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Faidutti über G.W. Bush

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Achimer

Faidutti über G.W. Bush

Beitragvon Achimer » 23. September 2004, 19:07

Moin, nur als kurze Mitteilung:

auf
http://faidutti.free.fr/jeux/games.html
bezieht Bruno Faidutti Stellung zu G.W. Bush. In Englisch und Französisch äußert er sich hier zum mächtigsten Mann der Welt, lesenswert.

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Franz-Benno Delonge

Spieler und Politik

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 23. September 2004, 22:11

Hallo Achimer, liebe Hobbypolitiker,
ich fürchte, daß solche gut gemeinten Artikel viel mehr schaden als nützen.

Im Klartext sagt Bruno Faidutti hier unseren amerikanischen Freunden, daß er besser weiß als sie selber, wen sie wählen sollen.

Nun kann man ja sicherlich mit guten Gründen der Ansicht sein, daß Präsident Bush möglichst nicht nochmal wiedergewählt werden sollte. Ich selber bin (irrelevanterweise) auch dieser Meinung, und zwar im Wesentlichen aus den gleichen Gründen wie Bruno. Aber ich wäre nicht einmal im Traum darauf gekommen, diese Meinung in dieser Form unseren amerikanischen Spielefreunden öffentlich mitzuteilen. Denn die Bush-Fans, die es ja sicherlich unter den dortigen Spielern auch gibt, überzeugt man mit solchen Statements kaum - man bewirkt allenfalls, daß sie verärgert zurückkeifen. Und so kriegen wir dann auch noch in unseren Spieler-Foren überflüssigste politische Diskussionen, die sich im Austausch sattsam bekannter Schlagworte erschöpfen, die niemanden weiterbringen und die dann letztlich sogar in Spielerkreisen Feindseligkeiten zwischen den Landsmannschaften schüren.

Solche Diskussionen sollte man daher m.E. allenfalls in Essen anfangen, persönlich von Mensch zu Mensch, spät abends, und in einem Zustand, der sicherstellt, daß jeder am nächsten Morgen alles wieder vergessen hat.

Schönen Gruß
Benno

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RoGo

Re: Spieler und Politik

Beitragvon RoGo » 23. September 2004, 22:30

Hallo Benno,

auf spielfrieks wurde Brunos statement heftig diskutiert und einige Diskutanten werden jetzt "moderiert", andere versprachen nie wieder ein Faidutti-Spiel zu kaufen.

Man muss für Bruno anführen, dass er seine Meinung nicht in den bekannten Foren gepostet, sondern auf seiner eigenen website veröffentlicht hat und wenn er meint zu bestimmten Dinge nicht schweigen zu dürfen, finde ich das so ok. Auch Spieler und Spieleautoren sind politische Wesen.

Grüße

Roland

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Chregi

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Chregi » 23. September 2004, 22:48

*unterschreib

In diesem Forum hier wäre ein solcher Eintrag völlig deplatziert. Aber das Bruno ihn auf seiner Seite reinstellt, finde ich richtig und mutig. Schliesslich muss er wissen, dass dies für ihn kontraproduktiv sein kann. Aber nur immer schweigen kann auch nicht die Lösung sein.

Gruss aus der Schweiz (wo die Ausländerdiskussion gerade auf einem neuen Tiefpunkt angekommen ist)
Chregi

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Franz-Benno Delonge

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 23. September 2004, 22:51

Hallo Roland,
und ich habe grade auf boardgamegeek noch ein paar ziemlich deprimierende Diskussionsbeiträge gelesen, die genau in die gleiche Richtung gehen. Die Diskssion läuft allen Ernstes unter der Überschrift "Sollte Bruno Faidutti nackt durch die Straßen geprügelt und am nächsten Laternenpfahl aufgehängt werden?", und man kann nur hoffen, daß das meiste davon schräger amerikanischer Humor sein soll. Tatsächlich ist es aber wohl genau das, was ich befürchtet habe.

Das mit dem "nicht schweigen dürfen..." ist in aller Regel ein Synonym für "sich selber furchtbar wichtig finden".

Schönen Gruß
Benno

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Chregi

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Chregi » 23. September 2004, 23:02

Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Das mit dem "nicht schweigen dürfen..." ist in aller Regel
> ein Synonym für "sich selber furchtbar wichtig finden".

Ist das nicht ein wenig krass? Dann müssen wir hier wohl in Zukunft alle ganz ruhig sein. Viele, die hier posten, finden sich ja selber wohl einfach nur furchtbar wichtig. Trauriges totes Forum.

Lebt nicht auch ein Spielautor davon, dass ein Spieler sich so wichtig findet, um öffentlich für Spiel A eine Lobeshymne zu verfassen? Was für einen Grund gibt es, hier ein Spiel von Autor X zu loben, ausser allen anderen zu sagen: Bätsch, ich kenne es schon.

Ach ja, hier geht es ja um Spiele, nicht um Politik ;-)

Gruss aus der Schweiz (wo Politik ein grösseres Interesse weckt als Spiele. Ob das gut oder schlecht ist, mag jeder selber beurteilen)

Chregi

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Franz-Benno Delonge

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 23. September 2004, 23:23

Hallo Chregi,
ich meine, daß man sich hier eher nur zu Spielen äußern und politische Glaubensbekenntnisse anderswo abladen sollte.
Keiner von uns hat irgendetwas davon, wenn er feststellt, daß bestimmte Spielefreunde politisch ganz anders gepolt sind als er selber.
Schönen Gruß
Benno

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Chregi

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Chregi » 23. September 2004, 23:29

Da sind wir ja gleicher Meinung ;-)

Hier ist der falsche Platz dafür. Anderswo nicht (bsp. auf Brunos Homepage)

Gruss
Chregi

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hans reinhold
Kennerspieler
Beiträge: 129

Re: Spieler und Politik

Beitragvon hans reinhold » 23. September 2004, 23:29

also, mir ist ein offenes offenes Faidutti´sches statement lieber als ein delonge´s German leisetreting: Politik bitte nur nach reichlich alkohol!
Oh du schöne heile Spielewelt!

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Franz-Benno Delonge

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 23. September 2004, 23:43

Hallo Hans,
gehe ich recht in der Annahme, daß du das völlig anders sehen würdest, wenn Bruno Faidutti George W. Bush lobgepriesen hätte?
Fragende Grüße
Benno

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RoGo

Re: Spieler und Politik

Beitragvon RoGo » 24. September 2004, 00:10

Hallo,
jetzt habe ich mich auch durch den BGG_Journal gescrollt und die Gedanken schweifen:

Vielleicht ist die berühmte Unterscheidung in german- und american-style-games verbunden mit dem Milieu, aus dem sich die jeweilige Szene speist.

Ziehmlich platte These, aber ich bin schon ziehmlich überzeugt, dass die deutsche Szene sehr stark sozialdemokratisch oder etwas weiter: sozialliberal geprägt ist. Friedhelm Merz mag hierfür als Vorzeigespieler gelten. Inwiefern eine ähnliche Affinität der amerikanischen insbesondere der cosim-Szene besteht, habe ich aber wahrlich keine Ahnung und bin auch selber einem kleinen, ehrlichen Kriegsspiel nicht abgeneigt.

Grüße
Roland

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Günter Cornett

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Günter Cornett » 24. September 2004, 00:33

Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Hallo Hans,
> gehe ich recht in der Annahme, daß du das völlig anders sehen
> würdest, wenn Bruno Faidutti George W. Bush lobgepriesen hätte?
> Fragende Grüße
> Benno

Hallo Benno,

für jemand, der gegen politische Äußerung beim Spielen ist, mischt du ziemlich eifrig in dieser doch sehr politischen Diskussion mit.

Und mit dieser Bemerkung ziemlich unfair.

Dem 'politischen Gegner' unredliche Argumente zu unterstellen, wo - zumindest für Aussenstehende - nicht erkennbar ist, worauf diese Unterstellung basieren soll, ist miese Politik.

Ich finde Brunos Statement gibt inhaltlich nicht allzu viel her, aber es ist absolut ok, dass er sich auf seiner Webseite äußert. Im übrigen ist das Spielen zwar meistens eine recht unpolitische Angelegenheit, bringt sogar Leute unterschiedlicher politischer Meinungen zusammen (womit es wieder sehr politisch wird), dennoch halte ich es für falsch, die Abwesenheit von Politik im Spiel zu fordern.

Es sollte doch jedem selbst überlassen bleiben, ob er z.B. politische Spiele macht, sich politisch äußert, Spiele als auch politisches Medium einsetzt oder eben nicht. Wichtig ist dabei, dass man die eigene Haltung nicht anderen als Norm überzustülpen versucht.

Und ein bisschen interessiert es mich schon, wie mein Spielpartner denkt. Mit einem überzeugten Nazi möchte ich nicht meine Freizeit verbringen. Ansonsten ist Spielen durchaus eine Möglichkeit mit Leuten zusammen zu kommen, die ganz anders denken als man selbst. Das kann sehr erfrischend sein.

Wenn es jetzt aber wegen Brunos doch recht harmlosen Statements heftige Reaktionen gibt, dann zeigt es, wie wichtig auch dieses Statement ist. Wenn er deswegen so heftig angegriffen wird, weil er seine Meinung sagt, so zeigt es, dass es mit der Toleranz in der Spieleszene nicht so gut aussieht, wie manche es gern sähen.

Vorhandene Unterschiede (weniger in der politischen Ansicht sondern mehr wie sie vertreten wird), sichtbar zu machen ist ein sehr positiver Effekt von Brunos Meinungsäußerung. Gerade weil es inzwischen doch einige Freundschaften u.a. zwischen deutschen und amerikanischen Spielern gibt, ist das vielleicht auch eine Gelegenheit sich darüber in einer Form auszutauschen, die keine Trennline z.B. zwischen 'amerikanischen Kriegstreibern' und ' deutschen Feiglingen' zieht.

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Günter Cornett » 24. September 2004, 00:50

RoGo schrieb:

> Inwiefern eine ähnliche Affinität der amerikanischen
> insbesondere der cosim-Szene besteht, habe ich aber wahrlich
> keine Ahnung und bin auch selber einem kleinen, ehrlichen
> Kriegsspiel nicht abgeneigt.

Zum Thema ehrliches Kriegsspiel: Einem Amerikaner muss man 'cosim' erst erklären. Dort heissen solche Spiele ehrlicherweise 'war game'.

Gruß, Günter (auch einem gelegentlichen Konflikte mal nur simulieren nicht abgeneigt)

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Stefanie

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Stefanie » 24. September 2004, 03:55

Franz-Benno Delonge schrieb:
[...]
>
> Nun kann man ja sicherlich mit guten Gründen der Ansicht
> sein, daß Präsident Bush möglichst nicht nochmal
> wiedergewählt werden sollte. Ich selber bin
> (irrelevanterweise) auch dieser Meinung, und zwar im
> Wesentlichen aus den gleichen Gründen wie Bruno. Aber ich
> wäre nicht einmal im Traum darauf gekommen, diese Meinung in
> dieser Form unseren amerikanischen Spielefreunden öffentlich
> mitzuteilen. [...]

Dieses Editorial (nur die englische Version) wurde auch ueber Brunos
Yahoo!Group (Titel: "open letter to american gamers") verschickt, was ich
persoenlich noch unpassender finde.

Cheers,
Stefanie

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KMW

Bitte weiter im OT-Forum

Beitragvon KMW » 24. September 2004, 07:56

Hallo zusammen,
das ist mal wieder eine Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass dieses "Spielerforum" dafür eingerichtet wurde, über Spiele zu diskutieren. Wenn Ihr über "Spieler und Politik" diskutieren wollt, macht das bitte im Off Topic-Forum. BITTE!
KMW

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Franz-Benno Delonge

Re: Bitte weiter im OT-Forum

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 24. September 2004, 08:56

Lieber KMW,
wenn du das so siehst, dann habe ich dieses Forum bisher gründlich mißverstanden.
Es geht mir ja gerade nicht um politische Inhalte, sondern um die grundsätzliche Frage, ob es sinnvoll ist, innerhalb der Spielerszene (zB auch innerhalb dieses Forums!) politische Diskussionen vom Zaun zu brechen. Diese Frage halte ich (und offenbar nicht nur ich) gerade im Rahmen eines Spielerforums für interessant und sehe sie nicht als "OT" an.
Wenn hier stattdessen nur noch PEEP-, RF- und ähnliche Beiträge erlaubt sein sollen, dann verliert dieses Forum für mich 50 % seiner Anziehungskraft.
Schönen Gruß
Benno

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KMW

Re: Bitte weiter im OT-Forum

Beitragvon KMW » 24. September 2004, 09:27

Hallo Benno,
darauf hätte ich Dir jetzt gern per Mail geantwortet, habe aber keine Adresse von Dir. Da dieses Posting meine letzte Aktion vor einer 2-Tages-Reise ist und ich danach 2 Tage lang kaum Zeit habe, muss ich das so stehen lassen. Vielleicht ergibt sich in Essen die Gelegenheit drüber zu reden.
Viele Grüße
KMW

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Günter Cornett

Re: Bitte weiter im OT-Forum

Beitragvon Günter Cornett » 24. September 2004, 09:55

Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Es geht mir ja gerade nicht um politische Inhalte, sondern um
> die grundsätzliche Frage, ob es sinnvoll ist, innerhalb der
> Spielerszene (zB auch innerhalb dieses Forums!) politische
> Diskussionen vom Zaun zu brechen. Diese Frage halte ich (und
> offenbar nicht nur ich) gerade im Rahmen eines Spielerforums
> für interessant und sehe sie nicht als "OT" an.

Ich halte diese Frage schon für interessant (wenn auch nicht übermäßig), ..., aber dennoch für ebenso OT wie die politische Diskussion selbst. Sonst liesse sich damit jede OT-Diskussion ontopic machen, indem man sagt: ich möchte nur diskutieren, ob es sinnvoll ist oder nicht, eine bestimmte OT-Diskussion vom Zaun zu brechen.

Nicht OT finde ich dagegen Fragen nach politischen Themen in Spielen, politischer Funktion von Spielen, macht Spielen 'Feinde' zu Freunden, ....

So konkret eine politische Äußerung eines Spielers zu diskutieren, halte ich für OT, eine Diskussion z.B. über die dadurch provozierten feindseligen Äußerungen in Spieleforen wiederum kann IMHO durchaus ontopic sein; jedenfalls sofern es nicht in erster Linie darum geht festzustellen, wer 'gut' und wer 'böse' ist, sondern wie man als Spieler mit solchen sehr gegensätzlichen Meinungen seiner Mitspieler umgeht (z.B. was sollte man akzeptieren oder tolerieren und was nicht).

Gruß, Günter

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Michael Weber|Reich der Spiele

Re: Bitte weiter im OT-Forum

Beitragvon Michael Weber|Reich der Spiele » 24. September 2004, 11:58

KMW schrieb:
> das ist mal wieder eine Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass
> dieses "Spielerforum" dafür eingerichtet wurde, über Spiele
> zu diskutieren.

Hm, das ist mir schon mehrfach aufgefallen. Es ist ein SpieleRforum (und hat eben nicht die Überschrift SpielEforum), also gehört hier meiner Meinung nach in der von Benno angedachten Weise so etwas schon hin. Den VErweis auf das OT-Forum kann ich bei der Überschrift nicht ganz verstehen. Vielleicht ließe sich das etwas eindeutiger titulieren.

Allerdings finde ich im Grunde diese Unterscheidung überflüssig. Wenn es nicht gerade Geburtstagsgrüße oder private Dinge sind, finde ich eigentlich hier alles richtig platziert, wass mit Spielen, Spiele und Spieleszene zu tun hat.

Die Ausgrenzung von politischen Statements als solche aus der Speileszene kann ich dagegn aus eigener Erfahrung begrüßen, geht es hier doch um Spiele, nicht um Politik. Allerdings heißt das nicht, dass ich Spieler unpolitisch sehen möchte. Im Gegenteil. Nur alles an seinen Platz. Hier spielen wir, politisch streiten können wir an geeigneterer Stelle. Wenn nur die Hälfte der hier und nicht nur in diesem Thread politisch diskutierenden Spieler sich ebenso politisch engagieren würden, wäre vielelicht eine "bessere" Politik denkbar. Was immer das auch sein mag.

Michael

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Benjamin Spicher

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Benjamin Spicher » 24. September 2004, 12:05

> Die Diskssion läuft allen Ernstes
> unter der Überschrift "Sollte Bruno Faidutti nackt durch die
> Straßen geprügelt und am nächsten Laternenpfahl aufgehängt
> werden?", und man kann nur hoffen, daß das meiste davon
> schräger amerikanischer Humor sein soll. Tatsächlich ist es
> aber wohl genau das, was ich befürchtet habe.

Und wie kommst Du darauf? Wenn Du nur eine Zeile weiter gelesen hättest, wärst Du nämlich auf die Lösung gestossen, wie der mensch die Überschrift wirklich gemeint hat:

"No. No, he should not. In fact, vilifying anybody due to their political beliefs and freely expressed ideology is probably a bad thing. There is no common ground that allows for all manner of beliefs aside from tolerance."

Und danach folgt tatsächlich die schwarze Satire.

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Wolfgang

Re: Spieler und Politik

Beitragvon Wolfgang » 24. September 2004, 12:08

Hallo Benno,

danke und volle Zustimmung. Genau das, was du schreibst, dachte ich beim Durchlesen des Artikels.

Was das OT angeht, teile ich deine Auffassung, denn dort geht eine solche Diskussion zwischen den Geburtstagswünschen unter.

Knut, du tust viel für das Forum, aber ich glaube, hier liegst du falsch.

Wolfgang

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Marc W.

Moderation

Beitragvon Marc W. » 24. September 2004, 12:32

Hm, so wie ich das sehe ist KMW der Moderator dieses Forums. Aus anderen Foren kenne ich es so, dass Moderatoren"eingriffe" respektiert und nicht diskutiert werden. Zumindest nicht offen.

Marc

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hans reinhold
Kennerspieler
Beiträge: 129

Re: Spieler und Politik

Beitragvon hans reinhold » 24. September 2004, 13:55

das "hätte, wenn und aber" können wir ja in essen bei EINEM gläschen "goldbräu" besprechen.

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Goerge Dabbeljuh

???

Beitragvon Goerge Dabbeljuh » 24. September 2004, 14:32

Na und? Lass uns doch lieber den Irak bombadieren...Ach nee, wir suchen uns lieber ein anderes Land mit hohem Ölvorkommen...äähh das böse ist.

Cheers dich selbst

Cheney, äh Bush

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Heinrich Tegethoff

Faidutti selbst

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 24. September 2004, 18:21

Vielleicht sollte sich bei der ganzen Diskussion einmal jemand
vor Augen führen, das Bruno nicht einfach nur seine Spiele-Homepage
für politische Aussagen "missbraucht" hat, sondern daß Bruno
offentsichlich auch politisch engagiert ist. Siehe seine Biographie auf
http://www.hans-im-glueck.de/seiten/0602.shtml#Faidutti

Damit sollte man zum einen einige knackige Sprüche hier im Forum
noch einmal schnell überdenken;zum anderen hat jeder das Recht
auf freie Meinungsäußerung (in den gesellschaftlichen Grenzen) und
damit das Recht, die Meinung anderer zu beeinflußen - nur nicht überall alles
und entsprechend auch nicht hier. Tut Bruno ja auch nicht!

Servus,
Heinz


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