Beitragvon Michael Weber|Reich der Spiele » 11. November 2004, 13:45
Jan Ostmann schrieb:
> die Praxis in den Testspielen hat dazu geführt, die Symbole
> so zu verteilen, da im Spiel eher die kleinen, aber nicht
> wirklich großen Zahlen wie eben die 4, als wenig attraktiv
> angesehen wurden.
Das Problem ist bei uns einfach gewesen, dass niemand die kleinen Zahlen (1,2, bedingt die 3) nutzen wollte, um die Symbole einzusetzen, da das bedeutet hätte, eine Karte mehr abzugeben. Deshalb blockierten diese die Auslage (übrigens in mehreren "unabhängigen" Testrunden). Die ganz kleinen Zahlen zu nutzen, um gerade noch den Studio-Wert zu erreichen, ist nach meinen Erfahrungen ein eher schwaches Argument, weil es natürlich viel einfacher ist, zwei mittlere Zahlen (die nicht gleich vom Spieler vorher weggenommen werden) aufzunehmen und zu spielen, als eine große und eine kleine. Dazu ist die Spanne bei den Studiowerten zu groß. Man benötigt z. B. die Eins spielerisch schlicht nicht!
> Schließlich kann man ja - ganz unabhängig davon, was jetzt
> "richtig" oder "falsch" ist - Deinen Regelvorschlag ganz
> einfach umsetzen:
> Um eine Sonderaktion ausführen zu können müssen eine oder
> zwei Karten mit der gleichen Symbolart (Auge oder Faust) und
> (!) einem Gesamtwert von "4" ausgespielt werden. Die Anzahl
> der Symbole spielt dann keine Rolle.
Ne, das ist ja genau die Kritik, dann wäre die Vier immer noch zu stark. Die Eins müsste vier Symbole tragen, die Vier nur eines. Dann wäre dieses Problem meiner Meinung nach ganz elegant gelöst.
Michael