Beitragvon Marcel Kaul » 17. Juni 2004, 10:33
Naja, letztendlich gehts auch eben immer um persönliche Vorlieben. St-Petersburg ist einfach, sehr spannend, schön anzuschauen und hat einen hohen Nochmal-Faktor. Letztendlich behaupte ich zwar immer noch, dass die Adligen viel wichtiger sind als die Gebäude (obwohls ohne die auch nicht geht), da hier besonders aufgrund des Kartenangebots aber jede Partie doch anders verläuft ists immer wieder ultraspannend. Auf jeden Fall, trotz eben genanntem Kritikpunkt, eines der Topp-5-Spiele des Jahrgangs (bei mir zusammen mit Finstere Flure, Attika, San Juan, 7 Siegel, Anno1503, Fifth Avenue und Zug um Zug, ok sind mehr als 5).
Bei San Juan gings mir ähnlich, die ersten 5,6 Partein haben mir schlichtweg keinen Spass gemacht in 4,5 davon hat die Zunfthalle gewonnen. Es war ein ödes runterspielen. Erst danach hats mich gepackt. Mittlerweile würde ich SanJuan als eines der besten Spiele überhaupt (oder zumindest der letzten Jahre) bezeichnen. Obwohl ich immer noch skeptisch bin bezüglich der heiss diskutierten Brauchbarkeit als Familienspiel, denn der Zugang ist imho nicht so einfach wie die Regeln sein mögen.
Und von wegen Attilas Einwurf zu Raja: den Reiz von Raja kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, mag aber auch keine Mehrheitenspiele und finde den Ansatz des Spiels deshalb schon wenig originell bzw. auffordernd. War zwar ganz solide (bisher 2 Partien), aber eben nur Handwerk. Und auf der Liste kann ich das nun einfach gar nicht verstehen. Veilleicht würd auch hier die Begeisterung nach weiteren Partien kommen, da man aber eben nicht unendlich Zeit hat, werden bestimmt nicht viele weiter folgen (1-2 aber wahrscheinlich schon noch irgendwann)