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La Citta

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Axel

Re: Spielsucht

Beitragvon Axel » 6. Oktober 2004, 15:16

... und Bonn hat auch schöne Hotels mit langweiligem Innenleben :-)

Axel

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Niccolo
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Beiträge: 1333

so viel Spiel, so wenig...

Beitragvon Niccolo » 6. Oktober 2004, 16:01

Sarah Kestering schrieb:

> Das Jahr hat aber nur 365 Tage und ich moechte nur
> Spiele haben, die auch wirklich gespielt werden.

Und wie löst du das?

Ich steh auch immer öfter vor der Überlegung, mich von Spielen zu trennen, die ich sehr wahrscheinlich nicht mehr anrühre.

Aber wie tun?

eBay?
Ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen, das Gegenteilige zu tun: eben zuzukaufen. Das "Vergnügen" war daran, dass es dabei um Spiele ging, die nicht aus dubiosen, oder weniger dubiosen Gründen zu Klassikern erkoren wurden und somit zu Spottpreisen zu haben sind. Kein Spiel über 6 Euros - wo das Porto oft das doppelte ausmachte...
Das mag pervers klingen, aber da blutet mir das Herz - selbst als Käufer.

Und ich muß zugeben, dass mir der Aufwand (reinstellen bei eBay, gut verpacken, hoffen auf redlichen Käufer, usw) und der eventuelle Ärger... das sind keine 5 Euros wert.

Und der Teufelskreis? Jedes Jahr kommen neue, vielversprechend klingende Titel... immer mehr und Hiiiilfeeeee!!!!!

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THR

Re: so viel Spiel, so wenig...

Beitragvon THR » 6. Oktober 2004, 16:10

Moin!

Naja, vielleicht mal den Bestand durchforsten und das ein oder andere Spiel für einen sozialen Zweck zur Verfügung stellen (Jugendtreffs, Jugendverbände, etc.). Als in der Jugendarbeit tätigem Menschen ist mir nämlich aufgefallen, dass da teils vorsteinzeitliche Zustände herrschen in manchen Bereichen (außer Tabu nix gewesen...) und bei den derzeit knappen öffentlichen Kassen sicher keine schlechte Tat.

Tom (der noch auf dem Weg dahin ist soviel Spiele anzuhäufen, dass er sie selten gespielt wieder loswerden will...)

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Markus N.

Re: 1-2 gespielt

Beitragvon Markus N. » 6. Oktober 2004, 16:16

Es soll auch Leute geben, die dieses Problem haben, weil einfach zu viele Spiele da sind!
Wir Sammler!
Also ich für meinen Teil bräuchte alleine 20 Jahre, an denen ich täglich 2 Spiele spiele, um jedes meiner Spiele 10 mal gespielt zu haben (ohne in der Zwischenzeit Neuanschaffungen zu tätigen!)
Na, wie viele Spiele habe ich?

Gruß
Markus
(der im übrigen Puerto Rico schon 3 mal gespielt hat, und damit wohl ein anderes Spiel in diesem Jahr vernachlässigen muss!)

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torben

Re: Spielsucht

Beitragvon torben » 6. Oktober 2004, 16:18

...oh ja! das kann ich nur bestätigen;-)

und woher weisst du von Bonn?

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Heinrich Glumpler

Re: so viel Spiel, so wenig...

Beitragvon Heinrich Glumpler » 6. Oktober 2004, 16:32

Hi,

also gibt es das "Gamepunk"-Phänomen doch :grin:

http://www.spielbox-online.de/phorum4/read.php4?f=1&i=96892&t=96884

Grüße
Heinich

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TRH
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Beiträge: 647

Re: Phänomen Gamepunk

Beitragvon TRH » 6. Oktober 2004, 18:08

Aber auf jeden Fall gibt´s das Phänomen! (würde mich selbst dazu zählen, allerdings erst seit ca. ein/ zwei Jahr(en) und so bin ich "erst" bei ca. 100 Spielen).
Wie dieser Thread beweist! Vielleicht sollte jemand mal ein FAQ mit Hilfen und Kontaktadressen (Beratungsstellen ;-) usw. erstellen...

Gruß Tom

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Ralf Partenheimer

Re: Simulation???

Beitragvon Ralf Partenheimer » 6. Oktober 2004, 19:18

Möglicherweise ist der Begriff "Simulation" nicht ganz passend.
Es geht mir aber tatsächlich darum, dass man auf "1-2 Sachen mehr achten muss" und dass alles, was man macht sehr gravierende Folgen haben kann und meistens hat. Aus meiner Erfahrung "verzeiht La Citta kaum Fehler", was den Spielspass drastisch senken kann.
Ich finde auch nicht, dass La Citta ein schlechtes Spiel ist, im Gegenteil: von der Aufmachung über das stimmige Thema bis hin zur Regel ist es ein sehr gelungenes Spiel.
Ich finde es nur wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Möglichkeiten, die man als Spieler hat, sich wahrscheinlich erst nach vielen Spielen wirklich erschließen, weil man als Einsteiger ständig auf viele (mehr als 1-2) teils fatale Dinge achten muss.
Zumindest bei den ersten Spielen kommt man einfach nicht dazu, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen, weil man vollauf damit beschäftig ist, Fehler zu vermeiden - zumindest nach meiner unmaßgeblichen Erfahrung.
Wer solche Spiele mag, ist aber mit La Citta bestens bedient.
Mir (und meiner Spielgruppe) ging es nur so, dass wir mit Vorfreude und Begeisterung an das Spiel herangegangen sind, aber dann nach der ersten (und auch nach einigen weiteren) Partien doch sehr ernüchtert waren. Sonst spielen wir eher Spiele im Bereich von Siedler, Anno 1503, Tikal, etc.
Im Nachhinein hätte ich das Geld lieber in ein anderes Spiel investiert...

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Nicolai

Re: Simulation???

Beitragvon Nicolai » 6. Oktober 2004, 20:01

Also wenn ich mich recht entsinne wurde das Spiel auch damals in der Pöppel Revue als Simulation vorgestellt. Auch damals habe ich es nicht verstanden, was dies genau nun ausmachen soll.

Das Problem des nicht mehr Einholens ist bei La Citta gegeben, das stimmt!

Mein Eindruck nach Deinem letzten Posting ist einfach, dass Du Spiele mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus vergleichst.
(Tikal habe ich leider selbst nie gespielt, weil mir Java schon so die Laune verdorben hat, dass ich es bisher nur im Regal vergammeln lasse.)

Ein zweiter Punkt ist denke ich auch, dass ich Anno und La Citta nur mit 2 Personen gespielt habe. Dadurch laufen beide Spiele recht schnell und man ist vor allem bei La Citta auch bald wieder an der Reihe. Das kann durchaus anders sein, wenn man mit 3 oder 4 spielt. Wahrscheinlich kommt daher auch unsere gegensätzliche Meinung zustande.

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Peter Gustav Bartschat

OT: Die Frage der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 6. Oktober 2004, 20:43

Nicolai schrieb:

> Da fällt mir noch eine Regelfrage zu Anno ein!

Und zwar welche?

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Mike

Re: Simulation???

Beitragvon Mike » 7. Oktober 2004, 07:48

Hi

> Es geht mir aber tatsächlich darum, dass man auf "1-2 Sachen
> mehr achten muss" und dass alles, was man macht sehr
> gravierende Folgen haben kann und meistens hat.

Das hat es doch bei taktischen Brettspielen meistens.

> Aus meiner
> Erfahrung "verzeiht La Citta kaum Fehler", was den Spielspass
> drastisch senken kann.

Naja, wenn man nur Scheiße zusammenspielt und trotzdem gewinnt ist ja auch nicht so prickelnd vor allem für die anderen ;-)
Ist eben ein Spiel mit einem geringen Glücksfaktor.

Mike

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Axel Bungart

Re: Spielsucht

Beitragvon Axel Bungart » 7. Oktober 2004, 09:00

Na, weil ich schon seit 38 Jahren in Bonn wohne.
Zugegeben weniger in Hotels, aber dennoch.... ;-)

Axel

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Hartmut

RE: 1-2 gespielt

Beitragvon Hartmut » 7. Oktober 2004, 09:28

Moin Markus,

> Na, wie viele Spiele habe ich?

Etwa genausoviele wie ich ;-)

Hartmut

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Nicolai

Re: OT: Die Frage der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Nicolai » 7. Oktober 2004, 11:14

Ich habe sie jetzt nicht hier reingeschrieben, weil ich die ganzen Bezeichnungen wieder vergessen habe, aber ich probiere es einmal so:

Laut Regel kann man ja 2 Mal pro Spielzug für 5 Geldeinheiten (glaube ich) 2 beliebige Rohstoffe kaufen. Hat man 1-2 Kaufleute und dieses eine öffentliche Gebäude mit dem man die teuereste Ware (Kaffee war das glaube ich) für 6 verkaufen kann, so kann man im Prinzip jeden Zug durch den Kauf und Verkauf Geld verdienen.
Kommt man durch die Handelsverträge noch billiger an die Rohstoffe heran, so lohnt sich dieser Hin- und Hertausch noch mehr und bringt einen imensen Vorteil.

Habe ich nun etwas überlesen, dass diesen gleichen Warenkauf und -verkauf verbietet oder ist das durchaus so gewollt?

Gruß Nicolai

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Michael Weber|Reich der Spiele

Re: OT: Die Frage der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Michael Weber|Reich der Spiele » 7. Oktober 2004, 12:50

Man darf, meine ich, die Güter erst nach dem Bauen, Verkaufen usw. kaufen. Das heißt, sie stehen erst eine Runde später zur Verfügung.

Michael
(spielt Anno trotz gutzer Erweiterung lieber auf dem PC)

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Peter Gustav Bartschat

OT: Die Antwort der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 7. Oktober 2004, 12:50

Nicolai schrieb:
> Laut Regel kann man ja 2 Mal pro Spielzug für 5 Geldeinheiten
> (glaube ich) 2 beliebige Rohstoffe kaufen. Hat man 1-2
> Kaufleute und dieses eine öffentliche Gebäude mit dem man die
> teuereste Ware (Kaffee war das glaube ich) für 6 verkaufen
> kann, so kann man im Prinzip jeden Zug durch den Kauf und
> Verkauf Geld verdienen.

Um mit Radio Eriwan zu sprechen: Im Prinzip ja, nur sind es nicht 5 Geldeinheiten sondern 6 und nicht Kaffee sondern Tabak. :-)

> Kommt man durch die Handelsverträge noch billiger an die
> Rohstoffe heran, so lohnt sich dieser Hin- und Hertausch noch
> mehr und bringt einen imensen Vorteil.

"Immens" würde ich jetzt nicht sagen: Du kannst bis zu drei Handelsverträge haben und somit bestenfalls für 3 Goldstücke pro Ware einkaufen.
Da du das nur zweimal pro Zug machen kannst, kommst du durch diese "Handelswarenreiterei" auf einen Gewinn von maximal 6 Goldstücken pro Zug.

> Habe ich nun etwas überlesen, dass diesen gleichen Warenkauf
> und -verkauf verbietet oder ist das durchaus so gewollt?

Das ist durchaus so gewollt.

Zu bedenken ist dabei, dass einem 6 Goldstücke pro Zug am Anfang eine Partie recht viel erscheint ... dass diese Art, sein Einkommen zu steigern, aber wegen der langen Anlaufzeit erst gegen Ende des Spiel funktioniert. Zu dem Zeitpunkt, an dem einer der Spieler zwei Kaufleute hat und tatsächlich so agieren kann, ist das Ende des Spieles ohnehin nur noch ein paar Runden entfernt.

Für "Anno 1503" gilt eben, dass man sich irgendwann in der 1. Spielhälfte entscheiden sollte, welche drei der möglichen fünf Ziele man erreichen will und seine Verhalten danach ausrichtet. Die "Warenreiterei" ist eine Möglichkeit unter mehreren, im Endspurt die eigene Nase nach vorn zu bringen: Wenn man am Anfang des Spiels mehrere Handelsverträge findet, kann man sie für die Schlußphase einplanen.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Peter Gustav Bartschat

OT: Anno 1503 / Reihenfolge der Spielphasen

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 7. Oktober 2004, 12:57

Michael Weber|Reich der Spiele schrieb:
> Man darf, meine ich, die Güter erst nach dem Bauen, Verkaufen
> usw. kaufen. Das heißt, sie stehen erst eine Runde später zur
> Verfügung.

Nein, lieber Michael, die Waren, die man einkauft, stehen einem sofort zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Hier ein Auszug aus der entsprechenden Regelpassage (Seite 2 der Spielanleitung, linke Spalte oben):

> Wer am Zug ist, führt der Reihe nach folgende Aktionen durch
> 1. Ertrag für alle Spieler auswürfeln
> 2a. Einsetzen und Entwickeln
> 2b. Waren verkaufen und/oder kaufen
> 3. Schiffe ziehen und Inseln entdecken.
> Bei den Aktionen 2a und 2b muss keine Reihenfolge eingehalten werden.
> Es kann also beispielsweise eine Ware gekauft, ein Schiff gebaut und
> dann wieder eine Ware verkauft werden.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Nicolai

Re: OT: Die Antwort der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Nicolai » 7. Oktober 2004, 13:21

> Zu bedenken ist dabei, dass einem 6 Goldstücke pro Zug am
> Anfang eine Partie recht viel erscheint ... dass diese Art,
> sein Einkommen zu steigern, aber wegen der langen Anlaufzeit
> erst gegen Ende des Spiel funktioniert. Zu dem Zeitpunkt, an
> dem einer der Spieler zwei Kaufleute hat und tatsächlich so
> agieren kann, ist das Ende des Spieles ohnehin nur noch ein
> paar Runden entfernt.
Dabei geht es ja nicht nur um das Geld alleine. Einem stehen quasi dann zur Auswahl, ein Rohstoff zur freien Auswahl (fast) geschenkt oder geringe Geldeinnahmen. Und das ganze funktioniert dann auch nur mit einem Kaufmann, den man in der Regel sowieso hat, weil man ja schließlich die Rohstoffe, die man nicht braucht loswerden will.

In den wenigsten Spielen ist es möglich durch hin- und herschieben Profit zu machen. Spontan fällt mir jetzt sogar keins ein. Schließlich macht sowas ja auch keinen Spaß und ich fühle mich schon immer komisch dabei, wenn ich dann kaufe und verkaufe und der andere zuschaut, wie mein Steinchen auf der Leiste weiterrückt.

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Michael Weber|Reich der Spiele

Re: OT: Anno 1503 / Reihenfolge der Spielphasen

Beitragvon Michael Weber|Reich der Spiele » 7. Oktober 2004, 13:34

Da lass ich mich gerne belehren. Was man nicht im Kopf hat, steht eben in der Regel ;-)

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Peter Gustav Bartschat

Re: OT: Die Antwort der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 7. Oktober 2004, 13:36

Nicolai schrieb:
> Schließlich macht sowas ja auch keinen Spaß und
> ich fühle mich schon immer komisch dabei, wenn ich dann kaufe
> und verkaufe und der andere zuschaut, wie mein Steinchen auf
> der Leiste weiterrückt.

Lieber Nicolai,

das ist eine MÖGLICHKEIT, die das Regelwerk dir bietet.

Du musst von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen, wenn du das nicht möchtest, sondern bist frei in deiner Entscheidung, auf anderen Wegen zu Einnahmen und Siegpunkten zu kommen.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Ralf Partenheimer

RE: Simulation???

Beitragvon Ralf Partenheimer » 7. Oktober 2004, 13:45

"Nicolai" hat am 06.10.2004 geschrieben:
> Also wenn ich mich recht entsinne wurde das Spiel auch
> damals in der Pöppel Revue als Simulation vorgestellt. Auch
> damals habe ich es nicht verstanden, was dies genau nun
> ausmachen soll.
>
> Das Problem des nicht mehr Einholens ist bei La Citta
> gegeben, das stimmt!
>
> Mein Eindruck nach Deinem letzten Posting ist einfach, dass
> Du Spiele mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus
> vergleichst.
Inwiefern meinst du das jetzt?
Welches Spiel hat denn deiner Meinung nach ein sehr hohes Anforderungsniveau und welches ein niedriges?

> (Tikal habe ich leider selbst nie gespielt, weil mir Java
> schon so die Laune verdorben hat, dass ich es bisher nur im
> Regal vergammeln lasse.)
Das könnte echt ein Fehler sein, es sei denn Java war dir zu anspruchslos...
Also wir haben Java zwei mal gespielt und seitdem liegt es im Schrank, weil es den meisten zu komplex war (und Grübler dabei waren), in einer anderen Konstellation würde ich es aber durchaus noch mal probieren.
Tikal dagegen gehört zu den Spielen, die wir immer wieder mal gern spielen (so 3-4 Mal im Jahr). Es hat wirklich seinen Reiz.
Ich muss allerdings zugeben, dass mir kein anderes Spiel eingefallen ist, mit dem man La Citta wirklich vergleichen könnte...

>
> Ein zweiter Punkt ist denke ich auch, dass ich Anno und La
> Citta nur mit 2 Personen gespielt habe. Dadurch laufen
> beide Spiele recht schnell und man ist vor allem bei La
> Citta auch bald wieder an der Reihe. Das kann durchaus
> anders sein, wenn man mit 3 oder 4 spielt. Wahrscheinlich
> kommt daher auch unsere gegensätzliche Meinung zustande.
Zustimmung: Zu dritt war's deutlich zäher als zu zweit!

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Nicolai

Re: OT: Die Antwort der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Nicolai » 7. Oktober 2004, 13:51

> Lieber Nicolai,
>
> das ist eine MÖGLICHKEIT, die das Regelwerk dir bietet.
>
> Du musst von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen, wenn
> du das nicht möchtest, sondern bist frei in deiner
> Entscheidung, auf anderen Wegen zu Einnahmen und Siegpunkten
> zu kommen.
>
> Mit einem lieben Gruß
> Gustav

ein großes LOL!

Jaja, dieser ewige Konflikt zwischen Spaß, Sieg und Spielerehre (oder besser Art und Weise des Spielens) ;-)

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Heinrich Tegethoff

Re: OT: Die Frage der Anno 1503-Regelfrage

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 7. Oktober 2004, 14:18

Hallo Nicolai,

Nicolai schrieb:
> Laut Regel kann man ja 2 Mal pro Spielzug für 5 Geldeinheiten
> (glaube ich) 2 beliebige Rohstoffe kaufen.

Ein Spieler darf 2 Mal pro Spielzug für 6 Gold [b]einen[/b] beliebigen Rohstoff kaufen.

> Hat man 1-2
> Kaufleute und dieses eine öffentliche Gebäude mit dem man die
> teuereste Ware (Kaffee war das glaube ich) für 6 verkaufen
> kann, so kann man im Prinzip jeden Zug durch den Kauf und
> Verkauf Geld verdienen.
> Kommt man durch die Handelsverträge noch billiger an die
> Rohstoffe heran, so lohnt sich dieser Hin- und Hertausch noch
> mehr und bringt einen imensen Vorteil.

Da man an jeden Kaufmann nur eine Ware verkaufen kann, so muß man
erst einmal 2 davon und dann noch 3 Handelsverträge haben, um maximal
6 Gold herauszuholen (2x(6-3)). Weitere Waren kann man nicht mehr kaufen,
um sich Material zu kaufen.
2 Kaufleute und 3 HVs = da stehen schon knapp 2 Siegpunkte, und es rennt
einer auf's Geld. Ist doch so gewollt, oder?

Servus,
Heinz

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Nicolai

RE: Simulation???

Beitragvon Nicolai » 7. Oktober 2004, 14:34

> > Mein Eindruck nach Deinem letzten Posting ist einfach, dass
> > Du Spiele mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus
> > vergleichst.
> Inwiefern meinst du das jetzt?
> Welches Spiel hat denn deiner Meinung nach ein sehr hohes
> Anforderungsniveau und welches ein niedriges?

Die Spiele des Jahres z.B. würde ich auf ein klassisches mittleres Anspruchniveau einordnen. Es sollen eben auch Familienspiele sein. In dieser Stufe ist meist eine Strategie nicht sooo sonderlich Spielentscheidend oder eben eine Zufallskomponente mit eingebaut, so dass auch Kinder eine Chance haben.

Etwas schwieriger würde ich zum Beispiel Funkenschlag, Fürsten von Florenz, Puerto Rico usw. ansiedeln. La Citta, denke ich, gehört auch zum Teil mit dazu. Zumindest ist es ein Strategiespiel ohne eine ausgeprägte Glückskomponente.

Bei diesen Spielen ist es natürlich dann auch viel wichtiger die richtige Entscheidung zu fällen. Daher ist auch meist die Spielatmosphäre etwas anders.
Ich hoffe, dass macht es nun etwas deutlicher, was ich damit ausdrücken wollte.

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Markus Barnick

Re: Spielsucht

Beitragvon Markus Barnick » 7. Oktober 2004, 20:50

Ich stimme dir zu.
Ich mache auch manchmal Spontankäufe - insbesondere durch die tollen Beschreibungen in einem uns allem bekannten Katalog bin ich fast nie fehlgegegangen.
Aber meine Ansprüche sind gestiegen - und der Platz in meinem Zimmer kleiner geworden.
Noch vor 2 Jahren hab ich kaum die Leute verstanden, die Spiele weggegeben haben.
Ich habe noch viele Spiele herumstehen - aber die Spiele, von denen ich hinterher etwas "habe", die mich "erfüllen", sind an ca. 2 Händen abzuzählen.
Vielleicht liegt ja in dem einen oder anderen Laden ein Exemplar offen rum...


Werde versuchen, noch heuer wieder ein paar Spiele zu kaufen !


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