Beitragvon Michael Weber » 28. Juni 2004, 22:39
Roman Pelek schrieb:
> Was mich jedoch wundert, ist dieser Masochismus in der Szene,
> diese Unterordnung unter Gegebenheiten - sowohl der DSP als
> auch die SdJJ haben mal klein angefangen als Projekt unter
> (sehr engagierten) Hobbyisten. Man spinne das mal kurios
> weiter: Frank Gartner, Michael Weber, Carsten Wesel, Brigitte
> & Wolfgang Ditt (etc. pp., ich weiß, ich hab einige
> vergessen) kämen heute auf die Idee, [b]gemeinsam[/b] als
> kompetente Webrezensenten einen Preis zu machen. Wäre das ein
> so lahmes Pferd? Ich denke, es gibt viele spannende
> Möglichkeiten, wenn man nur will, und auch einige, die
> konsequent verfolgt, weit jenseits der Lächerlichkeit Bestand
> hätten. Macht doch einfach mal was aus Euren Möglichkeiten.
Habe ich gerade erst gelesen. Also von mir aus dazu folgende Worte:
Mit dem DSP gibt es, wie Knut bereits sagte, einen im Internet (mit) bestimmten Preis. Das Magazin Fairplay hat ebenfalls einen Preis. Ob sich ein Medien-Web-Preis daneben überhaupt durchsetzen könnte, welchen Stellenwert er hätte und so weiter, könnte man gerne mal an anderer Stelle diskutieren.
Ich bin jedoch der Überzeugung, dass dies nur MIT der Spielbox gehen würde und ich bezweifel, dass die Speilbox eine Konkurrenz zum DSP und zum SdJ unterstützen würde. Von daher aus diesen Gründen: nein.
Ganz abgesehen davon, arbeite ich immer gerne mit den Kollegen zusammen und bin der letzte, der sich einer Kooperation entzieht. Alledings sehe ich überhaupt keinen Grund, einen solchen Spiele-Preis auszurufen. Die Jury, Fairplay und die SpielerInnen bestimmen bereits. Warum sollten wir zum Beispiel dem Fairplay Konkurrenz machen? Und das Fairplay hat sich sicher auch nicht ohne Grund auf Kartenspiele beschränkt. Nein, wir brauchen nicht mehr Auszeichnungen. Der "gemeine Web-Surfer informiert sich eh schon bei unseren Magazinen und findet dort sowohl Charts, als auch Top-Listen und Empfehlungen. Das ist eigentlich genug an Spiele-Schilder(Schilda)-Wald.
Man muss sich manchmal mit der Rolle, die man hat oder in die man hineingewachsen ist, auch zufrieden geben. Allerdings pflichte ich Roman bei, dass die Szene meckert und gleichzeitig die Magazine untereinander mitunter nicht alle an einem Strang ziehen. Da ist bei allen Unterschieden die Konkurrenz einiger untereinander groß, bei anderen vieleicht größer, der Neid nicht ganz fern und das Verständnis für andere Seitenstrukturen und -schwerpunkte häufiger schlicht nicht vorhanden. Gut, dass Reich der Spiele zu den genannten und einigen ungenannten recht gute Kontakte und Beziehungen hat. Denn letztlich geht es hier um Spiele, oder?
Michael