dieses Viertel dicht. So hast du auf jeden Mitspieler ca. 2 - 3 SP gut gemacht (bereits abzügl. der 1 - 2 durch die Wertung zuvor). Du hast ihnen zudem die Möglichkeit genommen, sich dort weiter auszubreiten, evtl. das Spielende in absehbare Nähe gerückt - und ihnen vor allem auch noch die Möglichkeit, evtl. Punkte bei den Sonderwertungen zu machen, genommen... [/i]

Du siehst, es geht mehr ab in FA, als man so auf den ersten Blick meinen mag ... ;o)

vG
Stefan

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Stefan Brück

[OT] 5th Avenue - gar nicht schlecht!

Beitragvon Stefan Brück » 10. Mai 2004, 13:57

Michael Heissing schrieb:
>
> hm....
>
> eventuell habe ich da dann doch eine Regel bezüglich des
> Baustopps falsch mitbekommen.
>
> Zunächst zu der konkreten Versteigerungssituation - hier
> stand zu dem Zeitpunkt ein einzelnes Hochhaus mit 2
> benachbarten Geschäften. Es wurden vom gleichen Spieler zwei
> weitere für 26$ dazu ersteigert.

Okay, aber bislang hat er ja auch noch keine 24 SP, sondern gerademal erst 3x3 = 9!

Dass er dann, bei einer insgesamt so geringen Anzahl Hochäuser auf dem Plan, überhaupt noch auf 4 verschiedene Geschäfte gekommen ist, hat ja was mit der Spielweise der anderen zu tun. Ihr hättet ihm ja beispielsweise locker mal noch 2 Geschäfte links und rechts hinlegen können, die er bereits hat - und so sein Einkommen auf maximal 3 SP/Hochhaus einfrieren können!
Oder ihm ein Geschäft, dass er als 4. verschiedenes dringend braucht, vor der Nase wegbauen ...

Oder ihr treibt das Viertel durch weitere Geschäfte bzw. Hochhäuser in den Baustopp; dann gilt das von mir gesagte: er verliert 12 seiner 24 SP; und der
Baustoppler gewinnt mind. 3; macht gesamt mind. 15 SP [i](auf den anderen Spieler!)[/i].


> Klar - in einer 2er-Partie wären die Siegpunkte relativ durch
> den Verlust des anderen reingekommen. Aber so kann man bei
> einem 4er ja nicht rechnen.

Doch, so muss man auch zu viert rechnen. Denn auch wenn ich auf andere durch einen Baustopp nur 3, 4 SP mache, ist das häufig genauso viel wert wie ein weiteres Geschäft neben 1, 2 einsamen eigenen Hochäusern zu platzieren - und die 15 SP auf den (in eurem Fall) Führenden wären schon von entscheidender Qualität gewesen, oder...!?

vG
Stefan

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Armin

Re: OT: innovative Spielentwickler

Beitragvon Armin » 10. Mai 2004, 14:14

So interessiert es mich dann doch sehr.

Danke, Armin.

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Stefan Brück

Re: 5th Avenue - gar nicht schlecht!

Beitragvon Stefan Brück » 10. Mai 2004, 14:14

Carsten Wesel schrieb:
.
.
.
> Warum ist das ein Anfänger-Fehler? Das sind sichere und
> offensichtliche Punkte.

Ja, aber viel zu wenige im Vergleich zu einem einzigen fetten Viertel! Genau so, wie es Michael ja beschrieben hat: viel Kleinvieh - und einer macht [i]einmal[/i] Großvieh - und schon gewinnt er das Spiel, wahrscheinlich sogar mit Abstand!?

Dann doch lieber erst bauen - und dann die Geschäfte dazulegen ...

vG
Stefan

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Thomas Rauscher

Ein bißchen mehr zum Spielverlauf

Beitragvon Thomas Rauscher » 10. Mai 2004, 14:41

Also (zur gleichen Partie) wenn ich mich recht erinnere, war's ungefähr so:

Wir waren zu viert.

1) Einstieg: Die meisten Spieler setzten Geschäfte, weil die anderen Aktionen zu Spielbeginn nicht sehr sinnvoll erschienen (da dachten wir noch, daß drei Häuser eine Weile reichen). Die Kommissionssteine wurden ziemlich gleichmäßig bewegt. Dann kam die erste Versteigerung und drei Leute pokerten ziemlich hoch, um viele Hochhäuser einzusetzen, was sie auch schafften. Ein Spieler ging völlig leer aus und setzte auch nicht an den Central Park.

Dann kam schon die erste Zwischenwertung und keiner bekam Punkte. Dann kam -zack - die zweite Versteigerung und die drei Spieler merkten, daß sie nicht nur wenig Karten hatten, sondern auch wenig Hochhäuser. So konnte der Spieler, der bei der ersten Versteigerung leer ausgegangen war, ziemlich billig viele Hochhäuser (ich glaube 5 oder 6) bauen und hatte .

2) Mittelspiel: Danach hatten wir das Spiel so einigermaßen verstanden und es ging einigermaßen ausgeglichen weiter, d.h. die Gebote nivellierten sich zwischen den hohen Summer der 1.Runde und den Dumpingpreisen der zweiten Runde.

Trotzdem konnte nur der vierte Spieler (der immer mindestens zwei Hochhäuser mehr hatte als die anderen) immer bei den folgenden Zwischenwertungen punkten, was ihn langsam aber sicher nach vorne brachte.

Das ganze ging langsamer, weil wir alle 4 Aktionsmöglichkeiten nutzten.Insbesondere merkten wir, dass man doch durchaus manchmal Hochhäuser nachziehen muss (was wir zu Spielbeginn alle übersehen hatten).

3) Endspiel: Nach der letzten Zwischenwertung ging es wieder rasend schnell zu Ende, da alle nur noch Geschäfte setzten, um ihre besten Gebäudekomplexe aufzuwerten. Obwohl ein Spieler in einem Block 24 (3 Gebäude mit 8 Punkten) erreichte, gewann der Spieler, der in der zweiten Versteigerung so absahnen konnte, weil er einfach mehr Gebäude auf dem Plan hatte.

Ob wir Baustopp hätten machen können, weiß ich nicht, wir waren mit dem Rest der Aktionsmöglichkeiten genug beschäftigt.

Wenn ich das mit dem Posting von Michael Heissing vergleiche, lief es doch bei uns etwas anders. Insgesamt kann man sagen, dass im Laufe des Spieles zwar ein deutlicher Lerneffekt auftrat, dass wir aber auch am Spielende nicht genau wußten, warum jetzt wer wie abgeschnitten hat (aber wie beschrieben zumindestens ungefähr). Das man die Spielgeschwindigkeit deutlich beeinflussen kann (durch Bewegung der Kommisionssteine und durch Geschäfte setzen) haben wir gemerkt, aber nicht bewußt taktisch genutzt.

So, das war lang genug.
Gruß
Thomas

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Stefan Brück

Re: Ein bißchen mehr zum Spielverlauf

Beitragvon Stefan Brück » 10. Mai 2004, 15:59

Thomas Rauscher schrieb:
>
> Also (zur gleichen Partie) wenn ich mich recht erinnere,
> war's ungefähr so:
>
> Wir waren zu viert.
>
> 1) Einstieg: Die meisten Spieler setzten Geschäfte, weil die
> anderen Aktionen zu Spielbeginn nicht sehr sinnvoll
> erschienen (da dachten wir noch, daß drei Häuser eine Weile
> reichen). Die Kommissionssteine wurden ziemlich gleichmäßig
> bewegt. Dann kam die erste Versteigerung und drei Leute
> pokerten ziemlich hoch, um viele Hochhäuser einzusetzen, was
> sie auch schafften. Ein Spieler ging völlig leer aus und
> setzte auch nicht an den Central Park.
>
> Dann kam schon die erste Zwischenwertung und keiner bekam
> Punkte. Dann kam -zack - die zweite Versteigerung und die
> drei Spieler merkten, daß sie nicht nur wenig Karten hatten,
> sondern auch wenig Hochhäuser.

eine erste schöne Lernerfahrung im Spiel... ;o)

> Das ganze ging langsamer, weil wir alle 4
> Aktionsmöglichkeiten nutzten.Insbesondere merkten wir, dass
> man doch durchaus manchmal Hochhäuser nachziehen muss (was
> wir zu Spielbeginn alle übersehen hatten).
>
> 3) Endspiel: Nach der letzten Zwischenwertung ging es wieder
> rasend schnell zu Ende, da alle nur noch Geschäfte setzten,
> um ihre besten Gebäudekomplexe aufzuwerten.

Das ist "normal", ja ... denn da hat dann eigentl. jeder ein gutes "Ziel" für seine Geschäfte.

> Wenn ich das mit dem Posting von Michael Heissing vergleiche,
> lief es doch bei uns etwas anders.

Auf jeden Fall schon deutlich "richtiger" ...

vG
Stefan (der Thomas hoffentlich bald auch Spielverläufe zweier anderer Spiele wiedergeben kann ;o)

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Cwali

Re: 5th Avenue - wirklich so schlecht ?

Beitragvon Cwali » 12. Mai 2004, 12:05

Frank schrieb:
> ich wollte es ja kaum glauben und guckte mich ein wenig um
> und stieß bei boardgamegeek auf folgendes :
> http://www.boardgamegeek.com/viewcollections.php3?gameid=9342&quickrating=1&orderby=rating&dir=-1&totalnum=9

Ratings can change over time.
Logistico started on 4.00 on that site and has an average of 6.70 now, after 97 ratings.
Opposit is that the German players who gave a rating on that site are at the moment the only with an everage under 6.0 for Logistico and above 6.0 for Fifth Avenue. (You can see averages split by country on Boardgamegeek, and more funny statistics.)

Groeten,
Corné
Cwali
(Should I make clear here that I made Logistico? Be aware: this is advertisement! :-) )


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