Beitragvon Immanuel » 29. Juli 2004, 14:53
Hallo Gustav,
wenn ich Stefanie richtig verstanden habe, dann zweifelt sie daran, dass "berechenbare" Spiele wie MäDn, Kniffel, Mühle, Dame, Gänsespiel und Halma die "GEGENWÄRTIG POPULÄRSTE GRUPPE" von Spielen sind.
Das zumindest ist eine Aussage, die ich von den Fraunhofers aus wissenschaftlicher Sicht auch gerne mit Daten belegt hätte (Verkaufszahlen einschlägiger Spiele(sammlungen) vs. Verkaufszahlen "komplexer" Entwicklungen). Auch wenn ich zugebe, dass allein über die Verkaufszahlen noch nichts darüber ausgesagt ist, wie oft so ein Spiel auf den Tisch kommt. Wenn ich zum Beispiel öfter mit kleinen Kindern spielen würde als mit meinen Freunden, dann wäre wohl das - vor 20 Jahren erworbene - Kniffel deutlich häufiger auf dem Tisch als die im letzten Jahrzehnt entstandene komplexe Vielfalt. Solche Verhältnisse unterstellend, müsste die Popularität über repräsentative Befragungen ermittelt werden oder von den Autoren ermittelt worden sein.
Kniffliges Grüßle,
Immanuel
(, der gar nichts dagegen hat, mit seinen Neffen und Nichten am kommenden Wochenende völlig berechenbare, aber dafür real existierende Spielfiguren übers Brett zu schieben. Immerhin hoffe ich, sie zumindest mal mit dem "Virus" zu infizieren. Haben wir nicht alle mal mit MäDn/Malefiz/... angefangen?)