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St.Petersburg . Was ist interessant ?

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Emil Herzog

St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Emil Herzog » 17. Juni 2004, 08:10

Also ich verstehe den ganzen Hype über St.Petersburg nicht. Jeder gibt die Bestnote etc.

Ich selbst finde das Spiel saulangweilig.

Was findet ihr bei diesem Spiel so toll ? Da ist ja "Einfach Genial" noch aufregender und das ist schon ne Schlaftablette.

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Heinrich Glumpler

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. Juni 2004, 08:37

Hi,

ich habe St. Petersburg noch nicht gespielt ("Einfach genial" auch noch nicht), weshalb so eine Aussage mich neugierig macht.

Um abschätzen zu können, ob dein Posting für mich relevant ist, müsste ich wissen, welche Spiele du normalerweise als saulangweilig einstufst, oder noch besser, welche Spiele für dich das genaue Gegenteil von saulangweilig sind.

Gib' mir (uns?) doch mal ein paar Beispiele.

Grüße
Heinrich

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 17. Juni 2004, 08:54

Emil Herzog schrieb:
>
> Also ich verstehe den ganzen Hype über St.Petersburg nicht.

Das muß man nicht verstehen - ich z.B. verstehe den ganzen Hype um [b]Fußball[/b] nicht, obwohl 50% der Bevölkerung davon phasziniert sind.

> Jeder gibt die Bestnote etc.

Wie bei Fußball. Aber was ist [i]etc.[/]?

> Ich selbst finde das Spiel saulangweilig.

Wie bei Fußball... (Obwohl ich zugeben muß, letztens ein EM-Spiel angemacht zu haben, als ich die Wäsche abgenommen habe und [b]nix[/b] anderes Sehenswertes im TV lief.

> Was findet ihr bei diesem Spiel so toll?

Das würde mich bei Fußball auch mal interessieren...

> Da ist ja "Einfach Genial" noch aufregender und das
> ist schon ne Schlaftablette.

Wenn es eine [i]Schlaftablette[/i] ist, dann ist es eine mit recht schnellem Zugang und einfachen Regeln. Schnell gelernt, schnell gespielt. Wie damals, als TransAmerika rauskam und wir das in Oberhof noch schnell vom Abendessen gelernt und gespielt haben. Auch solche Spiele braucht das Land!

Gruß Carsten (der nicht versteht, warum [i]Emil[/i] so über Sankt Petersburg [i]Herzog[/i])

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Friedel Hoffmann

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Friedel Hoffmann » 17. Juni 2004, 09:15

war für mich in Bilstein das am häufigsten gespielte Spiel.
Jede Partie verläuft anders, d.h. es gibt keine sog. Siegstrategie.
Geld ist immer knapp und man muss teuflisch überlegen, ob
und welche Karten man bunkert.
Kann diese Meinung überhaupt nicht nachvollziehen.
Würde mich auch mal interessieren, was denn dann keine
Schlaftabletten sind.
Ich bin jedenfalls immer wieder hell wach bei Sankt Petersburg
und freue mich schon auf die nächste Partie heute
nachmittag im Spielekreis.

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Emil Herzog

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Emil Herzog » 17. Juni 2004, 09:23

Also normalerweise gefallen uns sehr viele Spiele.
Siedler,El Grande,Monopoly,Brücken von Shangrila

Als langweilig empfinde ich spiele,wo jeder für sich spielt und kaum eine Interaktion herrscht.

Bei Einfach Genial kann man zwar den Gegner vielleicht ein bischen stoppen,aber dadurch verliert man oft selbst wieder ein Plättchen,was man brauchen würde.

Wahrscheinlich ist mir Bei St.Petersburg der Knopf noch nicht aufgegangen

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Emil Herzog

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Emil Herzog » 17. Juni 2004, 09:28

Also den Vergleich mit Fußball finde ich gut.

Mich stört nur die Wortspielerei mit meinem Namen.Vielleicht finden das manche witzig,ich aber nicht :(

Nur weil ich mal sage,das mir ein Spiel nicht gefällt und ich es saulangweilig finde,braucht man meinen Namen nicht zu verhunzen.

Ich stehe gerne zur Verfügung und wenn mir jemand besser erklärt,wo der Reiz liegt, kann ich gerne meine Meinung über das Spiel ändern

Ich würde dich bitten,nicht mehr so eine Verhunzung zu machen (Ich würde normalerweise sogar eine Entschuldigung fordern,aber ich glaube,du hast es nicht so streng gemeint)

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Emil Herzog

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Emil Herzog » 17. Juni 2004, 09:30

Uns war es relativ egal,welches Gebäude etc wir gekauft waren. Es dümpelte vor sich hin. Keine Spannung gewesen.

Vielleicht hatte ich auch nur die falschen Mitspieler oder ich habe irgendwie den Sinn nicht ganz verstanden.

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Raja. Was ist interessant ?

Beitragvon Attila » 17. Juni 2004, 09:33

Emil Herzog schrieb:

> Also ich verstehe den ganzen Hype über St.Petersburg nicht.
> Jeder gibt die Bestnote etc.
> Ich selbst finde das Spiel saulangweilig.

Siehste - so ähnlich geht es mir bei Raja.

Ich denke das hat was mit Geschmack zu tun.

Atti

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Christian Koppmeyer

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Christian Koppmeyer » 17. Juni 2004, 10:00

St.Petersburg wird mit jedem gespielten Spiel besser. Beim ersten Mal hat man eigentlich keinen Plan welche Karten gut sind und welche man "auf alle Fälle" kaufen sollte, wie man mit dem Geld haushaltet etc. Ab der zweiten Partie wird es deutlich besser.

Raja ist für mich etwas überraschend auf der Nominierungsliste. Ich finde es gibt mittlerweile soviele "Schaffe irgendwo und irgendwie Mehrheiten" Spiele das man eigentlich nur noch Gähnen kann. Die Idee mit den Charakterkarten hat allerdings in Zusammenhang mit dieser Art von Spiel Innovationscharakter.

Auch Raja würde ich nochmal spielen. Und ich vermute auch da wird es besser werden.

CK

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Marcel Kaul

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Marcel Kaul » 17. Juni 2004, 10:33

Naja, letztendlich gehts auch eben immer um persönliche Vorlieben. St-Petersburg ist einfach, sehr spannend, schön anzuschauen und hat einen hohen Nochmal-Faktor. Letztendlich behaupte ich zwar immer noch, dass die Adligen viel wichtiger sind als die Gebäude (obwohls ohne die auch nicht geht), da hier besonders aufgrund des Kartenangebots aber jede Partie doch anders verläuft ists immer wieder ultraspannend. Auf jeden Fall, trotz eben genanntem Kritikpunkt, eines der Topp-5-Spiele des Jahrgangs (bei mir zusammen mit Finstere Flure, Attika, San Juan, 7 Siegel, Anno1503, Fifth Avenue und Zug um Zug, ok sind mehr als 5).
Bei San Juan gings mir ähnlich, die ersten 5,6 Partein haben mir schlichtweg keinen Spass gemacht in 4,5 davon hat die Zunfthalle gewonnen. Es war ein ödes runterspielen. Erst danach hats mich gepackt. Mittlerweile würde ich SanJuan als eines der besten Spiele überhaupt (oder zumindest der letzten Jahre) bezeichnen. Obwohl ich immer noch skeptisch bin bezüglich der heiss diskutierten Brauchbarkeit als Familienspiel, denn der Zugang ist imho nicht so einfach wie die Regeln sein mögen.
Und von wegen Attilas Einwurf zu Raja: den Reiz von Raja kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, mag aber auch keine Mehrheitenspiele und finde den Ansatz des Spiels deshalb schon wenig originell bzw. auffordernd. War zwar ganz solide (bisher 2 Partien), aber eben nur Handwerk. Und auf der Liste kann ich das nun einfach gar nicht verstehen. Veilleicht würd auch hier die Begeisterung nach weiteren Partien kommen, da man aber eben nicht unendlich Zeit hat, werden bestimmt nicht viele weiter folgen (1-2 aber wahrscheinlich schon noch irgendwann)

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Emil Herzog

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Emil Herzog » 17. Juni 2004, 10:40

Zur Grafik:

Leider gefällt mir die Grafik nicht. Obwohl ich ansonsten die Grafiken von Doris mag,finde ich sie bei ST.Petersburg nicht so schön. Vielleicht auch ein Grund,das mir das Spiel nicht so gefällt

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Ina-spielbox

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Ina-spielbox » 17. Juni 2004, 10:53

Sankt Petersburg ist ein Spiel, das mir von Mal zu Mal besser gefallen hat, der Funke sprang erst beim 4. oder 5. Mal über.
Spannend ist, dass wirklich jedes Spiel anders ist. Beim Spiel zu zweit hatten wir letzthin jeder 10 verschiedene Adlige ausliegen und damit wurde das Spiel dann nicht in der Endwertung gewonnen, sondern vorher und damit über die Gebäude. Ich war sehr enttäuscht und dachte, jetzt haben wir es ausgereizt und werden immer 10 verschiedene Adlige haben, aber Pustekuchen: in der nächsten Partie kamen von den Karten zum "Überbauen" nur Gebäude und Handwerker und einer hatte nur 5, der andere 7 verschiedene Adlige.
So läuft wirklich jede Partie anders und man muss auf die ausliegenden Karten reagieren. Das ist das Spannende an Sankt Petersburg!

Gruß Ina

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Niccolo
Kennerspieler
Beiträge: 1333

Re: ... der Appetit kommt beim Essen

Beitragvon Niccolo » 17. Juni 2004, 11:05

Marcel Kaul schrieb:
...
> Bei San Juan gings mir ähnlich, die ersten 5,6 Partein [...] Erst
> danach hats mich gepackt.
> [...]
> auch hier die Begeisterung nach weiteren Partien kommen, da
> man aber eben nicht unendlich Zeit hat, werden bestimmt nicht
> viele weiter folgen (1-2 aber wahrscheinlich schon noch
> irgendwann)

Ja, dieses "Phänomen" macht mir auch zeitweilig Kopfzerbrechen.
Es ist für mich zumindest die Erklärung, weshalb manche alten Spiele heute als Klassiker gesucht sind -> "damals" wurde ein und dasselbe Spiel bis zum Abwinken gespielt. Sowas bindet ;)
Heute kommt so schnell so viel daher - zu allem Unglück verschwindet vieles auch wieder allzuschnell, dass ich tatsächlich mehr und mehr ungespielte Spiele bei mir horte.
Aktuell gefällt mir z.B. Goa ganz ausgezeichnet. Auch St. Petersburg find ich nett.
Also weil es für mich eben gerade aktuell ist, bleiben wir bei Goa und ich denke, Goa könnte das Potential haben. Aber in 4 Monaten ist Oktober... :seufz:

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Niccolo
Kennerspieler
Beiträge: 1333

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Niccolo » 17. Juni 2004, 11:08

Oh - also ich kam leider erst zu 2 Partien.

Interessieren tät mich, ob die Befürchtung auch bei größerer Erfahrung bestätigt bleibt, dass der Spieler mit dem besten Start praktisch kaum einzuholen ist.

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 17. Juni 2004, 11:37

Emil Herzog schrieb:
>
> Also den Vergleich mit Fußball finde ich gut.

Aber eine Lösung für mein Fußball-Problem hast du auch nicht, oder?


> aber ich glaube,du hast es nicht so streng gemeint

Dem ist so. Ich spiele halt gern mit Worten.

Gruß Carsten (der manchmal zu fairspielt ist)

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Ina-spielbox

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Ina-spielbox » 17. Juni 2004, 11:44

Niccolo schrieb:
>
> Oh - also ich kam leider erst zu 2 Partien.
>
> Interessieren tät mich, ob die Befürchtung auch bei größerer
> Erfahrung bestätigt bleibt, dass der Spieler mit dem besten
> Start praktisch kaum einzuholen ist.

Die Frage ist, was Du als den besten Start definierst?
Fakt ist, dass man das Fehlen von Handwerkern nicht wirklich wieder einholen kann. Aber da muss man halt frühzeitig aufpassen. Mit einer früh gekauften Sternwarte kann man zu Anfang ja auch Handwerker ziehen und noch bauen.

Sicherlich verzeiht Sankt Petersburg früher Fehler weniger als andere Spiele, aber nur wer zu Anfang wirklich schläft hat keine Chance mehr.

Gruß Ina (freut sich heute abend auf SP)

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: ... der Appetit kommt beim Essen

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 17. Juni 2004, 12:04

Niccolo schrieb:
>
> Aber in 4 Monaten ist Oktober... :seufz:

Mach mich nicht kirre!

Gruß Carsten (der derzeit nicht wirklich viel Platz in seinem Spieleschrank frei hat...)

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Jost Schwider

RE: der Appetit kommt in Essen [OT]

Beitragvon Jost Schwider » 18. Juni 2004, 10:28

"Carsten Wesel | FAIRspielt.de" hat am 17.06.2004 geschrieben:

>> Aber in 4 Monaten ist Oktober... :seufz:
>
> Mach mich nicht kirre!

Freu! Nur noch 125 Tage! :-))

> Gruß Carsten (der derzeit nicht wirklich viel Platz in
> seinem Spieleschrank frei hat...)

Viele Grüße
Jost aus Soest (könnte eventuelle Überkapazitäten gerne aufnehmen :-D )
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Jost Schwider

RE: St.Petersburg - Was ist interessant ?

Beitragvon Jost Schwider » 18. Juni 2004, 10:28

"Emil Herzog" hat am 17.06.2004 geschrieben:

> Also ich verstehe den ganzen Hype über St.Petersburg nicht.

Ich auch nicht!

> Jeder gibt die Bestnote etc.

Ich aber nicht!

> Ich selbst finde das Spiel saulangweilig.

Ich nicht! Es ist m.E. durchaus OK, ich spiele es durchaus mit.

Aber: Es ist m.E. bei weitem nicht der Überflieger, für den es wohl viele halten.

Ich persönlich mache es an Folgendem fest: Das ganze Spiel beruht nur auf das immer gleiche Einkaufen von Karten, welche (fast) alle nur durch 2 Werte definiert sind: Einkommen (0 bis 6) und Siegpunkte (0 bis 7).

Die Karten-Bezeichnungen und -Farben sind also nur Ausschmückung einer eigentlich sehr einfachen Regel-Mechanik.

Es handelt sich also um ein rein abstraktes Karten-Sammelspiel, wo die Karten keinerlei Meta-Informationen und extra Aktionen bieten (bis auf zwei Ausnahmen). Dadurch wird das Spiel relativ beliebig und damit [i]für meinen Geschmack[/i] zu einfach.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Andreas Epplée

[OT] Verhunzung

Beitragvon Andreas Epplée » 18. Juni 2004, 11:15

Was für ein Wort! Und auch noch "zu machen"! Ich würde Dich normalerweise bitten, etwas mehr Stilgefühl an den Tag zu legen, aber ich glaube, Du hast es nicht so streng gemeint ;-) Relax, und wenn Dir schon das kleine Wortspiel von Carsten zu viel war, wirst Du hier sicher noch viel Schönes erleben!

SCNR

Andreas

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Ina-spielbox

RE: St.Petersburg - Was ist interessant ?

Beitragvon Ina-spielbox » 18. Juni 2004, 22:30

Jost Schwider schrieb:


>
> Es handelt sich also um ein rein abstraktes
> Karten-Sammelspiel, wo die Karten keinerlei
> Meta-Informationen und extra Aktionen bieten (bis auf zwei
> Ausnahmen). Dadurch wird das Spiel relativ beliebig und damit
> [i]für meinen Geschmack[/i] zu einfach.

.... so'ne Art genial einfach oder einfach genial??? Warum muss immer alles kompliziert oder komplex sein???

Gruß Ina

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Sven

Re: St.Petersburg . Was ist interessant ?

Beitragvon Sven » 19. Juni 2004, 23:35

In dieser Geschmacksfrage schließe ich mich deiner Meinung voll an.
Allein die Grafik hält mich schon zum großen Teil davon ab,daß Spiel zu kaufen und mal zu probieren.Vielleicht ist es ein Fehler,aber dieses Spielejahr bietet einfach genug Alternativen.

Gruß
Sven

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Jost Schwider

RE: St.Petersburg - Was ist interessant ?

Beitragvon Jost Schwider » 21. Juni 2004, 13:29

"Ina Broß" hat am 18.06.2004 geschrieben:

>> Es handelt sich also um ein rein abstraktes
>> Karten-Sammelspiel, wo die Karten keinerlei
>> Meta-Informationen und extra Aktionen bieten (bis auf zwei
>> Ausnahmen). Dadurch wird das Spiel relativ beliebig und damit
>> [i]für meinen Geschmack[/i] zu einfach.
>
> .... so'ne Art genial einfach oder einfach genial?

...ist ja auch nur mäßig interessant... :roll:

> Warum muss immer alles kompliziert oder komplex sein?

Gegenfrage:
Warum soll immer alles trivial und langweilig sein? :-?

Im Ernst:
Wenn ein Spiel nichts wesentlich Neues bietet, warum soll man es dann überhaupt spielen?

Wie bereits eindeutig(!) gesagt:
"Sankt Petersburg" ist ja nicht schlecht, aber [i]ich[/i] sehe da keinen großartigen Spielreiz drin.

Vgl. auch:
http://www.schwider.de/spieltip.htm#neu

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Ina-spielbox

RE: St.Petersburg - Was ist interessant ?

Beitragvon Ina-spielbox » 21. Juni 2004, 21:00

Jost Schwider schrieb:
>
> "Ina Broß" hat am 18.06.2004 geschrieben:

>
> > Warum muss immer alles kompliziert oder komplex sein?
>
> Gegenfrage:
> Warum soll immer alles trivial und langweilig sein? :-?

Wieso ist trivial und langweilig das Gegenteil von komplex????
Ich meine, Spiele mit wenigen Regeln müssen weder trivial noch langweilig sein, sind aber auch nicht komplex! Habe gestern einen Prototypen von Heinrich Glumpler gespielt: Der war simpel, mit einfachen Regeln, schnell erklärt und hat super viel Spaß gemacht - kein bisschen Langweilig!
>
> Im Ernst:
> Wenn ein Spiel nichts wesentlich Neues bietet, warum soll man
> es dann überhaupt spielen?

Damit behauptest Du, dass alle "nichtkomplexen" Spiele nichts Neues bieten - hm na ja - auch ein Einstellung ...

> Wie bereits eindeutig(!) gesagt:
> "Sankt Petersburg" ist ja nicht schlecht, aber [i]ich[/i]
> sehe da keinen großartigen Spielreiz drin.

Vielleicht hast Du es noch nicht oft genug gespielt: Bei Sankt Petersburg kommt der Appetit beim Essen. Aber wenn es Dir nicht gefällt, kann ich da auch mit leben. Trotzdem ist es nicht so, dass Sankt Petersburg nichts Neues bietet!!!

> Viele Grüße
> Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
> http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und
> mehr...[/i]

Gruß Ina

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Jost Schwider

RE: St.Petersburg - Was ist interessant ?

Beitragvon Jost Schwider » 1. Juli 2004, 21:46

"Ina Broß" hat am 21.06.2004 geschrieben:

>>> Warum muss immer alles kompliziert oder komplex sein?
>>
>> Gegenfrage:
>> Warum soll immer alles trivial und langweilig sein? :-?
>
> Wieso ist trivial und langweilig das Gegenteil von
> komplex????

:LOL: Du hast damit angefangen! :-P

> Ich meine, Spiele mit wenigen Regeln müssen weder trivial
> noch langweilig sein, sind aber auch nicht komplex!

Ich glaube, du verwechselst komplex und kompliziert: Kompliziert ist immer(!) eine schlechte Sache - die sich aus dem Spiel ergebene Komplexität macht dagegen ein Spiel langfristig interessant.

> Habe gestern einen Prototypen von Heinrich Glumpler gespielt:
> Der war simpel, mit einfachen Regeln, schnell erklärt und
> hat super viel Spaß gemacht - kein bisschen Langweilig!

So wie sein schönes Feurio! :-))

>> Wenn ein Spiel nichts wesentlich Neues bietet, warum soll man
>> es dann überhaupt spielen?
>
> Damit behauptest Du, dass alle "nichtkomplexen" Spiele
> nichts Neues bieten

:-O Häh? :-?

Wie kommst du darauf? Wir sprechen hier doch noch immer über St.Petersburg, oder etwa nicht?

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]


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