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Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

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Günter Cornett

Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

Beitragvon Günter Cornett » 9. Oktober 2004, 13:21

Hallo,

Kay Eckernkamp bietet auf http://www.yucata.de/ neben Yucata und Transfer nun auch Kahuna zum Online-spielen gegen menschliche Gegner an.

Ich wüsste nun ganz gern, welche Art des Onlinespielens bevorzugt wird (von euch, generell): Echtzeitpartien, PBEM-Partien mit ein paar Tagen Bedenkzeit oder Partien mit mehreren Zügen pro Tag. Was ist da üblich? Das hängt sicherlich auch vom Spiel ab (ob 'ol's der Geier oder 1830) . Aber gibt es bei Spielen mit durchschnittlicher Spieldauer von bis zu 60 Minuten eindeutige Präferenzen?

Gruß, Günter

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Stefan-spielbox

Re: Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

Beitragvon Stefan-spielbox » 9. Oktober 2004, 15:33

Bei schnellen Spielen bis zu 60 Minuten Spieldauer würde ich das Onlinespielen in Echtzeit bevorzugen. Für alles was länger dauert, halte ich PBEM für sinnvoll. Dabei sollte die Zugabgabe täglich erfolgen können, sonst wird's zu langwierig.

Dazu hätte ich auch noch eine weitergehende Frage: welche Softwaretools gibt es für welche Spiele um diese möglichst komfortabel per eMail spielen zu können? Für den Kosimbereich gibt es ja sowas in der Form von Cyberboard und ADC2 schon. Auch VASL und Vassal verrichten hervorrangende Dienste. Aber für "normale" Brettspiele? Ich meine mich erinnern zu können, daß es für RoboRally und Formula Dé ähnliches gibt. Falls ja, wo? Gibt es Module von den "normalen" Spielen für Cyberboard, ADC2 und Vassal?

Gruß,
Stefan

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Andreas Keirat

Re: Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

Beitragvon Andreas Keirat » 9. Oktober 2004, 16:04

Günter Cornett schrieb:
>
> Hallo,
>
> Kay Eckernkamp bietet auf http://www.yucata.de/ neben Yucata
> und Transfer nun auch Kahuna zum Online-spielen gegen
> menschliche Gegner an.
>
> Ich wüsste nun ganz gern, welche Art des Onlinespielens
> bevorzugt wird (von euch, generell): Echtzeitpartien,
> PBEM-Partien mit ein paar Tagen Bedenkzeit oder Partien mit
> mehreren Zügen pro Tag. Was ist da üblich? Das hängt
> sicherlich auch vom Spiel ab (ob 'ol's der Geier oder 1830) .
> Aber gibt es bei Spielen mit durchschnittlicher Spieldauer
> von bis zu 60 Minuten eindeutige Präferenzen?
>
> Gruß, Günter

Hallo!

Bei normalen Brettspielen mit einer Spieldauer von bis zu 90 Minuten würde ich immer Echtzeit bevorzugen. Ich habe da so meine Bedenken mit eMail-Spielen, weil nicht jeder jeden Tag eine eMail verschicken kann und ein Nullzug immer frustrierend für den Spieler selbst ist (die Mitspieler wirds freuen).

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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Kay Eckernkamp

synchron vs. asynchron

Beitragvon Kay Eckernkamp » 9. Oktober 2004, 17:10

Hi,

die Frage 'PBEM' stellt sich meines Erachtens bei Brettspielen nicht wirklich. Schon allein deswegen nicht, weil bei den meisten Brettspielen (auf jeden Fall bei allen Brettspielen von yucata.de) die Spieler strikt nacheinander ziehen müssen.

Aber es bieten sich dennoch unterschiedlichen Möglichkeiten. Auf der einen Seite gibt es eine brettspielwelt.de, bei der man für die Dauer des Spiels eben online bleiben muss und die Partie beendet (synchron). Bei Spielen wie Siedler, bei denen es eine Interaktion zwischen den Spielern (Handeln) gibt, ist etwas anderes wohl auch nicht so sinnvoll.

Bei yucata.de wird generell asynchron gespielt. Ein Spieler macht seinen Zug, der wandert in die Datenbank und dann wird eben gewartet bis der andere Spieler seinen Zug gemacht hat.

Wenn sich zwei Spieler online treffen und eine Partie durchziehen wollen, dann spricht nichts dagegen, es gibt aber eben auch keine Möglichkeit einen Mitspieler auf eine gewisse Antwortfrequenz festzunageln (keine 'Nullzüge').

Welche Unterstützung, sollte denn den Usern angeboten werden, um zu erfahren, dass sie wieder dran sind? Im Moment gibt es ein Windows-Programm, dass sich in den System-Tray hängt und periodisch checkt, ob man bei irgendeinem Spiel wieder dran ist, ob man Nachrichten oder neue Einladungen erhalten hat.

Würde eine Benachrichtigung per Mail ("du bist dran!") helfen? Sonst noch Ideen?

Gruß,
Kay



> Kay Eckernkamp bietet auf http://www.yucata.de/ neben Yucata
> und Transfer nun auch Kahuna zum Online-spielen gegen
> menschliche Gegner an.

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

Beitragvon Attila » 9. Oktober 2004, 17:18

Hiho,

Kommt sicherlich auch auf das Spiel an. Meine Präferenzen:

1) "Am Brett"
2) "Am Brett"
3) "Am Brett"
...
10) PBeM
...
50) Online

Atti

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RedPiranha

Re: Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

Beitragvon RedPiranha » 9. Oktober 2004, 17:21

Für Interessierte:

Auf www.catanien.de läuft seit April 2002 das Historische Catan-Szenario "Cheops" als PBEM-Spiel, wobei Züge online durchgeführt werden können, also quasi nur die Benachrichtigung der Spieler per email erfolgt. Es wird maximal an 8 "Tischen" gleichzeitig gespielt. Ferner gibt es jetzt dort auch eine Light-Version von Wasser-des-Lebens für 3 Spieler ebenfalls an max. 8 "Tischen" Beide Spiele können auch von Gästen besucht werden, man sieht dabei aber nicht welche Rohstoffe díe einzelnen Spieler "auf der Hand" haben, kann den Spielverlauf aber verfolgen.

Im Forum der Catan-Online-Welt ( www.catan.de ) laufen z.Zt. Ohne-Fucht-und-Adel mit 7 Spielern als Forums/KN-Spiel (z. Zt. 7. Runde) und Wehrwölfe-von-Düsterwald als Forums/KN-Spiel (z.Zt. 34. Runde). Dabei werden die Züge durch Postings im Forum durchgeführt, während die Verteilung von Karten, Rollen etc. durch einen Spielleiter per Kurznachricht (KN) erfolgt.

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: synchron vs. asynchron

Beitragvon Attila » 9. Oktober 2004, 17:35

Kay Eckernkamp schrieb:

> die Frage 'PBEM' stellt sich meines Erachtens bei
> Brettspielen nicht wirklich. Schon allein deswegen nicht,
> weil bei den meisten Brettspielen (auf jeden Fall bei allen
> Brettspielen von yucata.de) die Spieler strikt nacheinander
> ziehen müssen.

Wo ist jetzt das Problem mit PBeM? - Ich spiele seit einigen Jahren A&A (und Klone) via eMail und das klappt hervorragend - da es auch hervorragend dafür geeignet ist. Und wer von "jeden Tag ein Zug" redet, redet wohl von Spielen wo die Züge rel. simpel sind. Bei komplexeren Angelegenheiten können Züge durchaus länger dauern - und das ist auch gut so!

Die PBeM-Umsetzungfähigkeit von Spielen ist allerdings unterschiedlich - je nachdem wie viele interaktionen während eines Zuges stattfinden (müssen).
Bei A&A beschränkt sich das auf eine OOL (Order of Loss), welche man angeben bzw. nachfragen muss, wenn die Verluste in einem Kampf nicht eindeutig zuzuweisen sind. i.d.R. ist das aber eindeutig.
Wenn solche Interaktionen ("Fängst du ab?", "Weichst du aus?" oder allgemein: "Wie reagierst du?") oft vorkommen, dann würde ich für mich sagen dass das Spiel nicht "PBeM-fähig" ist.

Online ist mir zu öde, deswegen sag ich da nix zu - aber das ist ja im grunde mit jedem Spiel möglich.

Atti

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Helmut Lehr

Re: Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

Beitragvon Helmut Lehr » 9. Oktober 2004, 18:16

Hallo,
für Echtzeitpartien in der BSW habe ich meistens keine Zeit.
Ich halte es da lieber mit Spielen wie TA/Clans, C-O oder C-O bei Youplay.it, wo man auf der Seite sieht, wann man wieder dran ist. So kann man vor mRechner weggehen, irgendeine Arbeit erledigen und wieder weiterspielen.
Möglicherweise gibt es noch mehr derartiger Spieleseiten, die ich aber nicht kenne.

VG
Helmut

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Bernhard

Softwaretools

Beitragvon Bernhard » 9. Oktober 2004, 19:42

Stefan schrieb:
> Dazu hätte ich auch noch eine weitergehende Frage: welche
> Softwaretools gibt es für welche Spiele um diese möglichst
> komfortabel per eMail spielen zu können? Für den Kosimbereich
> gibt es ja sowas in der Form von Cyberboard und ADC2 schon.
> Auch VASL und Vassal verrichten hervorrangende Dienste. Aber
> für "normale" Brettspiele? Ich meine mich erinnern zu können,
> daß es für RoboRally und Formula Dé ähnliches gibt. Falls ja,
> wo? Gibt es Module von den "normalen" Spielen für Cyberboard,
> ADC2 und Vassal?

Neulich habe ich mir die Vassal Engine angeschaut (gefällt mir sehr gut!), und damit sollte sich so ziemlich jedes Brett- oder Kartenspiel umsetzen lassen. Allerdings habe ich nicht direkt nach Brettspielmodulen gesucht, deshalb kann ich bei der Frage nach dem "Wo" nicht weiterhelfen.

Andererseits habe ich für die Thoth Engine (eigentlich nur für Kartenspiele bis zwei Spieler) unter http://geoman36.tripod.com/thothgames/ einige Brettspielmodule gefunden (nur angesehen, nicht ausprobiert).

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Christian Hildenbrand

BSW, LittleGolem, RoboRally

Beitragvon Christian Hildenbrand » 9. Oktober 2004, 19:55

Hallo Günter !

Die Frage was ich an Onlinespiel-Modi bevorzuge, ist nicht pauschal zu beantworten. Es hängt von der Art des Spiels und von Lust und Laune ab.

Ich spiele seit etwa zweieinhalb Jahren in der Brettspielwelt so ziemlich alles, was mir in die Finger kommt. Es handelt sich durchweg um Spiele, die online gegen reale Gegner in einer Zeit von 5-60 Minuten zu spielen sind, die Real-Zeiten der entsprechenden Spiele liegen wohl bei 15-120 Minuten (Fürsten von Florenz, Puerto Rico dauern durchaus mal so lange am realen Spieletisch). Ich mag es, mich spontan zu entscheiden, jetzt und sofort ein bestimmtes Spiel zu spielen und das auch abzuschließen.

Auf der anderen Seite spiele ich auch diverse Spiele mit immer-wieder-mal-zugabgabe. Zum einen wäre da LittleGolem zu nennen, wo ich StreetSoccer spiele. Hier habe ich zeitweise bis zu 40 Partien parallel laufen gehabt, bei denen ich praktisch für jeden Zug 4 Tage Zeit gehabt habe. Das ist etwas, was auch an einem arbeitsreichen Tag ganz nett nebenher läuft, wenn man sich mal 2 Minuten Pause gönnt und schnell ein paar Züge abgibt. Leider ist man da auf halbwegs regelmäßige Gegenspieler angewiesen, dauerte so ein Spiel bei mir doch auch schon mal einen guten Monat. Und da vergeht mir auch schon mal die Lust, wenn ich ganz ehrlich sein soll. Bei LG läuft das alles ohne Mails. Auf der LG-Seite kann ich direkt zu den laufenden Spielen durchklicken und auf der Seite direkt meine Züge abschicken. ein Gegner sieht das dann in seiner entsprechenden Übersicht. Es gibt lediglch Erinnerungsmails, wenn man an der Reihe ist und sich ein bisserl Zeit lässt.

Ein "richtiges" PbeM" hatte ich lange Zeit mit RoboRally auf der Seite von Tobias Stapelfeldt (glomeor). Ein Spielleiter sammelte von allen Mitspielern die Spielzüge, die in einem extra dafür erstellten und für jeden Spieler zum Runterladen bereitgestellten Spielprogramm getätigt werden können. Die empfangenen Spielzüge vereinigt der SPielleiter in einem extra dafür erstellten Spielleiterprogramm, das automatisch den Zug zusammenführt und die Auswertung in Form von Spielrundendateien für die Spieler ausspuckt. Wurden in einer vor Spielstart abgesprochenen Zugabgabefrist keine Züge erstellt von einem Spieler, so durfte sich der Spielleiter das Recht herausnehmen, einen Zufallszug zu kreieren.

Was ich davon nun bevorzuge ? Hm ... schwere Frage ...

Prinzipiell würde ich - in Zeiten der DSL-Flatrate - das realzeit-onlinespiel immer bevorzugen. Ich mag es einfach, wenn ein Spiel von Anfang bis Ende schön flüssig durchläuft und ich nicht ewig warten muß, bis meine Gegner mal die Zeit haben, sich kurz dem Spiel zu widmen. Da in der BSW immer genug Spieler anwesend sind, funktioniert das auch hervorragend.

Jedoch werde ich auch das Spielen bei LG nicht auf die Seite schieben, habe ich doch einen Job, bei dem ich immer wieder mal schnell ein paar Minuten "frei" habe und da mit meinen Zugabgaben eine nette Beschäftigung habe.

Einen Punkt habe ich in meinen Ausführungen noch vergessen:

Was in meinen Augen ein bedeutender Vorteil im echtzeitspiel gegenüber dem PbeM-Spiel ist, wäre die Tatsache, daß ich beim Echtzeitspiel davon ausgehen kann (für gewöhnlich), auch wirklich gegen einen realen Gegner zu spielen. Ich mag da dem ein oder anderen was unterstellen, aber wenn ich wie bei LG möglich so taktisch geprägte abstrakte Spiele wie Dvonn oder Go spielen würde, wäre ich mri möglicherweise nicht immer sicher, ob da ein realer Gegner seine Züge ausführt, oder aber ob ein entsprechendes Computerprogramm mit den Zügen von mir gefüttert wird und sich in einem gewissen Denkprozeß den besten Zug gegen mich ausdenken darf. Daß so was von einzelpersonen praktiziert wird, das weiß ich.

Das Spielen lebt nunmal auch ein bißchen von Spontanentscheidungen. Kleine Fehler gehören dazu - und für mich als Spieler ist es eine Herausforderung, diese kleinen Fehler bei meinem Gegner zu entdecken und auszunutzen. In einem PbeM-Spiel fehlen mir diese spontanen Handlungen ...

Uah ... soviel wollte ich gar nicht schreiben ... ;-)

Grüße an alle, die bis hier gelesen haben !

Christian (... wird heute nacht wohl auch noch die ein oder andere Partie in der BSW spielen ...)

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Christian Hildenbrand

Re: synchron vs. asynchron

Beitragvon Christian Hildenbrand » 9. Oktober 2004, 19:58

Kay Eckernkamp schrieb:
>
> die Frage 'PBEM' stellt sich meines Erachtens bei
> Brettspielen nicht wirklich. Schon allein deswegen nicht,
> weil bei den meisten Brettspielen (auf jeden Fall bei allen
> Brettspielen von yucata.de) die Spieler strikt nacheinander
> ziehen müssen.

Hm ... das versteh ich nicht. Wieso stellt sich diese Frage bei Spielen wie Kahuna nicht ? Ich spiele seit über einem Jahr StreetSoccer als Zugabgabe-Spiel bei LittleGolem, und da sind die Spieler auch nacheinander am Zug und nicht gleichzeitig ...

Christian (... hat diese grausame Saison bei LG schon abgehakt ...)

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Jost Schwider

RE: Online spielen: Echtzeitpartie oder PBEM oder was ?

Beitragvon Jost Schwider » 11. Oktober 2004, 10:00

"Günter Cornett" hat am 09.10.2004 geschrieben:

> Ich wüsste nun ganz gern, welche Art des Onlinespielens
> bevorzugt wird (von euch, generell): Echtzeitpartien,
> PBEM-Partien mit ein paar Tagen Bedenkzeit oder Partien mit
> mehreren Zügen pro Tag.

Ich persönlich würde es bevorzugen, wenn man seinen kompletten Zug offline (in aller Ruhe!) machen kann (etwa alles via eMail erledigt). Das läßt mir die größte "Freiheit" bzgl. meiner Freizeit... :-))

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i]Ausgezeichnete (Brett)Spiele[/i]

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Das kommt ja nun aufs Spiel an ...

Beitragvon Ralf Arnemann » 11. Oktober 2004, 10:47

Es gibt nun mal Spiele, die sind als Brettspiel gedacht. Die können normal am Tisch oder eben online per Brettspielwelt o. ä. gespielt werden - jeder ist schön nacheinander dran und die Interaktion ist überschauber (und wenn sie zu stark ist, wie z. B. bei Siedler von Catan, dann ist die online-Umsetzung oft etwas umständlich).
Nur wenige Brettspiele lassen sich auch PBM spielen, oft ist das nur mit merkwürdigen Veränderungen am eigentlichen Spiel möglich.

PBM-Spiele sind dagegen fast immer als solche konzipiert (und lassen sich dann umgekehrt fast nicht live spielen).
Sie sind ja meistens viel größer angelegt (deutlich mehr Zeit pro Spielzug) und da sind einige Tage Bedenkzeit auch bei schneller Auswertung (z. B. Online-Client) sinnvoll.

Leider gibt es m. W. derzeit keine PBM-Spiele, die gleichzeitig eine zeitgemäße Spielverwaltung (d.h. Computerunterstützung auch für die Spieler) und eine gute Spielkonstruktion bieten.

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Günter Cornett

Danke für die ausführlichen Kommentare

Beitragvon Günter Cornett » 12. Oktober 2004, 16:27

Danke allen für die ausführlichen Kommentare.
Ich schätze, sie sind auch für Kay hilfreich.
Er hat inzwischen ein paar Funktionen auf http://www.yucata.de/ eingebaut, die Echtzeitpartien erleichtern.

Gruß, Günter

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Jost Schwider

RE: Das kommt ja nun aufs Spiel an ...

Beitragvon Jost Schwider » 20. Oktober 2004, 21:19

"Ralf Arnemann" hat am 11.10.2004 geschrieben:

> PBM-Spiele sind dagegen fast immer als solche konzipiert
> (und lassen sich dann umgekehrt fast nicht live spielen).
> Sie sind ja meistens viel größer angelegt (deutlich mehr
> Zeit pro Spielzug) und da sind einige Tage Bedenkzeit auch
> bei schneller Auswertung (z. B. Online-Client) sinnvoll.

Der Höhepunkt bei solchen Spielen ist dann aber dann doch oft das große alljährliche Meeting, wo ein langes Wochenende hindurch das Spiel mal wirklich voran gebracht wird... :-))

> Leider gibt es m. W. derzeit keine PBM-Spiele, die
> gleichzeitig eine zeitgemäße Spielverwaltung (d.h.
> Computerunterstützung auch für die Spieler) und eine gute
> Spielkonstruktion bieten.

Eine Marktlücke?

Viele Grüße
Jost aus Soest (hätte gerne einen 35 Stunden Tag)
http://www.schwider.de/jas.htm - [i]Ausgezeichnete (Brett)Spiele[/i]


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