Beitragvon Günter Cornett » 20. August 2004, 15:15
Bernd T. schrieb:
>
> Hallo,
>
> moralisch sehe ich das genauso. Es wird versucht aus der
> Bekanntheit "Alhambras" soviel Profit wie möglich zu schlagen.
Vielleicht wird auch nur versucht, aus Alhambra eine Marke zu machen.
> Andererseits ist ein Spieleverlag auf Profit ausgerichtet
> (wenigstens die meisten).
;-)
> Die "Gärten von Alhambra" werden (mit ansicherheit grenzender
> Wahrscheinlichkeit) wesentlich erfolgreicher sein als Carat
> (und die meisten anderen Spiele des Quenn Verlages). Wer
> würde da nicht in Versuchung kommen...
Soweit soMarketing.
> Queen Games war nicht der erste Verlag der so etwas macht
> (und wird wahrscheinlich auch nicht der letzte sein).
>
> Ich frage mich sowieso, ob ich von einem völlig anderem Spiel
> (wie die Gärtner von Alhambra) nicht mehr habe wie von einer
> Variante des Namensgeber (wie z.B. bei "Carcassone - Jäger
> und Sammler).Wobei man natürlich bedenken muss, dass der
Auf jeden Fall.
> Ottonormalspieler mit Alhambravorerfahrung nicht enttäuscht
> ist, wenn er eine Alhambravariante erwartet und ein föllig
> anderes Spiel bekommt).
Es wird übrigens nirgendwo behauptet, dass es sich bei DGVA um eine Erweiterung oder eine Variante von DPVA handelt.
Muss es denn eine Variante sein, nur weil der Name sich an das andere Spiel anlehnt? Wie sinnvoll ist es, eine Variante als eigenständiges Spiel (wenn auch mit ähnlichem Namen) herauszubringen?
Ich persönlich habe grundsätzlich die Erwartungshaltung, dass hinter einem neuen Titel ein neues oder wiederaufgelegtes vergriffenes Spiel steckt, nicht aber die Variante eines auf dem Markt befindlichen.
> Fazit: Moralisch bedwenklich, geschäftlich verständlich...
Die Frage ist eher: passen beide Spiele in eine Reihe (ähnlicher Chrakter, gleiche Zielgruppe). Ich denke, in diesem Fall passt das schon. Zuerst wird der Palast gebaut, dann der Garten. Im Jahr darauf entwickelt sich vielleicht die ganze Stadt...
Gruß, Günter