Beitragvon Thomas Molnos » 6. Juli 2004, 18:11
Knut schrieb:
> Hill meint dort, dass es
> im deutschen Durchschnittshaushalt 30 Brettspiele gibt. Das
> scheint mir doch sehr hoch gegriffen, oder treibt die
> Handvoll Spielesammler den Durchschnitt so in die Höhe?
Hallo Knut,
da würde ich sogar drauf wetten, es sind die Handvoll Spielesammler die den Durchschnitt verzerren.
Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> Armin schrieb:
> >
> > dann deckt sich das mit meinen
> > Beobachtungen im selten-spielenden Bekanntenkreis.
>
> Ist das evtl. der falsche Bekanntenkreis, der hier beobachtet
> wird? Ist der Bekanntenkreis von einem Spieler nicht sowieso
> schon ein wenig auf Spiele sensibilisiert, da sie wissen, daß
> Spiele gar nicht so schlecht sind, weil sie doch immerhin
> einen entfernten Bekannten haben, der diese Dinger hortet...?
> Können wir (Spieler) überhaupt einen
> Otto-Normalverbraucher-Nichtspiele-Haushalt kennen, der von
> uns unbeeinflusst ist?
Hallo Carsten,
hier ist er, der Bekanntenkreis den Du nicht kennst und suchst:
In meinen Bekanntenkreis von 4 bis 72 Jahren einschließlich Nachbarschaft und
Kindergarten liegt die Brettspielanzahl bei minimal 2 mit einem Schachbrett und einem Skatspiel ( mein eigener Bruder ) und 16 im Kindergarten meines Sohnes.
Monopoly und Risiko bei 2 bis 4 Personen Haushalten ist noch relativ gängig, Siedler zählt schon zu den Raritäten, aber vielleicht waren auch Computerspiele gemeint, denn da besitzen die kleinen Kiddis unter 6 Jahren schon 5 bis 10 Spiele im Schnitt...
...ich will es ja auch nie glauben,
aber die Brettspielwelt spielt aktuell im echten Otto-Normalverbraucher-Nichtspiele-Haushalt nur die wahrscheinlich letzte Geige.
Gruß
Thomas