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Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jost Schwider

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Jost Schwider » 4. Juni 2004, 10:38

"Kathrin Nos" hat am 04.06.2004 geschrieben:

> Mit San Juan kamen sie jedoch nicht gut klar. Besonders die
> Multifunktionalität der Karten (Geld, Ware, Gebäude) hat zu
> mehrfacher Verwirrung geführt.

Das kann ich nicht bestätigen: Ich habe SJ schon über 20 Leuten erklärt ("Vielspieler", Spassspieler, Wenigspieler, Eigentlich-Nichtspieler), aber das führte zu keinen besonderen Problemen. (Vielleicht liegt es ja am Erklären? :-D ) Und/oder ist mein eventuell Freundes- und Arbeitskollegen-Kreis nicht repräsentativ?

> Auch fiel es ihnen schwer, ab dem vierten oder fünften
> Gebäude die Übersicht über die verschiedenen
> Sonderfunktionen zu behalten und je nach
> Phase an alle zu denken.

Da ist man als erfahrener Spiel (natürlich!) dazu aufgerufen, auf spezielle Boni und co. hinzuweisen. Schon ab der zweiten Partie stellt dies nach meiner Erfahrung kein Problem mehr dar.

> bei Puerto Rico ist es meiner Erfahrung nach so, dass es
> sich zwar sehr gut erklären lässt, bei einem Regelstudium
> aber doch eine recht hohe Hürde überwunden werden muss

Für PR stimme ich dir voll zu, bei SJ sieht die Lage m.E. doch deutlich besser aus. Hmmm, vielleicht könnte man ja mit einem "Prof. Easy" für SJ aushelfen? Und/oder mit einer Kurzspielregel, wo etwa alle Gebäude "ausgeblendet" werden.

> (was nicht heissen soll, dass die Regel schlecht geschrieben
> sei - im Gegenteil, sie ist absolut korrekt und vor allem
> vollständig!).

100% ACK!

> Und noch ein paar Worte zu den Spieletreffen: Hier im
> Thread hat jemand erwähnt, dass in Bilstein schon kaum noch
> San Juan gespielt wurde. Kann das nicht vielleicht auch
> daran liegen, dass dieses schon vor Monaten erschienene
> Spiel von vielen direkt angeschafft wurde, in entsprechend
> vielen Runden bereits vorhanden und viel gespielt war, und
> somit viele Teilnehmer dieser Spieletreffen einfach
> neugieriger auf die noch unbekannten, später erschienenen
> Neuheiten waren?

Genau dies ist mir auch durch den Kopf gegangen... :roll:

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Hartmut

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Hartmut » 4. Juni 2004, 10:40


> Und noch ein paar Worte zu den Spieletreffen: Hier im
> Thread hat jemand erwähnt, dass in Bilstein schon kaum noch
> San Juan gespielt wurde. Kann das nicht vielleicht auch
> daran liegen, dass dieses schon vor Monaten erschienene
> Spiel von vielen direkt angeschafft wurde, in entsprechend
> vielen Runden bereits vorhanden und viel gespielt war, und
> somit viele Teilnehmer dieser Spieletreffen einfach
> neugieriger auf die noch unbekannten, später erschienenen
> Neuheiten waren?

Klar - kann ich zumindest für meinen Teil bestätigen. In Bilstein reizt das Neue, da muss man keine Wertung in die Beobachtung stecken, was alles nicht auf den Tisch kommt (es ist eh mehr da, als man spielen kann). Ich hab' da z.B. auch niemanden "Finstere Flure" spielen sehen, aber das heißt nichts. Eine Runde SJ und auch PR habe ich aber dort auch gespielt, es muss ja nicht immer nur Unbekanntes sein ;-)

Im Übrigen teile ich die Meinung, dass der Einstieg ins Spiel durch's Erarbeiten von Regeln (hier: Alea, aber auch z.B. Goa) mitunter eine enorme Hürde ist. Ich war damals auch ganz froh, PR erklärt zu bekommen. Die Fifth Avenue Regel habe ich in Bilstein meiner Runde vorgelesen und mich desöfteren geärgert, was für Satzmonster und Wiederholungen da drinstehen. Das hätte man sehr viel kompakter verfassen können (Beispiele für genial geschriebene Regeln: Attika, Zug um Zug).

Und die Erfahrung, dass SJ in einer erfahrenen Spielerrunde im Freundeskreis trotz Einführung eines Wissenden (ich) aus genannten Gründen (Komplexität der Karten im zusammenwirken, Abschätzen-Können der individuellen Handlungsmöglichkeiten und Auswahl einer guten Option) floppte, will ich auch nicht verschweigen. Da spielt es dann auch keine Rolle, dass es mir gut gefällt, wenn es nicht bei allen gut ankommt, und das nächste Teil kommt auf den Tisch (an diesem Abend waren das Einfach Genial und Zug um Zug, und beide wurden begeistert aufgenommen).

Aus meiner Erfahrung kann ich daher nur sagen: Super-Nominierungen in diesem Jahr, wenn ich auch persönlich arge Probleme mit dem Merken habe und die Gruft wohl nicht so oft spielen werde.

@Michael: nimm's leicht, ist doch nur ein Spiel :-)

Hartmut (4 Tage nach Bilstein nicht mehr ganz so müde...)

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Braz
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?

Beitragvon Braz » 4. Juni 2004, 10:50

Och Michael........... :roll:
ich sagte nicht, daß es nicht gut ist <-> ich sagte (sinngemäß), daß die anderen Spiele, welche ich bereits kenne, gut sind.
[b]Zu Dicke Luft kann ich nicht sagen, ob es gut oder schlecht ist, da ich es noch nicht kenne ! [/b] ..... , gelle ?!

[b]Ich entschuldige hiermit meine "Nicht-Studium" der Rechtswissenschaften, welches mir bei der Formulierung der vorherigen Post wirklich sehr hilfreich gewesen wäre ;) [/b]

In diesem Fall kann ich nämlich dein Posting -obwohl es wahrscheinlich ironisch gemeint war - so nicht stehen lassen, da ein fälschlicher Eindruck enrweckt wird !
Ganz so arrgogant bin ich nämlich nun auch nicht, daß ich ein Spiel als schlecht bezeichne nur weil ich es nicht kenne....


korrigierenden Gruß
Braz

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Wolfgang Ditt

Re: Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Beitragvon Wolfgang Ditt » 4. Juni 2004, 10:56

Hallo Michael,

wenn für dich SJ dein "Spiel des Jahres" ist, dann spiele es einfach mit viel Vergnügen. Wenn andere diese Meinung nicht vertreten, sollte man dies respektieren und kann das je nach Situation hinterfragen. Dabei aber gleich von Inkompetenz zu sprechen, halte ich für unangemessen.

Ich selbst spiele SJ auch gern und hätte dieses Spiel eine Nominierung gegönnt (ein paar Eckdaten: habe SJ life über 30 mal gespielt, in der BSW über 100, habe es dort in meiner Resi und auf der Pöppelkiste gab es Einsteigertipps und einen Ideenwettbewwerb für neue Karten). Obwohl ich SJ gerne mag, finde ich die Nominierungsliste sehr gut zusammen gestellt. Sie enthält für jede Gruppe von Spielern ein sehr gutes Spiel bereit:

- DLidG für Familien mit Kindern, die noch nicht lesen gelernt haben und gerade in solchen Kreisen sind Merkspiele beliebt.
- Zug um Zug für Familien, wenn die Kinder älter sind und mit Buchstaben und Landkarten etwas anfangen können.
- Sankt Petersburg mit einem einfachen Wirtschaftsprinzip, bei dem man gut vorausplanen muss und das deswegen dem Spieler mehr abverlangt als ZuZ ist dann für fast alle, die das angegebenen Mindestalter haben.
- Raja für die Strategiespieler, die gerne Spiele mit längerer Spieldauer spielen und noch mehr strategische Möglichkeiten suchen.
- Dazu gesellt sich mit Einfach genial ein abstraktes Legespiel mit leichtem Zugang, eine Kategorie, in der heute nicht mehr viele Spiele erscheinen.

Aus meiner Sicht bekommt die Nominierungsliste gerade durch diese Form der Vielfalt ihre Bedeutung. Möchte man diese Vielfalt bewahren, hätte SJ entweder Sankt Petersburg oder Einfach genial ersetzen können. Nun, Einfach genial wäre schade, weil es so selten gute, abstrakte Mehrpersonenspiele gibt. Sankt Petersburg ist in meinen Augen noch besser als SJ (kam ja in der Abstimmung zum Pfefferkuchel auch heraus) und hat dabei einfachere Regeln. Ich denke, SJ hat einfach das Pech gehabt, in einem Jahr zu erscheinen, in dem es sehr viele sehr gute Spiele gibt. Das ist selten genug und sollte Anlass zur Freude sein ...

... und ob nominiert oder nicht, meine Fruede an SJ wird davon nicht beeinflusst. Ich werde es auch weiterhin gern spielen.

Wolfgang

Wolfgang

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Re: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Ralf Arnemann » 4. Juni 2004, 11:00

> Auch bei Puerto Rico ist es meiner Erfahrung nach so, dass es sich zwar sehr
> gut erklären lässt, bei einem Regelstudium aber doch eine recht hohe Hürde
> überwunden werden muss
Das ist völlig richtig!
Mit einem guten Erklärer, der die Spielelemente nach und nach einführt, wie sie im Spielverlauf aktuell werden, ist Puerto Rico auch für Wenigspieler selten ein Problem - eigentlich ist es ja nicht kompliziert.
Aber wenn Tante Frieda ihrem Enkel ein Spiel mit SdJ-Pöppel zu Weihnachten schenkt - dann kann der trotz der guten Regel ziemliche Probleme bekommen.

Bei SJ wäre das aber kein Problem, da schließe ich mich der Kritik in Michael Schramms Eingangsbeitrag an.

Völlig richtig auch m. E. ein Kommentar zu Bilstein. Bei Spieletreffen dieser Art werden vorwiegend die Neuheiten ausprobiert. Und daß wir dieses Jahr einen ganz überdurchschnittlich guten und reichhaltigen Jahrgang haben, ist wohl allgemeiner Konsens.
Über das Spielverhalten zu Hause sagt das wenig. Da dürfte - wie bei uns - SJ immer noch sehr häufig auf den Tisch kommen. Gerade weil es trotz seiner Spielqualität recht kurz ist und gerne mal zusätzlich drangehängt wird.

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Hans

Re: Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Beitragvon Hans » 4. Juni 2004, 11:19

Wolfgang Ditt schrieb:
> Aus meiner Sicht bekommt die Nominierungsliste gerade durch
> diese Form der Vielfalt ihre Bedeutung. Möchte man diese
> Vielfalt bewahren, hätte SJ entweder Sankt Petersburg oder
> Einfach genial ersetzen können. Nun, Einfach genial wäre
> schade, weil es so selten gute, abstrakte Mehrpersonenspiele
> gibt. Sankt Petersburg ist in meinen Augen noch besser als SJ
> (kam ja in der Abstimmung zum Pfefferkuchel auch heraus)

Soso, und welches Spiel schneidet bei der Umfrage von Jürgen und Roman _deutlich_ besser ab? (Und diese Umfrage steht ja wohl auf deutlich breiteren Füßen!)

> hat dabei einfachere Regeln.

Da kann ich ja nur lachen. St. Petersburg hat _einfachere_ Regeln als SJ? Die Regeln von St.P kann man eigentlich nur als Zumutung bezeichnen. Kein "normaler" Mensch kommt damit zurecht.

> Ich denke, SJ hat einfach das
> Pech gehabt, in einem Jahr zu erscheinen, in dem es sehr
> viele sehr gute Spiele gibt. Das ist selten genug und sollte
> Anlass zur Freude sein ...
>
> ... und ob nominiert oder nicht, meine Fruede an SJ wird
> davon nicht beeinflusst.

Deine nicht, aber was ist mit denen, die es eben nicht kennen. Ohne Nominierung wird das sicher auch so bleiben.

Gruß Hans

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Michael Schramm

Re: Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Beitragvon Michael Schramm » 4. Juni 2004, 11:25

Hallo Wolfgang,

klar kann jeder sein "eigenes" Spiel-des-Jahres haben, und ,wie ich auch schon in meinem Anfangsposting geschrieben habe, halte ich die Spiele auf der Nominierungsliste allesamt für hervorragende Spiele. Mein Unmut über die Nichtberücksichtigung von SJ wird dadurch aber nicht geringer, enn im Gegensatz zu vielen anderen Forumlern ist für mich SJ als reines Kartenspiel eben nicht mit SANKT PETERSBURG in der gleichen Schublade, sondern unterscheidet sich schon allein durch diesen Aspekt deutlich ( der Hinweis in einem Posting auf das fehlende Brett im Spiel kann wirklich nicht ernst gemeint sein,oder?) von SJ, spielmechanisch trennen die Spiele Welten.

Aber es ist wie es ist - die Jury hat natürlich das Recht, so zu entscheiden wie sie will! Nur nehme ich mir eben auch das Recht heraus, an dieser Entscheidung Kritik zu äußern, beeinflußen kann ich sie eh nicht und im Endeffekt werden auch die vier Spiele, die nicht den Titel erhalten, als Verlierer vm Platz gehen. Wie sagten da ABBA vor Jahren schon ganz richtig: "The winner takes it all!"

tschüss und nice dice aus Bochum

Michael

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Michael Weber

Re: ?

Beitragvon Michael Weber » 4. Juni 2004, 11:26

Ne, ne, war nur witzig gemeint ;-)

:-))

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Michael Weber

Re: Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Beitragvon Michael Weber » 4. Juni 2004, 11:30

Hans schrieb:
> > hat dabei einfachere Regeln.
>
> Da kann ich ja nur lachen. St. Petersburg hat _einfachere_
> Regeln als SJ? Die Regeln von St.P kann man eigentlich nur
> als Zumutung bezeichnen. Kein "normaler" Mensch kommt damit
> zurecht.

Nein, das Spiel ist nicht sooo schwer, aber die Anleitung ist sehr sperrig. So sperrig, dass ich nicht glaube, dass ungeübte Regelleser damit problemlos zurecht kommen können.

Aber das hast du wohl gemeint?

Michael

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Wolfgang Ditt

Re: Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Beitragvon Wolfgang Ditt » 4. Juni 2004, 11:34

Hallo Michael,

> klar kann jeder sein "eigenes" Spiel-des-Jahres haben, und
> ,wie ich auch schon in meinem Anfangsposting geschrieben
> habe, halte ich die Spiele auf der Nominierungsliste allesamt
> für hervorragende Spiele.

das ist aus meiner Sicht genau der Knackpunkt. Alles sind gute Spiele und wenn SJ auf die Liste gehört, muss ein anderes runter. Welches wäre das? Als Vielspieler ist man geneigt, DLidG zu sagen, aber gerade das SdJ ist ja nicht dafür da, den Vielspielern, die ohnehin informiert sind, den Weg zu weisen.

Wolfgang

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Hans

Re: Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Beitragvon Hans » 4. Juni 2004, 12:35

Michael Weber schrieb:
>
> Hans schrieb:
> > > hat dabei einfachere Regeln.
> >
> > Da kann ich ja nur lachen. St. Petersburg hat _einfachere_
> > Regeln als SJ? Die Regeln von St.P kann man eigentlich nur
> > als Zumutung bezeichnen. Kein "normaler" Mensch kommt damit
> > zurecht.
>
> Nein, das Spiel ist nicht sooo schwer, aber die Anleitung ist
> sehr sperrig. So sperrig, dass ich nicht glaube, dass
> ungeübte Regelleser damit problemlos zurecht kommen können.
>
> Aber das hast du wohl gemeint?

genau!

Hans

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Stefan Brück

Fifth Avenue ...

Beitragvon Stefan Brück » 4. Juni 2004, 13:19

Frank schrieb:
.
.
.
> besch..., aber ich hoffe doch sehr, daß deren schicksal nicht
> an einem einzigen spiel namens san juan hängt, obwohl mich
> die grimmigkeit, mit der genosse brück hier beispielsweise
> 5th avenue fast schon verzweifelt verteidigte

Der PEEP von Bernd und die Reaktionen darauf zeigen ja nun schon, dass dieses "Verteidigen" nicht völlig grundlos geschehen ist, oder!?
Ich sage nur "Wehret den Anfängen"! In diesem Forum ist ein Spiel schneller tot-geschrieben als ein zweites Mal gespielt ...

> tatsächlich eher dunkle wolken am horizont ahnen lassen *könnte*. augen
> zu und durch, kann ich dazu nur sagen und mit den
> herbst-neuheiten wird sicherlich alles besser !

Wenn ich denn mal eine (in Aussicht) hätte. ;o)
Außerdem wird´s sicher ziemlich schwierig, besser als San Juan zu werden ...

> fassen wir es einfach so zusammen : san juan hatte das pech,
> in einem überragend guten spielejahrgang zu erscheinen (der
> beste seit jah-ren !) und wenn die auswahl groß ist, fallen
> dann eben auch mal ein paar gute dinge unter den tisch, auch
> wenn das in diesem fall sicherlich schade ist.

San Juan ist die unzweifelhaft (!) [i]deutlich einfachere und schneller verständliche wie auch spielbare[/i] Version eines Spiels, das vor 2 Jahren zum SdJ [i]nominiert[/i] war. Wie kann diese Version also plötzlich weniger "famiabel" und damit nicht nominabel sein? Ich verstehe durchaus, dass das viele nicht verstehen ...

vG
Stefan

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Stefan Brück

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Stefan Brück » 4. Juni 2004, 13:33

Hartmut schrieb:
.
.
.
> Im Übrigen teile ich die Meinung, dass der Einstieg ins Spiel
> durch's Erarbeiten von Regeln (hier: Alea, aber auch z.B.
> Goa) mitunter eine enorme Hürde ist. Ich war damals auch ganz
> froh, PR erklärt zu bekommen. Die Fifth Avenue Regel habe ich
> in Bilstein meiner Runde vorgelesen und mich desöfteren
> geärgert, was für Satzmonster und Wiederholungen da
> drinstehen.

Hallo, Hartmut,

bitte sende mir - per E-mail - das ein oder andere Beispiel für die "Satzmonster" und Wiederholungen, damit wir sie bei einer nächsten Auflage evtl. "ausmerzen" können.

> Das hätte man sehr viel kompakter verfassen
> können (Beispiele für genial geschriebene Regeln: Attika, Zug
> um Zug).

Hältst du es nicht für ein wenig unfair, die Regeln von solch (regeltechnisch!) höchst simplen Spielen wie Attika oder Zug um Zug (nimm ´ne Karte oder spiel ´ne Karte) mit der eines ausgesprochen originellen, also höchst ungewöhnlichen oder meinetwegen auch "schrägen" Spiels wie Fifth Avenue zu vergleichen?!

> Und die Erfahrung, dass SJ in einer erfahrenen Spielerrunde
> im Freundeskreis trotz Einführung eines Wissenden (ich) aus
> genannten Gründen (Komplexität der Karten im zusammenwirken,
> Abschätzen-Können der individuellen Handlungsmöglichkeiten
> und Auswahl einer guten Option) floppte, will ich auch nicht
> verschweigen. Da spielt es dann auch keine Rolle, dass es mir
> gut gefällt, wenn es nicht bei allen gut ankommt, und das
> nächste Teil kommt auf den Tisch (an diesem Abend waren das
> Einfach Genial und Zug um Zug, und beide wurden begeistert
> aufgenommen).

Nun, ich könnte dir von Gruppen berichten, da war es gerade umgekehrt ... ;o)

vG
Stefan

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Kathrin Nos
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Wohnort: Nußloch
Kontakt:

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Kathrin Nos » 4. Juni 2004, 13:36

Hallo Jost,

"Jost Schwider" hat am 04.06.2004 geschrieben:
> Das kann ich nicht bestätigen: Ich habe SJ schon über 20
> Leuten erklärt ("Vielspieler", Spassspieler, Wenigspieler,
> Eigentlich-Nichtspieler), aber das führte zu keinen
> besonderen Problemen.

Nun ja, ich habe ja nur eines der Beispiele aus unserer Erahrung genannt. Wir haben San Juan auch in einigen anderen Runden eingeführt, auch in solchen, die Puerto Rico noch nicht kennen. Bis auf das von mir genannte Beispiel hat es auch immer sehr gut funktioniert, allerdings waren die anderen Leute zumindest schon siedlererfahren (was meine Schwiegereltern nicht sind). Aber wenn man über das Spiel des Jahres diskutiert, ist dies nicht unbedingt eine Voraussetzung.

> (Vielleicht liegt es ja am Erklären?
> :-D ) Und/oder ist mein eventuell Freundes- und
> Arbeitskollegen-Kreis nicht repräsentativ?

Ob ich gut erkläre oder nicht, kann ich selbst natürlich nicht beurteilen (kommt vielleicht auch aufs Spiel an).
Ich denke aber auch nicht, dass Dein Freundes-/Arbeitskollegen-Kreis repräsentativ ist - alleine von der Altersstruktur her dürften z.B. die Rentner fehlen, oder? ;-)

>> Auch fiel es ihnen schwer, ab dem vierten oder fünften
>> Gebäude die Übersicht über die verschiedenen
>> Sonderfunktionen zu behalten und je nach
>> Phase an alle zu denken.
>
> Da ist man als erfahrener Spiel (natürlich!) dazu
> aufgerufen, auf spezielle Boni und co. hinzuweisen. Schon
> ab der zweiten Partie stellt dies nach meiner Erfahrung
> kein Problem mehr dar.

Klar. Es war sogar in der beschriebenen Partie so, dass Peter nur erklärt und nicht selbst mitgespielt hatte, und sich daher auf all diese Dinge konzentriert konnte. Trotzdem sollte doch möglichst wenig eingegriffen werden, damit niemand das Gefühl bekommt, "gespielt zu werden". Und, um wieder auf das von mir geschilderte Beispiel zurückzukommen, hier ging es uns auch darum, eine Motivation zum Kauf & Spiel aufzubauen, und in diesem Fall ein sofortiges Losspielen ohne uns zu ermöglichen. Und das ist leider nicht gelungen.

Aber insgesamt gilt natürlich, dass San Juan nun wirklich ein Spiel ist, das durch seine unzähligen Kombinationsmöglichkeiten einen sehr hohen Wiederspielreiz hat, der über viele Partien hinweg trägt.

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Wolfgang Ditt

Re: Fifth Avenue ...

Beitragvon Wolfgang Ditt » 4. Juni 2004, 14:37

Hallo,

> San Juan ist die unzweifelhaft (!) [i]deutlich einfachere und
> schneller verständliche wie auch spielbare[/i] Version eines
> Spiels, das vor 2 Jahren zum SdJ [i]nominiert[/i] war. Wie
> kann diese Version also plötzlich weniger "famiabel" und
> damit nicht nominabel sein?

Völlig richtig, aus meiner Sicht gibt es zwei andere Punkte, die eine Veränderung bewirken:

- Bei der Nominierung geht es nicht um absolute Qualität, sondern relativ. 2002 waren die anderen Produkte u. a. Goldland, Magellan und Nausilus (kennt das noch jemand? *fg*). Der Jahrgang 2004, vor allem die Nürnberg-Neuheiten sind sehr gut und somit ist/war die Konkurrenz ungleich stärker.

- ich fand auf http://www.spiel-des-jahres.de folgenden Satz unter Kriterien für das SdJ: "Welche spielerischen Kriterien muss ein "Spiel des Jahres" erfüllen? ... Hat es eine neue Idee oder verknüpft es wenigstens vorhandene Elemente zu einem neuen Erlebnis?" Puerto war und ist originell, SJ auch, hat aber eben den "großen Bruder" und dieser hat Rollen mit Privelegien usw. bereits in die Spielewelt eingeführt. Das Ergebnis von SJ bzgl. SdJ ist ja vergleichbar mit anderen: SvC-Kartenspiel - Auswahlliste; CC-Die Burg - Empfehlungsliste, SJ - Empfehlungsliste

> Ich verstehe durchaus, dass das viele nicht verstehen ...

Vielleicht hilft meine Antwort ja dem ein oder anderen.

Wolfgang

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peer

RE: Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und...

Beitragvon peer » 4. Juni 2004, 14:55

Hi,
Jost Schwider schrieb:

Vorab: DAS ist eine Diskussion, die ich gerne fuehre! Statt nur "mein Lieblingsspiel ist nicht drauf" zu rufen, wird hier gesgat, warum etwas drauf sein sollte (und ein anderes nicht)


> Es kommt halt darauf an, welches Signal die SdJ-Jury setzen
> will - oder besser: sollte!
>
> M.E. wäre ein Hinweis auf ein Spiel, dass schnell erklärt und
> gespielt und trotzdem Tiefgang hat, ein richtiger Schritt
> gewesen, um mehr Leute zum Spielen zu bringen.

Da fehlt mir naturgemaess die Kompetenz aufgrund mangelnder Spiele hier: Bieten Raja oder St. Petersburg nicht auch genau das? Ich hatte den Eindruck gewonnen.

Leider/Zum Glueck ist dieser Spielejahrgang nunmal recht stark - da MUSSTE zwangslaeufig das eine oder andere Spiel zu kurz kommen...

> O-Ton eines (eigentlich nicht spielenden) Arbeitskollegen,
> dem ich das Spiel gestern nach der Arbeit präsentiert habe:
> "Sowas gibt es?" (Er ist wohl immer von simplen Kinderspielen
> ausgegangen.)

(OT) Freut mich zu hoehren (OT off) : Ansonsten s.o.

> War nicht Alhambra auch "nur" die dritte Version eines
> bereits vorhandenen Spiels (im Vergleich zu SJ vs. PR)?

Das stimmt auxh wieder! Letztes Jahr gabs aber imho nicht so viele gute Alternativen (Wieder: Sowit ich das vom Hoehrensagen beurteilen darf)

> Taten etwa "Spiele" wie Bluff, Missippi Queen, ...[Platz für
> deine "Hassspiele" ;-) ]..., oder aber auch Torres (zu
> abstrakt) der Spieleszene gut? :-?

Nein, aber die Jury macht ja auch nicht immer alles so wie es sollte :-)
Aber das heisst ja nicht, dass sie es mal versuchen kann.

> Dem Durchschnittsbürger "draussen" sollte m.E. gezeigt
> werden, wie vielfältig, abwechslungsreich und kurzweilig die
> Welt der Spiele sein kann. Sowas wie San Juan hat man
> "draussen" nicht nicht gesehen (s.o.g. Arbeitskollege)!

Da stimme ich dir zu, frage aber ernuet, ob die anderen Spiele der Nominierungsliste dies nicht doch auch bieten???
ciao
peer

> Viele Grüße
> Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
> http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und
> mehr...[/i]

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Claus

SDJ 2004

Beitragvon Claus » 4. Juni 2004, 14:56

Ja, wirklich schade um San Juan,
weil ihm praktisch die Möglichkeit genommen wurde,
unter die breite Masse gebracht zu werden.
Es war ja schliesslich die Idee, ein herausragendes Spiel noch einmal anders umzusetzen, um vorgenanntes zu erreichen.
Und diese Idee ist leider gescheitert.

Aber ich glaube schon in Kürze wird man darüber nicht mehr diskutieren.
Dann wird sich jeder freuen, dass Knizia endlich mal
nicht links liegen gelassen wurde.

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Hartmut

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Hartmut » 4. Juni 2004, 14:57

Hallo Stefan,

darf man denn hier nichts mehr ohne Anwalt schreiben? Beispiele aus der FA Regel vielleicht irgendwann einmal, ich besitze das Spiel nicht und finde es weder schräg noch grundlegend anders als andere. Aber 12 engbedruckte Seiten hätte es nicht gebraucht, um das Spiel zu erklären. Erfahrungen mit Spielrunden *können* unterschiedlich verlaufen, da muss ich nichts rechtfertigen.

Was mich betrifft, ich respektiere Deine Arbeit und die Früchte, die sie trägt. Ich habe fast alle Alea-Spiele und spiele sie auch gerne. Aber ich bin nicht bereit, hier lange fruchtlose Diskussionen zu führen. Schon garnicht wollte ich unfair sein.

Viele Grüße

Hartmut (boah ey, was darf man hier überhaupt noch sagen?)

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Braz
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Re: Fifth Avenue ...

Beitragvon Braz » 4. Juni 2004, 15:32

[b]100% ACK

zu allem was Wolfgang gesgat hat ! [/b]


Ergänzung von meiner Einer:

San Juan ist ein herausragendes Spiel ! Keine Frage !

[b]ABER[/b]

andere Spiele sind dies auch und der Jahrgang war nun mal wirklich -was die spielerische Quantität, Qualität usw. betriff - nicht von schlechten Eltern.
..... San Juan hat dieses Jar halt einfach Pech gehabt, leider !

Wenn die Nominierunsliste 6 Kandidaten fassen würde wäre SJ wahrscheinlich dabei ;)
Ich persönlich finde die jetzige Nominierungsliste auch sehr gut <-> gebe aber zu, daß wenn SJ draufstehen würde, es mich nicht sonderlich stören würde.. ;)

Dennoch: Die derzeitigen Kandidaten sind schon verdient drauf !


Gruß
Braz

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Hanno Schwede
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Beiträge: 392

Re: SDJ 2004

Beitragvon Hanno Schwede » 4. Juni 2004, 15:39



> Aber ich glaube schon in Kürze wird man darüber nicht mehr
> diskutieren.
> Dann wird sich jeder freuen, dass Knizia endlich mal
> nicht links liegen gelassen wurde.

Und wenn nicht ???

Dann müssen sich für nächstes Jahr Stefan und Knizia zusammensetzen um die Chance auf das SDJ zu maximieren....... schliesslich sind beide schon so oft vorbeigeschrammt.....


Ich glaube nicht das die Jury dieses, der hat noch nie bekommen der ist an der Reihe Spielchen spielt...

Grüsse

Hanno

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Braz
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Beiträge: 6431

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Braz » 4. Juni 2004, 15:51

Hallo Stefan,
ich darf mich doch mal eben schnell kurz in die Diskussion einmischen, ja ?!


> Hartmut schrieb:
> > Im Übrigen teile ich die Meinung, dass der Einstieg ins Spiel
> > durch's Erarbeiten von Regeln (hier: Alea, aber auch z.B.
> > Goa) mitunter eine enorme Hürde ist.

Stefan Brück schrieb:


> Hallo, Hartmut,
>
> bitte sende mir - per E-mail - das ein oder andere Beispiel
> für die "Satzmonster" und Wiederholungen, damit wir sie bei
> einer nächsten Auflage evtl. "ausmerzen" können.



Ich denke was Hartmut auch meint ist das : Ausgehend von dem gros der Bevölkerung, welche eher selten Spiele spielen (bis auf Kinder), sind i.d.T. die Regeln der ALEA-Spiele zwar verständlich und einfach formuliert ([b] für Vielspieler[/b] !) , dennoch könnte ich mir vorstellen - bzw. weiß dies auch in einzelnen Fällen aus dem Bekanntenkreis - , daß das Regelwerk oft sehr lang ist (Ausnahme: Eiszeit, China Town). Sehr lange heißt: i.d.R. um die 45 min.

Das liegt mE natürlich an den Spielen an sich, welche oft sehr komplex und herausfordernd (aufgrund vieler taktischer Möglichkeiten) sind.
Gerad das ist es was ich an den ALEA-Spielen überaus schätze und weshalb sie zu meinen Lieblingsspielen zählen, [b] dennoch [/b] denke ich, daß gerade aus dem Grund, weshalb ich diese Spiele mag aus dem gleichen Grund andere (=evtl. Gelegenheitspieler) dieses Spiel nicht mögen.
Viele kommen nach einem stressgen Arbeitstag heim und haben keine Lust auf ein langes Regelstudium und einem anschl. strategisch überaus forderndem Spiel. Die Durchschnittsfamilie spielt mE eher einfach strukturiertere Spiele -> was sich natürlich auch i.d.R. auch im einfacheren Regelwerk wiederspiegelt.


> Hältst du es nicht für ein wenig unfair, die Regeln von solch
> (regeltechnisch!) höchst simplen Spielen wie Attika oder Zug
> um Zug (nimm ´ne Karte oder spiel ´ne Karte) mit der eines
> ausgesprochen originellen, also höchst ungewöhnlichen oder
> meinetwegen auch "schrägen" Spiels wie Fifth Avenue zu
> vergleichen?!


Das stimmt schon, dennoch ist mE "Zug um Zug" als Familienspiel -was ja das SdJ i.a. auszeichnet - aufgrund seiner leicheteren Zugänglichkeit, mE besser geeignet ein SdJ-Kandidat zu sein, als die beim SJ der Fall ist (, wenngleich ich SJ auch klasse finde und es ebenso gerne auf der Liste gesehen hätte. Dennoch kann ich verstehen, daß z.B. ZuZ dem Vorzug vor SJ gegeben wurde).

>
> > Und die Erfahrung, dass SJ in einer erfahrenen Spielerrunde
> > im Freundeskreis trotz Einführung eines Wissenden (ich) aus
> > genannten Gründen (Komplexität der Karten im zusammenwirken,
> > Abschätzen-Können der individuellen Handlungsmöglichkeiten
> > und Auswahl einer guten Option) floppte, will ich auch nicht
> > verschweigen. Da spielt es dann auch keine Rolle, dass es mir
> > gut gefällt, wenn es nicht bei allen gut ankommt, und das
> > nächste Teil kommt auf den Tisch (an diesem Abend waren das
> > Einfach Genial und Zug um Zug, und beide wurden begeistert
> > aufgenommen).
>
> Nun, ich könnte dir von Gruppen berichten, da war es gerade
> umgekehrt ... ;o)


Da gebe ich euch beiden Recht, dennoch.ich bleibe dabei: ZuZ ist z.B. weitaus einfacher zugänglich als SJ. Gewundert hätte ich mich, wenn z.B. ein GOA auf der Liste gewesen wäre, hingegen SJ dann darauf gefehlt hätte ! So aber finde ich die mom. Liste wirklich ok !


Gruß
Braz

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Mike

RE: San Juan komplex

Beitragvon Mike » 4. Juni 2004, 16:09

Hallo Jost

Ich zähle halt das Wissen um die Eigenschaften der Gebäude mit in die Komplexheit des Spieles. In einem "einfachen" Spiel Bedarf es diesem Lernaufwand nicht. Das Spielprinzip von SJ ist sicher nicht allzu komplex. Aber wenn man es mal mit wirklich einfachen Spielen vergleicht (Zug um Zug, Einfach genial), ist es schon ein wenig mehr. Einfach genial und Zug um Zug sind in 2-3 Minuten erklärt und man kann es sicher besser spielen als San Juan ohne Kentnisse über Gebäude.

Mike

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SpieleRabe

Dicke Luft ist Einfach Genial

Beitragvon SpieleRabe » 4. Juni 2004, 16:12

Hallo ihr Streithähne,

ich habe gestern das erste Mal meinen EBAY Kauf "Dicke Luft in der Gruft" und "Einfach Genial" gespielt.

DLIDG ist für mich sogar ein Titel für den Titel. Ein wirkliches Familienspiel , einfach, fast innovativ und wirklich lustig.
Zwar hat mich mein Sohn (4. Jahre !!!!!!) abgezockt, aber wir hatten im Dreierspiel so viel Spaß und haben wirklich gelacht.
Mcht wirklich Spaß und Familien mit Kindern sollten es sich wirklich einmal ansehen......

Dagegen ist EINFACH GENIAL zwar sehr gut, aber doch kein Spiel des Jahres....Das wäre ja, als wenn man BLUFF mal zum Spiel des Jahres gemacht hätte......


Ach so.... war ja mal.....Oh......


Bis bald
Euer
SpieleRabe

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Stefan Brück

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Stefan Brück » 4. Juni 2004, 16:16

Hartmut schrieb:
.
.
.
> darf man denn hier nichts mehr ohne Anwalt schreiben?

???

> Beispiele aus der FA Regel vielleicht irgendwann einmal

Wäre schon hilfreich, denn sonst nützt uns allen dein Input wenig ...

> ich besitze das Spiel nicht und finde es weder schräg noch
> grundlegend anders als andere. Aber 12 engbedruckte Seiten
> hätte es nicht gebraucht, um das Spiel zu erklären.
> Erfahrungen mit Spielrunden *können* unterschiedlich
> verlaufen, da muss ich nichts rechtfertigen.

Habe ich das verlangt?

> Was mich betrifft, ich respektiere Deine Arbeit und die
> Früchte

Habe ich doch auch gar nicht angezweifelt.
Aber apropos "Früchte": Wenn man Birnen mit Äpfeln vergleicht, muss man sich auch gefallen lassen, darauf aufmerksam gemacht zu werden.

, die sie trägt. Ich habe fast alle Alea-Spiele und
> spiele sie auch gerne. Aber ich bin nicht bereit, hier lange
> fruchtlose Diskussionen zu führen. Schon garnicht wollte ich
> unfair sein.
>
> Viele Grüße
>
> Hartmut (boah ey, was darf man hier überhaupt noch sagen?)

Boah ey, darf man hier denn überhaupt noch reagieren?

vG
Stefan

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Wolfgang Ditt

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Wolfgang Ditt » 4. Juni 2004, 16:20

Hallo Hartmut,

> darf man denn hier nichts mehr ohne Anwalt schreiben?
Warum so trotzig? Stefan fragt nach Details, um seine Produkte zu verbessern. Das geht nun mal nicht mit Gemeinplätzen, sondern nur an konkreten Punkten

> ...Erfahrungen mit Spielrunden *können* unterschiedlich
> verlaufen, da muss ich nichts rechtfertigen.
Nein, [b]musst[/b] du nicht, aber wenn man Kritik äußert und nachgefragt wird, ist es ein Gebot der Fairness, das man Auskunft gibt.

> ...Aber ich bin nicht bereit, hier lange fruchtlose Diskussionen zu führen.
Da wird angeboten, für die nächste Ausgabe eine bessere Regel zu machen und du tust es mit dem Hinweis auf fruchtlose Diskussion ab?

> Schon garnicht wollte ich unfair sein.
Jetzt bist du es geworden.

Wolfgang


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