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Limitierte Spiele

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Achim

Limitierte Spiele

Beitragvon Achim » 1. November 2004, 23:22

Hallo,
da limitierte Spiele immer wieder zu interessanten Diskussionen führen, habe ich mal eine Frage an die Spielesammler:

Wo liegt eigentlich der Reiz, ein limitiertes Spiel zu kaufen, das anschließend (sofern es gut war) meist von einem renomierten Verlag unlimitiert in viel besserer Ausstattung zu einem günstigeren Preis in den Handel gebracht wird?

Ich behaupte mal, dass Spiele mit Prototypen-Erscheinungsbild doch wohl nicht der Stern am Himmel sind. Vielmehr kann ich nur verstehen, wenn Luxusausgaben bestimmter Spiele limitiert und num. werden. Alles andere ist doch Kinderkram (passt ja eigentlich zu Spielen). Bei diesen Bastelbogenspielen ist es eh verwunderlich, dass sich einige "Hundert" an den Mann bringen lassen. Meines Erachtens ist es Augenwischerei diese Spiele mit dem Zusatz "limitiert" anzubieten. Mehr könnten sowieso nicht zu diesem Preis in dieser Ausführung verkauft werden.
Ich finde die Aussagen von Herrn Cornett sehr ehrlich, wenn er sagt, er fertige nicht lim. sondern in bestimmten Losgrößen. Ist eine begrenzte Auflage verkauft und noch genügend Nachfrage vorhanden, wird vielleicht weiterproduziert.

Ich denke, ich produziere (bastele) für die Spielesammler mal ein "höllisches Railroad-Topfspiel" mit nur 20 Stück Auflage. Davon bringe ich 10 num. zum Verkauf und 10 mit röm. Zahlen nur für die Presse. Was muß das für einen Hype erzeugen?

mit lim. Grüßen
Achim

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Friedrich Boldt

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Friedrich Boldt » 2. November 2004, 00:29

Hi,

ich denke, bei Spielesammlern ist es nicht anders wie bei anderen Sammlerspezies, sei es Briefmarken, Magic-Karten, Teddybären etc.
Etwas seltenes in seiner Sammlung zu haben ist eben für den Sammler etwas erstrebenswertes und macht aus dem Sammler einen Jäger auf solch ein Objekt.
Ein Briefmarkensammler sammelt natürlich auch 08/15-Marken, damit seine Sammlung komplett ist, sein ganzer Stolz werden aber immer die Marken sein, die nur in geringer Auflage auf dem Markt sind.
Nichts anderes gilt bei den Spielesammlern. Ein limitiertes Spiel wird eben in Zukunft kaum zu erhalten sein, ist damit selten und somit ein 1a-Sammelobjekt.
(Ausnahmen wie Globopolis, das soviel ich weiß auf 25000 Exemplare "limitiert" war, gibt es natürlich immer wieder)
Ein anderes Beispiel sind die "Spiele des Jahres". Eine "Siedler"-Ausgabe ohne den SdJ-Aufdruck aus dem Jahr 1985 ist ganz klar ein Sammelobjekt, weil es im Nachhinein eine limitierte Ausgabe wurde.
Ein guter Vergleich sind auch die Comicsammler, die ja meistens darauf Wert legen, die 1.Auflage zu besitzen.
Das alles gilt natürlich nicht für diejenigen Spielesammler, die nur gewisse Reihen, Autoren oder Themen sammeln.
Bin mal gespannt, was anderen dazu meinen.

Gruß Fritz (der gern spielt und gern sammelt)

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Braz » 2. November 2004, 00:39

Hallo Achim,


Achim schrieb:

> Ich denke, ich produziere (bastele) für die Spielesammler mal
> ein "höllisches Railroad-Topfspiel" mit nur 20 Stück Auflage.
> Davon bringe ich 10 num. zum Verkauf und 10 mit röm. Zahlen
> nur für die Presse. Was muß das für einen Hype erzeugen?


Naja...ich denke einmal, daß es ganz so leicht nicht ist ! :)) ;)

Prinzipiell -und deswegen klinke ich mich einmal in die Diskussion ein- habe ich dieses Jahr in Essen mein Augenmerk überwiegend auf Kleinverlage und i.d.T. ebenso auch auf limitierte Spiele gelegt. Warum ?

Der Grund:
Wenn ich diese in Essen nicht bekomme, dann kriege ich sie i.d.R. auch später in einem Geschäft (Online oder "um die Ecke") nicht. Große Auflagen sprechen i.d.R. ja nicht unbedingt für die Qualität des Spiels, was mich zum nächsten Punkt meines Auswahlverfahrens bringt: Kritiken von Prototypen hier im Forum oder bei Boardgamegeek.com ...waren diese sehr gut, dann stand das Spiel auf meiner bevorzugten Liste. Nun waren/sind ja auch andere nicht limitierte Spiele sehr gut...das steht außer Frage, nur kann ich die eh höchstwahrscheinlich später im gut sortierten Laden oder beim Onlineversand ordern.......dies geht ja dann bei einer kleinen Auflage nicht mehr !

Also steht für mich persönlich [b] die Qualität [/b] an erster Stelle.....sollten nun "Oltre Mare", "Old Town", "Antiquity" oder "Reef Encounter" später in größerer Stückzahl (und sei es unlimitiert !) verfügbar sein, dann freue ich mich für den Verlag, der aufgrund eines sehr guten Spiels und/oder Spielprinzips diesbezüglich Anerkennung findet ..... [b]den Spielspaß oder die Freude am Spiel direkt wird dadurch aber in keinster Weise getrübt [/b] , denn ich habe ja dann bereits eine Ausgabe davon (sofern ich Glück hatte) ;)


Also nochmal zu deiner Frage: "Wo liegt eigentlich der Reiz, ein limitiertes Spiel zu kaufen, das anschließend (sofern es gut war) meist von einem renomierten Verlag unlimitiert in viel besserer Ausstattung zu einem günstigeren Preis in den Handel gebracht wird?"

Reiz ? ...habe ich diesbezüglich eigentlich keinen, lediglich das Glück zu haben evtl. ein Spiel zu besitzen was gut ist (=was mir gefällt) , das ich mir aber später jedoch leider oft nicht mehr kaufen kann, sofern ich es zuvor nicht reservieren o.ä. konnte !

So kam ich zum Beispiel erst sehr spät (erst nach Neuauflage durch ProLudo) zum "Genuß" Keythedral zu spielen......und das ist bei limitierten Spielen, welche gut sind (!) , oft sehr schade.
Nochmal: Ob diese dann später unlimitiert angeboten werden interessiert mich nur sekundär (sozusagen: nur rein interessensmäßig).


Besten Gruß
Braz

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Droegi
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Beiträge: 515

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Droegi » 2. November 2004, 01:17

Ein anderer Aspekt, den man in einigen (vielleicht seltenen) Fällen berücksichtigen muß, sind die vertraglichen Möglichkeiten von Kleinverlagen. Ich denke da an die Bohnanza-Erweiterungen, die ja nur limitiert bei LG erschenen dürfen.

Scheene Grüße
Droegi

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Braz » 2. November 2004, 03:14

Droegi schrieb:
>
> Ich denke da an die
> Bohnanza-Erweiterungen, die ja nur limitiert bei LG erschenen
> dürfen.


Oha - siehst`de mal...wieder was dazu gelernt.... Das wußte ich gar nicht, daß die vetraglich an eine best. Stückzahl gebunden sind !
Was ist denn der Grund dafür ?! ..denn mehr Bohnanza-Erweiterungen würden doch allemal "unters Volk" gehen, oder nicht ?!


Gruß
Braz

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Peter Gustav Bartschat

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 2. November 2004, 06:09

Achim schrieb:
> Ich denke, ich produziere (bastele) für die Spielesammler mal
> ein "höllisches Railroad-Topfspiel" mit nur 20 Stück Auflage.
> Davon bringe ich 10 num. zum Verkauf und 10 mit röm. Zahlen
> nur für die Presse. Was muß das für einen Hype erzeugen?

Das wäre auf jeden Fall ein Experiment wert. Wenn du das machst und dann feststellst, dass es KEINEN Hype erzeugt, hast du möglicher Weise eine wichtige Erkenntnis über das Phänomen gewonnen. ;-)

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Michael Weber|Reich der Spiele

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Michael Weber|Reich der Spiele » 2. November 2004, 07:55

Achim schrieb:
> da limitierte Spiele immer wieder zu interessanten
> Diskussionen führen, habe ich mal eine Frage an die
> Spielesammler:

Tun sie das wirklich?

> Wo liegt eigentlich der Reiz, ein limitiertes Spiel zu
> kaufen, das anschließend (sofern es gut war) meist von einem
> renomierten Verlag unlimitiert in viel besserer Ausstattung
> zu einem günstigeren Preis in den Handel gebracht wird?

Das mit der besseren Ausstattung ist sicherlich Ansichtssache. Arabana Opodopo hatte zum Beispiel gegenüber Kanaloa Bambusstäbe als Karten, was ich prinzipiell besser fand (aber streng genommen kein limitiertes Spiel war).

Wiederveröffentlichungen von Kleinstauflagen bei größeren Verlagen sind übrigens gar nicht so häufig. Mindestens zehn Gegenbeispiele der letzten zwölf Monate erwünscht ...

> Bei diesen Bastelbogenspielen ist es
> eh verwunderlich, dass sich einige "Hundert" an den Mann
> bringen lassen. Meines Erachtens ist es Augenwischerei diese
> Spiele mit dem Zusatz "limitiert" anzubieten. Mehr könnten
> sowieso nicht zu diesem Preis in dieser Ausführung verkauft
> werden.

Erstens ist hier die Frage nach Batselbogen zu stellen. Welche "limitierten Bastelbogenspiele" meinst du denn?
Zweitens welche Spiele sind denn limitiert gewesen? Bitte konkrete Beispiele nennen. Ich kann das so nämlich nicht erkennen. Viele Spiele kleiner Verlage sind nämlich überaus professionell produziert.
Eine nummerierte Erstauflage (und darum handelt es sich bei den meisten angeblich limitierten Spielen) dagegen ist doch schön. Da hat man das Gefühl, ein Exemplar von wenigen zu haben. Voraussetzung, der Spielspaß stimmt.

> Ich finde die Aussagen von Herrn Cornett sehr ehrlich, wenn
> er sagt, er fertige nicht lim. sondern in bestimmten
> Losgrößen. Ist eine begrenzte Auflage verkauft und noch
> genügend Nachfrage vorhanden, wird vielleicht weiterproduziert.

Ja, der Günter ist eine ehrliche Haut :-)

> Ich denke, ich produziere (bastele) für die Spielesammler mal
> ein "höllisches Railroad-Topfspiel" mit nur 20 Stück Auflage.
> Davon bringe ich 10 num. zum Verkauf und 10 mit röm. Zahlen
> nur für die Presse. Was muß das für einen Hype erzeugen?

Ob zehn Presse-Exemplare reichen? ;-)

Michael

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Udo Greppmaier

RE: Limitierte Spiele

Beitragvon Udo Greppmaier » 2. November 2004, 08:20


Hi,

"Friedrich Boldt" hat am 02.11.2004 geschrieben:
> [...] Eine
> "Siedler"-Ausgabe ohne den SdJ-Aufdruck aus dem Jahr 1985
> ist ganz klar ein Sammelobjekt, weil es im Nachhinein eine
> limitierte Ausgabe wurde.

na, mit einer Siedler-Ausgabe aus 1985 kannst Du sicher auch Kosmos einiges an Lizenzgebühren abverlangen ;-)

Grüßle,

Udo

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Michael Blumoehr

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Michael Blumoehr » 2. November 2004, 09:21

Braz schrieb:
> Was ist denn der Grund dafür ?! ..denn mehr
> Bohnanza-Erweiterungen würden doch allemal "unters Volk"
> gehen, oder nicht ?!

Doch, latürnich, aber den Verdienst will dann Amigo haben ;-) :-)

Deshalb auch die späteren Neuauflagen von High Bohn und Bohnaparte.

Michael

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Achim

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Achim » 2. November 2004, 09:35

Hallo Michael,

zu Deinen Fragen:

sehr gute Beispiele für lim. Bastelbogenspiele wären:

- die Essener Ausgaben von Winsome-Games
- die Tafelrunde 2 (hier stimmt übrigens das Preis-Leistungsverhältnis)
- 18xx Spiele mehrerer Anbieter.

In diesem Jahr gab es z.B. num. Spiele von:

Lookout Games: Telebohn
Peter Eggert Spiele: Neuland
Ysatri: Y's
Mind the Move: Oltremare
Prinz Spiele: Zauberzeit und Jenseits von Theben
Phalanx: Revolution
Spiele aus Timb.: die Tafelrunde 2 ; das große Fressen
Ludo-Art: Black Elefant
Winsome Games: Australien Railways; Riding Through.. ; Age of Steam...

Nicht num., jedoch lim. Spiele gab es sicherlich noch einige mehr.

Nummerierte Erstausgaben von Spielen mögen durchaus schön sein, gesammelt werden sie auch. Nur denke ich, dass es nichts besonderes ist, dass Spiele aus Kleinverlagen num. werden. Diese Hersteller haben normalerweise keine Distribution und können ihre Spiele nur auf wenigen Veranstaltungen verkaufen.
Dass sie durch die Darstellung einer "Verknappung" ihren Absatz fördern, ist durchaus legitim. Ich finde es halt fasziniernd, welche Gier bei Sammlern entstehen kann, wenn es sich um scheinbar knappe Güter handelt.

Weiter unten steht, dass für ein num. OltreMare angeblich über 60 Euro bezahlt wurden. Vor mir liegt ein nagelneues OltreMare mit der Nummer 000079. Und jetzt aufgepasst - mein Exemplar ist von Emanuele Ornella zusätzlich noch handsigniert. Ich denke, mein Urlaub in der Karibik ist gesichert.

mit handsignierten Grüßen
Achim

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Michael Andersch

[OT] Günter, die ehrliche Haut...

Beitragvon Michael Andersch » 2. November 2004, 09:37

"Michael Weber|Reich der Spiele" hat am 02.11.2004 geschrieben:

> Ja, der Günter ist eine ehrliche Haut :-)

Jaja...
Nach außen hin tut er immer so ehrlich und korrekt, aber tief in ihm sieht's ganz anders aus - ich sach da nur: rücksichtsloses Vordrängeln bei der Essensausgabe... ;-) !!!!

Gelle, Günter?

SCNR,
Micha

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TRH
Kennerspieler
Beiträge: 647

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon TRH » 2. November 2004, 09:53

Moin!

Achim schrieb:
> > Bei diesen Bastelbogenspielen ist es
> > eh verwunderlich, dass sich einige "Hundert" an den Mann
> > bringen lassen. Meines Erachtens ist es Augenwischerei diese
> > Spiele mit dem Zusatz "limitiert" anzubieten. Mehr könnten
> > sowieso nicht zu diesem Preis in dieser Ausführung verkauft
> > werden.
> Michael Weber|Reich der Spiele schrieb:
> Erstens ist hier die Frage nach Batselbogen zu stellen.
> Welche "limitierten Bastelbogenspiele" meinst du denn?
´
Zusätzlich zu den von Achim benannten könnte man auch die neue Coloretto-Erweiterung benennen. Die hatte ich so geschickt mit Schneidemaschine und Nagelschere bearbeitet, dass meine Mitspieler zunächst garnicht glauben konnten, dass sie aus einem (limitierten, darum Restbogen aufheben! ;-) ) Bastelbogen hergestellt wurden...
>
> > Ich finde die Aussagen von Herrn Cornett sehr ehrlich, wenn
> > er sagt, er fertige nicht lim. sondern in bestimmten
> > Losgrößen. Ist eine begrenzte Auflage verkauft und noch
> > genügend Nachfrage vorhanden, wird vielleicht
> weiterproduziert.
>
> Ja, der Günter ist eine ehrliche Haut :-)

Gleichzeitig mit Pingvinas auch ein gutes Beispiel, dass auch limitierte Spiele (oder ist es "nur" nummeriert???) nicht sofort ausverkauft sein müssen. Obwohl natürlich ein gutes Spiel, keine Frage!

Gruß Tom (der kein Sammler ist, sondern limitierte Spiele "nur" wegen des Spielespaßes kauft)

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Michael Weber|Reich der Spiele

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Michael Weber|Reich der Spiele » 2. November 2004, 10:00

Achim schrieb:
> In diesem Jahr gab es z.B. num. Spiele von:
>
> Lookout Games: Telebohn
> Peter Eggert Spiele: Neuland
> Ysatri: Y's
> Mind the Move: Oltremare
> Prinz Spiele: Zauberzeit und Jenseits von Theben
> Phalanx: Revolution
> Spiele aus Timb.: die Tafelrunde 2 ; das große Fressen
> Ludo-Art: Black Elefant
> Winsome Games: Australien Railways; Riding Through.. ; Age of
> Steam...

Also, das ist so ähnlich wie mit Zinnfiguren statt Pappaufstellern. Natürlich machen nummerierte Spiele tewas her. Sie wirken etwas individueller. Nicht zu verwechseln ist dies jedoch mit limitierten Spielen.

> Nicht num., jedoch lim. Spiele gab es sicherlich noch einige
> mehr.

Ich glaube nicht, dass es so viele limitierte Spiele gibt. Die Gleichung nummeriert = limitiert stimmt meistens nicht. Das ein Kleinauflage vergleichsweise schnell ausverkauft ist, liegt in der Natur der Sache. Da Eigenverleger das finanzielle Risko zu Recht scheuen, ist eine solche Auflage (auch nummeriert) durchaus legitim. Ich kann ehrlich gesgat nicht erkennen, was daran schlimms ein soll oder gar ein Mittel zum "Kundenfang".

> Dass sie durch die Darstellung einer "Verknappung" ihren
> Absatz fördern, ist durchaus legitim. Ich finde es halt
> fasziniernd, welche Gier bei Sammlern entstehen kann, wenn es
> sich um scheinbar knappe Güter handelt.

Die Darstellung ist im Normalfall wohl eher nicht beabsichtigt und wird höchstens von den Spielern so interpretiert. Siehe Bambus Spiele, die angeblich häufiger limitierte Speile veröffentlichen.

Was einzelne Irre angeht, die ein nummeriertes Oltremare in der Erstauflage für viele Euros bei ebay ersteigern, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das ist nicht der Normalfall. Andererseits gehen bei ebay auch Bücher zum Teil über dem Ladenmpreis weg (zzgl. Porto vertseht sich). Das soll einer verstehen.

Ich werde jedoch prinzipiell ein nummeriertes oder limitiertes Spiel immer einem normalen vorziehen und wäre auch beriet, dafür ein paar Cent oder Euro mehr zu bezahlen (10 - 15 %). Es ist eben einfach hübscher, individueller. Voraussetzung ist aber immer, dass ich das Spiel auch haben möchte, wenn es nur eine normale Version geben würde.

Michael

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Günter Cornett

Re: [OT] Günter, die ehrliche Haut...

Beitragvon Günter Cornett » 2. November 2004, 10:53

Michael Andersch schrieb:
>
> "Michael Weber|Reich der Spiele" hat am 02.11.2004 geschrieben:
>
> > Ja, der Günter ist eine ehrliche Haut :-)
>
> Jaja...
> Nach außen hin tut er immer so ehrlich und korrekt,

Ehrlich meinetwegen, dagegen habe ich nichts, aber korrekt? Dieses Attribut wird mir immer wieder von irgendwelchen zwielichtigen Kreisen angehängt - vermutlich mit der gezielten Absicht, mich später am Buffet, wenn ich völlig wehrlos meinem Triebe ausgeliefert bin, zu entlarven.

> aber tief in ihm sieht's ganz anders aus - ich sach da nur:

ein leerer Magen

> rücksichtsloses Vordrängeln bei der Essensausgabe... ;-) !!!!
>
> Gelle, Günter?

Was heisst denn rücksichts-los? Hatte ich nicht auch nach hinten geschaut? Da standst du. Gerade für einen Kleinverleger ist es doch immer ein gutes Gefühl, wenn die Spieler hinter einem stehen. Und am Buffet ganz besonders. ;-)

Dein anfängliches ob meiner Inkorrektheit entsetztes Schweigen :-/ mußte ich doch einfach als Zustimmung deuten. Tja und Protest, der erst kurz vorm Pudding geäußert wird, wird dann auch eher als rein akademisch gemeint aufgenommen...

Mal ganz ehrlich: ich hatte meine Gründe :grin:

Und findest du es nicht schön, Menschen auch mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Immer nur der heuchlerische Jekyll ist doch langweilig - der ehrlichs Hyde, der bringt's, ist zumindest am Buffet von Vorteil.

Der Jekyll in mir fragt gerade an: wie kann ich das nur wieder gut machen?
(Musst aber nicht drauf antworten, wenn dir das unangenehm ist, meint Hyde)

Gruß, Günter

--
Gute Gelegenheit für Werbung.
Wer an weiteren Rohheiten interessiert ist: http://www.jekyllandhyde.info

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Günter Cornett

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Günter Cornett » 2. November 2004, 11:24

TRH schrieb:
>
> Moin!
>
> Achim schrieb:
> > > Bei diesen Bastelbogenspielen ist es
> > > eh verwunderlich, dass sich einige "Hundert" an den Mann
> > > bringen lassen. Meines Erachtens ist es Augenwischerei diese
> > > Spiele mit dem Zusatz "limitiert" anzubieten. Mehr könnten
> > > sowieso nicht zu diesem Preis in dieser Ausführung verkauft werden.
> > Michael Weber|Reich der Spiele schrieb:
> > Erstens ist hier die Frage nach Batselbogen zu stellen.
> > Welche "limitierten Bastelbogenspiele" meinst du denn?
> ´
> Zusätzlich zu den von Achim benannten könnte man auch die
> neue Coloretto-Erweiterung benennen. Die hatte ich so
> geschickt mit Schneidemaschine und Nagelschere bearbeitet,
> dass meine Mitspieler zunächst garnicht glauben konnten, dass
> sie aus einem (limitierten, darum Restbogen aufheben! ;-) )
> Bastelbogen hergestellt wurden...
> >
> > > Ich finde die Aussagen von Herrn Cornett sehr ehrlich, wenn
> > > er sagt, er fertige nicht lim. sondern in bestimmten
> > > Losgrößen. Ist eine begrenzte Auflage verkauft und noch
> > > genügend Nachfrage vorhanden, wird vielleicht
> > weiterproduziert.
> >
> > Ja, der Günter ist eine ehrliche Haut :-)

Danke, aber mal ehrlich: was ist daran 'sehr' ehrlich, wenn man sagt, dass eine nicht limitierte Auflage nicht limitiert ist? Die meisten Auflagen werden durch die erwartete oder tatsächliche Nachfrage limitiert. Ist bei uns auch so. Wir freuen uns, wenn die Nachfrage so groß ist, dass wir noch eine zweite Auflage nachschieben können oder sich ein größerer Verlag dafür interessiert.

Wir hatten einmal einen kleinen Disput mit jemanden, der irgendwo gelesen hatte, unser Spiel sei limitiert und dann am Stand 'erst auf Nachfrage' erfuhr, dass das Spiel nicht limitiert ist. Seitdem ziehe ich die Formulierung 'Nummeriert aber nicht limitiert' vor. Enttäuschte Kunden nützen niemanden. Allerdings ist auch ein solcher Hinweis nicht ganz narrensicher, da es möglich ist, dass im Gedächtnis irgendwas von 'limitiert' hängenbleibt.

Die Höhe unserer Auflagen richtet sich grundsätzlich danach, was wir voraussichtlich in akzeptabler Zeit absetzen können. Das heisst, wir beabsichtigen zunächst einmal nicht mehr als die Spiele der Erstauflage zu produzieren. Bei kleinen Auflagen nummerieren wir die Spiele, um die Sammler zu bedienen. Der Mehraufwand ist da gering, der Effekt relativ groß. Bei größeren Auflagen verzichten wir logischerweise auf eine Nummerierung.

Eine Limitierung macht für mich nur bei einer Sonderausgabe Sinn oder wenn das Spiel unter keinen Umständen neu aufgelegt werden soll, auch nicht von einem anderen Verlag. Letzteres halte ich ökonomisch für Unsinn, sofern man sich als mehr als Spielemacher versteht denn als Kunsthändler. Und eine Sonderausgabe - da muss das auch vom Material her etwas besonders Hochwertiges sein.

Was Spiele angeht, die selbstgebastelt wirken, so kann ich es als Nicht-Sammler schon nachvollziehen, dass sie gegenüber professionell hergestellten Spielen einen geringeren Gebrauchswert, dafür aber einen höheren Sammlerwert haben, sofern sie in wirklich geringer Auflage hergestellt werden. Sie tragen quasi die Handschrift des Kleinverlegers und Autors. Was ist ein fein säuberlich getippter Name gegen eine individuelle unleserliche Unterschrift?

> Gleichzeitig mit Pingvinas auch ein gutes Beispiel, dass auch
> limitierte Spiele (oder ist es "nur" nummeriert???) nicht

Nicht limitiert sondern nummeriert.
Solche Angaben sollte man am besten immer auf der Webseite des Verlages nachlesen.

> sofort ausverkauft sein müssen. Obwohl natürlich ein gutes
> Spiel, keine Frage!

Unsere Spiele sind eigentlich nie sofort ausverkauft, mal abgesehen von Arabana-Ikibiti, deren weder nummerierte noch limitierte Erstauflage von 40 Stück seinerzeit Donnerstag Mittag ausverkauft war. Aber wir hatten dann ja noch auf der Messe weiterproduzieren können.

Gruß, Günter

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Michael Andersch

RE: [OT] Günter, die ehrliche Haut...

Beitragvon Michael Andersch » 2. November 2004, 11:50

"Günter Cornett" hat am 02.11.2004 geschrieben:

> Dieses Attribut wird mir immer wieder von irgendwelchen
> zwielichtigen Kreisen angehängt - vermutlich mit der
> gezielten Absicht, mich später am Buffet, wenn ich völlig
> wehrlos meinem Triebe ausgeliefert bin, zu entlarven.

Nun, entlarvt werden kann ja nur, was auch vorhanden ist...

> ein leerer Magen

> Dein anfängliches ob meiner Inkorrektheit entsetztes
> Schweigen :-/ mußte ich doch einfach als Zustimmung
> deuten. Tja und Protest, der erst kurz vorm Pudding
> geäußert wird, wird dann auch eher als rein akademisch
> gemeint aufgenommen...
>
> Mal ganz ehrlich: ich hatte meine Gründe :grin:

Das hatte ich mir dann auch gedacht. Dein verhungertes Aussehen ließ mich von meinem Ansinnen Abstand nehmen, Dich eines der stumpfen Messer spüren zu lassen (nicht zuletzt da ich mir nicht sicher sein konnte ungeschoren davon zu kommen, da Du ja dummerweise vor mir Zugriff auf selbige hattest).

> Der Jekyll in mir fragt gerade an: wie kann ich das nur
> wieder gut machen?
> (Musst aber nicht drauf antworten, wenn dir das unangenehm
> ist, meint Hyde)

Ooooch, der Möglichkeiten gäbe es da viele...

Viele Grüße,
Micha

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Günter Cornett

RE: [OT] Günter, die ehrliche Haut...

Beitragvon Günter Cornett » 2. November 2004, 14:02

Michael Andersch schrieb:
>
> "Günter Cornett" hat am 02.11.2004 geschrieben:
>
> > Dieses Attribut wird mir immer wieder von irgendwelchen
> > zwielichtigen Kreisen angehängt - vermutlich mit der
> > gezielten Absicht, mich später am Buffet, wenn ich völlig
> > wehrlos meinem Triebe ausgeliefert bin, zu entlarven.
>
> Nun, entlarvt werden kann ja nur, was auch vorhanden ist...

Aber das reicht nicht. Es muss auch etwas geben, dass das, was entlarvt werden soll, zunächst einmal verbirgt. Deswegen schmeisst man ja erst mit dem Mantel der Korrektheit nach mir, um anschließend ganz verwundert zu tun, wenn man ihn wieder beiseite zieht.

Aber ehrlich(!) gesagt: der Mantel der Korrektheit muss verdammt groß und blickdicht sein, wenn er meine Gefräßigkeit verbergen wollte.

> Dein verhungertes Aussehen ließ mich von meinem Ansinnen Abstand nehmen, Dich
> eines der stumpfen Messer spüren zu lassen (nicht zuletzt da
> ich mir nicht sicher sein konnte ungeschoren davon zu kommen,
> da Du ja dummerweise vor mir Zugriff auf selbige hattest).

Mag ja sein, dass du essbar bist, das Buffet war zu dem Zeitpunkt doch noch um Einiges verlockender.

> > Der Jekyll in mir fragt gerade an: wie kann ich das nur wieder gut machen?
> > (Musst aber nicht drauf antworten, wenn dir das unangenehm ist, meint Hyde)
>
> Ooooch, der Möglichkeiten gäbe es da viele...

Na, da will ich dich auch nicht mit weiteren Fragen quälen ...
Unsereiner weiss ja, was sich gehört.

Gruß, Günter (der sein Wissen nicht überall zur Schau stellen muß; also bei Gelegenheit mal: raus mit die Sprache!)

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Bruddel-Klaus

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Bruddel-Klaus » 2. November 2004, 15:02

Ich habe ein tolles Spiel gekauft. Dass es schäbig, handgeleimt und von minderer Qualität ist stelle ich immer weniger fest. Freuen tut es mich wenn ich den kleinen Verlag im nächsten Jahr wieder sehe. Wenn dieser kleine Verlag wieder ein kleines schäbiges nummeriertes Spiel auf den Markt bringt, von dem ich wieder behaupten kann ich habe es! Ich freue mich, daß das ganze Geld diesem kleinen Verlag zu gute kommt und nicht ein anderer Händler zwischengeschaltet ist und ich freue mich wenn ich solche Sätze wie auf der JKLM-Homepage finde (sinngemäß:...... danke ich den Käufern der ersten Auflage, die die Materialverbesserungen und diese Zweitauflage ermöglicht haben.

Ob diese Spiele nun Nummeriert oder scheinbar limitiert sind interessiert mich einfach wenig. Ich habe durch den Kauf vielleicht ein weiteres Spiel ermöglicht. Und meines Wissens heißt es doch mittlerweile immer wieder "Limitierte Erstauflage" was eine Zweitauflage nicht ausschliesst.

Viele verspielte nicht limitierte Grüße
B-Klaus

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Günter Cornett

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Günter Cornett » 2. November 2004, 15:44

Bruddel-Klaus schrieb:
>
> Ich habe ein tolles Spiel gekauft. Dass es schäbig,
> handgeleimt und von minderer Qualität ist stelle ich immer
> weniger fest.

Jo, das ist richtig. Die Qualität des Materials steigt. Bei einigen Kleinverlagen ist sie besser als bei manchen großen (Vgl. Cwali - Goldiseber).

Zu billiges Material kann sich auch ein Kleinverlag heute nicht mehr leisten. Da Kleinverlage wesentlich enger kalkulieren müssen, sind Qualitätsmängel entweder durch die geringere Auflage oder durch schlichtes Unvermögen bedingt (man kann nicht alles können, sollte es aber zumindest anstreben). Wenn das Spiel gut ist, schauen die Spieler zumeist über kleinere Mängel hinweg. Angesichts größerer Konkurrenz dürfte es aber auch nicht verwundern, wenn sie sich im Zweifelsfall für das Spiel entscheiden, das besser produziert ist und eine schönere Grafik hat.

> Freuen tut es mich wenn ich den kleinen Verlag
> im nächsten Jahr wieder sehe. Wenn dieser kleine Verlag
> wieder ein kleines schäbiges nummeriertes Spiel auf den Markt
> bringt, von dem ich wieder behaupten kann ich habe es! Ich

Das ist schön. Jedoch es gibt immer mehr kleine Verlage. Kaum ein Spieler kann alle sammeln.

> freue mich, daß das ganze Geld diesem kleinen Verlag zu gute
> kommt und nicht ein anderer Händler zwischengeschaltet ist

Wenn das Spiel beim Händler nachgefragt wird, ist es für den Verlag keinesfalls schlecht. Man verdient an dem einzelnen Spiel ne ganze Ecke weniger, aber wenn man dafür im Laden präsent ist, verkauft man u.U. ein paar Spiele mehr. Spieler sollten Kleinverlagsspiele ruhig dort kaufen, wo es für sie am bequemsten oder nettesten ist - so sie denn im Laden verfügbar sind.

BTW: Läden können sich den Luxus, Mängel in der Materialqualität, immer weniger leisten, weil im Laden der optische Eindruck noch ne Menge mehr zählt als am Messestand.

> und ich freue mich wenn ich solche Sätze wie auf der
> JKLM-Homepage finde (sinngemäß:...... danke ich den Käufern
> der ersten Auflage, die die Materialverbesserungen und diese
> Zweitauflage ermöglicht haben.
>
> Ob diese Spiele nun Nummeriert oder scheinbar limitiert sind
> interessiert mich einfach wenig. Ich habe durch den Kauf
> vielleicht ein weiteres Spiel ermöglicht. Und meines Wissens
> heißt es doch mittlerweile immer wieder "Limitierte
> Erstauflage" was eine Zweitauflage nicht ausschliesst.

"Limitierte Erstauflage" ist Etikettenschwindel, eventuell gut gemeint als Hinweis, dass weitere Auflagen folgen. Da jede Auflage begrenzt ist, ist jedoch jede Erstauflage als solche limitiert. "Erstauflage: 500 Stück" wäre da besser.

Gruß, Günter

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Sven

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Sven » 2. November 2004, 21:55

So lange Kosmos und Ravensburger Jahrgänge (Alea ausgeklammert) wie diesen produzieren, danke ich Gott für die vielen Klein- / Eigenverlage !

Gruss
Sven

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TRH
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Beiträge: 647

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon TRH » 2. November 2004, 22:30

Moin!

Sven schrieb:
>
> So lange Kosmos und Ravensburger Jahrgänge (Alea
> ausgeklammert) wie diesen produzieren, danke ich Gott für die
> vielen Klein- / Eigenverlage !
>
Ich freue mich auch über die Arbeit der Kleinverlage, aber ganz so hart sollte man vielleicht nicht mit den großen Verlagen ins Gericht gehen: Da waren zwar keine Überflieger dabei, aber doch einige recht gute Spiele (wie z.B. Jambo, s. Forumsmeinungen dazu),

Gruß Tom

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Armin

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Armin » 2. November 2004, 23:16

Hallo Achim,

mit der Karibik muß ich Dich enttäuschen. Da der gute Emanuele seinen Namenszug auf so ziemlich jede Packung gekritzelt hat, sind bei Oltre Mare die unsignierten die wervollen.

Gruß Armin

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Braz » 3. November 2004, 00:53

naja...so hart würde ich es auch nicht formulieren ;)

...denn Kosmos hat mE dieses Jahr schon einige gute Spiele auf den Markt gebracht und dafür danke ich Kosmos ;)

Denn da wären z.B.

Candamir
Jambo
Einfach Genial
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Axel Bungart

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Axel Bungart » 3. November 2004, 16:04

...und ob....

Axel

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Bruddel-Klaus

Re: Limitierte Spiele

Beitragvon Bruddel-Klaus » 3. November 2004, 22:10

Günter Cornett schrieb:
>
> Bruddel-Klaus schrieb:
> > Freuen tut es mich wenn ich den kleinen Verlag
> > im nächsten Jahr wieder sehe. Wenn dieser kleine Verlag
> > wieder ein kleines schäbiges nummeriertes Spiel auf den Markt
> > bringt, von dem ich wieder behaupten kann ich habe es! Ich
>
> Das ist schön. Jedoch es gibt immer mehr kleine Verlage. Kaum
> ein Spieler kann alle sammeln.

Wer will das schon?? Wer kann das schon ?? Eben!

>
> > freue mich, daß das ganze Geld diesem kleinen Verlag zu gute
> > kommt und nicht ein anderer Händler zwischengeschaltet ist
>
> Wenn das Spiel beim Händler nachgefragt wird, ist es für den
> Verlag keinesfalls schlecht. Man verdient an dem einzelnen
> Spiel ne ganze Ecke weniger, aber wenn man dafür im Laden
> präsent ist, verkauft man u.U. ein paar Spiele mehr. Spieler
> sollten Kleinverlagsspiele ruhig dort kaufen, wo es für sie
> am bequemsten oder nettesten ist - so sie denn im Laden
> verfügbar sind.

Sicher Sicher freue ich mich dann noch mehr wenn es das Spiel dann in den Laden geschafft hat!! Ob es aber Sinn macht wie bei Kablamo das Spiel für 40 Euro am Messestand zu verkaufen und später im Versandhandel für 20 Euro anzubieten ist eine sehr zweischneidige Sache!! Ich bin der letzte der sich beschwert, wenn Händler auf teile ihres Gewinnes verzichten und spiele etwas günstiger Anbieten als der Hersteller, jedoch fand ich diesen Unterschied zu heftig und ich glaube kaum, daß ich bei diesem Verlag zukünftig am Stand was kaufen werde. Traurig aber wahr



>
> BTW: Läden können sich den Luxus, Mängel in der
> Materialqualität, immer weniger leisten, weil im Laden der
> optische Eindruck noch ne Menge mehr zählt als am Messestand.


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