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Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Helmut Lehr

Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Beitragvon Helmut Lehr » 3. Juli 2004, 23:57

Hallo,
wir haben soeben eine Partie "Lost Valley" zu viert hinter uns und waren alle mehr oder weniger frustriert.
Das kann's ja doch nicht sein: Im Rucksack zu wenig Platz für die eingekaufte Ausrüstung, die vor Ort benötigt wird. Dadurch eine dauerndes Hin- und Hergerenne zwischen den Plättchen vorne und em Einkaufslager hinten. Ruck-zuck waren die beiden Karren weg, so dass mir nur der Rucksack zur Verfügung stand. Dort hatte ich natürlich immer die falschen Gegenstände drin, als die, die ich brauchte.
Falsch ist die Beschreibung: Im Einkaufslager kann man "beliebig viele Gegenstände" kaufen. Richtig ist: so viele, wie in den Rucksack passen.
Später lasen wir, dass die Dreiecke doch auch noch Einkaufslager und anderes bieten. Tja, das müsste man mal wissen, dass die Rauten auch mal so gelegt werden sollten, dass Dreiecke hineinpassen. Wir haben die Rauten so gelegt, dass keine Dreiecke benötigt werden.
Mir fehlt auch der interaktive Aspekt. Jeder sammelt so vor sich hin seine Goldklumpen, nur der Bergwerksbauer beschwerte sich, dass wieder "Schmarotzer" kommen und kostenlos mitschürfen. Aber eine Ärgerkomponente fehlt mir dabei.
Ich fühlte mich an Siedler und Goldland erinnert, wobei uns "Goldland" besser gefiel.
Oder haben wir wesentliche Elemente übersehen, da Lost Valley hier immer super beschrieben wurde....
VG
Helmut

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Volker L.

Re: Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Beitragvon Volker L. » 4. Juli 2004, 00:22

Helmut Lehr schrieb:
>
> Später lasen wir, dass die Dreiecke doch auch noch
> Einkaufslager und anderes bieten. Tja, das müsste man mal
> wissen, dass die Rauten auch mal so gelegt werden sollten,
> dass Dreiecke hineinpassen. Wir haben die Rauten so gelegt,
> dass keine Dreiecke benötigt werden.

Also, zumindest auf diesen Punkt hat vor ein paar Wochen schonmal jemand hingewiesen...

Gruß, Volker

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Steffen S.

Re: Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Beitragvon Steffen S. » 4. Juli 2004, 00:51

Hallo Helmut,

ich vermute, dass ihr bisher erst eine Partie gespielt habt. Eines vorweg: Natürlich ist der Platz im Rucksack begrenzt, doch das erscheint mir sehr realistisch, wie überhaupt das mühselige Schleppen und Schürfen recht gut getroffen wurde.

Die Kunst bei LV scheint mir, sich auf eine dem entstandenen Spielfeld und der eigens erdachten Vorgehensweise angepassten Fundus an Gegenständen zu beschränken. Dabei ist nicht nur von Nöten, sich geeignete Gegenstände einzukaufen, sondern auch deren Wechselwirkungen untereinander zu beachten. Ein Beispiel: Eine Axt ist eine feine Sache, aber ohne Karren wird ihr Vorteil nur schwer nutzbar, da die beiden auf einmal gehackten Holzbalken den Rohstoffbereich sofort zu zwei Dritteln ausfüllen, und so zu wenig Restplatz bleibt.
Axt + Karren hingegen sind sehr sinnvoll.
Allerdings muss man keinen Karren haben. Sehr nützlich ist z.B. das Boot: Hier kannst du Flusseiten wechseln, und durch die erhöhten bewegungspunkte kannst du am Fluss entlang rasend schnell wieder zum basislager zurück. Oder umgekehrt: Du kannst auch rasend schnell den Fluss entlangschippern und Flussgold einsammeln, das ja viel schneller abgebaut ist, als Minengold (der Zwitvorteil egalisiert dabei den Goldmengennachteil ca.). Da du fürs Flussgold auf Nahrung angewiesen bist, kannst du dich bei den Fischen unterwegs bedienen (quasi en passant) ODER (Achtung: Wechselwirkung, wie oben!) gleich zum Boot noch eine Angel dazupacken. Dann bist du das Problem los.
Auch das Pferd ist super, wenn du dich alleine auf Pfade jenseits des Flusses begeben willst, da du dann 2* so schnell vorankommst. Hast du ein Gewehr dabei, kannst du unterwegs zudem noch fleißig Tiere abballern, brauchst also den Fluss und seine Fische nicht mehr. Und auch mit Pferd ist man schneller wieder im Lager.

Merke: Es ist SEHR sinnvoll, als erster Einkauf ein Pferd oder Boot zu erwerben, da du dich dann von den Bewegungsengpässen etwas abkoppelst. Den Rest an Ausrüstung kannst du dir dann später umso schneller holen. Dass die Spieler nicht mehr Ausrüstung mitschleppen können, empfinde ich als gut und realistisch´. Man muss sich, je nach Lage, eben für eine bestimmte Zusammenstellung, die man für lukrativ hält, entscheiden. Kaufen die Mitspieler bestimmte Dinge auf, muss man seine Strategie eben anpassen, und einen auf Bootfahrer oder Reiter machen. Beides kann extrem erfolgreich sein. Bei uns hat übrigens (kurioserweise?) in 7 Partien noch nie ein Spieler gewonnen, der statt Pferd oder Boot zuerst den Karren genommen hat...

Zu den Dreiecken: Hier gebe ich dir Recht. Konstellationen zu schaffen, die Dreiecksablagen ermöglichen, ist extrem schwer. Auch bei uns ist immer ein riesen Stapel übrig am Ende, besonders im Spiel zu dritt, wo das noch schwerer ist (weil seltener Spieler aufeinander "zuarbeiten"). Ich hätte es besser gefunden, die Rauten wären in Stapel A und Stapel B mit je ausgeglichener Rautenkombination aufgeteilt, wobei sich im als zweites abzuarbeitendnen Stapel B eine Raute mit zweitem basislager befindet. Das hätte die Gegenständedynamik erhöht. Das Problem bei UNS war nämlich eher, dass das Spiel zu früh endete. 1-2 Spieler kauften ein Pferd und zogen abseits des Flusses in die Lande. Dadurch flogen die Rauten nur so aufs Feld, und der Fluss war ein kurzer Stummel aus 5-6 Abschnittten, wenn das letzte Rautenteil verbraucht war. Dementsprechend schnell früh fand dann der Eisblock seinen Weg zum Wasserfall, so dass oft nur 1-2 Lagerbesuche rechnerisch sinnvoll waren.

Insgesamt bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie beeinflussbar der Spielausganeg wirklich ist. Man kann (s.o.) schon Ausrüstungen gezielt kaufen und kombinieren, man kann auch gezielt Standpunkte blockieren und im richtigen Moment Stollen in den Berg treiben. Aber die Rauten, die wir aufdecken, die Goldmenge, die wir bekommen, der Moment des Spielausgangs - da ist auch viel unwägbar, das die allesamt siegmöglichen Ausrüstungskombos in ihrer Effizienz doch sehr unkalkulierbar macht. Am Ende hockte meist jeder bei uns auf einer Per-pedo-Mobile-Position, die ringsrum alle Rohstoffe für die oft 2 ebenfalls angrenzenden Berge (mit Minengold) bot (Nahrung, Holz), so dass es gar nicht mehr notwendig war, diese Stelle bis Spielende zu verlassen, da der Zeitgewinn durch mitgebrachten Whisky usw. oft den Zeit- und Goldverlust zum Rückweg nicht mehr aufwog. Das letzte Spieldrittel wurde so meist seeeehr statisch.

Fazit: Ich mag Lost Valley, ich finde das Thema prima umgesetzt, ich finde die Variabilität der Vorgehensweisen durch die div. Gegestände interessant - aber umhauen tut das Spiel mich aus den o.g. Punkten nicht. Ich würde und werde es noch ab und zu spielen, mehr als ein gehobenes "nett" (oder 4 von 6 hall9000-Spielreiz-Punkten ;-)) bekommt es von mir aber nicht. Eins muss ich aber sagen: Goldland finde ich noch eindeutig schlechter.

Gruß,
Steffen

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Helmut Lehr

Re: Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Beitragvon Helmut Lehr » 4. Juli 2004, 08:07

Danke, Steffen, für Deine ausführliche Antwort.
Zum Stichwort "erste Partie": Ein Spiel muss in der ersten Partie ankommen, sonst bekommt man seine Mitspieler nicht mehr dazu, es noch einmal zu probieren.
Mein Sohn (29) meinte gegen Ende: "Was kann ich denn schon noch machen? Ich ziehe halt mal etwas hin und her."
Ich hatte Boot und Pferd, aber vorne waren die beiden Karren-Besitzer, die einfach mehr Ausrüstung zu den "aktiven Stellen" transportieren konnten.
Anfangs war ich in einer Fluß-Ecke "gefangen", weil ohne Boot und ohne Holz. Wald war am ganz anderen Ende aufgedeckt...
Irgendwie fand ich das Spiel auch nicht innovativ neu. Man zieht dauernd zwischen den Aktiv-Plättchen und dem Lager hin und her. Ich verstehe nicht, warum nur 2 Karren dabei sind, denn was nützt mir das Erjagen von Fleisch, wenn ich keinen Platz im Rucksack habe. Schon beim Aufnahmen von Holz im Wald durfte ich nur ein Hölzchen nehmen, weil nicht mehr Platz im Rucksack.
Merkwürdig ist überdies, dass man aus dem Fluß "Schinken" herausholt. Das nur nebenbei.
Nach den euphorischen Berichten über "Lost Valley" waren wir mit positiver Erwartungshaltung an das Spiel herangegangen. Zum Schluß freuten wir uns nur noch auf's Ende....
VG
Helmut

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Heinrich Glumpler

Game of the Month

Beitragvon Heinrich Glumpler » 4. Juli 2004, 10:34

Hi,

ich zähle "Lost Valley" zu den Spielen, die nach dem ersten Spiel überhaupt nicht eingeschätzt werden können - das zeigen ja schon die ersten Kommentare auf dein Posting.

Ähnlich wie beim Schach wäre es eigentlich ideal, dieses Spiel von jemanden beigebracht zu bekommen, der es kennt - ich hatte da mehr Glück, da die Goslars einen frühen Prototypen mit mir getestet haben - und ich war damals einfach fasziniert.

Wenn zwei Anfänger Schach miteinander spielen, könnte das Spiel, denke ich, ähnlich kommentiert werden ;-)

Zu diesem Punkt fällt mir der Vorschlag "Game of the month" ein - ich hab' die URL leider nicht parat, aber die Idee war ungefähr die:

Eine Spielgruppe sucht sich jeden Monat ein Spiel aus, das grundsätzlich bei jedem Treffen (neben anderen Spielen) mindestens einmal gespielt wird.
Die Erfahrung, die der Autor mit diesem Vorgehen gemacht hat, waren offenbar sehr positiv, da die Spieler - die normalerweise flüchtig über ein (neues) Spiel "hinwegschrubben" - sich plötzlich die Muse nahmen, mal verschiedene Taktiken zu probieren und die Spieltiefe in allen Facetten auszuloten.

Und bei der Gelegenheit würde ich gerne noch mal den Spruch anbringen wollen:

Zufriedenheit = Leistung minus Erwartung

Insofern haben es Spiele, die gelobt werden (eventuell aufgrund intensiver Spielerfahrungen!), eventuell sehr schwer bei ihrem "ersten Auftritt".

Grüße
Heinrich

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Matthias Prinz

Re: Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Beitragvon Matthias Prinz » 4. Juli 2004, 10:58

> Das kann's ja doch nicht sein: Im Rucksack zu wenig Platz
> für die eingekaufte Ausrüstung, die vor Ort benötigt wird.
> Dadurch eine dauerndes Hin- und Hergerenne zwischen den
> Plättchen vorne und em Einkaufslager hinten.

Nunja, der typische Fehler bei der ersten Partie: Gold schürfen, ab zurück ins Lager, was kaufen und wieder zurück, wieder ins Lager, was kaufen usw.
Kennt man erst einmal das Spiel richtig, wird man merken, dass man garnicht so oft hin- und herrennen muss, da man sich seine Ausrüstungskombination nach einer gewissen Einführungszeit zulegen kann und damit fast das ganze Spiel auskommt.

> Ruck-zuck waren
> die beiden Karren weg, so dass mir nur der Rucksack zur
> Verfügung stand. Dort hatte ich natürlich immer die falschen
> Gegenstände drin, als die, die ich brauchte.

Nun, wenn der Gegner den Karren hat, wird er wohl kaum Boot und/oder Pferd leisten können. Da muss man halt mal schauen, was die Anderen so kaufen und seine Strategie entsprechend umstellen. Ich bin z.B. absolut kein Freund des Karren. Bin mit Boot oder Pferd lieber beweglicher und kann so den lahmen Karren-Besitzern wertvolles (Fluss-)Gold ("Kleinvieh macht auch Mist") vor der Nase wegschnappen.

> Falsch ist die Beschreibung: Im Einkaufslager kann man
> "beliebig viele Gegenstände" kaufen. Richtig ist: so viele,
> wie in den Rucksack passen.

Das sollte ja wohl einleuchtend sein. Aber wie schon oben gesagt, es kommt nicht darauf an, VIEL zu kaufen sondern KLUG zu kaufen.
Wenn du erst ein paar Kombinationen ausprobiert hast (Boot & Sieb, Pferd & Dynamit oä.)

> Später lasen wir, dass die Dreiecke doch auch noch
> Einkaufslager und anderes bieten. Tja, das müsste man mal
> wissen, dass die Rauten auch mal so gelegt werden sollten,
> dass Dreiecke hineinpassen.

Also ich schaue mir grundsätzlich das Spielmaterial an, bevor ich anfange damit zu spielen. Sollten Fragen auftreteten, kann man die vor dem Spiel in der Runde klären.

> Wir haben die Rauten so gelegt,
> dass keine Dreiecke benötigt werden.

Am unteren Rand geht das ganz leicht. Wer es nun mal darauf anlegt, Dreiecke zu "bauen" kann sich ja am unteren Rand jenseits des Flusses damit beschäftigen.
Ausserdem darf der Whisky nicht vergessen werden, (Laufen/Entdecken -> Aktion --Whisky--> Laufen/entdecken). Damit kann man schon einiges machen.

> Mir fehlt auch der interaktive Aspekt. Jeder sammelt so vor
> sich hin seine Goldklumpen, nur der Bergwerksbauer beschwerte
> sich, dass wieder "Schmarotzer" kommen und kostenlos
> mitschürfen. Aber eine Ärgerkomponente fehlt mir dabei.

Soo viel Interaktion gibt es wirklich nicht. Aber es gibt doch einige "Ärgerkomponenten".
Wie wärs mit:
- von dir angesprochen: Gegenstände wegschnappen
- nicht unwichtig: Kreuzungen blockieren (kommt bei uns häufig vor)
- der Klassiker: Die Miene des Gegner leerräumen.
- Gerade bei 4 Leuten haben sich bei uns bis jetzt immer Gruppen gebildet ("Komm, wir arbeiten jetzt zusammen auf der anderen Flussseite"). Bis dann einer dem anderen in den Rücken gefallen ist ;)

> Ich fühlte mich an Siedler und Goldland erinnert, wobei uns
> "Goldland" besser gefiel.

Mein Lieblingskommentar in Göttingen:
"Das ist ja wie Siedler?"

> Oder haben wir wesentliche Elemente übersehen, da Lost
> Valley hier immer super beschrieben wurde....

Ich denke, Lost Valley sollte auf jeden Fall ein paar mal gespielt werden, bevor man sich eine Meinung bilden kann.
Die strategische Komponente kommt wirklich erst beim 3. oder 4. Spiel. Der Reiz offenbart sich erst, nachdem eine zuvor überlegte Taktik geglückt ist, und die Gegner immer hinterherhängen.

Gebt dem Spiel noch eine Chance und seit auch motiviert. Ohne Motivation und Spass am Spiel funktioniert dieses Spiel eben nicht so gut.

Beste Grüße
Matthias

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RoGo

Re: Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Beitragvon RoGo » 4. Juli 2004, 11:01

Hallo Helmut,
schade, dass es dir beim ersten mal nicht gefallen hat, wobei ich nicht glaube, dass ein Spiel gleich gut laufen muss, wenn man aber keine Idee hat, was sich ändern läßt, ist es eine Katastrofe.

Zu zwei Punkten:

Den beschränkten Platz im Inventar halte ich für sehr wichtig, da man ansonsten eine immer siegreiche Standardsupermannausrüstung basteln kann. Immer wenn uns in Tests eine solche begegnet ist, haben wir versucht die Kombination unmöglich zu machen. Den Karren kaufe ich z.B. beinah nie, aber das Spiel funktioniert natürlich auch, wenn es alle Sache vierfach gibt, wenn du magst schick ich dir ein paar Plättchen zu.

Die Dreiecke sind stark und wichtig insb. wenn sich erfahrene Goldsucher gegenseitig belauern. Auf unserem Forum gibt es inzwischen ein paar Vorschläge, wie man sie mittels neuen Gegenständen leichter und bewußter entdecken kann. Da ich noch immer auf eine Erweiterung baue, wird es diese hoffentlich nächstes Jahr geben.

Falls du es doch nochmal versuchen willst: bau sofort eine Reuse, ein Sägewerk und versuch vom ersten Berg zwei plättchen zu ergattern.

Viele Grüße

Roland

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RoGo

Re: Lost Valley: Frust nach der ersten Partie!

Beitragvon RoGo » 4. Juli 2004, 11:21

Hallo Steffen,
vielen Dank für deinen langen, fundierten Kommentar.

Zu zwei Dingen:

Ich glaube, dass Spieler die weit wegreiten, gegen gute Mitspieler meist verlieren. Bzw. es wird erst im letzten Drittel für einen führenden Spieler zu einer sinnvollen Strategie - wie wir es wollten. Aber das Spielsystem ist halt sehr offen und bietet jede Mange Möglichkeiten für gruselige Fehler.

Dass ich am Ende manchmal nicht weiß, warum ich jetzt gewonnen oder verloren habe, mag ich gerne. Klar gegen ein blutiges Greenhorn kann ich immer gewinnen, aber gegen Tobias freue ich mich über ein paar taktische Schmankerl und verbringe eine nette Stunde. Ansonsten müßte ich wieder dass unten berufene Schach auspacken. Und das Problem, dass ich - wie bei Siedler - nach der Setzrunde zu zwei Dritteln den Sieger ausrufen kann, haben wir - glaube ich - nicht, selbst wenn einer vom ersten Berg 8 Nuggets nach Hause bringt.

Grüße
in den Süden

Roland


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